- Premiere Pro Demo-Versionen
- Einrichten eines DV- oder HDV-Systems
- Einrichten eines SD-SDI-, HD-SDI- oder Component-Systems
- Erstellen eines dateibasierten Systems
- Einrichten eines S-Video- oder Composite-Systems
- Festlegen des standardmäßigen Audiogeräts
- Festlegen von ASIO-Geräteeinstellungen (nur Windows)
- Legen Sie fest, ob beim Rendern von Video auch Audio gerendert werden soll.
- Festlegen der Dauer von Vor- und Nachspannpausen
- Festlegen von Arbeitslaufwerken zum Verbessern der Systemleistung
- Verschieben oder Löschen der Medien-Cache-Datenbank
- Optimieren des Renderings für verfügbaren Arbeitsspeicher
Informationen zu den Systemanforderungen von Premiere Pro finden Sie auf der Adobe-Website.
Listen der verschiedenen Kategorien von Adobe Premiere Pro-kompatibler Hardware finden Sie auf der Adobe-Website.
Jeff Sengstack bietet detaillierte Tipps zur Optimierung eines Computersystems und der Leistung von Premiere Pro auf der Adobe-Website.
Wie Sie ein Reihe von Leistungstests auf Ihrem Computersystem ausführen und ermitteln, wie die Computerleistung für Premiere Pro optimiert werden kann, erfahren Sie auf dieser Seite.
Dieser Thread im Premiere Pro-Forum enthält Empfehlungen, wie Sie Laufwerke für optimale Leistung und Zuverlässigkeit einrichten.
Ausführliche Informationen über CUDA-Verarbeitung, Mercury Playback Engine und GPU-Verarbeitung finden Sie in diesem Thread im Adobe Premiere Pro-Benutzerforum.
Dieser Thread im Premiere Pro-Benutzerforum enthält Vorschläge von mehreren erfahrenen Benutzern für praktische Systemanforderungen für Adobe Premiere Pro.
Auf dieser Seite finden Sie Ressourcen zur Leistungsoptimierung.
Dieses Video enthält einen Workshop zur After Effects- und Premiere Pro-Leistung von Video2Brain.
In diesem Video erhalten Sie einen Leistungstipp: Beenden Sie Software, die Sie für Ihre Arbeit nicht benötigen.
Lesen Sie den FAQ-Eintrag: „What computer and components should I buy for Premiere Pro?“ (Welchen Computer und welche Komponenten sollte ich für Premiere Pro erwerben?), um Tipps zu erhalten, wie ein für die Bearbeitung geeignetes Computersystem aussehen sollte.
Premiere Pro Demo-Versionen
In der Testversion von Premiere Pro CS5 sind einige Funktionen nicht enthalten, die auf Drittanbieterkomponenten beruhen, die nur für die Vollversion von Premiere Pro lizenziert sind. Der Import und Export der folgenden Formate ist in der Testversion nicht möglich: z. B. AVC-Intra, AVCHD, HDV, MPEG-2, MPEG-2 DVD, MPEG-2 Blu-Ray und XDCAM. Eine ausführliche Liste der Einschränkungen der Demo-Version von Premiere Pro finden Sie auf der Adobe-Website.
Die Testversion von Adobe Premiere Pro CS5.5 und höher weist nicht die Einschränkungen von Premiere Pro CS5 auf. Sie enthält alle Sequenzvorgaben, Bearbeitungsmodi, Encoder und Decoder, die auch in der aktivierten Vollversion von Premiere Pro CS5.5 und höher enthalten sind. Jedoch erhalten Sie nach dem Herunterladen der Testversion von Premiere Pro CS5.5 und höher nicht die Titelvorlagen oder die Sprachanalyse-Wörterbücher in einer anderen Sprache als Englisch (Sprachanalysemodelle). Diese Elemente stehen Ihnen erst nach dem Erwerb einer Softwarelizenz zum Herunterladen zur Verfügung.
In diesem Video von Video2Brain lernen Sie alle Verbesserungen an der kostenlosen Testversion von Adobe Premiere Pro CS5.5 und höher kennen, unter anderem die Aufnahme aller Encoder und Decoder. Beachten Sie, dass beim Importieren und Exportieren jetzt die gleichen Formate wie die Vollversion unterstützt werden.
Weitere Informationen zur Testversion von Adobe Premiere Pro CS5.5 und höher finden Sie in diesem Beitrag im Premiere Pro work area-Blog.
Antworten auf häufig gestellte Frage zu den Demoversionen finden Sie auf der Adobe-Website.
Einrichten eines DV- oder HDV-Systems

- A.
- Computer und Computermonitor
- B.
- 6-poliger FireWire-Anschluss und -Stecker
- C.
- 4-poliger FireWire-Anschluss und -Stecker
- D.
- DV/HDV-Camcorder
- E.
- RCA-Anschlüsse und -Stecker für L-Audio (weiß), R-Audio (rot), Composite-Video (gelb); Anschluss und Stecker für S-Video (y/c)
- F.
- HDMI-Anschluss und -Stecker
- G.
- Fernsehbildschirm
Diese Konfiguration kann eingesetzt werden, um Audio- und Videosignale von einer DV- oder HDV-Quelle aufzunehmen. Sie können das Signal während der Bearbeitung auf einem TV-Bildschirm kontrollieren. Schließlich können Sie Sequenzen zurück auf Videoband exportieren.
- Schließen Sie den DV- bzw. HDV-Camcorder oder -VTR mit einem FireWire-Kabel an den Computer an.
- Schließen Sie den Camcorder oder VTR mit einem S-Videokabel, RCA-Videokabel und RCA-Audiokabeln oder einem HDMI-Kabel an den Fernsehbildschirm an.
- Stellen Sie den Camcorder oder VTR auf Wiedergabe- bzw. VTR-Modus ein.
- (Nur bei HDV-Camcordern oder Videorekordern) Achten Sie darauf, dass sich das Gerät bei DV-Projekten im DV-Wiedergabemodus und bei HDV-Projekten im HDV-Wiedergabemodus befindet. Weitere Hinweise erhalten Sie in der Bedienungsanleitung des Geräts.
Einrichten eines SD-SDI-, HD-SDI- oder Component-Systems

- A.
- Computer und Computermonitor
- B.
- (Optional) A/V-Breakout Box
- C.
- XLR-Anschlüsse und -Stecker für L- & R-Audio
- D.
- RS232/422-Anschluss und -Stecker
- E.
- BNC-Anschlüsse und -Stecker für Y/Pb/Pr-Component-Video, BNC-Anschluss und -Stecker für SDI-Video
- F.
- HD/SD-VTR
- G.
- BNC-Anschlüsse und -Stecker für Y/Pb/Pr-Component-Video, BNC-Anschluss und -Stecker für SDI-Video
- H.
- RCA-Anschlüsse und -Stecker für L-Audio (weiß) & R-Audio (rot)
- I.
- Lautsprecher
- J.
- Fernsehbildschirm
Diese Konfiguration kann eingesetzt werden, um Audio- und Videosignale von einer SV-, HD-SDI- oder Component-Video-Quelle (Camcorder oder VTR) aufzunehmen. Sie können das Signal während der Bearbeitung auf einem TV-Bildschirm kontrollieren. Schließlich können Sie Sequenzen zurück auf Camcorder oder VTR exportieren.
Für diese Konfiguration muss entweder eine SDI- oder eine Component-Video-PCI-Karte in den Computer eingebaut sein. Wahlweise kann auch ein externes SDI- bzw. Component-Video-Gerät über FireWire an den Computer angeschlossen werden. Sowohl interne Karten als auch externe Geräte sollten dann über Anschlüsse (in der Regel vom BNC-Typ) verfügen, an die SDI- bzw. Component-Video-Signale angelegt werden können.
Bestimmte PCI-Karten für SDI- bzw. Component Video verfügen über Zwischenschaltgeräte („Breakout Box“) mit Anschlüssen für SDI- bzw. Component-Video-Signale. Einige dieser Zwischenschaltgeräte bieten außerdem Genlock-Anschlüsse. Andere stellen die erforderlichen Ausgänge direkt auf der Karte zur Verfügung.
Erstellen eines dateibasierten Systems

- A.
- Kartenleser, Laufwerk oder Camcorder für P2-, XDCAM HD-, XDCAM EX- oder AVCHD-Medien
- B.
- Computer und Computermonitor
- C.
- Audiokabel zu Lautsprechern und Verstärker
- D.
- Lautsprecher
- E.
- Fernsehbildschirm
- F.
- BNC-Anschlüsse für Component- oder SDI-Videokabel zum Fernsehbildschirm (alternativ zu „G“)
- G.
- HDMI-Anschluss für Audio-Video-Kabel zum Fernsehbildschirm (alternativ zu „F“)
Panasonic P2
XDCAM HD
XDCAM EX
AVCHD
AVC-I
High-Definition-Aufnahmekarte
Grafikkarte mit Component-Video-, SDI- oder HDMI-Ausgängen
- Schließen Sie Kartenleser, Laufwerk oder Camcorder an den Computer an, üblicherweise über ein USB 2.0-Kabel. Weitere Hinweise erhalten Sie in der Bedienungsanleitung des Geräts.
- Verbinden Sie den Ausgang der Soundkarte Ihres Computers mit den Computerlautsprechern oder einem Audioverstärker.
- Verbinden Sie die Videoausgänge der Aufnahmekarte, Breakout Box oder Grafikkarte über ein Component-, SDI- oder HDMI-Kabel mit dem Fernsehbildschirm.
Einrichten eines S-Video- oder Composite-Systems

- A.
- Computer und Computermonitor
- B.
- Anschlüsse und Stecker für FireWire und USB 2.0
- C.
- A/D-Wandler
- D.
- Anschlüsse und Stecker für RCA Composite-Video, S-Video (y/c)
- E.
- RS 232/422-Anschluss und -Stecker
- F.
- RCA-Anschlüsse und -Stecker für L-Audio (weiß) und R-Audio (rot)
- G.
- Analoger Camcorder, analoger VTR
- H.
- RCA-Anschlüsse und -Stecker für L-Audio (weiß), R-Audio (rot), Composite-Video (gelb); Anschluss und Stecker für S-Video (y/c)
- I.
- Fernsehbildschirm
Diese Konfiguration kann eingesetzt werden, um Audio- und Videosignale von einer analogen Camcorder- oder VTR-Quelle aufzunehmen. Sie können das Videosignal während der Bearbeitung auf einem TV-Bildschirm kontrollieren. Schließlich können Sie Sequenzen zurück auf Camcorder oder VTR exportieren.
Ein im Computer eingebauter interner Digitalisierer
Ein an den Compzrter angeschlossener externer Digitalisierer
Ein digitaler Camcorder oder VTR, der ein eingehendes Analogsignal digitalisieren kann
Festlegen des standardmäßigen Audiogeräts
- Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Audiogerät“ (Windows) oder „Premiere Pro“ > „Voreinstellungen“ > „Audiogerät“ (Mac OS) und legen Sie die folgenden Optionen fest:
Wählen Sie ein Ausgabegerät im Menü „Standardgerät“ aus.
Wählen Sie eine Puffergröße im Menü „Puffergröße“ aus (Mac OS).
- Klicken Sie auf „OK“.
Audiogerät-Einstellungen (nur Windows)
Wenn Sie im Dialogfeld „Voreinstellungen“ im Bereich „Audio-Hardware“ auf „ASIO-Einstellungen“ klicken, öffnet Premiere Pro das Dialogfeld „Audiogerät-Einstellungen“, das eine Registerkarte „Eingabe“ und eine Registerkarte „Ausgabe“ enthält.
- Geräte aktivieren
- Legt fest, welches angeschlossene Audiogerät Signale an Premiere Pro sendet und von dort empfängt. Wenn es sich bei dem Gerät um ein ASIO-Gerät handelt, wählen Sie die ASIO-Treiber für das Gerät aus. Wenn vom Hersteller der Soundkarte keine ASIO-Treiber mitgeliefert wurden, können Sie als Einstellung den Premiere Pro WDM Sound-Treiber wählen. Damit ein Gerät aktiviert werden kann, muss ein aktueller Gerätetreiber installiert sein (Windows). Wenn Sie mehr als zwei Stereokanäle für die Eingabe verwenden oder 5.1 Surround-Audio überwachen möchten, muss der Gerätetreiber mit dem ASIO (Audio Stream Input Output)-Standard kompatibel sein. Ist der Treiber nicht kompatibel, stehen unabhängig von der Anzahl der angeschlossenen Geräte und -ausgänge nur Stereoeingänge und -ausgänge zur Verfügung.
- Puffergröße
- Gibt die Größe des Puffers in Kilobyte an, den Premiere Pro zum Aufzeichnen von Audiodaten verwendet.
- Gerät mit 32-Bit-Aufzeichnung/Wiedergabe
- Markieren Sie auf der Registerkarte „Eingabe“ die Option „Gerät mit 32-Bit-Aufzeichnung“, um eine Audioaufnahme mit 32-Bit-Qualität durchzuführen. Markieren Sie auf der Registerkarte „Eingabe“ die Option „Gerät mit 32-Bit-Wiedergabe“, um eine Wiedergabe mit 32-Bit-Qualität durchzuführen.
Einrichten eines USB-Mikrofons (MAC OS)
- Navigieren Sie in der Anwendung zum Einrichten von Audio-Midi unter „Utilities“ zu „Audio > Open Aggregate Device Editor“.
- Aktivieren Sie die folgenden Elemente:
Ihr USB-Mikrofon.
Ein zusätzliches Eingabegerät, beispielsweise „Line In“.
Ein Ausgabegerät
- Wählen Sie dieses neue Aggregate Device im Fenster „Audiogerät-Einstellungen“ von Premiere Pro.
Legen Sie fest, ob beim Rendern von Video auch Audio gerendert werden soll.
Sie können festlegen, ob Premiere Pro standardmäßig Audiovorschauen rendert.
Wählen Sie in Premiere Pro CS5.5 und früher „Sequenz“ > „Effekte im Arbeitsbereich rendern“ oder „Sequenz“ > „Gesamten Arbeitsbereich rendern“.
Wählen Sie in Premiere Pro CS6 „Sequenz“ > „Effekte im In/Out-Bereich rendern“ oder „Sequenz“ > „Von In bis Out rendern“. Diese Befehle werden verwendet, wenn Sie In- und Out-Punkte festgelegt haben, um den Bereich für die Audio-Vorschau zu rendern, statt die Arbeitsbereichsleiste.
Das Rendern einer Audiovorschau könnte die Wiedergabeleistung verbessern, könnte jedoch zusätzliche Zeit in Anspruch nehmen, wenn Sie einen dieser Befehle auswählen.
- Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Windows) oder „Premiere Pro“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Mac OS).
- Aktivieren oder deaktivieren Sie „Audiodaten zusammen mit Videodaten rendern“.
- Klicken Sie auf „OK“.
Festlegen der Dauer von Vor- und Nachspannpausen
- Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Windows) oder „Premiere Pro“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Mac OS).
- Geben Sie in den Feldern für Vorlauf und Abspann die jeweilige Sekundenzahl ein.
- Klicken Sie auf „OK“.
Festlegen von Arbeitslaufwerken zum Verbessern der Systemleistung
Wenn Sie ein Projekt bearbeiten, beansprucht Premiere Pro Festplattenspeicher, um die zum Projekt gehörigen Dateien zu speichern. Premiere Pro speichert Video- und Audioaufnahmen, angeglichene Audiodateien sowie Vorschaudateien. Premiere Pro verwendet angeglichene Audiodateien und Vorschaudateien zur Leistungsoptimierung, wodurch eine Bearbeitung in Echtzeit, 32-Bit-Gleitkommagenauigkeit und ein effektiver Output ermöglicht werden.
Alle Arbeitslaufwerksvorgaben werden mit jedem Projekt gespeichert. Sie können für verschiedene Produkte unterschiedliche Arbeitslaufwerks-Speicherorte auswählen. Wenn Sie ein früheres Projekt nach dem Bearbeiten eines anderen Projekts mit anderen Arbeitslaufwerk-Speicherorten wieder öffnen, sucht Premiere Pro die Dateien für dieses Projekt an den Speicherorten auf dem Arbeitslaufwerk, die Sie für dieses Projekt festgelegt haben.
Wenn Sie Vorschaudateien oder angeglichene Audiodateien für ein Projekt löschen, erstellt Premiere Pro diese automatisch neu, wenn Sie das Projekt wieder öffnen.
Arbeitslaufwerke werden standardmäßig am selben Speicherort wie das Projekt abgelegt. Je länger und komplexer Sequenzen werden, um so mehr Platz nehmen die Arbeitslaufwerke ein. Die beste Leistung erreichen Sie, wenn Sie eine Festplatte oder einen anderen Datenträger ausschließlich zum Speichern von Medienassets verwenden. Wählen Sie für Ihre Assets einen Datenträger aus, der nicht mit dem Datenträger identisch ist, auf dem sich die Projekt-, Betriebssystem- oder Anwendungsdateien befinden. Auf diese Weise können die Mediendatenträger so schnell wie möglich auf Mediendateien zugreifen und diese abspielen, ohne dafür auf andere Dateien zugreifen zu müssen. Verwenden Sie den Befehl „Projekt“ > „Projekteinstellungen“ > „Arbeitslaufwerke“, um festzulegen, welche Datenträger von Premiere Pro für Mediendateien verwendet werden. Sie können die Arbeitslaufwerke auch auswählen, wenn Sie ein neues Projekt einrichten.
- Videoaufnahme
- Videodateien, die Sie über den Befehl „Datei“ > „Aufnehmen“ erstellen.
Wenn Sie Videodateien in einen Arbeitslaufwerkordner übertragen, bevor Sie das Projekt erstellen, geben Sie den Ordner an, der die Videodateien für die Videoaufnahme enthält. - Audioaufnahme
- Audiodateien, die Sie mit dem Befehl „Datei“ > „Aufnehmen“ erstellen oder durch Aufnahme mit dem Audiomixer wie beim Aufnehmen eines Voiceovers.
- Videovorschau
- Dateien, die Sie mithilfe des Befehls „Sequenz“ > „Gesamten Arbeitsbereich rendern“ oder „Sequenz“ > „Von In bis Out rendern“ (in Premiere Pro CS6) erstellt haben, werden in eine Filmdatei oder auf ein Gerät exportiert. Wenn der Vorschaubereich Effekte beinhaltet, werden die Effekte in der Vorschaudatei mit gleich bleibender Qualität gerendert.
- Audiovorschau
- Audiovorschaudateien werden über die folgenden Befehle erstellt:
„Sequenz“ > „Gesamten Arbeitsbereich rendern“
„Sequenz“ > „Von In bis Out rendern“ (Premiere Pro CS6)
„Clip“ > „Audio-Optionen“ > „Rendern und ersetzen“
Export in eine Filmdatei verwenden
Zu einem DV-Gerät exportieren
Wenn der Vorschaubereich Effekte beinhaltet, werden die Effekte in der Vorschaudatei mit gleich bleibender Qualität gerendert.
Festlegen von Arbeitslaufwerken
Sie können Arbeitslaufwerke im Dialogfeld „Voreinstellungen“ im Fenster „Arbeitslaufwerke“ einrichten. Bevor Sie die Einstellungen für Arbeitslaufwerke ändern, sollten Sie den freien Speicherplatz auf dem ausgewählten Datenträger überprüfen. Die Größe des freien Speichers wird rechts neben dem Laufwerkspfad angezeigt. Wenn der Pfad nicht vollständig angezeigt wird, zeigen Sie mit der Maus auf den Pfadnamen Daraufhin wird der vollständige Pfadname als QuickInfo angezeigt.
Optimieren der Leistung des Arbeitslaufwerks
Wenn Ihr Computer nur über eine Festplatte verfügt, sollten Sie die Standardeinstellungen der Arbeitslaufwerkoptionen beibehalten.
Richten Sie Arbeitslaufwerke auf einer oder mehreren separaten Festplatten ein. In Premiere Pro können Sie unterschiedliche Arbeitslaufwerke für unterschiedliche Medientypen einrichten, beispielsweise ein Laufwerk für Videoaufnahmen und ein anderes für Audioaufnahmen.
- Geben Sie unter Windows nur Partitionen als Arbeitslaufwerke an, die für das NTFS-Dateiformat formatiert sind. Verwenden Sie bei Mac OS-Computern für Mac OS Extended formatierte Partitionen. FAT32-Partitionen werden für Video nicht empfohlen. Diese unterstützen keine großen Dateien.Hinweis: Mithilfe bestimmter Drittanbieter-Tools ist es möglich, NTFS-Laufwerke unter Mac OS zu betreiben. Weitere Informationen finden Sie unter Tuxera NTFS for Mac und Paragon NTFS für Mac OS.
Deaktivieren Sie unter Mac OS „Journaling für beste Leistung“.
Legen Sie die leistungsstärkste Festplatte für Filmaufnahmen und die Speicherung von Arbeitsdateien fest. Für Audiovorschaudateien und die Projektdatei kann eine langsamere Festplatte verwendet werden.
Geben Sie nur an Ihren Computer angeschlossene Festplatten an. Netzwerk-Festplatten sind in der Regel zu langsam. Verwenden Sie keine austauschbaren Datenträger, da Premiere Pro immer über Zugriff auf die Arbeitslaufwerkdateien verfügen muss. Dateien auf dem Arbeitslaufwerk bleiben erhalten, auch wenn Sie das Projekt schließen. Sie werden wieder verwendet, wenn Sie das Projekt, zu dem sie gehören, wieder öffnen. Wenn Sie die Arbeitslaufwerkdateien auf austauschbaren Datenträgern speichern und diese herausnehmen bzw. trennen, steht das Arbeitslaufwerk nicht mehr für Premiere Pro zur Verfügung.
Sie können einen einzelnen Datenträger in Partitionen aufteilen und die Partitionen als separate Arbeitslaufwerke verwenden. Durch eine Partitionierung wird allerdings nicht die Leistung verbessert, weil das Laufwerk nur über einen einzigen Lesekopf verfügt, der zu Engpässen führen kann. Für optimale Ergebnisse sollten Sie die Arbeitslaufwerke auf physisch getrennten Festplatten einrichten.
Sie können Audio- und Videodaten auf separaten Laufwerken aufnehmen, wenn diese Funktion vom Format-Codec unterstützt wird. (Die systemeigene DV- und HDV-Aufnahmefunktion in Premiere Pro erlaubt keine getrennte Aufnahme von Video- und Audiodaten.) Definieren Sie den Speicherort für neue Dateien, indem Sie die Option „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Festplatten durchsuchen“ (Windows) oder „Premiere Pro“ > „Voreinstellungen“ > „Festplatten durchsuchen“ (Mac OS) auswählen. Wenn Sie die Voreinstellungen nicht ändern, werden alle in Premiere Pro aufgenommenen oder erstellten Dateien im selben Ordner gespeichert, in dem die Projektdateien gespeichert sind.
Online-Ressourcen zur Verbesserung der Systemleistung
In diesem Forums-Thread geben erfahrene Benutzer Ratschläge zur Einrichtung von Festplatten für ein Videobearbeitungssystem.
Eine Sammlung von Videos und Artikeln zur Optimierung der Leistung von Premiere Pro finden Sie in diesem Blog-Beitrag.
Dieses Video zeigt, wie Sie Ihre Festplatte so einrichten, dass Sie in Adobe Premiere Pro und After Effects optimale Leistung erzielen.
Das Formatieren von Datenträgern und Laufwerken im NTFS-Format unter Windows wird auf dieser Webseite der Microsoft-Website erläutert.
Wie Sie Datenträger und Laufwerke im HFS+-Format unter Mac OS formatieren, erfahren Sie auf dieser Seite der kenstone.net-Website. Die Informationen auf dieser Seite gelten für Mac OS X 10.4-10.7.
Verschieben oder Löschen der Medien-Cache-Datenbank
Bei einigen Formaten von Video- und Audiodateien erstellt beim Import Versionen, die im Zwischenspeicher abgelegt werden und dort für die Generierung der Vorschau leicht zugänglich sind. Dabei werden importierte Audiodateien jeweils an eine neue .cfa-Datei angepasst, MPEG-Dateien werden in eine neue .mpgindex-Datei indiziert. Der Medien-Cache steigert die Leistung bei Vorschauen erheblich, da die Video- und Audioelemente nicht für jede Vorschau neu verarbeitet werden müssen.
Verknüpfungen zu den einzelnen Mediendateien im Cache werden in einer Datenbank festgehalten. Auf diese Medien-Cache-Datenbank greifen auch Adobe Media Encoder, After Effects, Premiere Pro, Encore und Soundbooth zu, sodass all diese Anwendungen aus demselben Satz zwischengespeicherter Mediendateien Daten lesen und auch dort schreiben können. Wenn Sie den Speicherort der Datenbank von einer dieser Anwendungen aus ändern, wird er auch für die übrigen Anwendungen aktualisiert. Jede Anwendung kann einen eigenen Cache-Ordner nutzen, doch alle werden von derselben Datenbank verwaltet.
Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Medien“ (Windows) bzw. „Premiere Pro“ > „Einstellungen“ > „Medien“ (Mac OS) und führen Sie einen der folgenden Schritte aus:Um den Mediencache oder die Mediencache-Datenbank zu verschieben, klicken Sie auf die entsprechende Durchsuchen-Schaltfläche.
Um angepasste und indizierte Dateien aus dem Cache und ihre Einträge aus der Datenbank zu entfernen, klicken Sie auf „Bereinigen“. Mit diesem Befehl werden nur die Dateien gelöscht, die mit den Footageelementen verknüpft sind, für welche die Quelldatei nicht länger zur Verfügung steht.
Wichtig: Bevor Sie auf die Schaltfläche „Bereinigen“ klicken, sollten Sie sicherstellen, dass alle Speichergeräte, die aktuell verwendete Quellmedien enthalten, mit Ihrem Computer verbunden sind. Falls Filmmaterial als fehlend erachtet wird, weil das Speichergerät, auf dem es sich befindet, nicht verbunden ist, werden die verknüpften Dateien im Medien-Cache entfernt. Dadurch wird es erforderlich, das Filmmaterial neu anzupassen bzw. neu zu indizieren, wenn Sie es später wiederverwenden möchten.
Durch die Bereinigung der Datenbank und des Cache mit der Schaltfläche „Bereinigen“ werden keine Dateien gelöscht, die mit Footageelementen verknüpft sind, deren Quelldateien weiterhin verfügbar sind. Um angepasste und indizierte Dateien manuell zu entfernen, navigieren Sie zum Medien-Cache-Ordner und löschen die Dateien.Optimieren des Renderings für verfügbaren Arbeitsspeicher
Standardmäßig rendert Premiere Pro Videos mit der maximal verfügbaren Anzahl an verfügbaren Prozessoren (bis zu 16). Einige Sequenzen, wie zum Beispiel diejenigen, die hochauflösende Originalvideos oder Standbilder enthalten, haben einen großen Bedarf an Speicherplatz für das gleichzeitige Rendern mehrerer Frames. Die Größe dieser Sequenzen kann dazu führen, dass Premiere Pro das Rendern abbrechen muss und in einer Warnung mitteilt, dass wenig Arbeitsspeicher zur Verfügung steht. In diesen Fällen können Sie den verfügbaren Speicher erhöhen, indem Sie die Vorinstellung für die Rendering-Optimierung von Leistung auf Arbeitsspeicher ändern. Ändern Sie diese Einstellung zurück zu Leistung, wenn für das Rendering keine Speicheroptimierung mehr benötigt wird.
- Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ und wählen Sie im Dialogfeld „Voreinstellungen“ die Option „Speicher“.
- Wählen Sie in der Dropdown-Liste neben der Option „Rendering optimieren für“ die Option „Arbeitsspeicher“ aus.
- Klicken Sie auf „OK“, schließen Sie Premiere Pro und öffnen Sie das Projekt erneut, damit die neue Einstellung wirksam wird.
