Wichtigste Funktionen

Mit Rights Management können Sie PDF-, Word-, Excel- und PowerPoint-Dokumente durch Vertraulichkeitsrichtlinien schützen. Sie können Schulungsvideos des Unternehmen auf die beabsichtigten Empfänger beschränken. Sie können außerdem basierend auf der derselben Zusammenstellung von SDKs und APIs, die über Rights Management zur Verfügung stehen, neue Videoworkflows bereitstellen.

PTC Pro/Engineer WildFire 4 (Pro/E) bietet einen unmittelbaren Schutz nativer CAD-Dokumente. Bei Einsatz von Pro/E zusammen mit dieser Version von Rights Management können Sie Produktfertigungsanweisungen und CAD-Unterlagen verteilen. Dabei haben diese Dokumente denselben Grad an Schutz und Nutzenversprechen wie bei der Absicherung von PDF-Dateien mit Acrobat und Rights Management. Diese gemeinschaftliche Version ermöglicht in der Produktentwicklungsphase eine sichere Zusammenarbeit und Versionsverwaltung. Sie vereinfacht außerdem in der Biet-, Angebotsanfrage- und Fertigungsphase die Zusammenarbeit mit externen Parteien.

Eine Richtlinie ist eine Zusammenstellung von Informationen, die Einstellungen für die Vertraulichkeit von Dokumenten und eine Liste autorisierter Benutzer enthalten. Die Vertraulichkeitseinstellungen, die Sie in einer Richtlinie angeben, bestimmen, wie ein Empfänger Dokumente nutzen darf, auf die Sie die Richtlinie anwenden. Da PDF-Dokumente beliebige Informationstypen wie Text-, Audio- und Videodateien enthalten können, können Sie mit Rights Management in einem PDF-Dokument gespeicherte Informationen sicher verteilen.

Mit Richtlinien können Sie die folgenden Aufgaben ausführen:

  • Festlegen, wer richtliniengeschützte Dokumente öffnen darf. Empfänger können zu Ihrer Firma gehören oder firmenextern sein. Sie können in derselben Richtlinie auch unterschiedliche Vertraulichkeitseinstellungen für verschiedene Benutzer angeben.

  • Festlegen der Vertraulichkeitseinstellungen für das Dokument. Sie können den Zugriff auf verschiedene Acrobat- und Adobe Reader-Funktionen einschränken. Diese Einschränkung kann für die folgenden Rechte gelten:

    • Das Recht zum Drucken und Kopieren von Text

    • Das Recht zum Einfügen von Änderungen

    • Das Recht zum Hinzufügen von Signaturen und Kommentaren zu einem Dokument.

  • Administratoren können außerdem folgende zusätzliche Vertraulichkeitsoptionen festlegen:

    • Das Recht des Empfängers, ein Dokument offline anzuzeigen

    • Das Recht des Benutzers, der die Richtlinie anwendet, zum Entziehen der Dokumentzugriffsrechte oder zum Anwenden einer anderen Richtlinie.

  • Nach der Verteilung eines richtliniengeschützten Dokuments können Sie den Zugriff auf das Dokument überwachen und entziehen, die Richtlinie wechseln oder die Zugriffs- und Vertraulichkeitseinstellungen ändern. Benutzer dürfen Vertraulichkeitseinstellungen in den von ihnen erstellten Richtlinien ändern. Administratoren können alle innerhalb einer Firma geltenden oder von Benutzern erstellten Richtlinien ändern.

  • Definieren Sie dynamische Wasserzeichen, die auf Dokumente angewendet werden, die durch die Richtlinie geschützt werden. Diese Wasserzeichen können mehrere Elemente enthalten, von denen jedes aus Text oder PDF-Dateien besteht. Sie können die Position und das Erscheinungsbild in den Dokumenten angeben, die mit der Richtlinie angewendet werden. Bei der Verwendung von Variablen können Sie dynamisch erstellte Wasserzeichen-Inhalte haben, die den Benutzernamen, die angewendete Richtlinie und den Zeitstempel enthalten.

  • Aktivieren oder deaktivieren Sie die erweiterte Nutzungsverfolgung. Rights Management unterstützt das Nachverfolgen von Benutzerereignissen, die verschiedenen, für eine PDF-Datei ausgeführten Vorgängen zugeordnet sind. Auf das Rights Management-Objekt kann mithilfe von JavaScript zugegriffen werden. Einige Beispiele für Ereignisse, die von einer durch Richtlinien geschützten PDF-Datei ausgelöst werden können, sind das Klicken auf eine Schaltfläche, die Wiedergabe einer Multimediadatei und das Speichern einer Datei. Mithilfe des Rights Management-Objekts können Sie auch Benutzerinformationen abrufen. Das Nachverfolgen von Ereignissen kann auf dem Rights Management-Server auf globaler Ebene oder auf Richtlinienebene aktiviert werden.

Rights Management ermöglicht Benutzern das Öffnen und Verwenden geschützter Dokumente, wenn sie über keine Verbindung zum Rights Management-Server verfügen. Die Clientanwendung des Benutzers muss regelmäßig mit dem Server synchronisiert werden, damit die Dokumente für die Offline-Nutzung gültig bleiben. Standardmäßig wird die Synchronisation automatisch alle vier Stunden und nach Bedarf ausgeführt, wenn der Benutzer eine Verbindung mit dem Rights Management-Server hergestellt hat. Wenn der Offline-Zeitraum für ein Dokument abläuft, während der Benutzer offline ist, muss der Benutzer erneut eine Verbindung zum Server herstellen. Durch diese erneute Herstellung der Verbindung kann die Clientanwendung mit dem Server synchronisiert werden. In der Rights Management-Konfigurationsdatei können Sie das Standardzeitintervall der automatischen Hintergrundsynchronisation angeben. Diese Einstellung fungiert als Standardzeitlimit für die Clientanwendungen, es sei denn, der Client legt ausdrücklich seinen eigenen Zeitlimitwert fest.