- Aufnahme und Digitalisierung
- Systemanforderungen für die Aufnahme
- Einstellen von Aufnahmeformat, Voreinstellungen und Spuren
- Aufnehmen von Stereoquellen in Monospuren
- Dateigrößenbeschränkungen
- Einrichten der Gerätesteuerung
- Deaktivieren der Gerätesteuerung
- Aufnehmen ohne Gerätesteuerung
- Aufnehmen mit Gerätesteuerung
- Ermitteln, ob das Gerät online ist
- Aufzeichnen von Clips mit der automatischen Szenensuche
- Allgemeine Aufnahmeprobleme
Andrew Devis veranschaulicht Aufnahmen und Batchaufnahmen von miniDV-Band mit Adobe Premiere Pro in diesem Video-Lernprogramm auf der Creative COW-Website.
Aufnahme und Digitalisierung
Um Filmmaterial, das nicht bereits als eine Datei oder eine Dateiensatz vorliegt, in ein Premiere Pro-Projekt einzufügen, können Sie es je nach Quellmaterial aufnehmen oder digitalisieren.
- Aufnehmen
- Sie nehmen digitale Videos mit einer Live-Kamera oder von Band auf. Sie nehmen von der Quelle auf die Festplatte auf. Viele digitale Camcorder und Geräte stehen zur Verfügung, um Videos auf Band aufzunehmen. Sie erfassen das Video vom Band auf der Festplatte, bevor Sie es in einem Projekt verwenden. Premiere Pro nimmt Videos über einen auf dem Computer installierten digitalen Anschluss wie FireWire oder SDI-Anschluss auf. Premiere Pro speichert Filmmaterial in Dateiform auf die Festplatte, und importiert die Dateien als Clips in Projekte. Verwenden Sie Adobe After Effects, um Premiere Pro und dann den Aufnahmevorgang zu starten. Alternativ dazu können Sie Adobe OnLocation verwenden, um Videodaten aufzunehmen.
- Digitalisieren
- Sie digitalisieren analoge Videos von einer analogen Live-Kamera oder einem analogen Bandgerät. Sie digitalisieren das analoge Video, und konvertieren es in ein digitales Format, sodass es auf dem Computer gespeichert und verarbeitet werden kann. Mit dem Befehl „Aufnehmen“ werden Videos digitalisiert, wenn eine Digitalkarte oder ein Digitalgerät im Computer installiert sind. Premiere Pro speichert digitalisiertes Filmmaterial in Form von Dateien auf die Festplatte und importiert die Dateien als Clips in Projekte.
Ein Video-Lernprogramm zur Aufnahme und zum Import von Assets finden Sie unter www.adobe.com/go/vid0231_de.
Systemanforderungen für die Aufnahme
- Für DV- oder HDV-Aufnahmen ist eine der folgenden Komponenten erforderlich:
ein OHCI-kompatibler IEEE 1394-Port oder eine entsprechende Aufnahmekarte (FireWire, i.Link)
eine nicht OHCI-kompatible IEEE 1394-Aufnahmekarte mit Voreinstellungen, Treibern und Plug-ins, die speziell für Premiere Pro entwickelt wurden.
Für HD- oder SD-Filmmaterial, das von Geräten mit SDI- oder Komponentenausgängen wiedergegeben werden kann, ist eine unterstützte HD- oder SD-Aufnahmekarte mit SDI- oder Komponenteneingängen erforderlich.
Für HD- und SD-Filmmaterial, das auf Medien von dateibasierten Camcordern gespeichert wurde, muss ein Gerät an Ihren Computer angeschlossen sein, dass die entsprechenden Medien lesen kann.
Zum Aufnehmen von Audiodaten von analogen Quellen benötigen Sie eine unterstützte Audiokarte mit einem analogen Audioeingang.
Ein Codec (Compressor/Decompressor) für die Art des aufzunehmenden Filmmaterials. Premiere Pro verfügt über eigene Codecs zum Importieren von DV- und HDV-Material. Für anderes Material sind Codecs in Form von Plug-in-Software erhältlich. In einige Aufnahmekarten sind Hardware-Codecs integriert.
Eine Festplatte, die für die Datenrate der Art von Material geeignet ist, die Sie aufnehmen möchten.
- Ausreichend Festplattenspeicher für die Aufnahme.Hinweis: Die Länge eines aufgezeichneten Clips kann möglicherweise durch Ihr Betriebssystem oder das Format Ihrer Festplatte begrenzt sein.
Ein Projekt, das mit einer Vorgabe im Dialogfeld „Neues Projekt“ erstellt wurde, wobei alle Einstellungen dem aufzunehmenden Filmmaterial entsprechen.
Einstellen von Aufnahmeformat, Voreinstellungen und Spuren
Verwenden Sie das Aufnahmefenster (Auswahl von „Datei“ > „Aufnehmen“), um digitale oder analoge Video- und Audiodaten aufzunehmen. Das Fenster enthält einen Vorschaubereich, in dem die laufende Aufnahme der Videodaten angezeigt wird sowie Steuerelemente für die Aufnahme mit oder ohne Gerätesteuerung. Es enthält außerdem ein Einstellungsfenster für die Bearbeitung der Aufnahmeeinstellungen und ein Aufzeichnungsfenster zum Aufzeichnen von Clips für Batchaufnahmen. Aus praktischen Gründen stehen einige Optionen aus dem Aufnahmefenster auch im Menü des Aufnahmefensters zur Verfügung.
Sie können Quellgeräte wie Camcorder und Rekorder direkt im Aufnahmefenster steuern, wenn Ihr Computer über einen IEEE 1394-, RS-232-, RS-422-, LANC- oder Control-M-Controller verfügt, der mit Premiere Pro kompatibel ist. Wenn das Quellgerät nicht über eine dieser Schnittstellen verfügt, können Sie das Aufnahmefenster trotzdem verwenden. Sie müssen die Vorgänge Spulen, Starten und Stoppen jedoch mithilfe der Bedienelemente des Geräts ausführen.

- A.
- Statusbereich
- B.
- Vorschau
- C.
- Tabulatoren
- D.
- Fenstermenü
- E.
- Transportsteuerungen
Definieren der Aufnahmevoreinstellungen
- Wählen Sie die Option „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Aufnehmen“ (Windows) oder „Premiere Pro“ > „Voreinstellungen“ > „Aufnehmen“ (Mac OS).
- Geben Sie an, ob die Aufnahme bei ausgelassenen Frames abgebrochen werden soll, ausgelassene Frames eine Meldung hervorrufen sollen oder ob eine Batchprotokolldatei angelegt werden soll.
- Geben Sie an, ob der Timecode des Gerätecontrollers verwendet werden soll. Ist ein Gerätecontroller installiert, kann Premiere Pro den vom Controller bereitgestellten Timecode aufzeichnen, anstatt einen auf das Quellband geschriebenen Timecode zu verwenden.
Aufnehmen von Stereoquellen in Monospuren
Sie können Daten aus Quellen mit Stereo- oder 5.1-Audiokanälen aufnehmen, so dass jeder Audiokanal automatisch einer separaten Monoaudiospur zugeordnet wird. Die Voreinstellung für das Mono-Standardspurformat unterstützt dieses Verhalten für Filmmaterial aus Mehrkanalquellen und für importierte Mehrkanaldateien. Weitere Informationen zum Zuordnen von Audiokanalen finden Sie unter Zuordnen von Kanälen für Quell- und Ausgangsaudiodaten
- Wählen Sie die Option „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Audio“ (Windows) oder „Premiere Pro“ > „Voreinstellungen“ > „Audio“ (Mac OS).
- Wählen Sie im Fenster „Quellkanal-Zuordnungen“ des Dialogfelds „Voreinstellungen“ aus dem Menü „Standardspurformat“ die Option „Mono“ aus.
- Klicken Sie auf „OK“.
Dateigrößenbeschränkungen
Premiere Pro schränkt die Dateigröße nicht ein. Die maximale Dateigröße kann jedoch durch Ihre Aufnahmekarte, das Betriebssystem oder die Festplatte beschränkt sein. Lesen Sie im Handbuch Ihrer Aufnahmekarte und Festplatte nach, welche Dateigrößen unterstützt werden.
Das Format Ihrer Festplatte wirkt sich direkt auf die Fähigkeit zum Umgang mit großen Dateien aus. Bei einer FAT32-Formatierung unterliegen Dateien einer Beschränkung von 4 GB, was ca. 18 Minuten Videolaufzeit entspricht. Bei der NTFS-Formatierung gibt es keine Beschränkung der Dateigröße. Sie sollten daher NTFS-formatierte Datenträger als Arbeitslaufwerke für die Videoaufnahme und als Ziellaufwerke für den Export von Videodateien verwenden. Allerdings kann die Dateigröße durch andere Komponenten Ihres Videobearbeitungssystems beschränkt werden.
Einrichten der Gerätesteuerung
Sie können die Gerätesteuerung verwenden, um die Videoerfassung zu verwalten und zu automatisieren und um Sequenzen auf Band zu exportieren. Sie können Camcorder und Rekorder präzise steuern, indem Sie die Funktionen „Aufnehmen“ und „Batchaufnahme“ verwenden. Mithilfe der Gerätesteuerung können Sie im Aufnahmefenster einzelne Clips protokollieren und diese Clips dann mit dem Befehl „Batchaufnahme“ automatisch aufnehmen.
Premiere Pro steuert Geräte über die integrierte Unterstützung für IEEE 1394 (FireWire, i.Link) sowie Drittanbieterunterstützung für kompatible RS-232- und RS-422-Controller. Falls Ihr Gerät nicht automatisch erkannt wird, können Sie die entsprechende Einrichtung unabhängig vom Typ auch manuell durchführen. Vergewissern Sie sich vor der Einrichtung der Gerätesteuerung, dass Ihr Camcorder oder Videogerät die externe Gerätesteuerung unterstützt und Sie ein geeignetes Kabel für den Anschluss an Ihren Controller bzw. Computer verwenden.
Einrichten eines Projekts zur Gerätesteuerung
Einige Einstellungen zur Gerätesteuerung stehen zur Verfügung, wenn Sie die Option „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Gerätesteuerung“ (Windows) oder „Premiere Pro“ > „Voreinstellungen“ > „Gerätesteuerung“ (Mac OS) auswählen. Weitere Einstellungen finden Sie im Abschnitt zur Gerätesteuerung am unteren Rand des Einstellungsbereichs im Aufnahmefenster. Diese Einstellungen gelten für das gesamte Projekt.
Einrichten eines Geräts zur Gerätesteuerung
Premiere Pro unterstützt die Gerätesteuerung für Camcorder, VTRs und ähnliche Geräte. DV- und HDV-Geräte werden in Premiere Pro über IEEE 1394-Anschlüsse (FireWire/i.Link) gesteuert. Serielle Geräte werden von Premiere Pro über auf dem Computer installierte RS-232- oder RS-422-Controller von Drittanbietern gesteuert.
Kalibrieren eines RS‑422- oder RS‑232-Geräts (nur Drittanbieter)
- Wählen Sie „Datei“ > „Exportieren“ > „Auf Band ausgeben“.
- Klicken Sie auf „Optionen“.
- Geben Sie je nach verwendetem Gerät in den Feldern „Filmstart verzögern“, „Manuelles Timing der Bearbeitung“ und „Vorspann“ die Anzahl der zu verschiebenden Frames ein.
Steuern eines RS‑422- oder RS‑232-Geräts (nur Drittanbieter)
- Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Gerätesteuerung“.
- Wählen Sie im Menü „Geräte“ die Option „Serielle Gerätesteuerung“ aus.
- Klicken Sie auf „Optionen“.
- Wählen Sie im Bereich „VTR- und Anschlusssteuerung“ ein Protokoll und einen Anschluss für das Gerät aus.
- Wählen Sie im Bereich „Zeitsteuerung“ eine Zeitquelle und Timebase für das Gerät aus.
Gerätesteuerungen im Aufnahmefenster
Sie können die Steuerelemente im Aufnahmefenster verwenden, um das Gerät während der Aufzeichnung von Clips zu bedienen. Mit dem Jog-Regler
können Sie schnell zu benachbarten Frames navigieren. Mit dem Shuttle-Regler
können Sie die Bandgeschwindigkeit beim Vorwärts- oder Rückwärtsabspielen ändern. Mit der Schaltfläche „Aufnehmen“
können Sie eine manuelle Aufnahme beginnen.
Wenn Sie bei gestopptem Band auf die Schaltfläche „Zurückspulen“
klicken, wird das Band mit voller Geschwindigkeit zurückgespult. Wenn Sie zurückspulen, während das Band abgespielt oder angehalten wird, wird das Video beim Zurückspulen im Vorschaubereich angezeigt.
Wenn Sie bei gestopptem Band auf die Schaltfläche „Schneller Vorlauf“
klicken, wird das Band mit voller Geschwindigkeit vorgespult. Wenn Sie vorspulen, während das Band abgespielt oder angehalten wird, wird das Video beim Vorspulen im Vorschaubereich angezeigt.
klicken, springt das Band zum Startpunkt der nächsten Szene und geht in den Pause-Zustand.Sie können Ihr Gerät auch mit den Tasten „J“, „K“ und „L“ steuern. Mit „J“ spulen Sie das Band zurück, mit „L“ spulen Sie das Band vor und mit „K“ halten Sie es an. Die Geschwindigkeit des Spulvorgangs wird bei jedem Drücken der Taste „J“ bzw. „L“ erhöht. Um jeweils nur einen Frame zurück- oder vorzuspulen, halten Sie die Taste „K“ gedrückt, während Sie einmal die Taste „J“ bzw. „L“ drücken. Um das Band langsam zurück- oder vorzuspulen, drücken Sie „K“+„J“ bzw. „K“+„L“.
Informationen zur Bedienung der Steuerelemente im Aufnahmefenster über die Tastatur finden Sie in den QuickInfos im Aufnahmefenster. Sie können die Tastaturbefehle über den Befehl „Bearbeiten“ > „Anpassung der Tastatur“ ändern. Um schnell zu einem bestimmten Frame zu wechseln, geben Sie den zugehörigen Timecocde in das Feld für den aktuellen Timecode des Aufnahmefensters links unten neben dem Monitor ein. Drücken Sie die Eingabetaste (Windows) bzw. den Zeilenschalter (Mac OS).Deaktivieren der Gerätesteuerung
- Öffnen Sie das Dialogfeld „Gerätesteuerungs-Voreinstellungen“ auf eine der folgenden Weisen:
Wählen Sie die Option „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Gerätesteuerung“ (Windows) oder „Premiere Pro“ > „Voreinstellungen“ > „Gerätesteuerung“ (Mac OS) aus.
Klicken Sie im Bereich „Aufnehmen“ auf „Einstellungen“.
- Wählen Sie im Menü „Geräte“ die Option „Ohne“.
- Klicken Sie auf „OK“.
Aufnehmen ohne Gerätesteuerung
Aufnehmen mit Gerätesteuerung
Einzelheiten zu Bandaufnahmen von einem AJA-Gerät und zur Einrichtung in Premiere Pro CS5.5 und höher zeigt dieses Video von Walter Biscardi.
Aufzeichnen von Clips mit der automatischen Szenensuche
„Szene suchen“ kann das Aufzeichnen von Clips erheblich beschleunigen. Während Sie Video aufnehmen, zeichnet die Szenensuche bei jeder Unterbrechung im Datums-/Zeitstempel eines Bands einen Clip auf. Bei jeder Szenenunterbrechung erfasst Premiere Pro automatisch eine separate Datei (Windows) oder erstellt einen Masterclip mit Clipkopie (Mac OS). Unter Mac OS platziert Premiere Pro die Subclips in einer neuen Ablage. Diese Option funktioniert sowohl bei der Aufnahme eines ganzen Bands als auch bei der Aufnahme von Abschnitten zwischen bestimmten In- und Out-Points. Die Szenensuche erstellt auch Clips zwischen definierten In- und Out-Points, wenn eine Szenenunterbrechung gefunden wird.
„Szene suchen“ zeichnet ohne Beeinflussung des Bandlaufs Szenen für die Batchaufnahme auf. Zudem werden Szenen aufgezeichnet, die durch Unterbrechungen des Timecodes gekennzeichnet sind.
Tracy Peterson hat ein Video-Lernprogramm für die Adobe-Website erstellt, in dem Sie detailliert in das automatische Löschen von Szenen eingeführt werden.
Führen Sie im Aufnahmefenster einen der folgenden Schritte aus: Klicken Sie unter dem Bild auf die Schaltfläche „Szene suchen“
.Aktivieren Sie im Aufnahmebereich des Aufzeichnungsfenster die Option „Szene suchen“.
Allgemeine Aufnahmeprobleme
Sehen Sie in der Hilfe von Premiere Pro oder in der Dokumentation Ihrer Kamera, Ihres Videorekorders oder Ihrer Aufnahmekarte nach, wenn bei der Aufnahme von digitalem Videomaterial Probleme auftreten. Weitere Informationen finden Sie unter Fehlerbehebung bei Aufnahme und Wiedergabe von digitalen Videodaten. Folgende Probleme können beim Aufnehmen von digitalen Videodaten auftreten:
Wenn Ihr Gerät (Kamera oder Rekorder) in den Schlaf-Modus wechselt, schließen Sie das Aufnahmefenster und öffnen Sie es wieder. Sie können das Aufnahmefenster auch schließen, das Gerät aus- und wieder einschalten und es dann erneut öffnen. Sie können den Schlaf-Modus an vielen Kameras deaktivieren, indem Sie das Netzgerät anschließen und das Band auswerfen.
Wenn das Video im Aufnahme- oder Monitorfenster grobkörnig angezeigt wird, wurde eventuell die Anzeigequalität in Premiere Pro herabgesetzt, ohne dass die Aufnahmequalität beeinträchtigt wurde. Das Video wird in der von Ihnen angegebenen Qualität aufgenommen und gespeichert und stets in dieser Qualität auf NTSC- und PAL-Monitoren abgespielt. Auf langsameren Systemen reduziert Premiere Pro ggf. die Qualität der Aufnahmevorschau, um genügend Prozessorressourcen für erstklassige Aufnahmen zu gewährleisten.
Wird das Videobild nicht im Aufnahmefenster angezeigt, prüfen Sie die Einstellungen für Gerätesteuerung und Aufnahme. Starten Sie Premiere Pro bei eingeschaltetem Gerät neu.
Prüfen Sie bei nicht synchronen Ton- und Bildaufnahmen, ob zwischen den Aufnahmen Bandabschnitte übersprungen (d. h. nicht aufgezeichnet) wurden. Leere Bandbereiche weisen keinen Timecode auf, was zu Unterbrechungen beim Zeitmodus der Kamera führen kann. Werden diese leeren Bereiche aufgenommen, überträgt die Kamera zwar keine gültigen Frames, die Zeit wird aber weiterhin markiert.
Wenn keine Audiodaten aufgenommen werden, sollten Sie versuchen, Audiodaten über den entsprechenden Eingang des Computers und die Lautsprecher des Computers wiederzugeben, ohne eine Aufnahme durchzuführen. Wenn Sie keine Töne hören, ist die Audioquelle u. U. nicht richtig angeschlossen oder die Audioparameter sind nicht richtig eingestellt. Überprüfen Sie die Hardwareanschlüsse, die Einstellungen unter „Sounds und Audiogeräte“ in der Windows-Systemsteuerung sowie die Mixereinstellungen. Lesen Sie eventuell auch die Dokumentation zu Ihrer Soundkarte. Wählen Sie in Premiere Pro den Befehl „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ (Windows) bzw. „Premiere Pro“ > „Voreinstellungen“ (Mac OS) und prüfen Sie die Einstellungen für „Audio“, „Audiogeräte“ und „Audioausgabe zuordnen“.
Beim Zugreifen auf, Protokollieren und Aufnehmen von HDV-Material unter Mac OS bleibt der Vorschaubereich im Aufnahmefenster schwarz. Sie müssen für die Vorschau dieses Materials einen externen Fernsehmonitor oder (bei einem Camcorder) den Sucher des Geräts verwenden.
Importieren von Filmmaterial in Premiere Pro
Fehlerbehebung bei Aufnahme und Wiedergabe von digitalen Videodaten
