- Definieren des Arbeitsbereichs zum Rendern
- Bereich für das Rendering mit In- und Out-Points festlegen (CS6)
- Vorschaudatei für einen Bereich einer Sequenz rendern (CS5.5 und früher)
- Vorschaudatei für einen Bereich einer Sequenz rendern (CS6)
- Rendern von Audio beim Rendern von Video
- Arbeiten mit Vorschaudateien
- Abspielen einer Sequenz von Anfang bis Ende
- Bildlauf bei einer Sequenz während der Vorschau
- Vorschau auf einem Fernsehbildschirm
- Verwenden derselben Cache-Datei in Video-Anwendungen von Adobe
Premiere Pro versucht, alle Sequenzen in Echtzeit und bei voller Framerate wiederzugeben. In der Regel gelingt dies in allen Abschnitten, für die kein Rendern erforderlich ist oder für die Premiere Pro bereits Vorschaudateien gerendert hat. Doch nicht immer ist bei komplexen Abschnitten eine Wiedergabe in Echtzeit und bei voller Framerate ohne Vorschaudateien möglich: ungerenderte Abschnitte.
Zur Wiedergabe von komplexen Abschnitten in Echtzeit und bei voller Framerate müssen Sie möglicherweise zuerst Vorschaudateien für diese Abschnitte rendern. Premiere Pro markiert ungerenderte Abschnitte einer Sequenz mit farbigen Renderleisten. Eine rote Renderleiste in der Zeitleiste einer Sequenz weist auf einen ungerenderten Abschnitt hin, der wahrscheinlich gerendert werden muss, damit er in Echtzeit und bei voller Framerate wiedergegeben werden kann. Eine gelbe Renderleiste weist auf einen ungerenderten Abschnitt hin, der wahrscheinlich nicht gerendert werden muss, damit er in Echtzeit und bei voller Framerate wiedergegeben werden kann. Unabhängig von der Vorschauqualität sollten Abschnitte mit roten oder gelben Renderleisten gerendert werden, bevor Sie sie auf Band exportieren. Eine grüne Renderleiste kennzeichnet einen Abschnitt, mit dem bereits gerenderte Vorschaudateien verknüpft sind.
Sequenzen verweisen auf Vorschaudateien ähnlich wie auf Originalmaterial. Wenn Sie Vorschaudateien im Dateibrowser von Windows oder Mac anstatt im Projektfenster verschieben oder löschen, werden Sie beim nächsten Öffnen des Projekts aufgefordert, nach den Vorschaudateien zu suchen oder diese zu überspringen.
Sie können eine Sequenz so anpassen, dass die Vorschau von unkomprimiertem 10-Bit-Filmmaterial oder unkompromiertem 8-Bit-Filmmaterial in einer Vorschau angezeigt werden kann. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen einer Sequenz mit unkomprimierter Videowiedergabe.FAQ „Why is there a red or yellow bar in my sequence?“ (Warum hat die Sequenz einen roten oder gelben Balken?)
In diesem Artikel finden Sie Informationen über die Bedeutung der roten, gelben und grünen Render-Balken und in welchem Zusammenhang diese mit der Wiedergabe- und Render-Vorschau stehen.
In diesem Blog-Beitrag finden Sie Informationen zu RED Rocket-Support in Premiere Pro CS5 (5.0.2), mit dem die Verarbeitung von RED (R3D)-Medien beschleunigt wird.
Definieren des Arbeitsbereichs zum Rendern
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:Ziehen Sie die Arbeitsbereichsleiste auf den Bereich, der in der Vorschau erscheinen soll. Stellen Sie sicher, dass Sie die Arbeitsbereichsleiste beim Ziehen im mittleren, gekennzeichneten Bereich anfassen, da Sie anderenfalls den Abspielkopf verschieben.
Arbeitsbereichsleiste greifen (oben) und über den Bereich für die Vorschau ziehen (unten)Ziehen Sie die Arbeitsbereichsmarken (an den Enden der Arbeitsbereichsleiste), um den Anfang und das Ende des Arbeitsbereichs festzulegen.
Ziehen einer Arbeitsbereichsmarke zur Vergrößerung des ArbeitsbereichsPlatzieren Sie den Abspielkopf und drücken Sie Alt + [ (Windows) bzw. Wahltaste + [ (Mac OS), um den Anfang des Arbeitsbereichs zu definieren.
Platzieren Sie den Abspielkopf und drücken Sie Alt + ] (Windows) bzw. Wahltaste + ] (Mac OS), um das Ende des Arbeitsbereichs zu definieren.
Doppelklicken Sie auf die Arbeitsbereichsleiste, um ihre Größe an die Breite der Zeitleiste oder an die Länge der gesamten Sequenz anzupassen, je nachdem, was kürzer ist. Damit die gesamte Sequenz als Arbeitsbereich definiert werden kann, muss die gesamte Sequenz im Schnittfenster sichtbar sein.
Wenn Sie in Premiere Pro CS6 den Arbeitsbereich für die Festlegung eines Bereichs für das Rendering einstellen, werden die entsprechenden Optionen im Menü „Sequenz“: „Rendern von Effekten im Arbeitsbereich“ und „Gesamten Arbeitsbereich rendern“ angezeigt. Ein Befehl für „Renderdateien des Arbeitsbereichs löschen“ ist ebenfalls verfügbar. Diese Optionen werden im Menü „Sequenz“ nicht angezeigt, wenn die Arbeitsbereichsleiste nicht aktiviert ist.
Bereich für das Rendering mit In- und Out-Points festlegen (CS6)
In Premiere Pro CS6 können Sie In- und Out-Points markieren, um einen Bereich für das Rendering festzulegen:Markieren Sie In- und Out-Points für den Bereich der Sequenz, die Sie rendern möchten.
Bei Markierung von In- und Out-Points zur Festlegung eines Bereichs für das Rendering werden entsprechende Optionen im Menü „Sequenz“ angezeigt: „Effekte im In/Out-Bereich rendern“ und „Von In bis Out rendern“. Ein Befehl „Renderdateien des In/Out-Bereichs löschen“ ist auch verfügbar. Diese Optionen werden nicht im Menü „Sequenz“ angezeigt, wenn die Arbeitsbereichsleiste aktiviert ist.
Vorschaudatei für einen Bereich einer Sequenz rendern (CS5.5 und früher)
Sie können beliebige Teile einer Sequenz bearbeiten, die unter einer roten Renderleiste liegen. In Premiere Pro CS5.5 und früher verwenden Sie die Arbeitsbereichsleiste, um den Bereich der Sequenz einzustellen, die gerendert werden soll.
Rendern Sie eine Vorschaudatei für einen Bereich einer Sequenz mithilfe der Arbeitsbereichsleiste:
Vorschaudatei für einen Bereich einer Sequenz rendern (CS6)
Sie können beliebige Teile einer Sequenz bearbeiten, die unter einer roten Renderleiste liegen. In Premiere Pro CS5.5 und früher verwenden Sie die Arbeitsbereichsleiste, um den Bereich der Sequenz einzustellen, die gerendert werden soll. In Premiere Pro CS6 können Sie auch durch Festlegen der In- und Out-Points einen Bereich der Sequenz festlegen, den Sie rendern möchten.
Rendern Sie eine Vorschaudatei für einen Bereich einer Sequenzeinstellung mithilfe von In- und Out-Points:
Rendern von Audio beim Rendern von Video
Standardmäßig rendert Premiere Pro keine Audiospuren, wenn Sie entweder „Sequenz“ > „Effekte im Arbeitsbereich rendern“ oder „Sequenz“ > „Gesamten Arbeitsbereich rendern“ auswählen. Allerdings kann es bei der Wiedergabe zu Problemen kommen, wenn der Datendurchsatz Ihrer Festplatte nicht ausreicht, um den Datenstrom beim Mischen mehrerer Audio- und Videosignale in einer komplexen Sequenz aufrechtzuerhalten. Sie können diese Standardeinstellung ändern, sodass Premiere Pro beim Rendern von Videovorschauen automatisch immer auch Audiovorschauen rendert.
- Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Windows) oder „Premiere Pro“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Mac OS).
- Aktivieren oder deaktivieren Sie „Audiodaten zusammen mit Videodaten rendern“.
- Klicken Sie auf „OK“.
Arbeiten mit Vorschaudateien
Um noch mehr Zeit zu sparen, behält Premiere Pro vorhandene Vorschaudateien nach Möglichkeit bei. Vorschaudateien werden bei der Bearbeitung des Projekts mit dem zugehörigen Segment der Sequenz verschoben. Wird ein Segment einer Sequenz geändert, schneidet Premiere Pro die entsprechende Vorschaudatei automatisch zu und speichert das verbleibende unveränderte Segment.
Löschen Sie nach dem vollständigen Abschluss eines Projekts die Vorschaudateien, um Speicherplatz zu sparen.Abspielen einer Sequenz von Anfang bis Ende
Klicken Sie im Programmmonitor auf die Schaltfläche „Von In bis Out abspielen“
.Bildlauf bei einer Sequenz während der Vorschau
Sie können eine Option einstellen, mit der Sequenzen automatisch rollen, die breiter als der im betreffenden Schnittfenster sichtbare Bereich sind.
Vorschau auf einem Fernsehbildschirm
Sie können die Sequenz auf jedem an Ihren Computer angeschlossenen Bildschirm anzeigen lassen. Soll die Sequenz auf einem Fernsehbildschirm angezeigt werden, muss die entsprechende Hardware mit einem Videoanschluss für den Bildschirm vorhanden sein.
Vorschau auf einem Fernsehbildschirm über Grafikkarte
Einige Videokarten und Systemsoftwareprodukte unterstützen einen vom Desktop unabhängigen Fernsehbildschirm. Andere unterstützen einen zweiten Computermonitor mit einer Erweiterung des Desktops, sodass dieser den Arbeitsbereich der Anwendung erweitern kann. Weitere Informationen finden Sie in den Dokumentationen zur Grafikkarte und Betriebssystemsoftware.
Vorschau auf einem Fernsehgerät mit Camcorder oder Videosystem
Wenn Sie ein DV-Projekt bearbeiten, können Sie eine Vorschau der Sequenz über die IEEE 1394-Verbindung und einen Camcorder oder Videorekorder auf einem Fernsehbildschirm anzeigen.
Zwischen der Wiedergabe auf dem Desktop und der Wiedergabe auf einem Fernseher über Camcorder/Videorekorder kann eine kurze Verzögerung eintreten. Wenn die Video- und Audiowiedergabe nicht mehr synchron erfolgt, versuchen Sie, beide Komponenten über dasselbe Gerät in einer Vorschau anzeigen zu lassen.Verwenden derselben Cache-Datei in Video-Anwendungen von Adobe
Video-Anwendungen von Adobe können automatisch eine eindeutige Dokumentenkennung in jede importierte Datei einfügen. Durch die eindeutigen Kennungen wird erreicht, dass jede Anwendung auf dieselben im Cache gespeicherten Vorschauen und angepassten Audiodateien zugreift, damit kein zusätzliches Rendern und Anpassen erforderlich ist.
Wählen Sie im Dialogfeld „Voreinstellungen“ > „Medien“ (in Soundbooth „Metadaten“) die Option „XMP-IDs bei Import in Dateien schreiben“.
Dies ist eine globale Einstellung, d. h. eine Änderung wirkt sich auf sämtliche Video-Anwendungen von Adobe aus. Außerdem bewirkt diese Einstellung, dass das Datum der letzten Dateiänderung durch das Einfügen der Kennungen geändert wird.
Um beim Übertragen eines Projekts auf einen anderen Computer die Zeit für das Rendern zu reduzieren, sollten Sie sowohl zwischengespeicherte Dateien als auch die Originaldateien verschieben.
