- Hinzufügen von Clips zu einer Sequenz
- Öffnen einer Sequenz
- Spuren als Zielspur festlegen
- Ziehen von Video und Audio in eine Sequenz
- Ziehen von nur Video oder nur Audio in eine Sequenz
- Hinzufügen einer Spur beim Einfügen eines Clips
- Einfügen eines Clips in eine Sequenz
- Überschreiben eines Clips in eine Sequenz
- Einfügen oder Überschreiben durch Ziehen und Ablegen eines Clips in das Programmfenster
- Durchführen einer Dreipunkt- und Vierpunktbearbeitung
- Automatisches Hinzufügen von Clips zu einer Sequenz
- Mischen von Cliptypen in einer Sequenz
- Ersetzen eines Clips durch einen anderen im Schnittfenster
- Ersetzen des Quellfilmmaterials eines Clips
- Festlegen oder Entfernen von In- und Out-Points in Sequenzen
- Festlegen der Sequenz-Startzeit
Hinzufügen von Clips zu einer Sequenz
Sie können Clips auf folgende Arten zu einer Sequenz hinzufügen:
Ziehen Sie den Clip aus dem Projektfenster oder Quellmonitor in ein Schnittfenster oder den Programmmonitor.
Fügen Sie den Clip mit den Schaltflächen „Einfügen“ oder „Überlagern“ einem Schnittfenster hinzu. Verwenden Sie die Tastaturbefehle für diese Schaltflächen.
Stellen Sie automatisch eine Sequenz aus dem Projektfenster zusammen.
In Premiere Pro CS5.5 und höher ziehen Sie den Clip aus dem Projektfenster, Quellfenster oder Medien-Browser in den Programmmonitor.
Beim Überschreiben wird ein Clip hinzugefügt, indem bereits in einer Sequenz vorhandene Frames ersetzt werden. Die Ersetzung erfolgt vom Schnittpunkt bis zum Clipende. Beim Ziehen eines Clips auf eine Sequenz und bei der Neuanordnung von Clips in einer Sequenz ist das Überschreiben die Standardmethode.

Wenn Sie einen Clip per Einfügung einer Sequenz hinzufügen, werden alle späteren Clips um die Länge des neuen Clips vorwärts verschoben. Wenn Sie einen Clip ziehen, drücken Sie die STRG-Taste (Windows) oder die Befehlstaste (Mac OS), um in den Einfügemodus zu wechseln.

Wenn eine oder mehrere Spuren gesperrt sind, werden beim Einfügen die Clips in den nicht gesperrten Spuren verschoben. Um zu verhindern, dass bei einer Einfügung Clips in einer Spur verschoben werden, sperren Sie die Spur. Alternativ können Sie auf die Schaltfläche „Synchronisationssperre“ im Header der jeweiligen Spur klicken, die Sie verschieben möchten.Öffnen einer Sequenz
Doppelklicken Sie in einem Projektfenster auf eine Sequenz. Die Sequenz wird in einem Schnittfenster geöffnet.
Spuren als Zielspur festlegen
Eine Sequenz kann mehrere Video- und Audiospuren enthalten. Wenn Sie einer Sequenz einen Clip hinzufügen, ist es wichtig, die Zielspur(en) zuzuweisen, für die die Bearbeitung gelten soll. Sie können eine oder mehrere Spuren als Ziel festlegen, sowohl für Video als auch für Audio. Legen Sie die Zielspur entsprechend der verwendeten Bearbeitungsmethode fest: Bearbeiten im Quellmonitor, Ziehen oder Kopieren/Einfügen in das Schnittfenster.
Vor einer Einfügung oder Überschreibung können Sie die Spuren eines im Quellmonitor geladenen Clips einer oder mehreren Spuren einer Sequenz zuordnen, indem Sie die Originalspurmarke, die die einzelnen Spuren des Originalclips darstellt, in eine oder mehrere ausgewählte Spuren der Sequenz ziehen. Audio-Originalspurenmarken können nur in Audiospuren eingefügt werden, die der Kanalkonfiguration des Originalclips entsprechen. Beispielsweise kann die Audio-Spurenmarke für einen Stereoclip nur in eine Stereospur einer Sequenz eingefügt werden. Nachdem die Spuren als Ziel festgelegt wurden, bearbeiten Sie den Clip, indem Sie auf die Schaltfläche „Einfügen“ oder „Überschreiben“ klicken (oder verwenden Sie die Kurzbefehle).
Markierte Originalspurmarken von Video- und AudiospurenWenn Sie einen Clip zu einer Sequenz ziehen, um ihn durch Ziehen einzufügen oder zu überschreiben, wird die Spur automatisch als Ziel festgelegt, wenn Sie den Clip in der Spur ablegen. Es ist nicht erforderlich, Spuren im Voraus anzugeben. Beim Ziehen wird standardmäßig eine Überschreibung durchgeführt. Wenn Sie den Clip einfügen möchten, drücken Sie beim Ziehen die Strg-Taste (Windows) bzw. die Befehlstaste (Mac OS). Während der Bearbeitung werden die betroffenen Spuren mit Dreiecken gekennzeichnet.
Eine Spur durch Ziehen eines Clips in eine Sequenz als Zielspur festlegen- Wenn Sie einer Sequenz Clips durch Einfügen (oder Tastaturbefehle) hinzufügen, müssen Sie die Zielspuren im Voraus festlegen. Sie können mehrere Video- oder Audiospuren als Ziel festlegen. Sie können jedoch auch angeben, dass nur eine Videospur oder nur eine Audiospur als Ziel dienen soll. Klicken Sie im Spurheaderbereich des Schnittfensters auf die Spur oder Spuren, die als Ziel fungieren sollen. Der Spurheaderbereich der Zielspur wird markiert.
Sie können auch Tastenkombinationen für einige Spurbefehle zuweisen.
Markierter Spurheader der Video- und Audio-Zielspuren
Wenn Sie einen Clip überschreiben, sind nur die Clips in den Zielspuren betroffen. Dies gilt unabhängig davon, ob Sie den Clip ziehen oder im Quellmonitor die Option „Überschreiben“ wählen.
Wenn Sie einen Clip einfügen, wird er in die Zielspur eingefügt und die Clips in nicht geschützten Spuren werden um die Größe der Einfügung verschoben. Sie können festlegen, dass andere Spuren ebenfalls verschoben werden, indem Sie deren Synchronisationssperre aktivieren.
Wenn Sie einen Clip einfügen möchten, ohne die Clips in anderen Spuren zu verlagern, ziehen Sie den Clip bei gedrückter STRG- und Alt-Taste (Windows) bzw. bei gedrückter Befehls- und Optionstaste (Mac OS) auf die Spur.Sie können Videoclips auf jede beliebige Videospur ziehen. Audioclips können jedoch nur auf eine kompatible Audiospur gezogen werden. Audioclips können nicht der Master-Audiospur oder Submix-Spuren hinzugefügt werden. Sie dürfen nur auf Audiospuren des gleichen Kanaltyps abgelegt werden: Mono, Stereo oder 5.1 (siehe Audiospuren in einer Sequenz).
Clips mit verbundenen Video- und Audiokomponenten können auf eine Video- oder eine Audiospur gezogen werden. Dabei werden die Video- und Audiokomponenten jedoch getrennt angezeigt, jede Komponente in der entsprechenden Spur.
Weitere Informationen zum Festlegen von Zielspuren und zum Ausbessern von Spuren in Premiere Pro finden Sie in diesem Video von Learn by Video und Video2Brain von Maxim Jago.
Andrew Devis zeigt die Verwendung der Synchronisationssperre und die Festlegung von Zielspuren in diesem Video auf der Creative COW-Website.
Frank Rohmer stellt auf der Adobe-Website ein Video-Lernprogramm bereit, in dem das Zuordnen von Originalspuren zu Zielspuren erklärt wird.
Ziehen von Video und Audio in eine Sequenz
Die Video- und Audiokomponenten verbundener Clips erscheinen standardmäßig beim Hinzufügen in entsprechenden Spuren der Sequenz (z. B. Video 1 und Audio 1), es sei denn, dass der Audiokanaltyp des Clips nicht mit der Zielspur kompatibel ist. In diesem Fall wird die verbundene Audiokomponente in der nächsten kompatiblen Spur angezeigt oder es wird automatisch eine kompatible Spur erstellt.
Sie können dieses Verhalten jedoch ändern, indem Sie beim Ziehen die Umschalttaste gedrückt halten.
Im Programmmonitor können Sie leichter feststellen, wo ein Clip, den Sie einer Sequenz hinzufügen, abgelegt werden muss. Während einer Überschreibung werden hier die Frames in der Sequenz angezeigt, die direkt neben dem Anfang und Ende des neuen Clips liegen. Bei einer Einfügung werden die an den Einfügepunkt angrenzenden Frames angezeigt.
Ziehen von nur Video oder nur Audio in eine Sequenz
Sie können einer Sequenz die Videospur oder die Audiospur eines Clips bzw. beide gleichzeitig hinzufügen. Wenn Sie einen Clip aus dem Projektfenster oder dem Hauptanzeigebereich des Quellmonitors ziehen, fügen Sie automatisch beide Arten von Spuren hinzu. Wenn Sie nur einen Spurtyp hinzufügen möchten, verwenden Sie den Quellmonitor.
Hinzufügen einer Spur beim Einfügen eines Clips
Ziehen Sie einen Clip aus dem Projektfenster oder Quellmonitor in den leeren Bereich oberhalb der obersten Videospur (bei Video- oder verbundenen Clips) oder unterhalb der untersten Audiospur (bei Audio- oder verbundenen Clips). Premiere Pro fügt daraufhin abhängig vom Inhalt des Originalclips eine Audiospur und/oder eine Videospur ein. Einfügen eines Clips in eine Sequenz
Die Audio- und Videokomponenten des Clips werden am Abspielkopf in die ausgewählten Spuren eingefügt. Clips, die sich rechts von dieser Position in einer eigenen Spur oder in einer Spur mit aktivierter Synchronisationssperre befinden, werden um die Länge des eingefügten Clips nach rechts verschoben.
Benötigen Sie weitere Informationen zum Durchführen von Einfügungen und Überlagerungen (Überschreibungen)? Dann sehen Sie sich dieses Video von Lynda.com und Chad Perkins an.
Überschreiben eines Clips in eine Sequenz
Die ausgewählten Spuren werden am Abspielkopf mit den Audio- und Videokomponenten des Clips überlagert.
Benötigen Sie weitere Informationen zum Durchführen von Einfügungen und Überlagerungen (Überschreibungen)? Dann sehen Sie sich dieses Video von Lynda.com und Chad Perkins an.
Einfügen oder Überschreiben durch Ziehen und Ablegen eines Clips in das Programmfenster
In Adobe Premiere Pro CS5.5 und höher markieren und ziehen Sie den Clip aus dem Projektfenster, Quellfenster oder Media-Browser in den Programmmonitor. Dabei erscheint eine Überlagerung im Monitor, um die Bearbeitungsarten Überschreiben und Einfügen grafisch miteinander zu vergleichen. Eine QuickInfo beschreibt den Modifizierer, der zum Umschalten zwischen den beiden Bearbeitungsarten verwendet wird. Um eine Einfügungs- oder Überschreibungsbearbeitung durch Ziehen und Ablegen eines Clips in das Programmfenster durchzuführen, führen Sie folgende Schritte aus:
Verwenden Sie das Drag & Drop-Verfahren, um eine Überschreibungsbearbeitung durchzuführen (standardmäßiges Ziehen, kein Modifizierer).
Verwenden Sie das Drag & Drop-Verfahren, um eine Einfügungsbearbeitung durchzuführen (halten Sie die Befehlstaste (Mac OS) bzw. die Strg-Taste (Windows) gedrückt).
Der Clip bzw. die Clips, die in das Programmfenster gezogen werden können, können entweder aus dem Projektfenster oder dem Media-Browser stammen. Es kann sich um AV-, Nur-Video- oder Nur-Audioclips handeln.
Wenn ein Clip aus dem Projektfenster oder Medenbrowser in den Videoanzeigebereich des Programmmonitors gezogen wird, erscheint die Überschreibungsüberlagerung standardmäßig nur dann, wenn kein Modifizierer gedrückt wird. Es wird eine QuickInfo unter der Miniaturansicht des Clips angezeigt, sodass durch Ablegen (Loslassen der Maustaste) eine Überschreibungsbearbeitung und durch Halten der Befehlstaste (Mac OS) bzw. Strg-Taste (Windows) eine Einfügungsbearbeitung erstellt wird.
Werden mehrere Clips in den Programmmonitor gezogen, wird das Symbol für einen Stapel aus mehreren Clips nicht angezeigt. Das Symbol für einen Dateistapel zeigt die Anzahl an gezogenen Clips nicht exakt an.
Wird der Modifizierer gedrückt, wird die Überlagerung aktualisiert und zeigt die Einfügungsbearbeitungs-Überlagerung an. Durch Drücken des Modifizierers können Sie während des Drag & Drop-Vorgangs zwischen den Modi Überschreiben und Einfügen umschalten. Halten Sie den Modifizierer gedrückt und die Überlagerung zeigt „Aktualisierung“ an.
Durchführen einer Dreipunkt- und Vierpunktbearbeitung
Im Quell- und Programmmonitor stehen Steuerelemente für die Durchführung von Dreipunkt- und Vierpunktbearbeitungen zur Verfügung. Hierbei handelt es sich um Standard-Bearbeitungsverfahren im herkömmlichen Filmschnitt.
Bei der Dreipunktbearbeitung setzen Sie Marken für entweder zwei In-Points und einen Out-Point oder für zwei Out-Points und einen In-Point. Den vierten Punkt müssen Sie nicht selbst setzen, da er aus den anderen drei Punkten abgeleitet wird. Bei einer typischen Dreipunktbearbeitung geben Sie zum Beispiel den Start- und den Endframe des Originalclips (den In- und Out-Point des Originals) sowie den Punkt an, an dem der Clip in der Sequenz beginnen soll (den In-Point der Sequenz). Das Clipende in der Sequenz, also der nicht angegebenen Out-Point der Sequenz, wird automatisch anhand der drei definierten Punkte bestimmt. Eine Bearbeitung kann jedoch anhand jeder beliebigen Kombination von drei Punkten vorgenommen werden. Manchmal ist zum Beispiel der Punkt, an dem ein Clip in einer Sequenz endet, wichtiger als der Clipanfang. In diesem Fall bestehen die drei Punkte aus In- und Out-Point des Originals und Out-Point der Sequenz. Muss der Clip dagegen an bestimmten Punkten der Sequenz beginnen und enden, z. B. exakt mit einem Sprecherkommentar übereinstimmen, können Sie zwei Punkte in der Sequenz und nur einen Punkt im Original setzen.
Maxim Jago erläutert und demonstriert Dreipunktbearbeitungen in diesem Video aus dem Schulungsprogramm „Adobe Premiere Pro CS5: Learn By Video“.
Bei einer Vierpunktbearbeitung setzen Sie Marken für den In- und Out-Point des Originals sowie für den In- und Out-Point der Sequenz. Die Vierpunktbearbeitung sollten Sie verwenden, wenn sowohl der Anfangs- und Endframe des Originals als auch der Anfangs- und Endframe der Sequenz entscheidend sind. Wenn sich die markierte Dauer des Originals von der markierten Dauer der Sequenz unterscheidet, gibt Premiere Pro eine entsprechende Warnung aus und schlägt Alternativen vor.
Durchführen einer Dreipunktbearbeitung
- Doppelklicken Sie in einem Projektfenster auf einen Clip, um ihn im Quellmonitor zu öffnen.
- Klicken Sie in einem Schnittfenster auf die Header der Spuren, denen Sie den Clip hinzufügen möchten, um sie als Ziel festzulegen.
- Ziehen Sie in der Zeitleiste die Originalspurmarken auf die Header der Spuren, in die die Clipkomponenten eingefügt werden sollen.
- Markieren Sie im Quell- und Programmmonitor eine beliebige Kombination aus drei In- und Out-Points.
- Führen Sie im Quellmonitorfenster einen der folgenden Schritte aus:
Um eine Einfügung vorzunehmen, klicken Sie auf die Schaltfläche „Einfügen“
. Um eine Überschreibung vorzunehmen, klicken Sie auf die Schaltfläche „Überschreiben“
.
Automatisches Hinzufügen von Clips zu einer Sequenz
Sie können schnell einen Rohschnitt zusammenstellen oder einer vorhandenen Sequenz Clips hinzufügen. Die hinzugefügten Clips können Standardvideo- und -audio-Überblendungen enthalten.
Ein Video-Lernprogramm, in dem das Erstellen eines Rohschnitts mithilfe des Befehls „Automatisch in Sequenz umwandeln“ gezeigt wird, finden Sie auf der Adobe-Website.
Auf der Adobe-Website mit Lernprogrammen steht ein Artikel über den Befehl „Automatisch in Sequenz umwandeln“ und die Storyboard-Stil-Bearbeitung mit dem Titel „Edit Storyboard Style“ zur Verfügung.
Weitere Informationen über das Erstellen von Bildschirmpräsentationen durch automatisches Hinzufügen von Clips zu einer Sequenz in Premiere Pro finden Sie in diesem Video von Video2Brain von Jan Ozer.
Mischen von Cliptypen in einer Sequenz
Sie können Clips mit unterschiedlicher Framerate, verschiedenen Seitenverhältnissen und Framegrößen in derselben Sequenz verwenden. Wenn Sie beispielsweise einen HD-Clip in eine Sequenz eines SD-Projekts einfügen, erhält der Clip ein entsprechendes Seitenverhältnis und wird automatisch auf die SD-Framegröße skaliert. Umgekehrt gilt, wenn Sie einen SD-Clip in eine Sequenz eines HD-Projekts einfügen, erhält der Clip automatisch die entsprechende Größe.
Über Clips im Schnittfenster, deren Attribute nicht mit den Sequenzeinstellungen übereinstimmen, wird eine Renderleiste angezeigt. Die Renderleiste gibt an, dass diese Clips vor der endgültigen Ausgabe gerendert werden müssen. Das heißt jedoch nicht unbedingt, dass keine Vorschau der Clips in Echtzeit angezeigt werden kann. Wenn eine gelbe Renderleiste über einem Clip angezeigt wird, kann Premiere Pro ihn wahrscheinlich ohne Rendering in Echtzeit wiedergeben. Wird jedoch eine rote Renderleiste über dem Clip angezeigt, kann er von Premiere Pro wahrscheinlich nicht ohne Rendering in Echtzeit wiedergegeben werden.
Ein Clip, dessen Framerate von der Framerate der Sequenz abweicht, wird in der Framerate der Sequenz wiedergegeben.
Ersetzen eines Clips durch einen anderen im Schnittfenster
Sie können einen Clip im Schnittfenster durch einen anderen Clip aus dem Quellmonitor oder einer Ablage ersetzen und dabei sämtliche dem ursprünglichen Clip im Schnittfenster zugewiesenen Effekte beibehalten.
Ziehen Sie mithilfe eines der folgenden Tastatur-Modifiers einen Clip vom Projektfenster oder Quellmonitor auf einen Clip im Schnittfenster:
- Um den In-Punkt des neuen Clips zu verwenden, ziehen Sie bei gedrückter Alt-Taste (Windows) oder bei gedrückter Optionstaste (Mac OS). Sie können den In-Point des neuen Clips beispielsweise verwenden, wenn Sie ihn bereits zugeschnitten haben, um am gewünschten Punkt zu starten.
- Um den In-Punkt des ursprünglichen Clips auf den neuen Clip anzuwenden, ziehen Sie bei gedrückter Umschalt- und Alt-Taste (Windows) oder bei gedrückter Umschalt- und Optionstaste (Mac OS). Sie können beispielsweise den In-Punkt des Originalclips auf den neuen Clip anwenden, wenn der neue Clip synchron zum Originalclip mit einer anderen Kamera aufgenommen wurde. In diesem Fall wird beim Übertragen des In-Punkts vom Originalclip der neue Clip an derselben Position gestartet.
Die Clip-Position und die Effekte im Schnittfenster bleiben erhalten, und die auf den ursprünglichen Clip angewendeten Effekte werden auch auf den Ersatz-Clip angewendet.
Sie können einen Clip im Schnittfenster auch ersetzen, indem Sie ihn markieren, anschließend einen Ersatz-Clip in einer Ablage oder im Quellmonitor auswählen und die Option „Clip“ > „Durch Clip ersetzen“ > „[Ersatztyp]“ wählen.Dieses Lernprogramm von Clay Asbury erläutert die Verwendung von „Frame-Übereinstimmung“ mit „Durch Clip ersetzen“.
Ersetzen des Quellfilmmaterials eines Clips
Sie können das Quellfilmmaterial für jeden Clip im Projektfenster ersetzen. Wenn Sie das Quellfilmmaterial für einen Clip ersetzen, wird er mit der neuen Quelldatei verknüpft. Alle Instanzen des Clips und seine Clipkopien werden im Projektfenster und im Schnittfenster mit ihren In- und Out-Points sowie angewendeten Effekten unverändert beibehalten. Der Clip wird jedoch mit dem neuen Filmmaterial statt dem Originalfilmmaterial verknüpft. Sie können beispielsweise ganz einfach das Platzhalter-Filmmaterial durch das endgültige Filmmaterial ersetzen oder Filmmaterial mit Ton in einer Sprache durch identisches Filmmaterial mit einer anderen Sprachversion ersetzen, wobei die Bearbeitungen beibehalten werden, die im Originalfilmmaterial vorgenommen wurden.
- Wählen Sie im Projektfenster den Clip aus, für den Sie das neue Filmmaterial einsetzen möchten.
- Wählen Sie „Clip“ > „Filmmaterial ersetzen“.
- Suchen Sie im Dialogfeld „Filmmaterial für ... ersetzen“ die Datei, die das Ersatzfilmmaterial enthält.
- Zum Umbenennen des Clips in den Dateinamen des Ersatzfilmmaterials aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Umbenennen des Clips in Dateiname“.
- Klicken Sie auf „Auswählen“.
Weitere Informationen zum Ersetzen von Quellmaterial bietet dieses Video von Learn By Video und Video2Brain von Maxim Jago.
Festlegen oder Entfernen von In- und Out-Points in Sequenzen
Sie können in einer Sequenz die Positionierung und Neuanordnung von Clips mit In- und Out-Points vereinfachen.
Festlegen der Sequenz-Startzeit
Standardmäßig startet die Zeitleiste jeder Sequenz bei Null und misst die Zeit entsprechend dem Timecode-Format, dass Sie im Feld „Anzeigeformat“ der Registerkarte „Allgemein“ des Dialogfelds „Neue Sequenz“ angegeben haben. Sie können jedoch die Startzeit der Zeitleiste einer Sequenz ändern. Vielleicht möchten Sie die Startzeit so setzen, dass sie mit einem Masterband übereinstimmt, das normalerweise bei 00;58;00;00 beginnt. So können Sie einen zweiminütigen Vorspann vor der Standardstartzeit der Sequenz (01;00;00;00) einfügen.
Wählen Sie im Menü eines Schnittfensters „Nullpunkt der Sequenz“ („Startzeit“ in Premiere Pro CS5.5 und höher) aus, geben Sie einen Start-Timecode ein und klicken Sie auf „OK“. (Die Startzeit muss eine positive Zahl sein.)
im Schnittfenster aktiviert ist.
angezeigt.
angezeigt. In allen Spuren wird der Einfügepunkt mit einem Pfeil markiert.
angezeigt. In den Spuren, denen der Clip hinzugefügt wird, wird der Einfügepunkt mit einem Pfeil markiert.
aus.
aus.
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im Programmmonitor.
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