4.3 Konfigurieren und Bereitstellen von LiveCycle

Hinweis: Wenn Sie Correspondence Management Solution installieren möchten, vergewissern Sie sich, dass Sie das Correspondence Management Solution-Installationsprogramm ausgeführt haben, bevor Sie Configuration Manager starten. Weitere Informationen finden Sie unter Installieren von Correspondence Management Solution.

Konfigurieren von LiveCycle

  1. Klicken Sie im Bildschirm „LiveCycle ES3 konfigurieren (1 von 5)“ auf Konfigurieren und klicken Sie nach Abschluss des Vorgangs auf Weiter.

  2. Klicken Sie im Bildschirm „LiveCycle ES3 konfigurieren (2 von 5)“ auf Weiter, um die Speicherorte des Standardordners zu akzeptieren, oder klicken Sie auf Durchsuchen, um zu den Ordnern zu navigieren, die von LiveCycle für den Zugriff auf Schriftarten verwendet werden, und sie zu ändern. Klicken Sie danach auf Weiter.
    Hinweis: Die Rechte zur Verwendung von Schriften anderer Anbieter als Adobe unterliegen dem Lizenzvertrag dieser Anbieter von Schriftarten und werden nicht von der Lizenz für die Adobe-Software abgedeckt. Adobe empfiehlt, dass Sie vor der Verwendung von Drittanbieter-Schriften in Verbindung mit Adobe-Software alle relevanten Lizenzverträge der Drittanbieter lesen und dafür sorgen, dass Sie diese Verträge einhalten. Dies gilt insbesondere für die Verwendung von Schriften in einer Serverumgebung.
  3. Klicken Sie im Bildschirm „LiveCycle ES3 konfigurieren (3 von 5)“ auf Durchsuchen, um den Speicherort des temporären Ordners anzugeben.

    Hinweis: Wenn Sie den temporären Ordner nicht angeben, wird der standardmäßige, vom System konfigurierte temporäte Speicherort verwendet.
  4. Klicken Sie im Bildschirm „LiveCycle ES3 konfigurieren (4 von 5)“ auf Durchsuchen, um den Pfad für den GDS-Ordner (Globaler Dokumentenspeicher) anzugeben.
    Hinweis: Verweisen Sie auf den bereits vorhandenen GDS-Ordner oder kopieren Sie seinen Inhalt in einen neuen Speicherort.
  5. Wählen Sie im Bildschirm „Permanenten Dokumentenspeicher konfigurieren (5 von 5)“ zusätzlich zum Ordner des globalen Dokumentenspeichers die Option des permanenten Dokumentenspeichers aus. Wählen Sie eine der folgenden Optionen aus:
    • Globalen Dokumentenspeicher verwenden:: Für alle permanenten Dokumentenspeicher wird der dateisystembasierte globale Dokumentenspeicher verwendet. Mit dieser Option kann die beste Leistung erzielt und ein einziger Speicherort für den globalen Dokumentenspeicher festgelegt werden.

    • Datenbank verwenden: Zum Speichern permanenter Dokumente und dauerhaft genutzter Artefakte wird die LiveCycle-Datenbank verwendet. Der dateisystembasierte globale Dokumentenspeicher ist jedoch ebenfalls erforderlich. Durch das Verwenden der Datenbank werden Sicherungs- und Wiederherstellungsverfahren vereinfacht.

    Klicken Sie auf Konfigurieren, um die EAR-Dateien für LiveCycle mit diesen Ordnerinformationen zu konfigurieren. Klicken Sie nach Abschluss der Konfiguration auf Weiter.

Content Services konfigurieren (nicht mehr unterstützt)

  1. Wählen Sie im Bildschirm „Konfiguration von Content Services ES3“ den Bereitstellungstyp und geben Sie den Speicherort des Stammordners für Inhalte an. Der Standardpfad lautet „[LiveCycle-Stammordner]/lccs_data“.

    Hinweis: Für eine korrekte Aktualisierung muss der Speicherort des Stammordners für Inhalte entweder auf den entsprechenden Speicherort in der vorherigen Installation von LiveCycle verweisen oder auf den neuen Speicherort verweisen, an den Sie den Inhalt aus der vorherigen Installation kopiert haben.

    Geben Sie in WebSphere Shared Library Location (myfaces libs) den Ordner an, in dem Configuration Manager die für Content Services erforderliche Datei „myfaces jar“ einfügt. Standardmäßig wird auf dem Computer, auf dem Configuration Manager ausgeführt wird, unter „[LiveCycle-Stammordner]\lib“ der Ordner „myfaces1_1“ erstellt.

    Um Content Services zur Verwendung auf CIFS- und FTP-Dateieservern zu konfigurieren, wählen Sie Dateiserver konfigurieren.

    Zum Konfigurieren von erweiterten Einstellungen wie Datenträgernutzung und E-Mail-Servereinstellungen wählen Sie Erweiterte Einstellungen.

    Hinweis: Der Speicherort von „myfaces libs“ kann entweder generell für Knoten freigegeben oder lokal für jeden einzelnen Knoten verwendet werden. Im letzten Fall sollte sich dieser Speicherort für alle Knoten unter genau demselben Pfad befinden. Des Weiteren müssen Sie den Inhalt dieses Ordners manuell von einem Knoten, auf dem Configuration Manager ausgeführt wird, an den entsprechenden Speicherorten auf Knoten replizieren, auf denen Sie Configuration Manager nicht ausführen wollen.
    Hinweis: Wenn Sie LiveCycle auf einem Remoteserver installieren, müssen Sie die gleiche Ordnerstruktur ([LiveCycle-Stammordner]\lib) auf dem Remoteserver erstellen und den Ordner „myfaces1_1“ auf den Remoteserver kopieren.
    Hinweis: Wenn Sie den Standardspeicherort des Stammordners für Inhalte während der Konfiguration ändern, müssen Sie den neuen Speicherort vermerken, da keine Benutzeroberfläche vorhanden ist, über die dieser Speicherort überprüft oder geändert werden kann.

    Klicken Sie auf Weiter.

  2. Im Bildschirm „Konfiguration des Dateiservers von Content Services“ (wird nur angezeigt, wenn Sie die Option „Dateiserver konfigurieren“ im Bilschirm „Konfiguration von Content Services“ ausgewählt haben) können Sie Content Services konfigurieren, um CIFS- und FTP-Server zu verwenden. Drücken Sie F1, um weitere Informationen anzuzeigen. Klicken Sie auf Weiter.

    Hinweis: Um CIFS auf einer IPv6-Implementierung von LiveCycle zu aktivieren, müssen Sie nach der Konfiguration der EAR-Dateien die Datei „contentservices.war“ bearbeiten. Aktualisieren Sie die EAR-Datei und fahren Sie dann mit dem nächsten Schritt in Configuration Manager fort. Weitere Informationen finden Sie unter 5.11.1 Datei „contentservices.war“ bearbeiten.
    Hinweis: Zusätzlich zu diesen Schritten in Configuration Manager müssen Sie weitere manuelle Konfigurationsschritte für Windows Server 2003 und Windows Server 2008 ausführen. Weitere Informationen finden Sie im entsprechenden Installations- bzw. Aktualisierungshandbuch unter „Serverkonfiguration für die Aktivierung von CIFS“. Die vollständige LiveCycle-Dokumentation finden Sie auf der Website mit LiveCycle-Dokumentation.
  3. Geben Sie im Bildschirm „Konfiguration der erweiterten Einstellungen für Content Services“ (wird nur angezeigt, wenn Sie im Bildschirm „Konfiguration von Content Services“ die Option „Erweiterte Einstellungen“ auswählen) die zu konfigurierenden Einstellungen an und klicken Sie anschließend aufWeiter. Drücken Sie F1, um weitere Informationen anzuzeigen.

  4. Wählen Sie im Bildschirm „Konfiguration der Module von Content Services“ die zusammenzuführenden AMPs und klicken Sie anschließend auf Konfigurieren. Sie können auch benutzerdefinierte AMPs verpacken. Klicken Sie nach Abschluss der Konfiguration auf Weiter. Weitere Informationen finden Sie in der Alfresco-Dokumentation.

    Hinweis: Wenn Sie SharePoint-Clients aktivieren möchten, um auf Alfresco CMS zu migrieren, müssen Sie die SharePoint-AMP hinzufügen: [LiveCycle-Stammordner]\sdk\misc\ContentServices\adobe-vti-module.amp

    Nachdem Sie diese Datei hinzugefügt haben, führen Sie die unter 5.9 SharePoint-Client-Zugriff konfigurieren beschriebenen Schritte durch.

Acrobat für PDF Generator konfigurieren

 (Nur Windows) Klicken Sie im Bildschirm „Acrobat für LiveCycle PDFGenerator ES konfigurieren“ auf Konfigurieren, um das Skript auszuführen, das Adobe Acrobat und die notwendigen Umgebungseinstellungen konfiguriert. Klicken Sie nach Beendigung auf Weiter.
Hinweis: In diesem Bildschirm kann die gewünschte Konfiguration nur durchgeführt werden, wenn Configuration Manager lokal ausgeführt wird. Adobe Acrobat X muss bereits installiert sein, sonst schlägt dieser Schritt fehl.

Zusammenfassung der LiveCycle-Konfiguration

 Klicken Sie im Bildschirm „LiveCycle ES3 konfigurieren - Zusammenfassung“ auf Weiter. Die konfigurierten Archive sind im Ordner „[LiveCycle-Stammordner]/configurationManager/export“ verfügbar.

Correspondence Management Solution konfigurieren

Wichtig: Wenn Sie Correspondence Management Solution auf einem Nicht-Windows-Computer installieren, stellen Sie sicher, dass Sie den Parameter ulimit (Open Files, -n) auf 8192 festlegen. Ansonsten schlägt die Konfiguration möglicherweise fehl.
 Geben Sie im Bildschirm zur Konfiguration von Correspondence Management Solution den Pfad zum Inhalts-Repository für Correspondence Management Solution an und klicken Sie auf Konfigurieren, um die erforderlichen Repository-Dateien am angegebenen Speicherort zu erstellen.
Hinweis: (Nur benutzerdefinierter Nicht-Turnkey-Modus Wenn der LiveCycle-Server über eine Remote-Verbindung ausgeführt wird, wählen Sie Server is running on remote host und geben Sie den Pfad zum Inhalts-Repository auf dem Remote-Host an.

Dadurch wird Correspondence Management Solution innerhalb der LiveCycle Core EAR-Datei gebündelt.

Klicken Sie auf Weiter, um den Vorgang fortzusetzen.

(Nur Turnkey-Modus) Ein Backup (adobe-jboss-core-ear.orig) für die ursprüngliche LiveCycle Core EAR-Datei wird im Ordner „[LiveCycle-Stammordner]\deploy“ erstellt. Sie können die EAR-Datei wiederherstellen, wenn Sie das Setup ohne Correspondence Management Solution noch einmal durchführen möchten.

Zusammenfassung der Konfiguration von Correspondence Management Solution

 Für eine Remote-Bereitstellung kopieren Sie den Inhalt aus dem Ordner „[LiveCycle-Stammordner]/configurationManager/export/crx-quickstart/“ an den Speicherort auf dem Remote-Host, den Sie im Bildschirm „Correspondence Management Solution-Konfiguration“ angegeben haben.
Hinweis: Bei einer Clusterbereitstellung müssen Sie den Inhalt aus dem Ordner „[LiveCycle-Stammordner]/configurationManager/export/crx-quickstart/“ in den angegebenen Speicherort auf allen Clusterknoten-Hosts kopieren.

Anwendungsserver und -datenbank konfigurieren

  1. Geben Sie im Bildschirm „LiveCycle-Datenbank“ die Informationen zur Instanz der LiveCycle-Datenbank ein, damit LiveCycle Configuration Manager eine Verbindung herstellen kann.

    Klicken Sie auf Verbindung testen, um sicherzustellen, dass die angegebenen Informationen gültig sind und Configuration Manager eine Verbindung mit der Datenbank herstellen kann. Klicken Sie anschließend zum Fortfahren auf Weiter.

    Hinweis: Die folgenden Informationen betreffen die Datenbank, mit der LiveCycle eine Verbindung herstellt. Dies kann entweder Ihre vorhandene LiveCycle-Datenbank sein oder eine neue Datenbank, die Sie bereits konfiguriert und in die Sie die vorhandenen LiveCycle-Daten migriert haben. (Siehe Vorbereiten der Aktualisierung auf LiveCycle).
    Hinweis: Vergewissern Sie sich, dass der JDBC-Treiber auf den korrekten Datenbanktreiber zeigt, der sich im Ordner „[LiveCycle-Stammordner]/lib/db/<Datenbank>“ befindet. Wenn Sie eine Aktualisierung auf einem Computer vornehmen, auf dem schon eine ältere Version von LiveCycle installiert ist, und Sie verwenden dafür die alten Konfigurationsdaten, dann wird der JDBC-Treiber mit der alten nicht kompatiblen .jar-Datei des Treibers aus der vorherigen Installation voraufgefüllt. Wählen Sie eine beliebige andere Datenbank in der Liste „Datenbanktyp“ und wählen Sie noch einmal die gewünschte Datenbank aus.
  2. Geben Sie im Bildschirm „Konfigurationsdetails des Anwendungsservers“ die Informationen in die Felder ein (alle Felder sind Pflichtfelder) und klicken Sie dann auf Serververbindung überprüfen Klicken Sie nach erfolgreichem Abschluss der Überprüfung auf Weiter.

    Hinweis: Wenn WebSphere Administrative Security deaktiviert ist, können Sie die Felder „Benutzername“ und „Kennwort“ leer lassen.
    Hinweis: Wenn Sie den WebSphere-Cluster- oder WebSphere Network Deployment-Server zum Konfigurieren eines eigenständigen WebSphere-Anwendungsservers verwenden, geben Sie die Anschlussnummer des Bereitstellungsmanagers im Feld „SOAP-Anschluss“ ein.
  3. Wählen Sie im Bildschirm „Auswahl der Anwendungsserverkonfiguration“ alle Aufgaben aus, die von Configuration Manager ausgeführt werden sollen, und klicken Sie auf Weiter.

  4. Geben Sie im Bildschirm „Konfiguration der Servereinstellungen“ (der nur angezeigt wird, wenn die Option „Servereinstellungen konfigurieren“ ausgewählt ist) die Informationen in die entsprechenden Felder ein und klicken Sie dann auf Weiter.

    Hinweis: LCM konfiguriert nicht die JVM-Argumente -Dadobe.cache.multicast-address und -Dadobe.cache.bind-address. Möglicherweise müssen Sie diese Argumente manuell konfigurieren. Weitere Informationen finden Sie unter JVM-Eigenschaften ändern.
  5. Geben Sie im Bildschirm „Datenquellenkonfiguration“ (der nur angezeigt wird, wenn die Option „Datenquelle konfigurieren“ ausgewählt ist) die Informationen in die entsprechenden Felder ein und klicken Sie dann auf Datenbankverbindung testen. Klicken Sie nach erfolgreichem Abschluss des Verbindungstests auf Weiter.

    Sie können Datenquellen auch manuell konfigurieren, anstatt sie von Configuration Manager konfigurieren zu lassen. Um die automatische Datenquellenkonfiguration außer Kraft zu setzen, klicken Sie unten im Bildschirm auf Datenquelle in WebSphere Administrative Console manuell konfigurieren, bevor Sie den Vorgang fortsetzen.

    Wechseln Sie zur Verwaltungskonsole des Anwendungsservers, ohne Configuration Manager zu beenden, und konfigurieren Sie Datenquellen, wie unter LiveCycle-Datenverbindung konfigurieren im Handbuch „Installieren und Bereitstellen von LiveCycle für WebSphere Server“ beschrieben.

    Hinweis: Standardmäßig erstellt Configuration Manager Datenquelle auf Knotenebene. Informationen zum Festlegen der Datenquelle auf Serverebene finden Sie im Abschnitt zum Erstellen eines JDBC-Providers für die Datenbank in Anhang - Manuelles Konfigurieren von WebSphere im Handbuch „Installieren und Bereitstellen von LiveCycle für WebSphere“.
  6. Klicken Sie im Bildschirm „Anwendungsserverkonfiguration“ auf Konfigurieren. Klicken Sie nach Abschluss des Vorgangs auf Weiter.

  7. Wählen Sie im Bildschirm „Überprüfung der Anwendungsserverkonfiguration“ alle Aufgaben aus, die überprüft werden sollen, klicken Sie auf Überprüfen und wählen Sie bei der Aufforderung zur Bereitstellung von „adobe-lcm-lcmvalidator.ear“ die Option „Ja“. Klicken Sie nach Abschluss des Vorgangs auf Weiter.

EAR-Dateien für Installation Verification Sample (IVS) wählen

 (Nur Forms, Output und Assembler) Mithilfe des Bildschirms „LiveCycle-IVS (Installation Verification Sample)-EAR-Dateien“ können Sie drei dienstspezifische Beispielanwendungen installieren. Wählen Sie IVS-EAR-Dateien in Bereitstellungssatz aufnehmen und klicken Sie zum Installieren dieser Beispieldateien auf Weiter.

adobe-output-ivs-jboss.ear und adobe-forms-ivs-jboss.ear werden nur angezeigt, wenn Sie im Bildschirm „Module“ die entsprechenden Module ausgewählt haben.

Hinweis: IVS-EAR-Dateien sollten nicht in einer Produktionsumgebung bereitgestellt werden.

EAR-Dateien für LiveCycle bereitstellen

  1. (Nur ersetzende Aktualisierung) Überprüfen Sie die Informationen im Bildschirm „Bereitstellung von LiveCycle ES3-EARs auf dem Anwendungsserver aufheben“, führen Sie die erforderliche Aufgabe aus und klicken Sie auf Weiter.

  2. Wählen Sie im Bildschirm „LiveCycle ES3-EARs bereitstellen“ die bereitzustellenden EAR-Dateien und klicken Sie auf Bereitstellen. Dieser Vorgang kann mehrere Minuten dauern. Klicken Sie nach erfolgreichem Abschluss der Bereitstellung auf Weiter.

    Hinweis: (Nur WebSphere)Nachdem Configuration Manager die Ausführung der JACL-Bereitstellungsskripten von IBM Websphere® gestartet hat, kann die Bereitstellung auch dann nicht mehr beendet werden, wenn Configuration Manager vor Abschluss der Bereitstellung beendet oder abgebrochen wird. Es ist keine Benutzeraktion erforderlich, weil die Produkt-EARs erfolgreich bereitgestellt werden.

    Configuration Manager stellt die EAR-Dateien standardmäßig auf dem virtuellen Standardhost von WebSphere (default_host) bereit. Um die EAR-Dateien auf einem anderen virtuellen Host bereitzustellen, wählen Sie den Zielhost aus der Liste der verfügbaren Hosts aus.

    Wenn Sie eine Verbindung zum Anwendungsserver über einen sicheren Anschluss herstellen möchten, während Configuration Manager ausgeführt wird, müssen Sie folgende Schritte durchführen:

    1. Fügen Sie dem Pfad für LiveCycle Configuration Manager die von IBM zur Verfügung gestellte Datei „crypto.jar“ hinzu:

    2. Stellen Sie das folgende JVM-Argument ein, um die Überprüfung des Hostnamens zu deaktivieren:

      ssl.disable.url.hostname.verification.CWPKI0027I=CWPKI0027I 

      Sie können mit dieser Abhilfe nur dann eine Verbindung zum Anwendungsserver herstellen, wenn Sie den Standard-HTTPS-Anschluss verwenden.

LiveCycle Datenbank initialisieren

  1. Überprüfen Sie im Bildschirm „Initialisierung der LiveCycle ES3-Datenbank“ die Informationen zu Host und Anschluss für Ihren Anwendungsserver und klicken Sie dann auf Initialisieren. Bei der Datenbankinitialisierung werden Tabellen in der Datenbank erstellt, den Tabellen Standarddaten hinzugefügt und Basisrollen in der Datenbank erstellt. Klicken Sie nach erfolgreichem Abschluss der Initialisierung auf Weiter. Starten Sie den die Anwendungsserver nach entsprechender Aufforderung neu.
    Hinweis: Wenn Sie diesen Schritt überspringen, schlägt die Aktualisierung fehl. Dieser Prozess beschädigt die vorhandenen Daten nicht.
  2. Geben Sie im Bildschirm „LiveCycle ES3-Serverinformationen“ die Benutzer-ID für LiveCycle ES3 und das Kennwort ein, wobei die Standardwerte administrator und password sind.

    Wenn Sie auf LiveCycle aktualisieren, geben Sie das Administratorkennwort Ihrer vorherigen LiveCycle-Installation ein.

    Klicken Sie auf Serververbindung überprüfen und nach Abschluss der Überprüfung auf Weiter.

    Hinweis: Die in diesem Bildschirm angezeigten Serverinformationen sind Standardwerte für die Bereitstellung.

    Durch Überprüfen der Serververbindung können Sie die Problembehandlung eingrenzen, sollten bei der Bereitstellung oder Überprüfung Fehler auftreten. Wenn der Verbindungstest Erfolg hat, die Bereitstellung oder Überprüfung in den nächsten Schritten jedoch fehlschlägt, können bei der Fehlerbehebung Verbindungsprobleme ausgeschlossen werden.

LiveCycle-Server-JNDI-Informationen

 Geben Sie im Bildschirm „LiveCycle ES3-JNDI-Informationen“ den Hostnamen und die Anschlussnummer für den JNDI-Server ein. Klicken Sie auf Serververbindung überprüfen, um sicherzustellen, dass Configuration Manager eine Verbindung zum JNDI-Server herstellen kann. Klicken Sie auf Weiter, um den Vorgang fortzusetzen.

Kritische Aufgaben vor der Komponentenbereitstellung ausführen

 Klicken Sie auf Start, damit Configuration Manager kritische Aufgaben vor der Bereitstellung von LiveCycle-Komponenten durchführen kann. Anschließend klicken Sie auf Weiter.

Fehler bei der Migration von Sitzungs-IDs

Zeigen Sie die bei der Migration der Sitzungs-IDs aus Ihrer alten Instanz von LiveCycle aufgetretenen Fehler an und beheben Sie sie. Klicken Sie anschließend auf Weiter. Sie müssen diese Fehler unbedingt beheben, da andernfalls Workflow-Aufrufe nach der Aktualisierung fehlschlagen können.

Central Migration Bridge-Dienst bereitstellen

 Wählen Sie im Bildschirm „Konfiguration der Central Migration Bridge-Dienstbereitstellung“ ggf. die Option Central Migration Bridge-Dienst in Bereitstellung aufnehmen und klicken Sie dann auf Weiter.

LiveCycle-Komponenten bereitstellen

  1. Klicken Sie im Bildschirm „LiveCycle ES3-Komponentenbereitstellung“ auf Bereitstellen. Die zu diesem Zeitpunkt bereitgestellten Komponenten sind Java-Archivdateien, die in den LiveCycle-Dienstcontainer „eingeklinkt“ werden, damit Dienste bereitgestellt, orchestriert und ausgeführt werden können. Klicken Sie nach erfolgreichem Abschluss der Bereitstellung auf Weiter.

  2. Klicken Sie im Bildschirm „LiveCycle-Komponentenbereitstellung“ auf Überprüfen. Klicken Sie zum Anzeigen des Überprüfungsstatus auf Fortschrittsprotokoll anzeigen und nach erfolgreichem Abschluss der Überprüfung auf Weiter.

ECM Connectors konfigurieren

Wichtig: Wechseln Sie zu Schritt 3, wenn Sie von LiveCycle ES2, das von LiveCycle ES oder LiveCycle ES Update 1 aktualisiert wurde, auf LiveCycle ES3 aktualisieren und wenn Sie Schritt 1 und 2 bereits durchgeführt haben. Wenn Sie die Schritte 1 und 2 während der vorherigen Aktualisierung nicht abgeschlossen haben, sollten Sie Schritt 1 und 2 jetzt durchführen.
  1. (Connectors für ECM) Führen Sie im Bildschirm „ECM-Formularvorlagen migrieren“ eine der folgenden Aufgaben aus und klicken Sie anschließend auf Starten:

    • Aktivieren Sie die Option Import der Formularvorlagen überspringen und klicken Sie auf Weiter, um mit der Konfiguration von LiveCycle fortzufahren, ohne die Formularvorlagen zu importieren. Sie können Configuration Manager erneut ausführen, um die Vorlagen zu importieren, nachdem Sie Ihre LiveCycle-Umgebung konfiguriert haben.

    • Deaktivieren Sie die Option Import der Formularvorlagen überspringen und klicken Sie auf Starten, damit Configuration Manager eine Abfrage ausführt, mit der die Formularvorlageninformationen abgerufen werden, die sich im Repository der ECM-Connectors befinden. Configuration Manager gibt anschließend die Ergebnisse im folgenden Bildschirm zurück, wo Sie die einzelnen Vorlagen, die Sie importieren möchten, auswählen können.

  2. (Connectors für ECM, wenn die Option „Import der Formularvorlagen überspringen“ deaktiviert wurde) Führen Sie im Bildschirm „ECM-Formularvorlagen migrieren (Contd)“ die folgenden optionalen Aufgaben aus und klicken Sie dann auf Weiter:

    • Deaktivieren Sie die LiveCycle-Formularvorlagen, wenn Sie nicht aus Ihrer vorhandenen LiveCycle-Umgebung migrieren möchten.

    • Geben Sie in das Feld „Zusätzliche Formularpfade für die Migration hinzufügen“ den vollständig qualifizierten Pfad für den Ordner ein, der Ihre benutzerdefinierten Formularvorlagen enthält, oder klicken Sie auf Durchsuchen, um den Ordner zu suchen, und klicken Sie dann auf Hinzufügen. Geben Sie den Objektspeichernamen oder Repository-Namen (laut ECM) wie folgt ein:

      (IBM FileNet) /<ObjectStoreName>/<FormTemplatePath>

      (EMC Documentum) /<DocbaseName>/<FormTemplatePath>

      Hinweis: Während der Datenmigration werden Ihre vorhandenen LiveCycle-Formularvorlagen nicht aus dem ECM-Repository gelöscht, sondern in das LiveCycle-Repository kopiert. Alle Formularvorlagen, für die die Auswahl zu diesem Zeitpunkt aufgehoben wird, können zu einem späteren Zeitpunkt migriert werden, indem Sie Configuration Manager erneut ausführen.
  3. Klicken Sie im Bildschirm „Für den Betrieb von LiveCycle ES3 erforderliche Daten migrieren“ auf Starten und nach Abschluss der Migration auf Weiter.

LiveCycle-Komponenten konfigurieren

 Wählen Sie im Bildschirm „LiveCycle ES3-Komponenten konfigurieren“ die Aufgaben aus, die mit Configuration Manager ausgeführt werden sollen, und klicken Sie auf Weiter.
Hinweis: Wenn Sie Connectors für ECM-Module aktualisieren, wählen Sie sie in diesem Bildschirm nicht aus. Beziehen Sie diese nur dann ein, wenn Sie sie erstmals in LiveCycle lizenzieren, und fahren Sie entsprechend mit den folgenden Schritten fort.

Adobe® LiveCycle® 10 Connector für EMC® Documentum®

  1. Wählen Sie im Bildschirm „Client für EMC Documentum angeben“ die Option Connector für EMC Documentum Content Server konfigurieren und geben Sie die folgenden Einstellungen an. Klicken Sie nach der Eingabe auf Überprüfen und nach Abschluss auf Weiter, um fortzufahren.

    • Wählen Sie die EMC Documentum Client-Version: Wählen Sie die Clientversion aus, die für EMC Documentum Content Server verwendet werden soll.

    • EMC Documentum Client-Installationsordnerpfad: Klicken Sie auf Durchsuchen, um den Ordnerpfad auszuwählen.

      Hinweis: Konfigurieren Sie Documentum 6.7 manuell. LCM unterstützt Documentum 6.7 nicht.
  2. Geben Sie im Bildschirm „Festlegen der Einstellungen für EMC Documentum Content Server“ die Details zum EMC Documentum-Server ein und klicken Sie auf Weiter. Drücken Sie F1, um Einzelheiten zu den einzugebenden Informationen zu erhalten.

  3. Klicken Sie im Bildschirm „ Connector für EMC Documentum konfigurieren“ auf Documentum Connector konfigurieren. Klicken Sie nach Abschluss des Vorgangs auf Weiter.

  4. Überprüfen Sie den Bildschirm „Erforderliche manuelle Konfiguration für Connector für EMC Documentum“ und führen Sie die aufgelisteten manuellen Schritte aus. Klicken Sie anschließend auf Weiter.

Adobe® LiveCycle® 10 Connector für IBM® Content Manager

  1. Wählen Sie im Bildschirm „Clients für IBM Content Manager angeben“ die Option Connector for IBM Content Manager konfigurieren und geben Sie den Pfad zum Installationsordner von IBM Content Manager Client an. Klicken Sie auf Überprüfen und nach Abschluss der Überprüfung auf Weiter, um fortzufahren.

  2. Geben Sie im Bildschirm „Festlegen der IBM Content Manager-Servereinstellungen“ die Details zum IBM Content Manager Server ein und klicken Sie auf Weiter.

  3. Klicken Sie im Bildschirm „Connector for IBM Content Manager konfigurieren“ auf IBM Content Manager Connector konfigurieren. Klicken Sie nach Abschluss des Vorgangs auf Weiter.

  4. Überprüfen Sie den Bildschirm „Erforderliche manuelle Konfiguration für Connector für IBM Content Manager“ und führen Sie die aufgelisteten manuellen Schritte aus. Klicken Sie anschließend auf Weiter.

Adobe® LiveCycle® 10 Connector für IBM® FileNet

  1. Wählen Sie im Bildschirm „Client für IBM FileNet angeben“ die Option Client für IBM FileNet Content Manager konfigurieren und geben Sie die folgenden Einstellungen an.

    • Wählen Sie die IBM FileNet Client-Version: Wählen Sie die Clientversion aus, die für IBM FileNet Content Server verwendet werden soll.

    • IBM FileNet Client-Installationsordnerpfad: Klicken Sie auf Durchsuchen, um den Ordnerpfad auszuwählen.

    Klicken Sie auf Überprüfen und nach Abschluss der Überprüfung auf Weiter, um fortzufahren.

  2. Geben Sie im Bildschirm „Festlegen der Einstellungen für IBM FileNet Content Server“ die erforderlichen Details ein und klicken Sie auf Weiter. Weitere Informationen erhalten Sie, indem Sie F1 drücken.

  3. Geben Sie im Bildschirm „Festlegen des Clients für IBM FileNet-Prozess-Engine“ die erforderlichen Details ein und klicken Sie auf Überprüfen. Klicken Sie nach Abschluss des Vorgangs auf Weiter.

  4. Geben Sie im Bildschirm „Festlegen von IBM FileNet-Prozess-Engine-Einstellungen“ die erforderlichen Details ein und klicken Sie auf Weiter. Weitere Informationen erhalten Sie, indem Sie F1 drücken.

  5. Klicken Sie im Bildschirm „ Connector für IBM FileNet konfigurieren“ auf FileNet Connector konfigurieren. Klicken Sie nach Abschluss des Vorgangs auf Weiter.

  6. Überprüfen Sie den Bildschirm „Erforderliche manuelle Konfiguration für Connector für IBM FileNet“ und führen Sie die aufgelisteten manuellen Schritte aus. Klicken Sie anschließend auf Weiter.

Adobe® LiveCycle® 10 Connector für Microsoft® SharePoint®

Führen Sie im Bildschirm „Adobe LiveCycle ES3 Connector for Microsoft SharePoint konfigurieren“ eine der folgenden Aufgaben aus:

  • Deaktivieren Sie die Option Adobe LiveCycle ES3 Connector for Microsoft SharePoint konfigurieren, um Microsoft SharePoint zu einem späteren Zeitpunkt zu konfigurieren, und klicken Sie auf Weiter.

  • Lassen Sie die Option Adobe LiveCycle ES3 Connector for Microsoft SharePoint konfigurieren aktiviert. Geben Sie die erforderlichen Werte ein und klicken Sie auf „SharePoint-Connector konfigurieren“. Klicken Sie nach Abschluss des Vorgangs auf Weiter.

    Hinweis: Sie können diesen Schritt überspringen, wenn Sie den Connector für Microsoft SharePoint-später mit Administration Console konfigurieren möchten.

LiveCycle-Server für native Dateikonvertierungen konfigurieren

 (Nur PDF Generator) Geben Sie im Bildschirm Anmeldedaten des Benutzers mit Administratorrechten für native PDF-Konvertierungen den Benutzernamen und das Kennwort eines Benutzers ein, der auf dem Servercomputer über Administratorrechte verfügt, und klicken Sie dann auf Benutzer hinzufügen.
Wenn Sie von LiveCycle ES2 aktualisieren, wird der Administrator im Bildschirm voraufgefüllt. Sie können weiterhin dieselben Anmeldedaten verwenden oder Sie können sie ersetzen.
Hinweis: Für Windows 2008 Server müssen Sie mindestens einen Administratorbenutzer hinzufügen. Unter Windows 2008 Server muss die Benutzerkontensteuerung (UAC) für die hinzugefügten Benutzer deaktiviert sein. Sie können die UAC deaktivieren, indem Sie auf Systemsteuerung > Benutzerkonten > Benutzerkontensteuerung aktivieren oder deaktivieren klicken, die Auswahl der Option „Benutzerkontensteuerung (UAC) zum Schutz des Computers verwenden“ aufheben und dann auf OK klicken. Starten Sie den Computer neu, um diese Änderungen zu übernehmen.

Systembereitschaftstest für PDF Generator

 Klicken Sie im Bildschirm Adobe LiveCycle PDF Generator-Systembereitschaftstest auf Starten, um zu überprüfen, ob das System für PDF Generator richtig konfiguriert wurde. Überprüfen Sie den Systembereitschaftstool-Bericht und klicken Sie auf Weiter. Beachten Sie, dass der Systembereitschaftstest fehlschlägt, wenn LiveCycle auf einem Remotecomputer bereitgestellt wird.

LiveCycle Reader Extensions konfigurieren

  1. Überprüfen Sie im Bildschirm „Reader Extensions-Standardberechtigung“, ob der Alias für die Standardberechtigung für Reader Extensions korrekt ist, und klicken Sie auf Weiter.

    Hinweis: Dieser Bildschirm wird nur angezeigt, wenn Sie von LiveCycle ES Update 1 auf LiveCycle ES3 aktualisieren. Wenn bei der vorherigen Installation von LiveCycle ES Update 1 keine Berechtigung konfiguriert wurde, wird der nächste Bildschirm angezeigt.
  2. Geben Sie im Bildschirm „Konfiguration von Reader Extensions-Berechtigungen die Details im Zusammenhang mit der Reader Extensions-Berechtigung an, von der die Moduldienste aktiviert werden.

    Hinweis: Sie können diesen Schritt zu diesem Zeitpunkt auslassen, indem Sie die Option Später mit LiveCycle ES3 Administration Console konfigurieren auswählen. Im Anschluss an die Bereitstellung können Sie die Reader Extensions-Berechtigung mithilfe von Administration Console konfigurieren. (Klicken Sie nach der Anmeldung bei Administration Console auf Startseite > Einstellungen > Trust Store-Verwaltung > Lokale Berechtigungen.)

    Klicken Sie auf Konfigurieren und dann auf Weiter.

Correspondence Management Solution konfigurieren

 Geben Sie im Bildschirm Correspondence Management Solution konfigurieren die Benutzer-ID und das Kennwort an, klicken Sie auf Konfigurieren, um modifizierte Webanwendungen zu verpacken, und kopieren Sie diese in die LiveCycle-EAR-Datei.

Klicken Sie nach Abschluss der Konfiguration auf Weiter.

LiveCycle-Beispiele importieren, Zusammenfassung und nächste Schritte

  1. (Optional) Klicken Sie im Bildschirm „Import von LiveCycle ES3-Beispielen“ auf Importieren. Klicken Sie nach erfolgreichem Abschluss des Importvorgangs entweder auf Weiter oder auf Import von LiveCycle ES3-Beispielen überspringen und dann auf Weiter, um die Beispiele später zu importieren.

    Wichtig: Importieren Sie die LiveCycle-Beispiele nicht in eine Produktionsumgebung. Diese Beispiele erstellen Benutzer mit Standardkennwörtern, was ein Sicherheitsrisiko für die Produktionsumgebung darstellen kann.
  2. Im Bildschirm „Ein Neustart des Servers ist erforderlich“ müssen Sie den Anwendungsserver neu starten, damit einige Konfigurationen in Kraft treten. Klicken Sie auf Weiter, wenn Sie diesen Schritt abgeschlossen haben.

  3. Überprüfen Sie die Aufgabenzusammenfassung in Configuration Manager und wählen Sie die entsprechenden Optionen:

    • Wählen Sie „Die nächsten Schritte starten“, um Informationen zu Benutzer- und Verwaltungsschnittstellen von LiveCycle anzuzeigen und eine HTML-Seite mit schrittweise Anweisungen zum Starten und Verwenden von LiveCycle aufzurufen.

    Klicken Sie auf Fertig stellen, um Configuration Manager zu beenden