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Exportieren von OMF-Dateien für Pro Tools


 
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  • Exportieren einer OMF-Datei für Pro Tools
  • In OMF-Dateien unterstützte Funktionen
  • Tipps für den Import von OMF-Dateien in Pro Tools
Sie können alle aktiven Audiospuren aus einer gesamten Sequenz von Premiere Pro in eine OMF-Datei (Open Media Format) exportieren. OMF-Dateien können in DigiDesign Pro Tools importiert werden, wenn die DigiTranslator-Funktion lizenziert wurde. DigiTranslator von Pro Tools ermöglicht die Optimierung von Soundtracks aus Premiere Pro.
Hinweis: Die von Premiere Pro exportierten OMF-Dateien werden offiziell nicht für andere Plattformen außer ProTools unterstützt. Premiere Pro importiert keine OMF-Dateien.
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    Exportieren einer OMF-Datei für Pro Tools

    1. Wählen Sie im Schnittfenster eine Sequenz aus.
    2. Wählen Sie „Datei“ > „Exportieren“ > „OMF“.
    3. Geben Sie im Dialogfeld „OMF-Exporteinstellungen“ in das Feld „OMF-Titel“ einen Namen für die OMF-Datei ein.
    4. Wählen Sie in den Menüs „Samplerate“ und „Bit pro Sample“ die erforderlichen Einstellungen für die Sequenz aus.
    5. Wählen Sie im Menü „ Dateien“ eine der folgenden Optionen aus:
      Einkapseln
      Bei dieser Einstellung exportiert Premiere Pro eine OMF-Datei mit den Projektmetadaten sowie allen Audiodaten für die ausgewählte Sequenz. Encapsulated OMF-Dateien sind im Allgemeinen ziemlich groß.

      Separate Audiodaten
      Bei dieser Einstellung exportiert Premiere Pro einzelne Mono-AIF-Dateien in den Ordner „_omfiMediaFiles“. Der Ordnername beinhaltet den Namen der OMF-Datei. Durch die Verwendung von AIF-Dateien wird eine maximale Kompatibilität mit älteren Audiosystemen sichergestellt.

    6. Wählen Sie im Menü „Rendern“ eine der folgenden Optionen aus:
      Kopieren vollständiger Audiodateien
      Bei dieser Einstellung exportiert Premiere Pro alle Audiodaten für die einzelnen Clips in der Sequenz, egal wie oft der Clip verwendet wurde und wie viele Teile des Clips verwendet wurden.

      Zuschneiden von Audiodateien
      Bei dieser Einstellung exportiert Premiere Pro nur die Teile jedes Clips, die in der Sequenz verwendet werden (die Clipinstanzen). Sie können angeben, dass beim Export der Clipinstanzen eine zusätzliche Länge, so genannten Handles, am Anfang und Ende der Datei hinzugefügt werden sollen.

    7. Geben Sie im Feld „Handle-Frames“ die Länge der Handles an (in Videoframes). Diese Zeitspanne wird am Anfang und Ende der exportierten Dateien hinzugefügt, wenn Sie „Medien zusammenführen“ auswählen. Die Standardeinstellung ist eine Sekunde (in Frames) mit der Framerate der Sequenz. Wenn die angegebene Länge der Handles die Länge der Clipinstanz überschreitet, exportiert Premiere Pro die gesamte Clipinstanz.
    8. Starten Sie Pro Tools und importieren Sie die OMF-Datei. Weitere Informationen zum Importieren von Dateien in Pro Tools finden Sie in der Hilfe von Pro Tools.
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    In OMF-Dateien unterstützte Funktionen

    Beim Export nach OMF exportiert Premiere Pro Dateien mit den folgenden Attributen und Metadaten:
    Hinweis: Premiere Pro wendet beim Export nach OMF nur die aufgeführten Effekte an. Da die OMF-Werte clipbasiert sind, werden darüber hinaus die meisten spurbasierten Werte von Premiere Pro nicht nach OMF exportiert.
    Erstellen eines korrekten Exports
    Premiere Pro platziert alle Überblendungen und Keyframe-Punkte auf Audio-Sample-Übergängen. Diese Positionen sind bei Videoframe-Übergängen nicht vorhanden.

    Sampleraten von 48.000 und 96.000
    Premiere Pro konvertiert Audioclips in eine einheitliche Samplerate, wie in Pro Tools erforderlich. Sie können die Samplerate beim Export festlegen.

    Bittiefe von 16 Bit und 24 Bit
    Sie können die Bittiefe beim Export festlegen.

    Optionen zum Einkapseln und für separate Audiodaten
    Mit der Option „Einkapseln“ können Sie ein einzige, große OMF-Datei, die sowohl die Audio, als auch die OMF-Metadaten enthält, exportieren. Mit der Option „Separate Audiodaten“ können Sie eine kleinere OMF-Datei und eine Reihe miteinander verwandter, einzelner externer Audiodateien exportieren. Die Option „Separate Audiodaten“ ist für größere Projekte hilfreich, da eine OMF-Datei nicht größer als zwei Gigabyte sein kann.

    Spurnamen
    In OMF-Dateien und Pro Tools können nur Monospuren verarbeitet werden. Premiere Pro exportiert daher jeden Kanal einer Stereo-, 5.1-Kanal- oder 16-Kanal-Spur in eine separate Monospur und hängt die ID der Quellspur an den Spurnamen an. Premiere Pro exportiert den linken und den rechten Stereokanal mit dem Suffix _L_ bzw. _R hinter dem jeweiligen Spurnamen.

    Clipnamen
    Nachdem Sie eine OMF-Datei in Pro Tools importiert haben, werden die Clipnamen aus der Premiere Pro-Sequenz im Schnittfenster von Pro Tools angezeigt.

    Lautstärke von Clips und Clip-Keyframes
    Standardmäßig exportiert Premiere Pro den Lautstärkepegel von Clips und Clip-Keyframes in den Clipverstärkungs-Effekt in der OMF-Datei. In DigiTranslator können Sie festlegen, ob die Lautstärkeeinstellungen des Keyframes übernommen oder ignoriert werden sollen.

    Audioüberblendungen
    Premiere Pro exportiert Audioüberblendungen zwischen zwei aneinander angrenzenden Clips Ihren Angaben entsprechend, egal ob diese zentriert sind.

    Tonschwenkeinstellungen im Audiomixer
    Es wird eine Tonschwenkeinstellung pro Clip ohne Keyframes exportiert. Premiere Pro extrahiert die Tonschwenkeinstellung aus der Spur und wendet diese auf die exportierten Clipdaten an.

    Stereospuren
    Premiere Pro führt beim Export in eine OMF-Datei standardmäßig einen harten Tonschwenk des linken Kanals nach links und des rechten Kanals nach rechts durch.

    Stereobalance
    Premiere Pro wendet die Clipbalance auf den Clipverstärkungs-Effekt des Clips an. Die Audiomixer-Balance wird von Premiere Pro nicht angewendet, da diese nicht clipbasiert, sondern spurbasiert ist.

    Kanalverstärkungs-Effekte für 5.1-Kanal- und 16-Kanal-Spuren
    Premiere Pro wendet den ersten Kanalverstärkungswert jedes Clipkanals an. Es werden keine Kanalverstärkungs-Keyframes des Clips von Premiere Pro angewendet.

    Effekte „Links ausfüllen“, „Rechts ausfüllen“ und „Kanäle vertauschen“
    Premiere Pro wendet den ersten Wert für die Effekte „Links ausfüllen“, „Rechts ausfüllen“ und „Kanäle vertauschen“ auf jeden Clip an. Die Keyframes „Links ausfüllen“, „Rechts ausfüllen“ und „Kanäle vertauschen“ werden von Premiere Pro nicht angewendet.

    Aktivieren/Deaktivieren der Spurausgabe
    Premiere Pro exportiert nur die Audiospuren, für die die Einstellung „Spurausgabe aktivieren/deaktivieren“ aktiviert ist. Wenn eine Spur deaktiviert ist, wird diese nicht in die exportierte OMF-Datei aufgenommen. Premiere Pro wendet nicht die Schaltflächeneinstellungen „Spur stummschalten“ im Audiomixer oder „Solo-Spur“ an.

    Verschachtelte Sequenzen
    Premiere Pro exportiert Audiodaten für alle verschachtelten Sequenzen auf die gleiche Weise wie für einfache Clips.

    Zusammengeführte Clips
    Premiere ProCS5.5 und höher exportiert Audiodaten auf die gleiche Weise wie für Masterclips und Clipkopien.

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    Tipps für den Import von OMF-Dateien in Pro Tools

    Gehen Sie im Dialogfeld von DigiTranslator wie folgt vor:

    • Deaktivieren Sie „Pan Odd Tracks Left/Even Tracks Right“ (Ungerade Spuren nach links/gerade Spuren nach rechts schwenken).

    • Wählen Sie für eine automatische Steuerung der Verstärkung „Convert Clip Based Gain To Automation“ (Clipbasierte Verstärkung in Automatik konvertieren) aus.

    • Deaktivieren Sie „Sample Rate Conversion“ (Samplerate konvertieren), sofern die Samplerate nicht konvertiert werden muss.

    Gehen Sie im Dialogfeld „Missing Files“ (Fehlende Dateien) wie folgt vor:

    • Ändern Sie die Standardeinstellung in „Manually Find And Relink“ (Manuell suchen und neu verbinden) und klicken Sie auf „OK“.

    • Deaktivieren Sie alle Optionen.

    • Navigieren Sie zum Ordner „<Projektname> ExternalMediaFiles“ und wählen Sie diesen aus.

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