5.3 Systemanforderungen

5.3.1 Mindestanforderungen an die Hardware

Die folgende Tabelle zeigt die Mindestanforderungen für die Hardware, die LiveCycle unterstützt.

Betriebssystem

Mindestanforderungen an die Hardware

Microsoft Windows Server® 2008 R1/R2 (64-Bit-Architektur)

Intel® Pentium® 4 (2,8 GHz) oder gleichwertiger Prozessor

VMWare ESX 3.0 oder höher

RAM: 4GB (64-Bit-OS mit 64-Bit-JVM)

Freier Festplattenspeicherplatz – 5,4 GB temporärer Speicherplatz plus 3,4 GB für LiveCycle

Microsoft Windows Server® 2003 Enterprise Edition oder Standard Edition SP2 und R2 SP2 (64-Bit-Architektur)

Intel® Pentium® 4 (2,8 GHz) oder gleichwertiger Prozessor

VMWare ESX 3.0 oder höher

RAM: 4GB (64-Bit-OS mit 64-Bit-JVM)

Freier Festplattenspeicherplatz – 5,4 GB temporärer Speicherplatz plus 3,4 GB für LiveCycle

Sun Solaris 10 (64-Bit-Architektur)

UltraSPARC® IIIi, 1,5-GHz-Prozessor

Partitionierung von Solaris-Containern (Zonen)

RAM: 4GB (64-Bit-OS mit 64-Bit-JVM)

Freier Festplattenspeicherplatz – 5,4 GB temporärer Speicherplatz plus 3,4 GB für LiveCycle

IBM AIX 6.1

P5 pSeries 520 (Modell 52A) 9131-52A, 1.8 GHz-Prozessor

LPAR-Partitionierung

RAM: 4GB (64-Bit-OS mit 64-Bit-JVM)

Freier Festplattenspeicherplatz – 5,4 GB temporärer Speicherplatz plus 3,4 GB für LiveCycle

SUSE Linux Enterprise Server 10.0 und 11.0 (nur 64-Bit-Version)

Dual-Core, 1 GHz-Prozessor

VMWare ESX 3.0 oder höher

RAM: 4GB (64-Bit-OS mit 64-Bit-JVM)

Freier Festplattenspeicherplatz – 5,4 GB temporärer Speicherplatz plus 3,4 GB für LiveCycle

Red Hat Enterprise Linux AP oder ES 5.5 (nur 64-Bit-Version)

Dual-Core, 1 GHz-Prozessor

VMWare ESX 3.0 oder höher

RAM: 4GB (64-Bit-OS mit 64-Bit-JVM)

Freier Festplattenspeicherplatz – 5,4 GB temporärer Speicherplatz plus 3,4 GB für LiveCycle

5.3.1.1 Intel x86-Kompatibilität

In unterstützten Windows- und UNIX-ähnlichen Umgebungen unterstützt LiveCycle mit Intel und AMD64 kompatible Chipsätze, wenn Betriebssysteme mit 32-Bit- oder 64-Bit-Unterstützung ausgeführt werden.

Hinweis: 32-Bit-Plattformen werden nur für Entwicklungs- und Testzwecke unterstützt.

5.3.1.2 Empfohlene Hardware

Für kleine Produktionsumgebungen:

Mindestens Intel-Umgebungen: Pentium 4, 2,8 GHz. Durch Verwenden eines Dual-Core-Prozessors wird die Leistung weiter verbessert.

Sun SPARC-Umgebungen: UltraSPARC V oder höher.

IBM AIX-Umgebungen: Power4 oder höher.

Speicheranforderungen: 4 GB RAM.

5.3.1.3 Zusätzliche Hardwareanforderungen für Adobe LiveCycle Content Services (nicht mehr unterstützt)

Wenn Sie Content Services zur Verwendung mit einer DB2-Datenbank installieren, muss der Hostcomputer für die DB2-Datenbank über mindestens 2 GB Arbeitsspeicher (RAM) verfügen.

5.3.1.4 Empfohlene Hardwareanforderungen für Clientcomputer

Adobe® LiveCycle® Workbench 10

  • Speicherplatz für die Installation:

    1,5 GB nur für Workbench

    1,7 GB auf einem einzigen Laufwerk für eine vollständige Installation von Workbench, Adobe® LiveCycle® Designer 10 und die Assemblierung der Beispiele

    400 MB für temporäre Installationsordner – 200 MB im temporären Ordner des Benutzers und 200 MB im temporären Ordner von Windows

    Hinweis: Wenn sich diese Speicherorte alle auf einem einzigen Laufwerk befinden, müssen während der Installation 1,5 GB Speicherplatz zur Verfügung stehen. Die Dateien, die in den temporären Ordner kopiert werden, werden nach Abschluss der Installation gelöscht.
  • Speicher für Ausführung von Workbench : 2 GB RAM

  • Hardware-Anforderung: Intel® Pentium® 4 oder gleichwertiger AMD-Prozessor, 1 GHz

  • Minimale Bildschirmauflösung 1024 x 768 Pixel oder höher mit 16-Bit-Farbtiefe oder höher

  • TCP/IPv4- oder TCP/IPv6-Netzwerkverbindung zum LiveCycle-Server

Hinweis: Unter Windows müssen Sie über Administratorrechte verfügen, um Workbench installieren zu können. Wenn Sie die Installation nicht unter einem Administratorkonto durchführen, werden Sie vom Installationsprogramm zur Eingabe der Berechtigungen für ein passendes Konto aufgefordert.

Designer

  • Adobe® Reader® X und Adobe® Acrobat® X Pro (empfohlen) ist erforderlich, um alle neuen Funktionen in Designer nutzen zu können.

  • Adobe® Flash® Player 10.2 oder höher.

  • (Optional) Adobe® Flash® Builder® 4.5 oder höher.

  • (Optional) Adobe® Flex® SDK 4.1 (erforderlich zur Anpassung von Formular-Guide-Komponenten, die zum Lieferumfang von Designer gehören).

Hinweis: Verwenden Sie nur das Flex SDK 4.1, das im Designer-Installationsprogramm enthalten ist. Verwenden Sie keine andere Flex SDK-Version, die von der Adobe-Website heruntergeladen werden kann.
Hinweis: Weitere Informationen finden Sie unter Installing Your Development Environment.

Hardwareanforderungen für Endbenutzer:

  • Adobe® LiveCycle® Workspace 10:1 GB RAM (einschließlich Anforderungen für Adobe Flash und Adobe Reader)

  • Adobe Flash Player 9 oder höher: 512 MB RAM (1 GB empfohlen)

  • Adobe Reader 8.x oder höher: 128 MB RAM (256 MB empfohlen)

Hinweis: Informationen zu den Anforderungen für Webbrowser finden Sie unter Unterstützte Plattformkombinationen für LiveCycle.

5.3.2 Unterstützte Plattformen

Weitere Informationen zu den unterstützten Kombinationen aus Betriebssystem, Anwendungsserver, Datenbanken, JDKs usw. finden Sie unter Unterstützte Plattformkombinationen für LiveCycle.

5.3.3 Zusätzliche Anforderungen für AIX, Linux und Solaris

Hinweis: Auf AIX-, Linux- und Solaris-Computern verwendet das LiveCycle-Installationsprogramm das auf dem Computer installierte JDK. Daher müssen Sie die unterstützte JDK-Version installieren. Unter anderen Betriebssystemen verwendet das Installationsprogramm die im Installationspaket enthaltene JVM.

5.3.3.1 Installieren und Konfigurieren von UTF-8

Beim Installieren von LiveCycle auf einem AIX-, Linux- oder Solaris-Betriebssystem müssen Sie die US-amerikanische Version des UTF-8-Gebietsschemas installieren und konfigurieren, falls diese noch nicht installiert wurde. Sie benötigen das Installationsmedium (CDs oder DVDs), damit das Betriebssystem diese Aufgabe ausführen kann.

Hinweis: Auf Linux-Plattformen ist dieses Gebietsschema standardmäßig installiert und heißt „de_DE.utf8“. Sie können dies mithilfe des Befehls locale -a überprüfen.

UTF-8 auf AIX installieren

  1. Vergewissern Sie sich, dass das US-amerikanische UTF-8-Gebietsschema nicht installiert ist, indem Sie an einer Eingabeaufforderung den Befehl locale -a eingeben. Die Befehlausgabe darf nicht den Eintrag de_DE.UTF-8 enthalten.

  2. Greifen Sie auf das AIX SMIT-Dienstprogramm (im Textmodus) zu, indem Sie im Stammordner an der Eingabeaufforderung smitty mle_add_lang eingeben.

  3. Wählen Sie in dem daraufhin angezeigten Bildschirm UTF-8 US English (United States) [DE_DE] in beiden Dropdown-Listen CULTURAL CONVENTION und LANGUAGE TRANSLATION aus.
    Hinweis: Behalten Sie „INPUT DEVICE/DIRECTORY“ als Standardeinstellung /dev/cd0 bei.
  4. Drücken Sie zum Fortfahren die Eingabetaste. Eine Meldung wie etwa die folgende wird angezeigt:

    installp: Device /dev/cd0 not ready for operation. 
    Please insert media and press Enter to continue.
  5. Legen Sie den entsprechende AIX-Installationsdatenträger in das Festplattenlaufwerk ein.

  6. Wenn der Befehl ausgeführt ist, beenden Sie das SMIT-Dienstprogramm und geben Sie locale -a ein, um sicherzustellen, dass „DE_DE.UTF-8“ als Gebietsschema festgelegt ist.

UTF-8 auf Solaris installieren

  1. Vergewissern Sie sich, dass das US-amerikanische UTF-8-Gebietsschema nicht installiert ist, indem Sie an einer Eingabeaufforderung den Befehl locale -a eingeben. Die Befehlausgabe darf nicht den Eintrag DE_DE.UTF-8 enthalten.

  2. Legen Sie die Solaris Installations-CD 1 in das Laufwerk ein und weisen Sie ihr einen entsprechenden Speicherort zu, z. B.:

    /cdrom/sol_10_807_sparc/s0
  3. Geben Sie den folgenden Befehl als Root ein: localeadm -a nam -d /cdrom/sol_10_807_sparc/s0
    Hinweis: Mit diesem Befehl werden alle Gebietsschemata in der Region Nordamerika (nam) installiert, auch wenn Sie nur das Gebietsschema „de_DE.UTF-8“ angeben.
  4. Wenn der Befehl abgeschlossen ist, geben Sie locale -a ein, um zu überprüfen, ob DE_DE.UTF-8 als Gebietsschema eingestellt ist.
    Hinweis: Weitere Informationen erhalten Sie über den Link FAQs on Solaris Locales.

5.3.3.2 Solaris

Hinweis: Stellen Sie sicher, dass die X Window-Bibliotheken auf Ihrem Betriebssystem installiert sind. Dies ist für Adobe® LiveCycle® PDF Generator 10 und Adobe® LiveCycle® Forms 10 erforderlich. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation für Ihr Betriebssystem.
Wichtig: Verwenden Sie nicht den Solaris-Befehl tar, um Dateien zu extrahieren. Andernfalls treten Fehler auf (z. B. fehlende Dateien). Laden Sie für eine Solaris-Umgebung das GNU-Tool „tar“ herunter und verwenden Sie es zum Extrahieren der Dateien.

5.3.3.3 Linux

Auf Linux-Betriebssystemen muss folgende Bedingung erfüllt sein:

  • Alle Linux-Verteilungen: Stellen Sie sicher, dass die X Window-Bibliotheken auf Ihrem Betriebssystem installiert sind. Dies ist für PDF Generator und Forms erforderlich. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation für Ihr Betriebssystem.

  • SUSE Linux: Sie müssen die Bibliothek „glibc-locale-32bit“ installieren, die im Lieferumfang von SUSE Linux Enterprise Server enthalten ist. Andernfalls generiert LiveCycle keine PDF-Dateien. Diese Bibliotheksdatei wird nicht standardmäßig installiert. Sie müssen für die Installation „YaST“ verwenden. (Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zum SUSE Linux Enterprise Server.)

    Wenn Sie planen, LiveCycle auf SUSE Linux 11 zu installieren, müssen Sie auch die Bibliotheken libstdc++-libc6.2-2.so.3 installieren. Diese Bibliotheken sind nicht standardmäßig in SUSE Linux 11 enthalten. Weitere Informationen erhalten Sie auf dieser Novell-Webseite. Diese Bibliotheken sind erforderlich, um Adobe Central Pro Output Server auszuführen.

5.3.3.4 Konfigurieren der Dateigrenzwerte unter Solaris und Linux

Fügen Sie in der Datei „/etc/system“ die rlim-Werte hinzu oder erhöhen Sie sie, um Stuck-Thread-Probleme in Solaris- oder Linux-Umgebungen zu vermeiden.

  1. (Linux) Suchen Sie die Datei „/etc/security/limits.conf“ und öffnen Sie sie.

    (Solaris) Suchen Sie die Datei „/etc/system“ und öffnen Sie sie.

  2. (Linux) Suchen Sie die Datei „/etc/security/limits.conf“ und öffnen Sie sie.

    <app_group> soft nofile 8192 
    <app_group> hard nofile 8192

    Ersetzen Sie <app_group> durch die Benutzergruppe, die den Anwendungsserver ausführen wird. Sie können <app_group> auch durch einen Asterisk (*) ersetzen, um alle Benutzer und Benutzergruppen einzuschließen.

    (Solaris) Suchen Sie die rlim-Werte in der Datei „/etc/system“ und ändern Sie sie wie folgt:

    set rlim_fd_cur: Die anfängliche Obergrenze (Soft-Limit) für die Anzahl von Dateideskriptoren pro Prozess. Legen Sie für diesen Wert 8192 oder höher fest.

    set rlim_fd_max: Die (nicht veränderliche) maximale Anzahl von Dateideskriptoren pro Prozess. Legen Sie für diesen Wert 8192 oder höher fest. (Diese Änderung ist nur erforderlich, wenn der Standardwert niedriger als 8192 ist.) Sie müssen über Hauptbenutzerrechte verfügen, um diesen Wert zu ändern.

    Hinweis: Der rlim_fd_max-Wert muss gleich dem oder größer als der rlim_fd_cur-Wert sein.
  3. Speichern und schließen Sie die Datei.

  4. Starten Sie den Computer neu.

So überprüfen Sie die aktualisierten Einstellungen

  1. Starten Sie eine neue Shell.

  2. Geben Sie ulimit -n ein und drücken Sie die EINGABETASTE.

  3. Vergewissern Sie sich, dass der ausgegebene Wert mit den von Ihnen festgelegten rlim-Werten übereinstimmt.

5.3.4 Erforderliche Berechtigungen zum Installieren unter Windows

Bei der Installation unter Windows müssen Sie ein Konto verwenden, das über Administratorberechtigungen verfügt. Wenn Sie das Installationsprogramm unter Verwendung eines Kontos, das nicht über Administratorberechtigungen verfügt, ausführen, geben Sie die Anmeldeinformationen eines Kontos an, das über Administratorberechtigungen verfügt.

5.3.5 Konfigurieren der Windows-Installation

In den 64-Bit-Versionen der Betriebssysteme Windows Server 2008 R1, Windows Server 2008 R2 oder Vista ändern Sie die Sicherheitsoption „Administratorbestätigungsmodus“ wie folgt:

  1. (Windows 2008 R1 und Vista) Wählen Sie „Start“ > „Systemsteuerung“ > „Verwaltung“ > „Lokale Sicherheitsrichtlinie“ > „Lokale Richtlinien“ > „Sicherheitsoptionen“ .

    (Windows 2008 R2 und Windows 7) Wählen Sie „Start“ > „Verwaltung“ > „Lokale Sicherheitsrichtlinie“ > „Lokale Richtlinien“ > „Sicherheitsoptionen“.

  2. Suchen Sie Benutzerkontensteuerung: Verhalten der Benutzeraufforderung mit erhöhten Rechten für Administratoren im Administratorbestätigungsmodus und legen Sie den Wert Erhöhte Rechte ohne Eingabeanforderung fest.

  3. Starten Sie den Computer neu.

5.3.5.1 So deaktivieren Sie die Windows-Benutzerkontensteuerung unter Vista und Windows Server 2008 R1

  1. Sie können auf das Systemkonfigurationsprogramm zugreifen, indem Sie zu Start > Ausführen wechseln und MSCONFIG eingeben.

  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Tools, blättern Sie nach unten und wählen Sie Benutzerkontensteuerung deaktivieren.

  3. Klicken Sie auf Starten, um den Befehl in einem neuen Fenster auszuführen.

  4. Schließen Sie nach Abschluss des Vorgangs das Befehlsfenster und das Fenster für die Systemkonfiguration.

  5. Starten Sie den Computer neu.

Um die Benutzerkontensteuerung erneut zu aktivieren, wiederholen Sie die Schritte oben und wählen Sie Benutzerkontensteuerung aktivieren, bevor Sie auf „Starten“ klicken.

5.3.5.2 Windows-Benutzerkontensteuerung unter Windows Server 2008 R2 und Windows 7 deaktivieren

  1. Sie können auf das Systemkonfigurationsprogramm zugreifen, indem Sie zu Start > Ausführen wechseln und MSCONFIG eingeben.

  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Extras, blättern Sie nach unten und wählen Sie Einstellungen für Benutzerkontensteuerung ändern (UAC-Einstellungen ändern).

  3. Klicken Sie auf Starten, um den Befehl in einem neuen Fenster auszuführen.

  4. Stellen Sie den Schieberegler auf Nie benachrichtigen ein.

  5. Schließen Sie nach Abschluss des Vorgangs das Befehlsfenster und das Fenster für die Systemkonfiguration.

  6. Starten Sie den Computer neu.

Um die Benutzerkontensteuerung erneut zu aktivieren, wiederholen Sie die Schritte oben und stellen Sie den Schieberegler auf den gewünschten Wert ein, bevor Sie den Computer neu starten.

Wichtig: Die Windows-Benutzerkontensteuerung (UAC) muss deaktiviert bleiben, damit PDF Generator ordnungsgemäß funktioniert. Sie können den Installations- und Konfigurationsprozess ausführen, indem Sie die Benutzerkontensteuerung einschalten und die Option „Erhöhte Rechte ohne Eingabeanforderung“ aktivieren. Deaktivieren Sie UAC jedoch, um PDF Generator auszuführen.

5.3.6 Mindestberechtigungen für Datenbankbenutzer

Datenbank

Berechtigungen für die Initialisierung

Berechtigungen für die Laufzeitumgebung

Oracle

CREATE SESSION

CREATE CLUSTER

CREATE TABLE

CREATE VIEW

CREATE SEQUENCE

UNLIMITED TABLE SPACE

CREATE SESSION

UNLIMITED TABLE SPACE (nur notwendig, wenn Sie Benutzerquoten nicht konfigurieren)

CREATE TABLE

MySQL

SELECT

INSERT

UPDATE

DELETE

CREATE

DROP

REFERENCES

INDEX

ALTER

CREATE_TEMP_TABLE

LOCK_TABLES

SELECT

INSERT

UPDATE

DELETE

SQL Server – DB-Ebene

Tabelle erstellen

Ansicht erstellen

Verbinden

Verbinden

SQL Server – Schemaebene

Ändern

Einfügen

Verweise

Auswählen

Aktualisieren

Löschen

Einfügen

Auswählen

Aktualisieren

Löschen

DB2

Eine vollständige Beschreibung finden Sie unter DB2-Benutzerkonto.

Eine vollständige Beschreibung finden Sie unter DB2-Benutzerkonto.

5.3.7 Zusätzliche Anforderungen für PDF Generator

Hinweis: Sie können das Shared Printer Protocol nicht für die SendToPrinter-API auf Windows 2008-Computern verwenden, auf denen PDF Generator bereitgestellt ist. Verwenden Sie alternative Protokolle wie CIFS oder Direct IP.

5.3.7.1 Benutzerkonto für Windows

Sie müssen für die folgenden Aufgaben ein Benutzerkonto mit Administratorberechtigungen verwenden:

  • Installieren von Microsoft Office

  • Installieren von PDF Generator

  • Installieren von Acrobat für PDF Generator

  • Ausführen des Anwendungsserverprozesses

5.3.7.2 Verwenden von 64-Bit-Anwendungsservern mit PDF Generator

Wenn Sie einen 64-Bit-Anwendungsserver auf einem System mit PDF Generator verwenden, müssen Sie sicherstellen, dass zusätzlich zu dem vom Anwendungsserver verwendeten 64-Bit-JDK ein 32-Bit-Java 6-JDK installiert ist. Legen Sie die Umgebungsvariable JAVA_HOME_32 fest. Diese Variable muss auf ein 32-Bit-JDK auf Systemen verweisen, auf denen ein 64-Bit-Anwendungsserver verwendet wird. Der spezifische Pfad hängt vom angegebenen Installationsordner und dem Betriebssystem ab, unter dem die Installation erfolgt.

Hinweis: Sie müssen das 32-Bit-Sun-JDK installieren und JAVA_HOME_32 so konfigurieren, dass diese Variable auf den Ordner verweist, in dem es sich befindet. Lesen Sie „Sun Java 6-Versionshinweise“ > „Unterstützte Systemkonfigurationen“ und laden Sie die 32-Bit-Version für Ihr Betriebssystem herunter. Falls Sie AIX verwenden, legen Sie JAVA_HOME_32 nicht fest.
Wichtig: Stellen Sie sicher, dass JAVA_HOME_32 nur als Umgebungsvariable festgelegt, nicht jedoch in PATH enthalten ist. Wenn JAVA_HOME_32 in PATH enthalten ist, können während der EAR-Bereitstellung oder beim Neustart des Servers Java-Core-Dumps auftreten.

5.3.7.2.1 Windows-Variable JAVA_HOME_32 festlegen

  1. Wählen Sie Start > Systemsteuerung > System.

  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Erweitert.

  3. Klicken Sie auf Umgebungsvariablen und dann unter „Systemvariablen“ auf Neu.

  4. Geben Sie die Umgebungsvariable JAVA_HOME_32 ein. Dieser Wert ist der Ordner, der das JDK enthält. Geben Sie beispielsweise Folgendes ein:
    D:\Program Files (x86)\Java\jdk1.6.0_26

5.3.7.2.2 Variable JAVA_HOME_32 unter Linux oder Solaris festlegen

Legen Sie die Variable „JAVA_HOME_32“ für das unterstützte Java für Bourne- und Bash-Shells wie in diesem Beispiel gezeigt fest:

JAVA_HOME_32=/opt/jdk1.6.0_26 
export JAVA_HOME_32

5.3.7.3 Software für die Konvertierung nativer Dateiformate installieren

Vor der Installation von PDF Generator müssen Sie die Software installieren, die die Dateiformate unterstützt, für die die Unterstützung der PDF-Konvertierung erforderlich ist. Aktivieren Sie mithilfe des Benutzerkontos, das zur Ausführung des Anwendungsserverprozesses verwendet wird, manuell die Lizenzen für die Software.

Nähere Informationen finden Sie in den jeweiligen Lizenzvereinbarungen der einzelnen nativen Anwendungen, die von Ihrer LiveCycle-Bereitstellung unterstützt werden sollen. Stellen Sie ferner sicher, dass Ihre LiveCycle-Bereitstellung die dort angegebenen Lizenzierungsanforderungen erfüllt. Normalerweise muss jeder Benutzer von LiveCycle , der native Anwendungsunterstützung verwendet, auch eine aktivierte Lizenz auf dem eigenen Computer für die jeweilige native Anwendung haben.

PDF Generator kann dahingehend erweitert werden, dass die Konvertierung dieser zusätzlichen Dateitypen in PDF-Dateien möglich wird. Die folgenden Anwendungen können verwendet werden:

Hinweis: PDF Generator unterstützt nur englische, französische, deutsche und japanische Versionen der unterstützten Anwendungen.
  • Microsoft Office 2007, 2010 (DOC,DOCX XLS,XLSX PPT,PPTX, RTF, TXT, Microsoft Office Open-XML-Formate)

  • Microsoft Office Visio 2007, 2010 (VSD)

  • Microsoft Publisher 2007, 2010 (PUB)

  • Microsoft Project 2007, 2010 (MPP)

  • AutoCAD 2005, 2006, 2007, 2008 (DWG, DXF, DWF)

Hinweis: LiveCycle unterstützt nur 32-Bit-Editions der gesamten oben genannten Software.
Hinweis: Native Dateikonvertierungen unter Verwendung von AutoCAD für DWG-, DXF- und DWF-Dateien werden nur in 32-Bit-Umgebungen unterstützt. Konvertierungen für diese Dateitypen mithilfe von Acrobat werden auf 32-Bit- und auf 64-Bit-Plattformen unterstützt.
  • Corel WordPerfect 12, X4 (WPD)

  • Adobe Photoshop® CS3

  • Adobe FrameMaker® 7.2, 8.0 (FM)

  • Adobe PageMaker® 7.0 (PMD, PM6, P65, PM)

  • OpenOffice 3.3 (ODT, ODP, ODS, ODG, ODF, SXW, SXI, SXC, SXD, SXM)

Hinweis: OpenOffice 3.3 oder höher muss auf dem Server installiert sein, damit die in Version 3.3 erstellten Dokumente konvertiert werden können.
Hinweis: Auf der Linux-Plattform muss OpenOffice unter dem Benutzer /root installiert sein. Ist Open Office für bestimmte Benutzer installiert, kann PDFG OpenOffice-Dokumente möglicherweise nicht konvertieren.

Zur Konvertierung der folgenden nativen Dateiformate muss keine native Softwareanwendung installiert werden:

  • Druckdateien (PS, PRN, EPS)

  • Webdateien (HTML)

  • Bilddateien (JPEG, GIF, BMP, TIFF, PNG)

5.3.7.4 Installieren von Acrobat für PDF Generator

Installieren Sie Acrobat X, bevor Sie das Installationsprogramm für LiveCycle ausführen. Starten Sie Acrobat nach der Installation mindestens einmal, um Probleme mit der Konfiguration von PDF Generator zu vermeiden. Schließen Sie alle modalen Dialogfelder, die beim Starten von Acrobat angezeigt werden.
Hinweis: Achten Sie darauf, dass Acrobat mithilfe desselben Benutzerkontos, mit dem Sie LiveCycle installieren, installiert wird.

Wenn dagegen LiveCycle installiert ist, Acrobat X jedoch nicht, installieren Sie Acrobat X und führen Sie das Skript „Acrobat_for_PDFG_Configuration.bat“ aus, das sich im Ordner „[LiveCycle-Stammordner]\pdfg_config“ befindet. Andernfalls können bei PDF-Konvertierungen Fehler auftreten.

Configuration Manager legt die Umgebungsvariable „Acrobat_PATH“ (Groß- und Kleinschreibung zu beachten) automatisch fest. Sie können auch festlegen, dass diese Variable manuell eingestellt werden soll (siehe 5.3.7.7 Umgebungsvariablen festlegen. Starten Sie den Anwendungsserver neu, nachdem Sie die Umgebungsvariable festgelegt haben.

Hinweis: Laden Sie die erforderlichen JAR-Dateien je nach verwendetem JDK von der Sun- oder IBM-Website herunter.

5.3.7.5 Acrobat konfigurieren, um SHX-Schriftarten zu verwenden (nur Windows)

Hinweis: Führen Sie diese Schritte zum Konfigurieren von Acrobat nur aus, wenn PDF Generator SHX-Schriftarten zum Konvertieren von AutoCAD DWG-Dateien verwenden soll, ohne AutoCAD zu installieren. Diese Schritte müssen für alle in Administration Console konfigurierten Benutzerkonten durchgeführt werden.
  1. Öffnen Sie Acrobat.

  2. Wählen Sie Bearbeiten > Konfigurationen.

  3. Wählen Sie In PDF konvertieren > Autodesk AutoCAD.

  4. Klicken Sie auf Einstellungen bearbeiten.

  5. Klicken Sie auf Konfigurationsvoreinstellungen.

  6. Klicken Sie neben dem Suchpfad für die SHX-Schriftartdatei auf Durchsuchen und geben Sie den Pfad zur SHX-Schriftartdatei an.

  7. Klicken Sie in jedem geöffneten Dialogfeld auf OK.

5.3.7.6 QuickTime 7

Für PDF Generator ist die Installation von QuickTime 7 (Player oder Pro) erforderlich, wenn in Dateien wie PowerPoint-Präsentationen eingebettete Videos in PDF-Multimediadateien konvertiert werden sollen. Diese Anwendung kann von der Site Apple-Downloads heruntergeladen werden.

5.3.7.7 Umgebungsvariablen festlegen

Sie müssen unter Windows Umgebungsvariablen festlegen, wenn Sie PDF-Dokumente in Anwendungen wie FrameMaker, Photoshop, PageMaker und WordPerfect erstellen möchten.

Es folgt eine Auflistung dieser Umgebungsvariablen:

  • FrameMaker_PATH

  • Notepad_PATH (Dies muss leer bleiben)

  • OpenOffice_PATH

  • PageMaker_PATH

  • Photoshop_PATH

  • WordPerfect_PATH

  • Acrobat_PATH

Diese Umgebungsvariablen sind optional und müssen nur festgelegt werden, wenn Sie die entsprechende Anwendung zum Konvertieren von PDF-Dateien über PDF Generator verwenden möchten. Der Wert der Umgebungsvariablen muss den absoluten Pfad der ausführbaren Datei enthalten, über welche die entsprechende Anwendung gestartet wird.

Die Variable FrameMaker_PATH kann beispielsweise den Wert C:\Programme\Adobe\ FrameMaker7.2\FrameMaker.exe annehmen. Die Variable OpenOffice_PATH unterscheidet sich jedoch von den anderen Variablen. Diese Variable muss auf den OpenOffice-Installationsordner anstatt auf den Pfad der ausführbaren Datei festgelegt werden. Ein typischer Wert für OpenOffice_PATH unter Windows ist C:\Programme (x86)\OpenOffice.org 3\.

Für Microsoft Office-Anwendungen wie Word, PowerPoint, Excel, Visio und Project oder für AutoCAD müssen keine Pfade festgelegt werden. Der Generate PDF-Dienst startet diese Anwendungen automatisch, wenn sie auf dem Server installiert sind.

Festlegen der Windows-Umgebungsvariablen

  1. Wählen Sie Start > Systemsteuerung > System.

  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Erweitert.

  3. Klicken Sie auf Umgebungsvariablen und dann unter „Systemvariablen“ auf Neu.

  4. Geben Sie den Namen der Umgebungsvariablen ein, die Sie festlegen möchten (z. B.FrameMaker_PATH). Dieser Wert ist der Ordner, der die ausführbare Datei enthält. Geben Sie beispielsweise Folgendes ein:
    C:\Program Files\Adobe\FrameMaker7.2\FrameMaker.exe

5.3.7.8 Das Befehlszeilenprogramm „Dienststeuerungs-Manager (sc.exe)“

Bevor Sie unter Windows eine automatische Installation von PDF Generator abschließen, vergewissern Sie sich, dass das Befehlszeilenprogramm „Dienststeuerungs-Manager“ (sc.exe) in der Windows-Umgebung installiert ist. Diese Software ist auf einigen Windows-Servern nicht vorinstalliert. Die Datei „sc.exe“ wird standardmäßig im Ordner „C:\Windows\system32“ installiert. Bei den meisten Betriebssystemen ist dieses Tool installiert. Ist dies nicht der Fall, finden Sie es in „Windows - Die technische Referenz“ (Resource Kit) zu Ihrer Windows-Version. Überprüfen Sie, ob das Tool tatsächlich auf dem Server installiert ist, indem Sie an einer Eingabeaufforderung sc.exe eingeben. Hierdurch werden die Syntax und Verwendungsinformationen des Tools zurückgegeben.

5.3.7.9 Konfiguration im monitorlosen Modus („headless“)

Wenn Sie PDF Generator in einer Umgebung im monitorlosen Modus ausführen (d. h. auf einem Server ohne Bildschirm, Tastatur und Maus), müssen die x11-Bibliotheken installiert sein. Einige Derivate von Linux installieren diese Bibliotheken nicht standardmäßig, sodass Sie die Bibliotheken dann kopieren und manuell installieren müssen.
Hinweis: Durch Aktivieren der x11-Weiterleitung auf einer Shell-Sitzung erstellt die SOAP-UI während SOAP-Anforderungen Elemente, was zu Anforderungsfehlern führt. Um Anforderungsfehler zu vermeiden, müssen Sie das JVM-Argument -Djava.awt.headless=true hinzufügen.

5.3.7.10 Mehrprozessgestützter Dateikonvertierungen und Unterstützung mehrerer Benutzer für PDF Generator aktivieren

Standardmäßig kann PDF Generator nur ein OpenOffice-, Microsoft Word- oder PowerPoint-Dokument gleichzeitig konvertieren. Wenn Sie mehrprozessgestützte Konvertierungen aktivieren, kann PDF Generator mehr als eines dieser Dokumente gleichzeitig konvertieren, indem mehrere Instanzen von OpenOffice oder PDFMaker (zum Ausführen der Konvertierungen aus Word und PowerPoint) gestartet werden.

Hinweis: Mehrprozessgestützte Dateikonvertierungen werden für Microsoft Word 2003 und PowerPoint 2003 nicht unterstützt. Microsoft Excel 2003, 2007 und 2010 werden ebenfalls nicht unterstützt. Um mehrprozessgestützte Dateikonvertierungen zu aktivieren, müssen Sie auf Microsoft Word 2007 oder 2010 und PowerPoint 2007 oder 2010 aktualisieren.
Hinweis: Microsoft Excel- und Microsoft Visio-Dateien werden nicht gleichzeitig konvertiert. Während der Konvertierung werden „EXCEL.exe“ und „VISIO.exe“ im Task-Manager überwacht. Die Visio-Datei wird erst nach der Verarbeitung der Excel-Datei verarbeitet.

Jede Instanz von OpenOffice oder PDFMaker wird unter Verwendung eines separaten Benutzerkontos gestartet. Jedes von Ihnen hinzugefügte Benutzerkonto muss zu einem gültigen Benutzer mit Administratorrechten für den LiveCycle-Servercomputer gehören. Unter 64-Bit Windows deaktivieren Sie Windows UAC. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter 5.3.5 Konfigurieren der Windows-Installation.

Nachdem der LiveCycle-Server konfiguriert ist, fügen Sie LiveCycle-Benutzerkonten in Administration Console hinzu. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt „Benutzerkonten für mehrprozessgestützte Dateikonvertierungen“ im Handbuch für Ihren Anwendungsserver. Um die Unterstützung für mehrere Benutzer für native Dateien und OpenOffice-Dateien in einer Windows-Umgebung zu aktivieren, fügen Sie mindestens drei Benutzer mit den folgenden Berechtigungen hinzu.

Wenn Sie Benutzer für die PDF Generator-Konvertierung aus nativen Anwendungen hinzufügen, gewähren Sie dem Benutzer, der den Anwendungsserver ausführt, die Berechtigung „Ersetzen eines Tokens auf Prozessebene“. Weitere Informationen finden Sie unter 5.3.7.12 Berechtigung „Ersetzen eines Tokens auf Prozessebene“ erteilen (nur Windows).

Anfangsdialogfelder und automatische Aktualisierungen für native Anwendungen schließen.

Wenn native Dateien über PDF Generator konvertiert werden sollen, müssen alle ursprünglichen Registrierungs-, Aktivierungs- und Verbesserungsprogramm-Dialogfelder mit der Option, sie nicht mehr anzuzeigen, geschlossen sein. Automatische Aktualisierungen dieser Anwendungen müssen auch deaktiviert werden, da diese Aktualisierungsdialogfelder Fehler auf dem laufenden Server verursachen können.

Damit mehrere Benutzer unterstützt werden, müssen die Dialogfelder und automatischen Aktualisierungen für den Server ausführenden Benutzer deaktiviert und alle Benutzerkonten unter PDFG-Konten konfiguriert werden. Die Dialogfelder müssen für die folgenden Anwendungen deaktiviert werden, wenn sie auf dem Server installiert sind:

  • Microsoft Word (Windows)

  • Microsoft Excel (Windows)

  • Microsoft PowerPoint (Windows)

  • Microsoft Project (Windows)

  • Microsoft Publisher (Windows)

  • Microsoft Visio (Windows)

  • OpenOffice (Windows/Solaris/Linux)

  • Adobe Acrobat (Windows)

  • Adobe Photoshop (Windows)

  • Adobe FrameMaker (Windows)

  • Adobe PageMaker (Windows)

  • Autodesk AutoCAD (Windows)

  • Corel WordPerfect (Windows)

Option für den Fehlerbericht unter Windows Server 2003 oder 2008 deaktivieren (Optional, aber empfohlen)

Beim Konvertieren eines Dokuments in PDF mit PDF Generator unter Windows Server 2003 oder 2008, zeigt Windows möglicherweise eine Fehlermeldung an, dass in der ausführbaren Datei ein Problem aufgetreten ist und beendet werden muss. Das wirkt sich jedoch nicht auf die PDF-Konvertierung aus, da sie im Hintergrund läuft.

Um diesen Fehler zu vermeiden, können Sie den Fehlerbericht deaktivieren. Weitere Informationen zum Deaktivieren des Fehlerberichts finden Sie in folgenden Artikeln:

Weitere für OpenOffice unter Linux oder Solaris erforderliche Konfigurationen

  1. Fügen Sie in der Datei „/etc/sudoers“ Einträge für weitere Benutzer hinzu (außer dem Administrator, der den LiveCycle-Server ausführt). Wenn Sie beispielsweise LiveCycle als Benutzer mit dem Namen „lcadm“ auf einem Server mit dem Namen „myhost“ ausführen und Sie die Identität von „Benutzer1“ und „Benutzer2“ annehmen möchten, fügen Sie „/etc/sudoers“ folgende Einträge hinzu:

    lcadm myhost=(user1) NOPASSWD: ALL

    lcadm myhost=(user2) NOPASSWD: ALL

    Diese Konfiguration ermöglicht „lcadm“, jeden Befehl auf dem Host „myhost“ als „Benutzer1“ oder „Benutzer2“ ohne Kennwortabfrage auszuführen.

  2. Erlauben Sie es allen LiveCycle-Benutzern, Verbindungen zum LiveCycle-Server herzustellen. Wenn Sie beispielsweise einem lokalen Benutzer mit dem Namen „Benutzer1“ die Berechtigung zuweisen möchten, eine Verbindung zum LiveCycle-Server herzustellen, verwenden Sie den folgenden Befehl:

    xhost +local:user1@

    Weitere Details finden Sie in der Dokumentation zum xhost-Befehl.

  3. Starten Sie den Server neu.

5.3.7.11 Unterstützung für mehrere Benutzer von PDF Generator

Um die Unterstützung für mehrere Benutzer für native Dateien und OpenOffice-Dateien in einer Windows-Umgebung zu aktivieren, müssen mindestens drei Benutzer mit den folgenden Berechtigungen erstellt werden. Erstellen Sie auf AIX-, Linux- oder Solaris-Plattformen mindestens einen Benutzer.

Plattform

Benutzerberechtigungen

Windows 2008 Server

Benutzer mit Administratorrechten, deaktivierter UAC und der Berechtigung „Ersetzen eines Tokens auf Prozessebene“

Windows 2003 Server

Benutzer mit Administratorberechtigungen

AIX, Linux und Solaris

Benutzer mit sudo-Berechtigungen

Wenn Sie Benutzer für native Konvertierungen von PDF Generator hinzufügen, müssen Sie dem Benutzer, der den Anwendungsserver ausführt, die Berechtigung Ersetzen eines Tokens auf Prozessebene gewähren. Siehe 5.3.7.12 Berechtigung „Ersetzen eines Tokens auf Prozessebene“ erteilen (nur Windows).

5.3.7.12 Berechtigung „Ersetzen eines Tokens auf Prozessebene“ erteilen (nur Windows)

Für Benutzerkonten, über die der Anwendungsserver nicht als Windows-Dienst, sondern von einer Eingabeaufforderung aus gestartet wird, ist die Berechtigung Ersetzen eines Tokens auf Prozessebene erforderlich. Diese Einstellung ist für PDF Generator erforderlich.

  1. Klicken Sie auf „Start“ > „Ausführen“ und geben Sie dann gpedit.msc ein.

  2. Wählen Sie im Dialogfeld „Gruppenrichtlinie“ Computerkonfiguration > Windows-Einstellungen > Sicherheitseinstellungen > Lokale Richtlinien > Zuweisen von Benutzerrechten und doppelklicken Sie auf Ersetzen eines Tokens auf Prozessebene.

  3. Klicken Sie auf Benutzer oder Gruppe hinzufügen und fügen Sie das Windows-Benutzerkonto hinzu, mit dem die Eingabeaufforderung zum Starten des Servers geöffnet wird.

  4. Starten Sie Windows neu und starten Sie dann den Anwendungsserver.

5.3.8 Zusätzliche Anforderungen für Connector for Documentum

Wenn LiveCycle eine Verbindung zu Documentum herstellt, müssen Sie Document Foundation-Klassen auf dem Computer, der LiveCycle hostet, installieren.

5.3.9 Zusätzliche Anforderungen für Connector für IBM Content Manager

Hinweis: Für eine Aktualisierung sind diese Konfigurationen nur erforderlich, wenn Adobe® LiveCycle®10 Connector für IBM® Content Manager nicht für Ihre bestehende LiveCycle-Installation installiert ist, Sie die Anwendung aber für LiveCycle lizenzieren möchten oder wenn Sie eine nicht ersetzende Aktualisierung unter einem neuen Betriebssystem durchführen.

Für Connector for IBM Content Manager muss die folgende Software installiert sein (beide können auf der IBM-Website heruntergeladen werden):

  • DB2 Universal Database-Client

  • IBM Information Integrator for Content (II4C)

Weitere Informationen finden Sie im Kapitel „Aktivitäten nach der Bereitstellung“ im Dokument „Aktualisieren von LiveCycle“ für Ihren jeweiligen Anwendungsserver.

5.3.9.1 Verbindung für einen einzelnen IBM Content Manager-Datenspeicher konfigurieren

  1. Starten Sie den DB2-Konfigurationsassistenten.

  2. Klicken Sie auf Selected > Add Database Using Wizard.

  3. Wählen Sie Manually Configure a Connection to a Database und klicken Sie auf Next.

  4. Wählen Sie TCP/IP und klicken Sie auf Next.

  5. Geben Sie die folgenden TCP/IP-Verbindungsoptionen an und klicken Sie dann auf Next:

    • Geben Sie in das Feld Host Name den Hostnamen des Servers ein, der Host von DB2 Content Manager ist.

    • Lassen Sie das Feld „Service Name“ unausgefüllt.

    • Geben Sie in das Feld Port Number die Anschlussnummer ein. Die Standardanschlussnummer von DB2 Content Manager ist „50000“.

  6. Geben Sie in das Feld Database Name den IBM Content Manager-Datenspeichernamen und in das Feld Database Alias den Aliasnamen für den Datenspeicher ein und klicken Sie anschließend auf Next.

  7. Klicken Sie auf Next, um die Standardeinstellungen der Datenquelle zu übernehmen.

  8. Wählen Sie in der Liste Operating System das Betriebssystem aus, das Sie verwenden, und klicken Sie auf Next.

  9. Geben Sie die folgenden Systemoptionen an und klicken Sie dann auf Next:

    • Geben Sie in das Feld System Name den Namen des Hostservers von DB2 ein. Wenn Sie auf „Discover“ klicken, sucht DB2 Content Manager nach dem angegebenen Systemnamen und listet, wenn das System nicht gefunden wurde, alle DB2-Instanzen auf.

    • Geben Sie in das Feld Host Name den Namen des Hosts ein oder klicken Sie auf „View Details“, um die Domäne und IP-Adresse des im vorangehenden Schritt angegebenen Systems anzuzeigen.

    • Wählen Sie in der Liste Operating System das Betriebssystem (Windows, Linux oder AIX) aus, auf dem Sie DB2 Content Manager bereitgestellt haben.

  10. (Optional) Wählen Sie zum Angeben von Sicherheitsoptionen Use Authentication Value in Server’s DBM Configuration und klicken Sie auf Finish.

  11. Testen Sie nach Bedarf im Dialogfeld „Verbindung testen“ die Verbindung.

5.3.9.2 Verbindungen für mehrere IBM Content Manager-Datenspeicher konfigurieren

  1. Konfigurieren Sie die anfängliche Verbindung wie unter 5.3.9.1 Verbindung für einen einzelnen IBM Content Manager-Datenspeicher konfigurieren beschrieben.

  2. Fügen Sie zusätzliche Datenbankverbindungen hinzu, indem Sie die Datei cmbicmsrvs.ini (darin werden die Datenspeicherinformationen gespeichert) wie folgt ändern:

    • Ändern Sie in einem Eingabeaufforderungsfenster den Ordner in „[II4C-Stammordner]/bin“ (z. B. „C:\Programme\db2cmv8\“ unter Windows bzw. „/opt/IBM/db2cmv8“ unter AIX, Linux oder Solaris).

    • Führen Sie eine der Dateien „cmbenv81.bat“ (Windows) bzw. „cmbenv81.sh“ (AIX, Linux oder Solaris) aus, um die Umgebung und den Klassenpfad für die Java-Dienstprogramme von II4C festzulegen.

    • Ändern Sie den Ordner in „[II4C-Arbeitsordner]/cmgmt/connectors“, wobei „[II4C-Arbeitsordner]“ einer der folgenden Pfade ist:

      (Windows) C:/Programme/db2cmv8

      (Linux, AIX) /home/ibmcmadm

      (Solaris) /export/home/ibmcmadm

    • Führen Sie den folgenden Befehl aus:

      java com.ibm.mm.sdk.util.cmbsrvsicm -a add -s <library server database name> -sm <database schema name>

      wobei <Bibliotheksserver-Datenbankname> mit dem weiter oben in Schritt 6 konfigurierten Database Alias übereinstimmen muss.

    Hinweis: Das folgende Verfahren ermöglicht Benutzern ohne DB2-Rechte die gemeinsame Verwendung der Verbindungsanmeldeberechtigungen über die Datei cmbicmenv.ini.

5.3.9.3 Mehrbenutzerverbindung zum IBM Content Manager-Datenspeicher konfigurieren

  1. Ändern Sie in einem Eingabeaufforderungsfenster den Ordner in „[II4C-Stammordner]/bin“ (z. B. „C:\Programme\db2cmv8\“ unter Windows bzw. „/opt/IBM/db2cmv8“ unter AIX, Linux oder Solaris).

  2. Führen Sie eine der Dateien „cmbenv81.bat“ (Windows) bzw. „cmbenv81.sh“ (AIX, Linux oder Solaris) aus, um die Umgebung und den Klassenpfad für die Java-Dienstprogramme von II4C festzulegen.

  3. Ändern Sie den Ordner in „[II4C-Arbeitsordner]/cmgmt/connectors“, wobei „[II4C-Arbeitsordner]“ einer der folgenden Pfade ist:

    (Windows) C:/Programme/db2cmv8

    (Linux, AIX) /home/ibmcmadm

    (Solaris) /export/home/ibmcmadm

  4. Führen Sie den folgenden Befehl aus:

    java com.ibm.mm.sdk.util.cmbenvicm -a add -s <library server database name> -u <database user ID> -p <database password>

    wobei <Bibliotheksserver-Datenbankname> mit dem weiter oben in Schritt 6 konfigurierten Database Alias übereinstimmen muss.

5.3.10 Zusätzliche Anforderungen für Connector für IBM FileNet

Diese Anforderungen sind optional und müssen nur erfüllt werden, wenn Sie Adobe® LiveCycle® 10 Connector für IBM® FileNet installieren.

Hinweis: Für eine Aktualisierung sind diese Konfigurationen nur erforderlich, wenn Connector for IBM FileNet nicht mit Ihrer bestehenden LiveCycle-Installation installiert ist, Sie die Anwendung aber für LiveCycle lizenzieren möchten, oder wenn Sie eine nicht ersetzende Aktualisierung auf einem neuen Betriebssystem durchführen.

IBM FileNet 4.0

Wenn LiveCycle eine Verbindung mit der IBM FileNet 4.0 Content Engine herstellen soll, müssen Sie den Content Engine Java Client installieren. Verwenden Sie das IBM FileNet 4.0 Content Engine Client-Installationsprogramm, das sich standardmäßig im Ordner „C:\Programme\FileNet\CEClient“ befindet. Wählen Sie während der Installation auf dem Bildschirm „Komponentenauswahl“ nur die Java-Clientkomponente aus.

Kopieren Sie für die Einstellungen der IBM FileNet 4.0-Prozess-Engine die Datei „pe.jar“ aus dem Ordner der Prozess-Engine auf den Computer, der als Host für LiveCycle dient. Erstellen Sie den Ordner C:\FileNetPE\files und kopieren Sie die Datei „pe.jar“ in diesen Ordner. Der Installationsordner für den Prozess-Engine-Client ist jetzt C:\FileNetPE.

IBM FileNet 4.5

Wenn LiveCycle eine Verbindung mit der IBM FileNet 4.5 Content Engine herstellen soll, müssen Sie den Content Engine Java Client installieren. Verwenden Sie das IBM FileNet 4.5 Content Engine Client-Installationsprogramm, das sich standardmäßig im Ordner „C:\Programme\FileNet\CEClient“ befindet. Wählen Sie während der Installation mindestens eine Komponente des Anwendungsmoduls oder der Prozess-Engine auf dem Bildschirm „Komponentenauswahl“ aus.

Für die IBM FileNet 4.5-Prozess-Engine müssen Sie den IBM FileNet 4.5-Prozess-Engine-Client installieren, der sich standardmäßig in „C:\Programme\FileNet\BPMClient“ befindet. Wählen Sie während der Installation die Option Andere auf dem Bildschirm „Komponentenauswahl“ aus.

IBM FileNet 5.0

Wenn LiveCycle eine Verbindung mit der IBM FileNet 5.0 Content Engine herstellen soll, müssen Sie den Content Engine Java Client installieren. Verwenden Sie das IBM FileNet 5.0 Content Engine Client-Installationsprogramm, das sich standardmäßig im Ordner „C:\Programme\FileNet\CEClient“ befindet. Wählen Sie während der Installation mindestens eine Komponente des Anwendungsmoduls oder der Prozess-Engine auf dem Bildschirm „Komponentenauswahl“ aus.

Für die IBM FileNet 5.0-Prozess-Engine müssen Sie den IBM FileNet 5.0-Prozess-Engine-Client installieren, der sich standardmäßig in „C:\Programme\FileNet\BPMClient“ befindet. Wählen Sie während der Installation die Option Andere auf dem Bildschirm „Komponentenauswahl“ aus.

5.3.11 Zusätzliche Hardwareanforderungen für Adobe LiveCycle Content Services (nicht mehr unterstützt)

PDF Generator muss auf dem Server für Content Services installiert werden, um die Indizierung von Dokumenten aus Microsoft Office 2007 und 2010 (DOCX-, XLSX- und PPTX-Dateien) zu ermöglichen.

5.3.12 Zusätzliche Aktualisierungsanforderungen für Content Services (nicht mehr unterstützt)

Wenn Ihre aktuelle LiveCycle-Umgebung eine DB2-Datenbank enthält und Sie bei der Aktualisierung Content Services installieren, müssen Sie vor der Durchführung der Installation das folgende Skript erstellen und ausführen.

5.3.12.1 Vorbereitung für die Installation von Content Services bei der Aktualisierung

  1. Kopieren Sie das folgende Skript in einen Texteditor:

    Hinweis: Der folgende Text enthält Formatierungszeichen für Zeilenwechsel. Wenn dieser Text an eine Stelle außerhalb dieses Dokuments kopiert wird, entfernen Sie die Formatierungszeichen, wenn der Text an der neuen Stelle eingefügt werden.

    Für DB2 9.1

    connect to dbname; 
    CREATE BUFFERPOOL BP32K SIZE 4000 PAGESIZE 32768 NOT EXTENDED STORAGE; 
    CREATE TEMPORARY TABLESPACE dbname_TEMP_32K IN DATABASE PARTITION GROUP IBMTEMPGROUP PAGESIZE 32768 MANAGED BY SYSTEM USING ('DB2_root\dbname32k_TEMP') EXTENTSIZE 32 PREFETCHSIZE 16 BUFFERPOOL BP32K; 
    CREATE REGULAR TABLESPACE dbname_DATA_32K IN DATABASE PARTITION GROUP IBMDEFAULTGROUP PAGESIZE 32768 MANAGED BY DATABASE USING (FILE'DB2_root\dbname32k_DATA'9000) EXTENTSIZE 16 PREFETCHSIZE 16 BUFFERPOOL BP32K; 
    commit work; 
    deactivate database dbname; 
    activate database dbname; 

    Für DB2 9.5

    connect to dbname; 
    CREATE BUFFERPOOL BP32K SIZE 500 PAGESIZE 32768; 
    CREATE TEMPORARY TABLESPACE dbname_TEMP_32K IN DATABASE PARTITION GROUP IBMTEMPGROUP PAGESIZE 32768 MANAGED BY SYSTEM USING 'DB2_root\dbname32k_TEMP') EXTENTSIZE 32 PREFETCHSIZE 16 BUFFERPOOL 
    BP32K; 
    CREATE REGULAR TABLESPACE dbname_DATA_32K IN DATABASE PARTITION GROUP IBMDEFAULTGROUP PAGESIZE 32768 MANAGED BY DATABASE USING (FILE'DB2_root\dbname32k_DATA'9000) EXTENTSIZE 16 PREFETCHSIZE 16 BUFFERPOOL BP32K; 
    commit work; 
    deactivate database dbname; 
    activate database dbname;
  2. Nehmen Sie die folgenden Änderungen am Skript vor:

    • Ersetzen Sie den Platzhalter „dbname“ an allen Stellen durch den Namen Ihrer LiveCycle-Datenbank.

    • Ersetzen Sie DB2-Stammordner durch den Pfad zu dem Stammordner, in dem DB2 installiert ist.

    • Stellen Sie sicher, dass sich die einzelnen Befehle vollständig in je einer einzelnen Zeile befinden und jeder Befehl mit einem Semikolon (;) endet.

    • Ersetzen Sie den Wert 9000 in der folgenden Zeile durch die Größe Ihrer Datenbank:

    FILE'DB2_root\dbname32k_DATA'9000

    Mit diesem Wert wird die Mindestanzahl der Seiten angegeben, die zum Initialisieren der Datenbank erforderlich sind. Sie können diesen Wert auch nach dem Initialisieren der Datenbank mit den DB2-Verwaltungstools ändern.

  3. Speichern Sie die Textdatei an einem Ort, auf den der DB2-Befehlszeilenprozessor zugreifen kann.

  4. Öffnen Sie eine DB2-Eingabeaufforderung und geben Sie den folgenden Befehl ein, um das Skript auszuführen:

db2 -tf <path_to_script_file>/<script_file_name>