- Liste der Effekte
- Liste der Überblendungen
- Anpassen von Effekten
- Die Effekte „Weich- und Scharfzeichnen“
- Kanalfiltereffekte
- Farbkorrektureffekte
- Verzerrungsfiltereffekte
- Effekte unter „Generieren“
- Bildsteuerungseffekte
- Keying-Effekte
- Effekte unter „Störung und Körnung“
- Perspektiveffekte
- Stilisierungseffekte
- Zeiteffekte
- Transformierungseffekte
- Überblendungseffekte
- Effekte unter „Dienstprogramm“
- Videoeffekte
- Videoblendenüberblendungen
Informationen zu Audioeffekten und -überblendungen finden Sie unter Audioeffekte und -überblendungen – Referenz.
Liste der Effekte
Liste der Überblendungen
Überblendungen bei 3D-Bewegung
Würfel (Drehen)
Vorhang (nur Windows)
Türen (nur Windows)
Umdrehen
Auffalten (nur Windows)
Drehen (nur Windows)
Wegdrehen (nur Windows)
Einschwingen (nur Windows)
Ausschwingen (nur Windows)
Überblendungen von Blenden
Überblendung „Auflösen“ (nur Windows)
Nicht-additive Blende (nur Windows)
Überblendung „Beliebig umkehren“ (nur Windows)
Überblendung „Irisblende“
Überblendung „Irisblende (Rechteck“
Überblendung „Irisblende (Kreuz)“
Überblendung „Irisblende (Raute)“
Überblendung „Irisblende (Rund)“
Überblendungen „Überschieben“
Überblendung „Teilen (Mitte)“
Überblendung „Wegschieben“
Überblendung „Überschieben“
Überblendung „Teilen“
Anpassen von Effekten
Die Effekte „Auto-Farbe“, „Auto-Kontrast“ und „Auto-Tonwertkorrektur“
Mit den Effekten „Auto-Farbe“, „Auto-Kontrast“ und „Auto-Tonwertkorrektur“ können globale Änderungen an einem Clip schnell vorgenommen werden. Der Effekt „Auto-Farbe“ passt den Kontrast und die Farbe an, indem Mitteltöne neutralisiert und weiße und schwarze Pixel beschnitten werden. Die Option Auto-Kontrast passt den Gesamtkontrast und die Gesamtfarbenmischung an, ohne dabei Gesamtfarbendarstellungen einzufügen oder zu entfernen. Die Option „Auto-Tonwertkorrektur“ korrigiert Glanzlichter und Schatten automatisch. Da mit der Option „Auto-Tonwertkorrektur“ jeder Farbkanal einzeln angepasst wird, können damit Farbendarstellungen entfernt oder eingefügt werden.
Jeder Effekt verfügt über eine oder mehrere der folgenden Eigenschaften:
- Glättungszeit
- Der Bereich der benachbarten Frames in Sekunden, die analysiert werden, um festzustellen, inwieweit jeder Frame im Verhältnis zu seinen benachbarten Frames korrigiert werden muss. Wenn „Zeitliche Glättung“ auf 0 eingestellt ist, wird jeder Frame unabhängig von den umliegenden Frames analysiert. Mit der Option „Glättungszeit“ lassen sich im Zeitverlauf weichere Korrekturen vornehmen.
- Szene suchen
- Bei Auswahl dieser Option werden Frames nach einem Szenenwechsel ignoriert, wenn der Effekt umliegende Frames für eine zeitliche Glättung analysiert.
- An neutralen Mitten ausrichten (nur bei „Auto-Farbe“)
- Identifiziert eine durchschnittliche, fast neutrale Farbe in dem Frame und passt die Gammawerte so an, dass die Farbe neutral wird.
- Schwarz beschneiden, Weiß beschneiden
- Gibt an, in welchem Umfang die Schatten und Glanzlichter auf die neuen Höchstwerte für Schatten- und Glanzlichtfarben in dem Bild beschnitten werden. Stellen Sie nicht zu hohe Übersteuerungswerte ein, da dies die Details in Schatten oder Glanzlichtern reduzieren könnte. Ein Wert zwischen 0,0% und 1% ist empfehlenswert. Standardmäßig werden Schatten- und Glanzlichtpixel um 0,1% beschnitten, d. h. bei der Identifizierung der hellsten und dunkelsten Pixel in dem Bild werden die ersten 0,1% an beiden Skalenenden ignoriert. Diese Pixel werden dann „Ausgabe: Tiefen“ und „Ausgabe: Lichter“ zugeordnet. Durch das Beschneiden wird sichergestellt, dass die Werte für „Eingangswert: Tiefen“ und „Eingangswert: Lichter“ nicht auf extremen, sondern auf repräsentativen Pixelwerten beruhen.
- Mit Original mischen
- Legt die Transparenz des Effekts fest. Das Ergebnis des Effekts wird mit dem Originalbild gemischt und das Ergebnis des Effekts wird darüber gelegt. Je höher Sie diesen Wert einstellen, desto weniger wird der Clip von dem Effekt beeinflusst. Wenn Sie diesen Wert z. B. auf 100 % setzen, hat der Effekt keine sichtbaren Auswirkungen auf den Clip. Wenn Sie diesen Wert auf 0 % setzen, scheint das Originalbild nicht durch.
Effekt Convolution Kernel
Der Effekt „Convolution Kernel“ ändert die Helligkeitswerte jedes Pixels im Clip gemäß einer mathematischen Operation, die als Convolution bezeichnet wird. Ein Convolution Kernel-Effekt überlagert ein Pixelraster mit einem Zahlenraster, multipliziert den Wert jedes zugrunde liegenden Pixels mit der überlagerten Zahl und ersetzt den Wert des zentralen Pixels mit der Summe all dieser Multiplikationen. Dieser Vorgang wird für jedes Pixel im Bild durchgeführt.
Die Convolution Kernel-Einstellungen enthalten Steuerelemente für die Zellen in einem 3x3-Raster mit Pixel-Helligkeitsmultiplikatoren. Beschriftungen auf den Steuerelementen, die mit dem Buchstaben „M“ beginnen, geben ihre Position in der Matrix an. Das Steuerelement M11 beispielsweise wirkt sich auf die Zelle in der ersten Zeile/erste Spalte des Rasters aus. Das Steuerelement M32 gilt für die Zelle in der dritten Zeile/zweite Spalte. Das analysierte Pixel liegt in der Mitte des Rasters, an der Position M22. Verwenden Sie diesen Effekt zur Feinabstimmung der Eigenschaften verschiedener Relief-, Weichzeichner- und Scharfzeichnereffekte. Bei bestimmten Effekten ist es einfacher, eine der Convolution Kernel-Einstellungen anzuwenden und zu bearbeiten, als basierend auf dem Convolution Kernel-Effekt einen neuen Effekt zu erstellen.

Effekt Extrahieren
Mit dem Effekt „Extrahieren“ werden Farben aus einem Videoclip entfernt, so dass ein Graustufenbild entsteht. Pixel mit Luminanzwerten unter der schwarzen Tonwertspreizung oder über der weißen Tonwertspreizung werden schwarz dargestellt. Alles zwischen diesen beiden Extremen wird grau oder weiß angezeigt.
Effekt Tonwertkorrektur
Mit diesem Effekt werden Helligkeit und Kontrast eines Clips geändert. Dieser Effekt vereint in sich die Funktionen der Effekte „Farbbalance“, „Gamma-Korrektur“, „Helligkeit und Kontrast“ und „Umkehren“. Dieser Effekt funktioniert ähnlich wie die Tonwertkorrektur in After Effects.
Das Dialogfeld „Tonwertkorrektur einstellen“ zeigt ein Histogramm des aktuellen Frames (nur Windows).
Beleuchtungseffekte
Der Effekt „Beleuchtungseffekt“ wendet einen Beleuchtungseffekt mit bis zu fünf Lichtern auf einen Clip an, um kreative Beleuchtung zu ermöglichen. Mit Hilfe der Beleuchtungseffekte steuern Sie die Beleuchtungseigenschaften wie Lichttyp, Richtung, Intensität, Farbe, Beleuchtungsmittelpunkt und Lichtverteilung. Über die Bump Layer-Steuerung können Sie Strukturen und Muster aus anderem Filmmaterial verwenden, um spezielle Beleuchtungseffekte wie 3D-Oberflächeneffekte zu erzeugen.
Beispiele zur Verwendung dieses Effekts finden Sie in diesem Video-Lernprogramm.
Effekt StabVerst
Der Effekt „ProcAmp“ emuliert den Verarbeitungsverstärker standardmäßiger Videogeräte. Mit diesem Effekt werden Helligkeit, Kontrast, Farbton, Sättigung und der Prozentsatz der geteilten Ansicht eines Clipbilds angepasst.
Effekt Schatten/Glanzlicht
Mit diesem Effekt werden Bildobjekte mit Schatten aufgehellt und die Glanzlichter in einem Bild reduziert. Mit diesem Effekt werden keine ganzen Bilder aufgehellt oder abgedunkelt. Die Schatten und Glanzlichter werden auf der Basis der umgebenden Pixel unabhängig angepasst. Sie können auch den Gesamtkontrast eines Bildes anpassen. Die Standardeinstellungen sind für die Korrektur von Bildern mit Problemen bei der Hintergrundbeleuchtung vorgesehen.
Von Richard Harrington steht ein Video-Lernprogramm auf der Creative COW-Website zur Verfügung, in dem er die Verwendung des Schatten/Glanzlicht-Effekts erläutert.
- Automatische Stärke
- Wenn diese Option aktiviert ist, werden die Werte für „Schattenstärke“ und „Glanzlichtstärke“ ignoriert. Stattdessen werden automatisch ermittelte Werte verwendet, die Schatten aufhellen und Details wiederherstellen. Die Wahl dieser Option aktiviert außerdem die Einstellung „Zeitliche Glättung“.
- Schattenstärke
- Der Betrag, um den Schatten in dem Bild aufgehellt werden. Diese Option ist nur aktiviert, wenn Sie die Option „Automatische Stärke“ deaktivieren.
- Glanzlichtstärke
- Der Betrag, um den Glanzlichter in dem Bild abgedunkelt werden. Diese Option ist nur aktiviert, wenn Sie die Option „Automatische Stärke“ deaktivieren.
- Glättungszeit
- Der Bereich der benachbarten Frames in Sekunden, die analysiert werden, um festzustellen, inwieweit jeder Frame im Verhältnis zu seinen benachbarten Frames korrigiert werden muss. Wenn „Zeitliche Glättung“ auf 0 eingestellt ist, wird jeder Frame unabhängig von den umliegenden Frames analysiert. Mit der Option „Glättungszeit“ lassen sich im Zeitverlauf weichere Korrekturen vornehmen.
- Szene suchen
- Ist diese Option ausgewählt, werden Frames nach einem Szenenwechsel ignoriert, wenn die benachbarten Frames für die zeitliche Glättung analysiert werden.
- Mit Original mischen
- Die Transparenz des Effekts. Das Ergebnis des Effekts wird mit dem Originalbild gemischt und das Ergebnis des Effekts wird darüber gelegt. Je höher Sie diesen Wert einstellen, desto weniger wird der Clip von dem Effekt beeinflusst. Wenn Sie diesen Wert z. B. auf 100 % setzen, hat der Effekt keine sichtbaren Auswirkungen auf den Clip. Wenn Sie diesen Wert auf 0 % setzen, scheint das Originalbild nicht durch.
Erweitern Sie die Kategorie „Weitere Optionen“, um die folgenden Optionen einzublenden:
- Schatten-Tonbereich und Glanzlicht-Tonbereich
- Der Bereich anpassbarer Tonwerte bei Schatten und Glanzlicht. Bei niedrigeren Werten ist der anpassbare Bereich auf die dunkelsten und hellsten Bildbereiche beschränkt. Je höher der Wert, desto größer ist der anpassbare Bereich. Diese Optionen sind bei isolierten, anzupassenden Bildbereichen nützlich. Beispiel: Um einen dunklen Bereich aufzuhellen, ohne dabei die Mitteltöne zu korrigieren, stellen Sie einen niedrigen Schatten-Tonbereich beim Anpassen der Schattenstärke ein. Sie hellen damit nur die dunkelsten Bereiche eines Bildes auf. Wenn Sie einen Wert eingeben, der für ein Bild zu hoch ist, können an starken dunklen oder hellen Kanten Halos entstehen. Die Standardeinstellungen des Effekts zielen auf die Vermeidung dieser unerwünschten Störungen ab. Diese können durch eine Reduzierung der Werte weiter vermindert werden.
- Schatten-Radius und Glanzlicht-Radius
- Der Radius (in Pixeln) des Bereichs um einen Pixel, mit dem der Effekt bestimmt, ob sich ein Pixel im Schatten- oder Glanzlichtbereich befindet. Dieser Wert sollte in der Regel in etwa der Größe des betreffenden Motivs in dem Bild entsprechen.
- Farbkorrektur
- Der Grad der Farbkorrektur, die der Effekt auf angepasste Schatten und Glanzlichter anwendet. Wenn Sie z. B. den Wert „Schattenstärke“ erhöhen, werden Farben, die im Originalbild dunkel waren, stärker herausgestellt. Sie können die Intensität dieser Farben steigern. Je höher der Farbkorrekturwert, desto satter werden diese Farben. Je stärker Sie Schatten und Glanzlichter korrigieren, desto größer ist die verfügbare Farbkorrekturpalette. Hinweis: Wenn Sie die Farbe des gesamten Bilds ändern möchten, wenden Sie nach dem Effekt „Schatten/Glanzlicht“ den Effekt „Farbton/Sättigung“ an.
- Mittelton-Kontrast
- Die Kontraststärke, den der Effekt auf Mitteltöne anwendet. Höhere Werte verstärken den Kontrast nur bei den Mitteltönen und dunkeln gleichzeitig Schatten ab bzw. hellen Glanzlichter auf. Durch einen negativen Wert wird der Kontrast verringert.
- Schwarz beschneiden, Weiß beschneiden
- Gibt an, in welchem Umfang die Schatten und Glanzlichter auf die neuen Höchstwerte für Schatten- und Glanzlichtfarben in dem Bild beschnitten werden. Stellen Sie nicht zu hohe Übersteuerungswerte ein, da dies die Details in Schatten oder Glanzlichtern reduzieren könnte. Ein Wert zwischen 0,0% und 1% ist empfehlenswert. Standardmäßig werden Schatten- und Glanzlichtpixel um 0,1% beschnitten, d. h. bei der Identifizierung der hellsten und dunkelsten Pixel in dem Bild werden die ersten 0,1% an beiden Skalenenden ignoriert. Diese werden dann „Ausgabe: Tiefen“ und „Ausgabe: Lichter“ zugeordnet. , so dass die Werte für die schwarze und weiße Tonwertspreizung nicht auf extremen, sondern auf repräsentativen Pixelwerten beruhen.
Die Effekte „Weich- und Scharfzeichnen“
Effekt „Anti-Alias“
Mit dem Glättungseffekt werden die Ränder von Bereichen mit stark kontrastierenden Farben aneinander angeglichen. Beim Angleichen der Farben entstehen abgestufte Farbtöne, wodurch die Übergänge zwischen dunklen und hellen Bereichen fließender werden.
Effekt Kamera weichzeichnen (Nur Windows)
Dieser Effekt simuliert ein Bild, das sich aus dem Brennweitenbereich der Kamera hinausbewegt und so den Clip weichzeichnet. Indem Sie z. B. Keyframes für die Weichzeichnung setzen, können Sie ein sich allmählich in den Fokus hineinbewegendes oder sich daraus entfernendes Objekt oder auch ein zufälliges Wackeln der Kamera simulieren. Ziehen Sie den Regler, um das Ausmaß der Weichzeichnung für den ausgewählten Keyframe festzulegen. Höhere Werte verstärken den Weichzeichnungseffekt.
Effekt Kanal-Weichzeichner
Mit diesem Effekt wird der Rot-, Grün-, Blau- oder Alphakanal eines Clips weichgezeichnet. Sie können festlegen, ob die Weichzeichnung horizontal, vertikal oder in beide Richtungen erfolgen soll.
Durch „Kantenpixel wiederholen“ werden die Pixel über den Rand des Clips hinaus weichgezeichnet, als ob sie die gleichen Werte wie Kantenpixel hätten. Durch diesen Effekt bleiben die Kanten scharf, werden nicht verdunkelt und transparenter gemacht – was das Ergebnis einer Mittelwertbildung mit vielen Nullwerten wäre. Wenn Sie diese Option deaktivieren, arbeitet der Weichzeichnungsalgorithmus so, als ob alle Pixel jenseits der Kante des Clips Null seien.
Effekt Ebenenübergreifender Weichzeichner
Der Effekt „Ebenenübergreifender Weichzeichner“ zeichnet die Pixel auf der Basis der Luminanzwerte eines Steuerungsclips weich, der auch als Weichzeichnungsebene oder Weichzeichnungszuordnung bezeichnet wird. Standardmäßig entsprechen helle Werte in der Weichzeichnungsebene einer größeren Weichzeichnung im Effektclip. Dunkle Werte entsprechend einer schwächeren Weichzeichnung. Wählen Sie „Weichzeichnen umkehren“, wenn helle Werte einer schwächeren Weichzeichnung entsprechen sollen.
Dieser Effekt ist nützlich für die Simulation von Flecken und Fingerabdrücken. Er kann auch Änderungen in der Sichtbarkeit simulieren, die durch Rauch oder Feuer hervorgerufen werden, insbesondere bei der Verwendung zusammen mit animierten Weichzeichnungsebenen.

- Maximum
- Legt fest, inwieweit die einzelnen Teile des betreffenden Clips weichgezeichnet werden können. Die Angabe erfolgt in Pixeln.
- Matrix auf Ebenengröße skalieren
- Dehnt den Steuerungsclip auf die Abmessungen des Clips, auf den er angewendet wird. Andernfalls wird der Steuerungsclip auf dem Effektclip zentriert.
Effekt Richtungsunschärfe
Mit dem Effekt „Richtungsunschärfe“ kann im Clip die Illusion einer Bewegung vermittelt werden.

- Richtung
- Legt die Richtung der Weichzeichnung fest. Die Weichzeichnung wird gleichermaßen zu beiden Seiten der Mitte eines Pixels angewendet. Aus diesem Grund produzieren die Einstellungen 180° und 0° dasselbe Ergebnis.
Effekt „Schneller Weichzeichner“
Der Effekt „Schneller Weichzeichner“ ist eine Näherung des Gaußschen Weichzeichners, große Bereiche können hiermit jedoch schneller weichgezeichnet werden.

Effekt Gaußscher Weichzeichner
Mit dem Effekt „Gaußscher Weichzeichner“ werden Bilder weichgezeichnet und Störungen entfernt. Sie können festlegen, ob die Weichzeichnung horizontal, vertikal oder in beide Richtungen erfolgen soll.
Ghosting Effekt (nur Windows)
Mit diesem Effekt werden auf den aktuellen Frame Transparenzen der unmittelbar vorhergehenden Frames überlagert. Dieser Effekt kann nützlich sein, wenn Sie den Bewegungspfad eines Objekts, beispielsweise eines hüpfenden Balls, zeigen möchten. Auf diesen Effekt können keine Keyframes angewendet werden.
Effekt Scharfzeichner
Mit diesem Effekt wird an den Stellen, an denen eine Farbänderung auftritt, der Kontrast verstärkt.
Effekt Unscharf maskieren
Mit dem Effekt „Unscharf maskieren“ kann der Kontrast zwischen Farben verstärkt werden, die eine Kante definieren.

- Radius
- Die Entfernung von der Kante, in der Pixel für den Kontrast angepasst werden. Wenn Sie hingegen einen niedrigen Wert festlegen, werden nur die Pixel direkt an der Kante angepasst.
- Schwellenwert
- Der größte Unterschied zwischen benachbarten Pixeln, deren Kontrast nicht angepasst wird. Mit einem niedrigeren Wert erzielen Sie ein größeres Ergebnis. Eine zu niedriger Wert führt zu einer Anpassung des Kontrastwerts für das ganze Bild. Ein niedriger Wert kann außerdem Rauschen oder andere unerwartete Folgen haben.
Kanalfiltereffekte
Effekt Arithmetik
Der Effekt „Arithmetik“ führt verschiedene einfache mathematische Operationen auf den Rot-, Grün- und Blaukanälen eines Bildes durch.
- Operator
- Gibt an, welche Operation zwischen dem für die einzelnen Kanäle angegebenen Wert und dem vorhandenen Wert für diesen Kanal für jeden einzelnen Pixel im Bild durchgeführt werden soll:
- „Und“, „Oder“ und „Exklusiv-Oder“.
- Weisen bitweise logische Operationen zu.
- „Addieren“, „Subtrahieren“, „Multiplizieren“ und „Differenz“
- Führen mathematische Grundoperationen durch.
- Max.
- Legt den Kanalwert des Pixels auf den Wert fest, der der größere unter diesen beiden ist: der angegebene Wert oder der ursprüngliche Wert des Pixels.
- Min.
- Legt den Kanalwert des Pixels auf den Wert fest, der der kleinere unter diesen beiden ist: der angegebene Wert oder der ursprüngliche Wert des Pixels.
- Größere ausblenden
- Legen Sie für den Kanalwert des Pixels 0 (Null) fest, wenn der ursprüngliche Wert größer ist als der angegebene Wert. Andernfalls behalten Sie den ursprünglichen Wert bei.
- Kleinere ausblenden
- Legen Sie für den Kanalwert des Pixels 0 (Null) fest, wenn der ursprüngliche Wert kleiner ist als der angegebene Wert. Andernfalls behalten Sie den ursprünglichen Wert bei.
- Slice
- Setzen Sie den Kanalwert des Pixels auf 1,0, wenn der ursprüngliche Wert des Pixels über dem angegebenen Wert liegt. Ansonsten setzen Sie den Wert auf 0 (Null). In beiden Fällen werden die Werte für die anderen Farbkanäle auf 1,0 gesetzt.
- Negativ multiplizieren
- Wendet eine negative Multiplikation an.
- Ergebnis beschneiden
- Verhindert, dass die Funktionen Farbwerte erstellen, die den gültigen Bereich übersteigen. Wenn diese Option nicht ausgewählt ist, kann es sein, dass einige Farbwerte umschlagen.
Effekt Überblenden
Durch diesen Effekt werden zwei Clips überblendet, unter Verwendung eines von fünf Modi. Nachdem Sie Clips mit Hilfe dieses Effektes überblendet haben, deaktivieren Sie den ausgewählten Clip im Menü „Mit Ebene überblenden“. Wählen Sie den Clip aus und wählen Sie dann „Clip“ > „Aktivieren“.
- Überblendungsebene
- Der Clip für das Überblenden (die sekundäre oder Steuerungsebene).
- Modus
- Transfermodus:
„Nur Farbe“ färbt alle Pixel des Originalbildes auf der Grundlage der Farbe der entsprechenden Pixel des zweiten Bildes ein.
„Nur Farbton“ wirkt ähnlich wie „Nur Farbe“, weist den Pixeln des Originalbildes jedoch nur dann einen neuen Farbton zu, wenn sie bereits über eine Farbe verfügen.
„Abdunkeln“ dunkelt alle Pixel des Originalbildes ab, die heller sind als die entsprechenden Pixel des zweiten Bildes.
„Aufhellen“ hellt alle Pixel des Originalbildes auf, die dunkler sind als die entsprechenden Pixel des zweiten Bildes.
Bei Crossfade wird das Originalbild ausgeblendet, während das zweite Bild eingeblendet wird.
- Mit Original mischen
- Die Transparenz des Effekts. Das Ergebnis des Effekts wird mit dem Originalbild gemischt und das Ergebnis des Effekts wird darüber gelegt. Je höher Sie diesen Wert einstellen, desto weniger wird der Clip von dem Effekt beeinflusst. Wenn Sie diesen Wert beispielsweise auf 100 % stellen, hat der Effekt keinerlei Auswirkungen auf den Clip. Wenn Sie den Wert auf 0 % stellen, scheint das ursprüngliche Bild nicht mehr durch.
- Bei unterschiedl. großen Ebenen
- Gibt an, wie die Steuerungsebene positioniert werden soll.
Effekt Berechnungen
Der Effekt „Berechnungen“ kombiniert die Kanäle eines Clips mit denen eines anderen Clips.

- Eingabekanal
- Der Kanal, der extrahiert und als Eingabe für den Füllvorgang verwendet werden soll. „RGBA“ zeigt alle Kanäle normal an. „Grau“ konvertiert alle Farbkanalwerte für einen Pixel in den Luminanzwert des ursprünglichen Pixels. Bei „Rot“, „Grün“ oder „Blau“ werden alle Farbkanalwerte eines Pixels in den Wert des ausgewählten Farbkanals für den ursprünglichen Pixel konvertiert. „Alpha“ konvertiert alle Kanäle in den Wert des Alphakanals des ursprünglichen Pixels.
Anweisungen zum Verwenden des Berechnungeneffekts und des Verlaufseffekts finden Sie unter Einfärben eines verblichenen Himmels mit einem Verlauf in Premiere Pro CS von Jeff Schell.
- Eingabe umkehren
- Kehrt den Clip um, bevor der Effekt die angegebenen Kanalinformationen extrahiert.
- Zweite Ebene
- Videospur, mit der der Effekt „Berechnungen“ den Originalclip überblendet.
- Kanal zweite Ebene
- Der Kanal, der mit den Eingabekanälen überblendet werden soll.
- Deckkraft zweite Ebene
- Deckkraft der zweiten Videospur. Legen Sie für die zweite Videospur 0% fest, damit diese die Ausgabe nicht beeinflusst.
- Zweite Ebene umkehren
- Kehrt die zweite Videospur um, bevor der Effekt die angegebenen Kanalinformationen extrahiert.
- Zweite Ebene auf Ebenengröße skalieren
- Dehnt die zweite Videospur vor dem Überblenden auf die Abmessungen des Originalclips aus. Deaktivieren Sie diese Option, um die zweite Videospur auf dem Originalclip zu zentrieren.
- Transparenz erhalten
- Sorgt dafür, dass der Alphakanal der Originalebene nicht geändert wird.
Effekt „Ebenenübergreifende Berechnung“
Beim Effekt „Ebenenübergreifende Berechnung“ wird der Clip, auf den der Effekt angewendet wird, mathematisch mit einer Steuerungsebene kombiniert. Dieser Effekt hat lediglich die Aufgabe, die Kompatibilität mit Projekten zu gewährleisten, die in früheren Versionen von After Effects erstellt wurden und den Effekt „Ebenenübergreifende Berechnung“ verwenden.
- Zweite Quellebene
- Gibt an, welche Videospur im Rahmen der angegebenen Operation zusammen mit dem aktuellen Clip verwendet werden soll.
- Operator
- Gibt an, welche Operation zwischen den beiden Clips durchgeführt werden soll.
- Kanäle
- Gibt an, auf welche Kanäle der Effekt angewendet werden soll.
- Überlauf
- Gibt an, wie Pixelwerte behandelt werden sollen, die außerhalb des zulässigen Bereichs liegen:
- Beschneiden
- Zeigt an, dass die Werte auf den zulässigen Bereich beschränkt sind.
- Rest bilden
- Zeigt an, dass Werte, die den zulässigen Bereich überschreiten, den Rest von „ganz aktiviert“ nach „ganz deaktiviert“ oder von „ganz deaktiviert“ nach „ganz aktiviert“ bilden.
- Skalierung
- Berechnet den maximalen und den minimalen Wert und skaliert die Ergebnisse von diesem vollständigen Bereich auf den Bereich der zulässigen Werte.
- Ebene auf Ebenengröße skalieren
- Skaliert den zweiten Clip auf die Größe (Breite und Höhe) des aktuellen Clips. Wenn diese Option deaktiviert ist, wird der zweite Clip unter Verwendung der aktuellen Größe seiner Quelle eingefügt und an der oberen linken Ecke des Quellclips ausgerichtet.
- Mit Original mischen
- Die Transparenz des Effekts. Das Ergebnis des Effekts wird mit dem Originalbild gemischt und das Ergebnis des Effekts wird darüber gelegt. Je höher Sie diesen Wert einstellen, desto weniger wird der Clip von dem Effekt beeinflusst. Wenn Sie diesen Wert beispielsweise auf 100 % stellen, hat der Effekt keinerlei Auswirkungen auf den Clip. Wenn Sie den Wert auf 0 % stellen, scheint das ursprüngliche Bild nicht mehr durch.
Umkehren (Video) Effekt
Mit dem Effekt „Umkehren (Video)“ werden die Farbinformationen eines Bilds invertiert.
- Kanal
- Gibt an, welche Kanäle umgekehrt werden sollen. Jede Elementgruppe hat einen bestimmten Farbraum, wobei entweder das gesamte Bild in diesem Farbraum oder nur ein einzelner Kanal invertiert werden kann.
- RGB/Rot/Grün/Blau
- RGB kehrt alle drei zusätzlichen Farbkanäle um. Rot, Grün und Blau kehren jeweils einen einzelnen Farbkanal um.
- FHS/Farbton/Helligkeit/Sättigung
- HLS kehrt alle drei berechneten Farbkanäle um. Farbton, Helligkeit und Sättigung kehren jeweils einen einzelnen Farbkanal um.
- YUV/Luminanz/[Y]|V [R-Y]|U [B-Y]
- YUV kehrt alle drei NTSC-Luminanz- und -Chrominanzkanäle um. Y (Luminanz), U (Chrominanz in Phase) und V (Quadratur-Chrominanz) kehren jeweils einen einzelnen Kanal um.
- Alpha
- Kehrt den Alphakanal des Bilds um. Der Alphakanal ist kein Farbkanal; damit wird die Transparenz angegeben.
- Mit Original mischen
- Die Transparenz des Effekts. Das Ergebnis des Effekts wird mit dem Originalbild gemischt und das Ergebnis des Effekts wird darüber gelegt. Je höher Sie diesen Wert einstellen, desto weniger wird der Clip von dem Effekt beeinflusst. Wenn Sie diesen Wert z. B. auf 100 % setzen, hat der Effekt keine sichtbaren Auswirkungen auf den Clip. Wenn Sie diesen Wert auf 0 % setzen, scheint das Originalbild nicht durch.
Matte festlegen (Effekt)
Der Effekt „Matte festlegen“ ersetzt den Alphakanal (Matte) eines Clips durch einen Kanal aus einem Clip in einer anderen Videospur. Dies führt zu einer bewegten Basis.

Um mit dem Effekt „Maske festlegen“ eine bewegte Maske zu erzeugen, erstellen Sie eine Sequenz mit zwei überlappenden Clips auf unterschiedlichen Videospuren. Wenden Sie den Effekt „Maske festlegen“ auf einen der Clips an und geben Sie an, welcher Clip die Ersatzmaske bereitstellt. Sie können den Effekt „Maske festlegen“ zwar für bewegte Masken verwenden, solche Masken lassen sich jedoch einfacher und schneller unter Verwendung des Effekts „Spurmaske-Key“ erstellen.
- Maske verwenden aus Ebene
- Der als Ersatzbasis zu verwendende Videopfad. Sie können eine beliebige Videospur in der Sequenz angeben.
- Für Matte verwenden
- Der für die Basis zu verwendende Kanal.
- Matte umkehren
- Kehrt die Transparenzwerte der Matte um.
- Matte auf Ebenengröße skalieren
- Passt die Größe des ausgewählten Clips so an, dass sie der Größe des aktuellen Clips entspricht. Wenn diese Option deaktiviert ist, wird der als Maske zu verwendende Clip in der Mitte des ersten Clips positioniert.
- Matte mit Original kombinieren
- Kombiniert die neue Matte mit dem aktuellen Clip, anstatt diesen zu ersetzen. Das Bild ist daraufhin nur noch an den Stellen sichtbar, an denen die aktuelle und die neue Matte gemeinsam noch über eine gewisse Deckkraft verfügen.
- Matte-Ebene integrieren
- Integriert die neue Matte durch Vormultiplizieren in den aktuellen Clip.
Effekt „Vollton-Composite“
Der Effekt „Vollton-Composite“ bietet eine schnelle Möglichkeit, eine Vollton-Farbfläche mit dem davor liegenden ursprünglichen Quellclip zu kombinieren. Mit Hilfe der Einstellungen für diesen Effekt können Sie die Deckkraft des Quellclips und die Deckkraft der Farbfläche einstellen und festlegen, wie die beiden Ebenen gemischt werden sollen.
- Quelldeckkraft
- Die Deckkraft des Quellclips.
- Farbe
- Die Farbe der Farbfläche.
- Deckkraft
- Die Deckkraft der Farbfläche.
- Modus
- Der Transfermodus für die Kombination des Clips mit der Farbfläche.
Farbkorrektureffekte
Jeff Sengstack gibt auf der Videomaker Magazine-Website einen Überblick über die Farbkorrektur und -verbesserung.
Dies ist ein Link zu einem Lernprogramm auf www.premierepro.net, in dem erweiterte Farbverläufe in Premiere Pro CS5.5 behandelt werden.
Helligkeit & Kontrast Effekt
Mit dem Effekt „Helligkeit & Kontrast“ werden Helligkeit und Kontrast des gesamten Clips angepasst. Der Standardwert von „0,0“ zeigt an, dass keine Änderung vorgenommen wurde. Der Effekt “Helligkeit & Kontrast” stellt die einfachste Methode dar, einfache Anpassungen am Farbtonbereich eines Bildes vorzunehmen. Alle Pixelwerte des Bildes – Glanzlichter, Schattierungen und Mitteltöne – werden gleichzeitig angepasst.
Andrew Devis von Creative COW demonstriert in diesem Video, warum der Effekt „Helligkeit & Kontrast“ möglicherweise nicht die beste Wahl ist, und stellt eine alternative Option für bessere Ergebnisse vor.

Sendefähige Farben Effekt
Mit dem Effekt „Sendefähige Farben“ werden die Farbwerte von Pixeln verändert, sodass die Signalamplituden innerhalb des für Fernsehen zulässigen Bereichs bleiben.
Mit den Einstellungen „Unsichere auskeyen“ und „Sichere auskeyen“ für „Methode“ können Sie festlegen, welche Bereiche des Bildes bei den aktuellen Einstellungen vom Effekt „Sendefähige Farben“ beeinflusst werden.
- Videonorm
- Die Übertragungsnorm für die Ausgabe. NTSC (National Television Standards Committee) ist die Norm in Nordamerika, die auch in Japan gilt. PAL (Phase Alternating Line) wird in weiten Teilen Westeuropas und in Südamerika eingesetzt.
- Methode
- Verringern der Signalamplitude:
- Luminanz reduzieren
- Die Leuchtdichte von Pixeln wird durch eine Verschiebung in Richtung Schwarz verringert. Dies ist die Standardeinstellung.
- Sättigung reduzieren
- Verschiebt die Farbe eines Pixels in ein Grau von ähnlicher Helligkeit, wodurch es weniger farbenfroh erscheint. Bei demselben IRE-Wert wird das Bild durch eine Verringerung der Sättigung deutlicher verändert als durch eine Verringerung der Luminanz.
- Maximale Signalamplitude (IRE)
- Die maximale Amplitude des Signals in IRE-Einheiten. Ein Pixel mit einer Stärke über diesem Wert wird geändert. Der Standardwert lautet 110. Niedrigere Werte wirken sich deutlicher auf das Bild aus; höhere Werte sind riskanter.
Effekt Farbe ändern
Mit dem Effekt „Farbe ändern“ können Sie den Farbton, die Sättigung und die Helligkeit eines Farbbereichs ändern.
- Ansicht
- Mit der Option „Korrigierte Ebene“ werden die Ergebnisse nach Anwendung des Effekts „Farbe ändern“ angezeigt. Mit der Option „Farbkorrekturmaske“ werden die Bereiche der Ebene angezeigt, die sich bei Anwendung des Effekts ändern. Die weißen Bereiche in der Farbkorrekturmaske werden am stärksten und die dunklen Bereiche am schwächsten geändert.
- Farbton transformieren
- Gibt (in Grad) an, wie stark der Farbton angepasst werden soll.
- Helligkeit transformieren
- Bei positiven Werten werden übereinstimmende Pixel aufgehellt, bei negativen Werten abgedunkelt.
- Sättigung transformieren
- Bei positiven Werten wird die Sättigung übereinstimmender Pixel erhöht (Farbänderung in Richtung der reinen Farbe), bei negativen Werten verringert (Farbänderung in Richtung Grau).
- Ausgangsfarbe
- Die zentrale Farbe des Bereichs, die geändert werden soll.
- Toleranz
- Gibt an, wie viele Farben sich von „Ausgangsfarbe“ unterscheiden und dennoch übereinstimmen können.
- Glättung
- Gibt an, wie stark abweichende Pixel von dem Effekt beeinflusst werden, im Verhältnis zu ihrer Ähnlichkeit in „Ausgangsfarbe“.
- Farbabstimmung
- Legt den Farbraum fest, in dem Farben verglichen werden, um die Ähnlichkeit zu ermitteln. „RGB“ vergleicht Farben in einem RGB-Farbraum. „Farbton“ vergleicht die Farbtöne der Farben. Sättigung und Helligkeit werden dabei ignoriert. Dadurch stimmen z. B. Hellrot und Hellrosa überein. Bei „Chroma“ wird die Ähnlichkeit mit den beiden Chrominanzkomponenten ermittelt; die Luminanz (Helligkeit) wird ignoriert.
- Farbkorrekturmaske umkehren
- Kehrt die Maske um, die die zu ändernden Farben bestimmt.
Effekt In Farbe ändern
Mit dem Effekt „In Farbe ändern“ können ausgewählte Farben in Bildern unter Verwendung der Farbton-, Helligkeits- und Sättigungswerte (HLS) in andere Farben geändert werden.
Der Effekt „In Farbe ändern“ bietet im Vergleich zum Effekt „Farbe ändern“ eine höhere Flexibilität und eine größere Palette an Optionen. So finden Sie hier u. a. Toleranz-Schieberegler für den Farbton, die Helligkeit und die Sättigung, so dass eine exakte Farbabstimmung möglich ist. Darüber hinaus können Sie die exakten RGB-Werte der Zielfarbe festlegen, in die die betreffende Farbe geändert werden soll.
Paul Trani beschäftigt sich in diesem Video-Lernprogramm mit den Effekten „Auto-Kontrast“ und „In Farbe ändern“.
Weitere Informationen über den Effekt „In Farbe ändern“ in Premiere Pro finden Sie in diesem Video von Learn by Video und Video2Brain von Jan Ozer.
In diesem lynda.com-Video aus seinem Lernprogramm „Premiere Pro: Color Correction and Enhancement“ erläutert Jeff Sengstack die Verwendung des Effekts „In Farbe ändern“.

- Alte Farbe
- Die Mitte des zu ändernden Farbbereichs.
- To
- Die Farbe, in die übereinstimmende Pixel geändert werden.
Um eine Farbänderung zu animieren, legen Sie Keyframes für die neue Farbe fest. - Ändern
- Gibt an, welche Kanäle betroffen sind.
- Methode
- Gibt an, wie die Farben geändert werden. Mit der Option „Farbe übernehmen“ erfolgt eine direkte Änderung der betroffenen Pixel in die Zielfarbe. Mit der Option „Farbe transformieren“ werden die entsprechenden Pixelwerte durch HLS-Interpolation in die Zielfarbe transformiert. Wie stark die einzelnen Pixel geändert werden, hängt davon ab, wie ähnlich die Farbe des Pixels der alten Farbe ist.
- Toleranz
- Gibt an, wie viele Farben sich von „Alte Farbe“ unterscheiden und dennoch übereinstimmen können. Diese Einstellung enthält separate Schieberegler für den Farbton, die Helligkeit und die Sättigung. Hinweis: Mithilfe der Option „Korrekturmaske anzeigen“ können Sie sich genauer anzeigen lassen, welche Pixel übereinstimmen und auf welche Pixel sich der Effekt auswirkt.
- Glättung
- Die Weichheit des Übergangs, die für die Kanten der Korrekturmaske verwendet werden soll. Bei Festlegung höherer Werte werden glattere Übergänge zwischen den von der Farbänderung betroffenen und den nicht betroffenen Bereichen erzeugt.
- Korrekturmaske anzeigen
- Zeigt eine Graustufenmaske an, die angibt, wie stark der Effekt sich auf die einzelnen Pixel auswirkt. Weiße Bereiche werden am stärksten verändert, dunkle Bereiche am wenigsten.
Effekt Kanalmixer
Mit dem Effekt „Kanalmixer“ können Sie einen Farbkanal ändern, indem Sie eine Mischung der aktuellen Farbkanäle verwenden. Dieser Effekt ermöglicht kreative Farbanpassungen, die mit den anderen Werkzeugen für die Farbanpassung nicht einfach zu erreichen wären. Außerdem können Sie durch Festlegen der prozentualen Anteile der einzelnen Kanäle hochqualitative Graustufenbilder erzeugen, qualitativ hochwertige Bilder in Sepiatönen oder anderen Einfärbungen erstellen und Kanäle austauschen oder duplizieren.
- [Ausgabekanal]–[Eingabekanal]
- Der Prozentsatz des Eingabekanalwerts, der dem Ausgabekanalwert hinzugefügt werden soll. Durch eine Rot-Grün-Einstellung von 10 z. B. wird der Wert des roten Kanals für jeden Pixel um 10 % des Wertes des grünen Kanals für diesen Pixel erhöht. Durch eine Blau-Grün-Einstellung von 100 und eine Blau-Blau-Einstellung von 0 werden die Werte des blauen Kanals durch die Werte des grünen Kanals ersetzt.
- [Ausgabekanal]–Konstant
- Der konstante Wert (in Prozent), der dem Ausgabekanalwert hinzugefügt werden soll. Bei einer Rot-Konstant-Einstellung von 100 z. B. wird der rote Kanal für jeden Pixel gesättigt, indem 100 % Rot hinzugefügt wird.
- Monochrom
- Verwendet den Wert des roten Ausgabekanals für die roten, grünen und blauen Ausgabekanäle und erzeugt dadurch ein Graustufenbild.

Farbbalance Effekt
Durch den Effekt „Farbbalance“ wird die Menge an Rot, Grün und Blau in den Schatten, Mitteltönen und Glanzlichtern eines Bildes geändert.
- Luminanz erhalten
- Behält beim Ändern der Farbe die durchschnittliche Helligkeit des Bildes bei. Dadurch bleibt die Tonwertbalance des Bildes erhalten.
Effekt Farbbalance (HLS)
Mit diesem Effekt werden die Farbton-, Luminanz- und Sättigungsstufen für ein Bild verändert.
- Farbton
- Legt das Farbschema des Bildes fest.
- Helligkeit
- Legt die Helligkeit des Bildes fest.
- Sättigung
- Passt den Farbsättigungsgrad des Bildes an. Der Standardwert ist 0, die Farben werden dadurch nicht geändert. Durch negative Werte wird die Sättigung verringert, -100 wandelt den Clip in Graustufen um. Durch positive Werte wird eine höhere Farbsättigung erzielt.Hinweis: Wenn das Farbbalance-Steuerungselement „Sättigung“ nicht die gewünschten Ergebnisse erreicht, probieren Sie das Steuerelement „Sättigung“ im Effekt „Schnelle Farbkorrektur“.
Effekt Entzerrung
Mit dem Effekt „Tonwertangleichung“ werden die Pixelwerte eines Bildes so verändert, dass eine konsistentere Helligkeits- bzw. Farbkomponentenverteilung erzeugt wird. Der Effekt funktioniert wie der gleichnamige Befehl in Adobe Photoshop. Pixel mit einem Alphawert von 0 (transparent) werden nicht berücksichtigt.
Von Richard Harrington steht auf der Creative COW-Website ein Video-Lernprogramm zur Verfügung, in dem die Verwendung des Angleichungseffekts zur Korrektur von Farbe und Belichtung erläutert wird.
- Entzerrung
- Bei „Nach RGB-Werten“ erfolgt die Angleichung auf der Basis der Rot-, Grün- und Blau-Komponente. Bei „Nach Helligkeit“ erfolgt die Angleichung auf der Basis der Helligkeit der einzelnen Pixel. Bei „Wie Photoshop“ erfolgt die Angleichung durch Neuverteilung der Helligkeitswerte der Pixel in einem Bild, so dass diese gleichmäßiger die gesamte Breite der Helligkeitswerte repräsentieren.
- Stärke
- Gibt an, in welchem Umfang die Helligkeitswerte neu verteilt werden. Bei 100 % werden die Pixelwerte so gleichmäßig wie möglich verteilt, während bei niedrigeren Prozentzahlen weniger Pixelwerte neu verteilt werden.
Effekt Schnelle Farbkorrektur
Der Effekt „Schnelle Farbkorrektur“ passt die Farbe eines Clips mithilfe von Farbton und Sättigung an. Dieser Effekt verfügt auch über Tonwerteinstellungen zum Anpassen der Intensitätswerte von Bildschatten, Mitteltönen und Glanzlichtern. Dieser Effekt empfiehlt sich für einfache Farbkorrekturen, die im Programmmonitor schnell in der Vorschau angezeigt werden.
Im Folgenden finden Sie Links zu einigen zusätzlichen Ressourcen, in denen der Effekt „Schnelle Farbkorrektur“ beschrieben wird:
In diesem Lernprogramm zeigt Andrew Devis von Creative COW, wie die schnelle Farbkorrektur zur primären Farbkorrektur eingesetzt wird.
Jeff Sengstack erläutert das Arbeiten mit der schnellen Farbkorrektur im Artikel „Streamlining Color Correction in Premiere Pro“ auf der Pro Video Coalition-Website.
- Ausgabe
- Hiermit können Sie Anpassungen im Programmmonitor als Endergebnis (Composite), Tonwertanpassungen (Luminanz) oder Anzeige der Alphamaske (Maske) ansehen.
- Geteilte Ansicht anzeigen
- Zeigt den linken oder oberen Teil des Bilds in der korrigierten Ansicht und den rechten oder unteren Teil des Bilds in der unkorrigierten Ansicht an.
- Layout
- Legt fest, ob die Bilder der geteilten Ansicht nebeneinander (horizontal) oder untereinander (vertikal) angeordnet sind.
- Geteilte Ansicht (Prozent)
- Passt die Größe der korrigierten Ansicht an. Die Standardeinstellung ist „50%“.
- Weißbalance
- Weist einem Bild eine Weißbalance zu, indem mit dem Pipettenwerkzeug eine Zielfarbe im Bild oder auf dem Desktop ausgewählt wird. Sie können auch auf ein Farbfeld klicken, um das Adobe-Dialogfeld „Farbe wählen“ zu öffnen und eine Farbe für die Weißbalance zu definieren.
- Farbtonausgleich und Winkel
- Steuert Farbtonausgleich und Winkel mit einem Farbrad. Der kleine Kreis bewegt sich um den Mittelpunkt des Rads und steuert die Farbtonumsetzung (UV). Hierdurch werden Ausgleichsstärke und -winkel geändert. Die kleine senkrechte Linie legt die relative Rauheit/Feinheit des Steuerelements fest, das die Ausgleichsverstärkung steuert.
Anpassungen am Fabtonausgleich und -winkel können im Vektorbereich angesehen werden. - Farbtonwinkel
- Steuert die Farbtondrehung. Der Standardwert ist 0. Negative Werte drehen das Farbrad nach links, und positive Werte drehen es nach rechts.
- Ausgleichsstärke
- Steuert das durch den Ausgleichswinkel bestimmte Ausmaß der Farbbalancekorrektur.
- Ausgleichsverstärkung
- Passt die Helligkeitswerte durch Multiplikation an, so dass hellere Pixel mehr betroffen sind als dunklere Pixel.
- Ausgleichswinkel
- Bestimmt die Auswahl des gewünschten Farbtonwerts.
- Sättigung
- Passt den Farbsättigungsgrad des Bildes an. Der Standardwert ist 100, die Farben werden dadurch nicht geändert. Werte unter 100 verringern die Sättigung, bei 0 ist jede Farbe vollständig entfernt. Durch Werte über 100 wird eine höhere Farbsättigung erzielt.
- Automatischer Schwarz-Tonwert
- Erhöht den Schwarz-Tonwert in einem Clip, so dass die dunkelsten Tonwerte über 7,5 IRE (NTSC) oder 0,3v (PAL) liegen. Ein Teil des Schattens wird dabei entfernt und die dazwischen liegenden Pixelwerte werden gleichmäßig verteilt. Durch den automatischen Schwarz-Tonwert werden die Schatten in einem Bild heller.
- Auto-Kontrast
- Hiermit wenden Sie den automatischen Schwarz-Tonwert und den automatischen Weiß-Tonwert gleichzeitig an. Durch „Auto Contrast“ werden die Lichter dunkler und die Schatten heller.
- Automatischer Weiß-Tonwert
- Reduziert den Weiß-Tonwert in einem Clip, so dass die niedrigsten Werte nicht über 100 IRE (NTSC) oder 1,0v (PAL) liegen. Ein Teil der Lichter wird dabei entfernt und die dazwischen liegenden Pixelwerte werden gleichmäßig verteilt. Durch den automatischen Weiß-Tonwert werden die Lichter in einem Bild dunkler.
- Schwarz-Tonwert, Grau-Tonwert, Weiß-Tonwert
- Legt den Tonwert für die dunkelsten Schatten, mittleren Grautöne und die hellsten Lichter fest, indem mit verschiedenen Pipettenwerkzeugen eine Zielfarbe im Bild oder auf dem Desktop ausgewählt wird. Sie können auch auf ein Farbfeld klicken, um das Adobe-Dialogfeld „Farbe wählen“ zu öffnen und den Schwarz-, Grau- und Weiß-Tonwert zu definieren.
- Tonwertspreizung
- Die äußeren zwei Regler für die Tonwertspreizung übertragen den Schwarzpunkt und den Weißpunkt auf die Einstellungen der Regler für den Tonwertumfang. Der mittlere Regler für die Tonwertspreizung passt den Gammawert im Bild an. Er verschiebt den Mittelton und ändert die Intensitätswerte des mittleren Grautonbereichs, ohne die Lichter und Schatten wesentlich zu verändern.
- Tonwertumfang
- Ordnet die Regler für die Tonwertspreizung des Schwarzpunkts und des Weißpunkts den angegebenen Werten zu. Standardmäßig stehen die Regler für den Tonwertumfang auf 0 und auf 255. Bei dieser Einstellung sind die Schatten vollständig schwarz und die Lichter vollständig weiß. Dadurch wird in der Standardposition der Tonwertumfangregler durch Verschieben des schwarzen Tonwertspreizungsreglers der Schattenwert dem Wert 0 und durch Verschieben des Weißpunktreglers der Lichterwert dem Wert 255 zugeordnet. Die übrigen Tonwerte werden auf Werte zwischen 0 und 255 neu verteilt. Durch diese Neuverteilung reduziert sich der Farbtonbereich und damit der Gesamtkontrast des Bilds.
- Tonwertspreizung Schwarz, Tonwertspreizung Grau, Tonwertspreizung Weiß
- Passt die Tonwertspreizung Schwarz, Grau und Weiß für Schatten, Mitteltöne und Lichter an.
- Tonwertumfang Schwarz, Tonwertumfang Weiß
- Passt den zugeordneten Tonwertumfang für die Tonwertspreizung Schwarz und die Tonwertspreizung Weiß für Lichter, Mitteltöne und Schatten an.
Effekt „Farbe übrig lassen“
Der Effekt „Farbe übrig lassen“ entfernt alle Farben aus einem Clip mit Ausnahme derjenigen, die der festgelegten Farbe ähneln. Beispielsweise könnten Sie damit eine Aufnahme eines Basketballspiels bis auf das Orange des Balls entfärben.
Wie Sie zwei Farben in einem Clip übrig lassen, erfahren Sie im Video-Lernprogramm von Ann Bens.
In einem Video-Lernprogramm von Richard Harrington auf der Creative COW-Website wird das Arbeiten mit dem Effekt „Farbe übrig lassen“ in Adobe Premiere Pro erläutert.
Weitere Informationen zum Effekt „Farbe übrig lassen“ in Premiere Pro finden Sie in diesem Video von Learn by Video und Video2Brain von Jan Ozer.

- Ausbleichen
- Gibt an, wie viel Farbe entfernt werden soll. Bei 100 % werden die Bildbereiche, die nicht der gewählten Farbe entsprechen, in Grautönen angezeigt.
- Restfarbe
- Geben Sie mithilfe der Pipette oder im Fenster „Farbe wählen“ an, welche Farbe beibehalten werden soll.
- Toleranz
- Die Flexibilität der Farbübereinstimmung. 0 % entfärbt alle Pixel mit Ausnahme jener, die genau mit „Restfarbe“ übereinstimmen. 100 % bewirkt keine Farbänderung.
- Kanten glätten
- Die Glättung der Farbgrenzen. Hohe Werte bewirken einen sanften Übergang von Farbe zu Grautönen.
- Farbabstimmung
- Legt fest, ob die RGB-Werte oder die Farbtonwerte der Farben verglichen werden. Mit „RGB verwenden“ können Sie eine strengere Abstimmung durchführen, wodurch das Bild in der Regel stärker entfärbt wird. Um beispielsweise die Farben Dunkelblau, Hellblau und Mittelblau übrig zu lassen, aktivieren Sie „Nach Farbton“ und wählen alle Blauschattierungen als Restfarbe aus.
Effekt Luminanzkorrektur
Der Effekt „Luminanzkorrektur“ ermöglicht das Anpassen von Helligkeit und Kontrast in hellen, mittleren und dunklen Bereichen des Clips. Mit den Einstellungen für „Sekundäre Farbkorrektur“ kann auch der zu korrigierende Farbbereich angegeben werden.
- Ausgabe
- Hiermit können Sie Anpassungen im Programmmonitor als Endergebnis (Composite), Tonwertanpassungen (Luminanz), Anzeige der Alphamaske (Maske) oder als Dreitondarstellung der Schatten, Mitteltöne und Lichter (Farbtonbereich) ansehen.
- Geteilte Ansicht anzeigen
- Zeigt den linken oder oberen Teil des Bilds in der korrigierten Ansicht und den rechten oder unteren Teil des Bilds in der unkorrigierten Ansicht an.
- Layout
- Legt fest, ob die Bilder der geteilten Ansicht nebeneinander (horizontal) oder untereinander (vertikal) angeordnet sind.
- Geteilte Ansicht (Prozent)
- Passt die Größe der korrigierten Ansicht an. Die Standardeinstellung ist „50%“.
- Farbtonbereichdefinition
- Definiert den Farbtonbereich der Schatten und Lichter mit Hilfe von Einstellungen für den Schwellenwert und den Schwellenwert mit Start- oder Endabfall (Stärke). Klicken Sie auf das Dreieck, um die Einstellungen für „Farbtonbereichdefinition“ anzuzeigen. Ziehen Sie einen quadratischen Schieberegler, um die Schwellenwerte anzupassen. Ziehen Sie einen dreieckigen Schieberegler, um den Wert für die Stärke (weiche Kante) anzupassen.Hinweis: Wählen Sie im Menü „Ausgabe“ die Option „Farbtonbereich“ aus, um beim Verschieben des Reglers „Farbtonbereichdefinition“ die verschiedenen Farbtonbereiche anzuzeigen.
- Farbtonbereich
- Gibt an, ob die Luminanzanpassungen auf das gesamte Bild (Master), nur auf Lichter, nur auf Mitteltöne oder nur auf Schatten angewendet werden sollen.
- Helligkeit
- Passt den Schwarz-Tonwert in einem Clip an. Diese Einstellung bewirkt, dass schwarzer Bildinhalt in einem Clip als Schwarz angezeigt wird.
- Kontrast
- Wirkt sich auf den Bildkontrast aus, indem die Verstärkung aus dem ursprünglichen Kontrastwert des Clips angepasst wird.
- Kontraststufe
- Legt den ursprünglichen Kontrastwert des Clips fest.
- Gamma
- Passt die Mitteltonwerte des Bilds an, ohne die Tonwerte Schwarz und Weiß zu beeinflussen. Dieses Steuerelement ändert den Kontrast, ähnlich wie beim Ändern der Kurvenform für den Effekt „Luminanzkurve“. Verwenden Sie dieses Steuerelement, um Bilder anzupassen, die zu dunkel oder zu hell sind, ohne dass dabei Schattierungen und Glanzlichter verzerrt werden.
- Austastwert
- Passt ein Bild an, indem die Pixelwerte eines Bilds um einen festen Wert verschoben werden. Verwenden Sie diese Steuerung in Verbindung mit der Verstärkungssteuerung, um die Gesamthelligkeit eines Bilds zu erhöhen.
- Verstärkung
- Beeinflusst den Gesamtkontrast eines Bilds, indem die Helligkeitswerte durch Multiplikation angepasst werden. Der Effekt wirkt sich auf hellere Pixel stärker aus als auf dunklere.
- Sekundäre Farbkorrektur
- Gibt den Farbbereich an, der durch den Effekt korrigiert werden soll. Sie können die Farbe anhand von Farbton, Sättigung und Luminanz definieren. Klicken Sie auf das Dreieck, um auf die Steuerelemente zuzugreifen. Hinweis: Wählen Sie im Menü „Ausgabe“ die Option „Maske“ aus, um beim definieren des Farbbereichs die ausgewählten Bildbereiche anzuzeigen.
- Mitte
- Definiert die mittlere Farbe in dem angegebenen Bereich. Wählen Sie das Pipettenwerkzeug aus und klicken Sie damit auf eine Farbe auf dem Bildschirm, die dann im Farbfeld angezeigt wird. Verwenden Sie das Pipettenwerkzeug mit dem Pluszeichen, um den Farbbereich zu erweitern, bzw. das Pipettenwerkzeug mit dem Minuszeichen, um den Farbbereich einzuschränken. Sie können auch auf das Farbfeld klicken, um das Adobe-Dialogfeld „Farbe wählen“ zu öffnen und die mittlere Farbe festzulegen.
- Farbton, Sättigung und Luminanz
- Gibt den Farbbereich an, der mit Farbton, Sättigung oder Luminanz korrigiert werden soll. Klicken Sie auf das Dreieck neben dem Optionsnamen, um zur Definition von Farbton, Sättigung oder Luminanzbereich auf die Steuerelemente für den Schwellenwert und die Stärke zuzugreifen.
- Glätten
- Macht die Kanten des angegebenen Bereichs weniger scharf, so dass die Korrektur besser in das Originalbild überblendet wird. Je höher der Wert, umso weicher ist der Übergang.
- Kantenausdünnung
- Macht die Kanten des angegebenen Bereichs schärfer. Die Korrektur wird so deutlicher. Je höher der Wert ist, umso schärfer sind die Kanten des angegebenen Bereichs definiert.
- Farbbeschränkung umkehren
- Korrigiert alle Farben mit Ausnahme des Farbbereichs, den Sie mit den Einstellungen für „Sekundäre Farbkorrektur“ angegeben haben.
Luminanzkurve Effekt
Der Effekt „Luminanzkurve“ passt die Helligkeit und den Kontrast eines Clips mithilfe von Kurvenanpassungen an. Mit den Einstellungen für „Sekundäre Farbkorrektur“ kann auch der zu korrigierende Farbbereich angegeben werden.
- Ausgabe
- Hiermit können Sie Anpassungen im Programmmonitor als Endergebnis (Composite), Tonwertanpassungen (Luminanz) oder Anzeige der Alphamaske (Maske) ansehen.
- Geteilte Ansicht anzeigen
- Zeigt den linken oder oberen Teil des Bilds in der korrigierten Ansicht und den rechten oder unteren Teil des Bilds in der unkorrigierten Ansicht an.
- Layout
- Legt fest, ob die Bilder der geteilten Ansicht nebeneinander (horizontal) oder untereinander (vertikal) angeordnet sind.
- Geteilte Ansicht (Prozent)
- Passt die Größe der korrigierten Ansicht an. Die Standardeinstellung ist „50%“.
- Luminanz Waveform
- Ändert die Helligkeit und den Kontrast des Clips, wenn Sie die Form der Kurve verändern. Wird der Kurvenbogen nach oben gezogen, wird der Clip aufgehellt; wird er nach unten gezogen, wird der Clip abgedunkelt. Steilere Kurvenabschnitte stellen Bildbereiche mit einem höheren Kontrast dar. Fügen Sie durch Klicken der Kurve einen Punkt hinzu, und ziehen Sie den Punkt, um die Form zu verändern. Sie können für eine Kurve maximal 16 Punkte anpassen. Wenn Sie einen Punkt entfernen möchten, ziehen Sie ihn aus dem Diagramm heraus.
- Sekundäre Farbkorrektur
- Gibt den Farbbereich an, der durch den Effekt korrigiert werden soll. Sie können die Farbe anhand von Farbton, Sättigung und Luminanz definieren. Klicken Sie auf das Dreieck, um auf die Steuerelemente zuzugreifen. Hinweis: Wählen Sie im Menü „Ausgabe“ die Option „Maske“ aus, um beim definieren des Farbbereichs die ausgewählten Bildbereiche anzuzeigen.
- Mitte
- Definiert die mittlere Farbe in dem angegebenen Bereich. Wählen Sie das Pipettenwerkzeug aus und klicken Sie damit auf eine Farbe auf dem Bildschirm, die dann im Farbfeld angezeigt wird. Verwenden Sie das Pipettenwerkzeug mit dem Pluszeichen, um den Farbbereich zu erweitern, bzw. das Pipettenwerkzeug mit dem Minuszeichen, um den Farbbereich einzuschränken. Sie können auch auf das Farbfeld klicken, um das Adobe-Dialogfeld „Farbe wählen“ zu öffnen und die mittlere Farbe festzulegen.
- Farbton, Sättigung und Luminanz
- Gibt den Farbbereich an, der mit Farbton, Sättigung oder Luminanz korrigiert werden soll. Klicken Sie auf das Dreieck neben dem Optionsnamen, um zur Definition von Farbton, Sättigung oder Luminanzbereich auf die Steuerelemente für den Schwellenwert und die Stärke zuzugreifen.
- Glätten
- Macht die Kanten des angegebenen Bereichs weniger scharf, so dass die Korrektur besser in das Originalbild überblendet wird. Je höher der Wert, umso weicher ist der Übergang.
- Kantenausdünnung
- Macht die Kanten des angegebenen Bereichs schärfer. Die Korrektur wird so deutlicher. Je höher der Wert ist, umso schärfer sind die Kanten des angegebenen Bereichs definiert.
- Farbbeschränkung umkehren
- Korrigiert alle Farben mit Ausnahme des Farbbereichs, den Sie mit den Einstellungen für „Sekundäre Farbkorrektur“ angegeben haben.
Effekt RGB-Farbkorrektur
Mit dem Effekt „RGB-Farbkorrektur“ kann durch Anpassungen der Farbtonbereiche, die Sie für Lichter, Mitteltöne und Schatten definieren, die Farbe in einem Clip angepasst werden. Die Anpassungen der Farbtonbereiche können für jeden Farbkanal separat vorgenommen werden. Mit den Einstellungen für „Sekundäre Farbkorrektur“ kann auch der zu korrigierende Farbbereich angegeben werden.
Jeff Sengstack erläutert die Anpassung von Farbkanälen mithilfe der Effekte „RGB-Farbkorrektur“ und „RGB-Kurven“ in diesem lynda.com-Video aus seinem Lernprogramm „Premiere Pro: Color Correction and Enhancement“.
Weitere Informationen zum Verwenden des Effekts „RGB-Farbkorrektur“ finden Sie im Video-Lernprogramm „Tipps & Tricks: Farbkorrektur“ auf der Website des Videomaker Magazine.
- Ausgabe
- Hiermit können Sie Anpassungen im Programmmonitor als Endergebnis (Composite), Tonwertanpassungen (Luminanz), Anzeige der Alphamaske (Maske) oder Dreitondarstellung der Schatten, Mitteltöne und Lichter (Farbtonbereich) anzeigen.
- Geteilte Ansicht anzeigen
- Zeigt den linken oder oberen Teil des Bilds in der korrigierten Ansicht und den rechten oder unteren Teil des Bilds in der unkorrigierten Ansicht an.
- Layout
- Legt fest, ob die Bilder der geteilten Ansicht nebeneinander (horizontal) oder untereinander (vertikal) angeordnet sind.
- Geteilte Ansicht (Prozent)
- Passt die Größe der korrigierten Ansicht an. Die Standardeinstellung ist „50%“.
- Farbtonbereichdefinition
- Definiert den Farbtonbereich der Schatten und Lichter mit Hilfe von Einstellungen für den Schwellenwert und den Schwellenwert mit Start- oder Endabfall:
- Schattenschwellenwert
- Bestimmt den Farbtonbereich für Schatten.
- Schattenstärke
- Bestimmt den Farbtonbereich für Schatten mit Start- oder Endabfall.
- Lichterschwellenwert
- Bestimmt den Farbtonbereich für Lichter.
- Lichterstärke
- Bestimmt den Farbtonbereich für Lichter mit Start- oder Endabfall.
Wählen Sie im Menü „Ausgabe“ die Option „Farbtonbereich“, um beim Verschieben des Reglers „Farbtonbereichdefinition“ die Lichter, Mitteltöne und Schatten anzuzeigen. - Farbtonbereich
- Gibt an, ob die Farbkorrektur auf das gesamte Bild (Master), nur auf Lichter, nur auf Mitteltöne oder nur auf Schatten angewendet werden soll.
- Gamma
- Passt die Mitteltonwerte des Bilds an, ohne die Tonwerte Schwarz und Weiß zu beeinflussen. Verwenden Sie dieses Steuerelement, um Bilder anzupassen, die zu dunkel oder zu hell sind, ohne dass dabei Schattierungen und Glanzlichter verzerrt werden.
- Austastwert
- Passt ein Bild an, indem die Pixelwerte eines Bilds um einen festen Wert verschoben werden. Verwenden Sie diese Steuerung in Verbindung mit der Verstärkungssteuerung, um die Gesamthelligkeit eines Bilds zu erhöhen.
- Verstärkung
- Beeinflusst den Gesamtkontrast eines Bilds, indem die Helligkeitswerte durch Multiplikation angepasst werden. Der Effekt wirkt sich auf hellere Pixel stärker aus als auf dunklere.
- RGB
- Hiermit können Sie die Mitteltonwerte, den Kontrast und die Helligkeit für jeden Farbkanal gesondert anpassen. Klicken Sie auf das Dreieck, um die Optionen zum Einstellen von Gamma, Austastwert und Verstärkung für jeden Kanal einzublenden.
- Rot Gamma, Grün Gamma und Blau Gamma
- Passt die Mitteltonwerte des roten, grünen oder blauen Kanals an, ohne die Schwarz- und Weißwerte zu beeinflussen.
- Rot Austastwert, Grün Austastwert und Blau Austastwert
- Passt die Tonwerte im roten, grünen oder blauen Kanal an, indem den Pixelwerten des Kanals ein fester Wert hinzugefügt wird. Verwenden Sie diese Steuerung in Verbindung mit der Verstärkungssteuerung, um die Gesamthelligkeit des Kanals zu erhöhen.
- Rot Verstärkung, Grün Verstärkung und Blau Verstärkung
- Passt die Helligkeitswerte des roten, grünen oder blauen Kanals durch Multiplikation an, so dass hellere Pixel mehr betroffen sind als dunklere Pixel.
- Sekundäre Farbkorrektur
- Gibt den Farbbereich an, der durch den Effekt korrigiert werden soll. Sie können die Farbe anhand von Farbton, Sättigung und Luminanz definieren. Klicken Sie auf das Dreieck, um auf die Steuerelemente zuzugreifen. Hinweis: Wählen Sie im Menü „Ausgabe“ die Option „Maske“ aus, um beim definieren des Farbbereichs die ausgewählten Bildbereiche anzuzeigen.
- Mitte
- Definiert die mittlere Farbe in dem angegebenen Bereich. Wählen Sie das Pipettenwerkzeug aus und klicken Sie damit auf eine Farbe auf dem Bildschirm, die dann im Farbfeld angezeigt wird. Verwenden Sie das Pipettenwerkzeug mit dem Pluszeichen, um den Farbbereich zu erweitern, bzw. das Pipettenwerkzeug mit dem Minuszeichen, um den Farbbereich einzuschränken. Sie können auch auf das Farbfeld klicken, um das Adobe-Dialogfeld „Farbe wählen“ zu öffnen und die mittlere Farbe festzulegen.
- Farbton, Sättigung und Luminanz
- Gibt den Farbbereich an, der mit Farbton, Sättigung oder Luminanz korrigiert werden soll. Klicken Sie auf das Dreieck neben dem Optionsnamen, um zur Definition von Farbton, Sättigung oder Luminanzbereich auf die Steuerelemente für den Schwellenwert und die Stärke zuzugreifen.
- Glätten
- Macht die Kanten des angegebenen Bereichs weniger scharf, so dass die Korrektur besser in das Originalbild überblendet wird. Je höher der Wert, umso weicher ist der Übergang.
- Kantenausdünnung
- Macht die Kanten des angegebenen Bereichs schärfer. Die Korrektur wird so deutlicher. Je höher der Wert ist, umso schärfer sind die Kanten des angegebenen Bereichs definiert.
- Farbbeschränkung umkehren
- Korrigiert alle Farben mit Ausnahme des Farbbereichs, den Sie mit den Einstellungen für „Sekundäre Farbkorrektur“ angegeben haben.
RGB-Kurven Effekt
Der Effekt „RGB-Kurven“ passt die Clip-Farbe mithilfe von Kurvenanpassungen für jeden Farbkanal an. Mit jeder Kurve können bis zu 16 verschiedene Punkte im Farbtonbereich eines Bilds angepasst werden. Mit den Einstellungen für „Sekundäre Farbkorrektur“ kann auch der zu korrigierende Farbbereich angegeben werden.
Jeff Sengstack erläutert die Anpassung von Farbkanälen mithilfe der Effekte „RGB-Farbkorrektur“ und „RGB-Kurven“ in diesem lynda.com-Video aus seinem Lernprogramm „Premiere Pro: Color Correction and Enhancement“.
Dies ist ein Link zu einem Lernprogramm auf www.premierepro.net, in dem das Erstellen erweiterter Farbverläufe in Premiere Pro CS5.5 und höher mit dem Effekt „RGB-Kurven“ (und anderen Werkzeugen) veranschaulicht wird.
- Ausgabe
- Hiermit können Sie Anpassungen im Programmmonitor als Endergebnis (Composite), Tonwertanpassungen (Luminanz) oder Anzeige der Alphamaske (Maske) ansehen.
- Geteilte Ansicht anzeigen
- Zeigt einen Teil des Bilds in der korrigierten Ansicht und den anderen Teil des Bilds in der unkorrigierten Ansicht an.
- Layout
- Legt fest, ob die Bilder der geteilten Ansicht nebeneinander (horizontal) oder untereinander (vertikal) angeordnet sind.
- Geteilte Ansicht (Prozent)
- Passt die Größe der korrigierten Ansicht an. Die Standardeinstellung ist „50%“.
- Master
- Ändert die Helligkeit und den Kontrast aller Kanäle, wenn Sie die Form der Kurve verändern. Wird der Kurvenbogen nach oben gezogen, wird der Clip aufgehellt; wird er nach unten gezogen, wird der Clip abgedunkelt. Steilere Kurvenabschnitte stellen Bildbereiche mit einem höheren Kontrast dar. Fügen Sie durch Klicken der Kurve einen Punkt hinzu, und ziehen Sie den Punkt, um die Form zu verändern. Sie können einer Kurve maximal 16 Punkte hinzufügen. Wenn Sie einen Punkt entfernen möchten, ziehen Sie ihn aus dem Diagramm heraus.
- Rot, Grün und Blau
- Ändert die Helligkeit und den Kontrast des roten, grünen oder blauen Kanals, wenn Sie die Form der Kurve verändern. Wird der Kurvenbogen nach oben gezogen, wird der Kanal aufgehellt; wird er nach unten gezogen, wird der Kanal abgedunkelt. Steilere Kurvenabschnitte stellen Kanalbereiche mit einem höheren Kontrast dar. Fügen Sie durch Klicken der Kurve einen Punkt hinzu, und ziehen Sie den Punkt, um die Form zu verändern. Sie können für eine Kurve maximal 16 Punkte anpassen. Wenn Sie einen Punkt entfernen möchten, ziehen Sie ihn aus dem Diagramm heraus.
- Sekundäre Farbkorrektur
- Gibt den Farbbereich an, der durch den Effekt korrigiert werden soll. Sie können die Farbe anhand von Farbton, Sättigung und Luminanz definieren. Klicken Sie auf das Dreieck, um auf die Steuerelemente zuzugreifen. Hinweis: Wählen Sie im Menü „Ausgabe“ die Option „Maske“ aus, um beim definieren des Farbbereichs die ausgewählten Bildbereiche anzuzeigen.
- Mitte
- Definiert die mittlere Farbe in dem angegebenen Bereich. Wählen Sie das Pipettenwerkzeug aus und klicken Sie damit auf eine Farbe auf dem Bildschirm, die dann im Farbfeld angezeigt wird. Verwenden Sie das Pipettenwerkzeug mit dem Pluszeichen, um den Farbbereich zu erweitern, bzw. das Pipettenwerkzeug mit dem Minuszeichen, um den Farbbereich einzuschränken. Sie können auch auf das Farbfeld klicken, um das Adobe-Dialogfeld „Farbe wählen“ zu öffnen und die mittlere Farbe festzulegen.
- Farbton, Sättigung und Luminanz
- Gibt den Farbbereich an, der mit Farbton, Sättigung oder Luminanz korrigiert werden soll. Klicken Sie auf das Dreieck neben dem Optionsnamen, um zur Definition von Farbton, Sättigung oder Luminanzbereich auf die Steuerelemente für den Schwellenwert und die Stärke zuzugreifen.
- Endglättung
- Macht die Kanten des angegebenen Bereichs weniger scharf, so dass die Korrektur besser in das Originalbild überblendet wird. Je höher der Wert, umso weicher ist der Übergang.
- Kantenausdünnung
- Macht die Kanten des angegebenen Bereichs schärfer. Die Korrektur wird so deutlicher. Je höher der Wert ist, umso schärfer sind die Kanten des angegebenen Bereichs definiert.
- Farbbeschränkung umkehren
- Korrigiert alle Farben mit Ausnahme des Farbbereichs, den Sie mit den Einstellungen für „Sekundäre Farbkorrektur“ angegeben haben.
Ein Benutzer im Premiere Pro-Benutzerforum stellt eine Vorgabe für den Effekt „RGB-Kurven“ zur Verfügung, die das benutzerdefinierte Kameraprofil Technicolor von Canon nachahmt.
Dreiwege-Farbkorrektur Effekt
Der Effekt „Dreiwege-Farbkorrektur“ ermöglicht subtile Korrekturen durch Anpassung von Farbton, Sättigung und Helligkeit für Schatten, Mitteltöne und helle Bereiche. Sie können Ihre Anpassungen noch stärker verfeinern, indem Sie mit den Einstellungen für „Sekundäre Farbkorrektur“ den zu korrigierenden Farbbereich angeben.
- Ausgabe
- Hiermit können Sie Anpassungen im Programmmonitor als Endergebnis (Composite), Tonwertanpassungen (Luminanz), Anzeige der Alphamaske (Maske) oder Dreitondarstellung der Schatten, Mitteltöne und Lichter (Farbtonbereich) anzeigen.
- Geteilte Ansicht anzeigen
- Zeigt einen Teil des Bilds in der korrigierten Ansicht und den anderen Teil des Bilds in der unkorrigierten Ansicht an.
- Layout
- Legt fest, ob die Bilder der geteilten Ansicht nebeneinander (horizontal) oder untereinander (vertikal) angeordnet sind.
- Geteilte Ansicht (Prozent)
- Passt die Größe der korrigierten Ansicht an. Die Standardeinstellung ist „50%“.
- Schwarzbalance, Graubalance, Weißbalance
- Weist einem Clip eine Schwarz-, Grau- oder Weißbalance zu. Wählen Sie mit den Pipettenwerkzeugen eine Zielfarbe im Bild aus oder verwenden Sie das Adobe-Dialogfeld „Farbe wählen“.
- Farbtonbereichdefinition
- Definiert den Farbtonbereich der Schatten, Mitteltöne und Lichter in einem Clip. Ziehen Sie die quadratischen Schieberegler, um die Schwellenwerte anzupassen. Ziehen Sie die dreieckigen Schieberegler, um die Stärke (weiche Kante) anzupassen.
Wählen Sie im Menü „Ausgabe“ die Option „Farbtonbereich“, um beim Verschieben des Reglers „Farbtonbereichdefinition“ die Lichter, Mitteltöne und Schatten anzuzeigen. - Schattenschwellenwert, Schattenstärke, Lichterschwellenwert, Lichterstärke
- Definiert den Schwellenwert und die Stärke der Schatten, Mitteltöne und Lichter in einem Clip. Geben Sie Werte ein, oder klicken Sie auf das Dreieck neben dem Optionsnamen und ziehen Sie den Schieberegler.
- Farbtonbereich
- Wählen Sie einen über die Steuerelemente für Farbtonwinkel, Ausgleichsstärke, Ausgleichsverstärkung, Ausgleichswinkel, Sättigung und Tonwertkorrektur angepassten Farbtonbereich aus. Die Standardeinstellung ist „Lichter“. Weitere Optionen im Menü sind „Master“, „Schatten“ und „Mitteltöne“.Hinweis: Sie können die drei Farbtonbereiche auch mit den Farbrädern anpassen, nachdem Sie im Menü „Farbtonbereich“ eine Option gewählt haben.
- Dreiwege-Farbtonausgleich und Winkel
- Steuert Farbton- und Sättigungsanpassungen mithilfe von drei Farbrädern für Schatten (linkes Rad), Mitteltöne (mittleres Rad) und Lichter (rechtes Rad). Bei Auswahl von „Master“ im Menü „Farbtonbereich“ wird ein einzelnes Masterrad angezeigt. Ein kreisförmiges Symbol bewegt sich um den Mittelpunkt des Rads und steuert die Farbtonumsetzung (UV). Ein senkrechter Griffpunkt am Symbol steuert die Ausgleichsstärke, durch die die relative Rauheit oder Feinheit der Einstellung beeinflusst wird. Der äußere Ring des Rads steuert die Farbtondrehung.
Farbräder für Dreiwege-Farbtonausgleich und Winkel - Lichter/Mittelton/Schatten-Farbtonwinkel
- Steuert die Farbtondrehung in den Lichtern, Mitteltönen und Schatten. Der Standardwert ist 0. Negative Werte drehen das Farbrad nach links, und positive Werte drehen es nach rechts.
- Lichter/Mittelton/Schatten-Ausgleichsstärke
- Steuert das durch den Ausgleichswinkel bestimmte Ausmaß der Farbbalancekorrektur. Die Anpassung kann auf Lichter, Mitteltöne und Schatten angewendet werden.
- Lichter/Mittelton/Schatten-Ausgleichsverstärkung
- Passt die Helligkeitswerte durch Multiplikation an, so dass hellere Pixel mehr betroffen sind als dunklere Pixel. Die Anpassung kann auf Lichter, Mitteltöne und Schatten angewendet werden.
- Lichter/Mittelton/Schatten-Ausgleichswinkel
- Steuert die Farbtonumsetzung in den Lichtern, Mitteltönen und Schatten.
- Lichter/Mittelton/Schattensättigung
- Passt die Farbsättigung in den Lichtern, Mitteltönen und Schatten an. Der Standardwert ist 100, die Farben werden dadurch nicht geändert. Werte unter 100 verringern die Sättigung, bei 0 ist jede Farbe vollständig entfernt. Durch Werte über 100 wird eine höhere Farbsättigung erzielt.
- Automatischer Schwarz-Tonwert
- Hiermit erhöhen Sie den Schwarz-Tonwert in einem Clip, sodass die dunkelsten Tonwerte über 7,5 IRE liegen. Ein Teil des Schattens wird dabei entfernt und die dazwischen liegenden Pixelwerte werden gleichmäßig verteilt. Durch den automatischen Schwarz-Tonwert werden die Schatten in einem Bild heller.
- Auto-Kontrast
- Hiermit wenden Sie den automatischen Schwarz-Tonwert und den automatischen Weiß-Tonwert gleichzeitig an. Die Lichter werden so dunkler und die Schatten heller.
- Automatischer Weiß-Tonwert
- Hiermit reduzieren Sie den Weiß-Tonwert in einem Clip, sodass die niedrigsten Werte nicht über 100 IRE liegen. Ein Teil der Lichter wird dabei entfernt und die dazwischen liegenden Pixelwerte werden gleichmäßig verteilt. Durch den automatischen Weiß-Tonwert werden die Lichter in einem Bild dunkler.
- Schwarz-Tonwert, Grau-Tonwert, Weiß-Tonwert
- Legt den Tonwert für die dunkelsten Schatten, mittleren Grautöne und die hellsten Lichter fest, indem mit verschiedenen Pipettenwerkzeugen eine Zielfarbe im Bild oder auf dem Desktop ausgewählt wird. Sie können auch auf ein Farbfeld klicken, um das Adobe-Dialogfeld „Farbe wählen“ zu öffnen und den Schwarz-, Grau- und Weiß-Tonwert zu definieren.
- Tonwertspreizung
- Die äußeren zwei Regler für die Tonwertspreizung übertragen den Schwarzpunkt und den Weißpunkt auf die Einstellungen der Regler für den Tonwertumfang. Der mittlere Regler für die Tonwertspreizung passt den Gammawert im Bild an. Er verschiebt den Mittelton und ändert die Intensitätswerte des mittleren Grautonbereichs, ohne die Lichter und Schatten wesentlich zu verändern.
Regler für die Tonwertspreizung - Tonwertumfang
- Ordnet die Regler für die Tonwertspreizung des Schwarzpunkts und des Weißpunkts den angegebenen Werten zu. Standardmäßig stehen die Regler für den Tonwertumfang auf 0 und auf 255. Bei dieser Einstellung sind die Schatten vollständig schwarz und die Lichter vollständig weiß. Dadurch wird in der Standardposition der Tonwertumfangregler durch Verschieben des schwarzen Tonwertspreizungsreglers der Schattenwert dem Wert 0 und durch Verschieben des Weißpunktreglers der Lichterwert dem Wert 255 zugeordnet. Die übrigen Tonwerte werden auf Werte zwischen 0 und 255 neu verteilt. Durch diese Neuverteilung erhöht sich der Farbtonbereich und damit der Gesamtkontrast des Bilds.
Regler für den Tonwertumfang - Tonwertspreizung Schwarz, Tonwertspreizung Grau, Tonwertspreizung Weiß
- Passt die Tonwertspreizung Schwarz, Grau und Weiß für Schatten, Mitteltöne und Lichter an.
- Tonwertumfang Schwarz, Tonwertumfang Weiß
- Passt den zugeordneten Tonwertumfang für die Tonwertspreizung Schwarz und die Tonwertspreizung Weiß für Lichter, Mitteltöne und Schatten an.
- Sekundäre Farbkorrektur
- Gibt den Farbbereich an, der durch den Effekt korrigiert werden soll. Sie können die Farbe anhand von Farbton, Sättigung und Luminanz definieren. Klicken Sie auf das Dreieck, um auf die Steuerelemente zuzugreifen. Hinweis: Wählen Sie im Menü „Ausgabe“ die Option „Maske“ aus, um beim definieren des Farbbereichs die ausgewählten Bildbereiche anzuzeigen.
- Mitte
- Definiert die mittlere Farbe in dem angegebenen Bereich. Wählen Sie das Pipettenwerkzeug aus und klicken Sie damit auf eine Farbe auf dem Bildschirm, die dann im Farbfeld angezeigt wird. Verwenden Sie das Pipettenwerkzeug mit dem Pluszeichen, um den Farbbereich zu erweitern, bzw. das Pipettenwerkzeug mit dem Minuszeichen, um den Farbbereich einzuschränken. Sie können auch auf das Farbfeld klicken, um das Adobe-Dialogfeld „Farbe wählen“ zu öffnen und die mittlere Farbe festzulegen.
- Farbton, Sättigung und Luminanz
- Gibt den Farbbereich an, der mit Farbton, Sättigung oder Luminanz korrigiert werden soll. Klicken Sie auf das Dreieck neben dem Optionsnamen, um zur Definition von Farbton, Sättigung oder Luminanzbereich auf die Steuerelemente für den Schwellenwert und die Stärke zuzugreifen.
- Glätten
- Macht die Kanten des angegebenen Bereichs weniger scharf, so dass die Korrektur besser in das Originalbild überblendet wird. Je höher der Wert, umso weicher ist der Übergang.
- Kantenausdünnung
- Macht die Kanten des angegebenen Bereichs schärfer. Die Korrektur wird so deutlicher. Je höher der Wert ist, umso schärfer sind die Kanten des angegebenen Bereichs definiert.
- Farbbeschränkung umkehren
- Korrigiert alle Farben mit Ausnahme des Farbbereichs, den Sie mit den Einstellungen für „Sekundäre Farbkorrektur“ angegeben haben.
In diesem lynda.com-Video aus seinem Lernprogramm „Premiere Pro: Color Correction and Enhancement“ erläutert Jeff Sengstack, wie mit dem Effekt „Dreiwege-Farbkorrektur“ die Farbe eines Objekts geändert wird.
Karl Soule zeigt die grundlegende Verwendung der Dreiwege-Farbkorrektur in diesem Video-Lernprogramm.
In diesem Video-Lernprogramm zeigt Karl Soule, wie die drei Räder der Dreiwege-Farbkorrektur eingerichtet werden.
In diesem Video-Lernprogramm erläutert Karl Soule die Verwendung der Dreiwege-Farbkorrektur für die sekundäre Farbkorrektur.
Maxime Jago zeigt die Verwendung des Effekts „Dreiwege-Farbkorrektur“ für die sekundäre Farbkorrektur auf der Video2Brain-Website.
Andrew Devis demonstriert die Verwendung der Option „Sekundäre Farbkorrektur“ in diesem Video-Lernprogramm.
Effekt Einfärben
Mit diesem Effekt werden die Farbinformationen eines Bildes geändert. Der Luminanzwert gibt für jeden Pixel eine Überblendung zwischen zwei Farben an. Mit „Schwarz abbilden auf“ und „Weiß abbilden auf“ wird festgelegt, welchen Farben dunkle und helle Pixel zugewiesen werden. Dazwischen liegenden Pixeln werden Zwischenwerte zugewiesen. Die Option „Stärke“ legt die Intensität des Effekts fest.
Effekt Videobegrenzer
Mit dem Effekt „Videobegrenzer“ können Sie die Luminanz und die Farbe in einem Clip auf die von Ihnen definierten Parameter begrenzen. Diese Parameter sind nützlich, um das Video möglichst unverändert beizubehalten und gleichzeitig das Signal so anzupassen, dass es die gesetzlich festgelegten Grenzwerte für das Fernsehen erfüllt.
- Geteilte Ansicht anzeigen
- Zeigt einen Teil des Bilds in der korrigierten Ansicht und den anderen Teil des Bilds in der unkorrigierten Ansicht an.
- Layout
- Legt fest, ob die Bilder der geteilten Ansicht nebeneinander (horizontal) oder untereinander (vertikal) angeordnet sind.
- Geteilte Ansicht (Prozent)
- Passt die Größe der korrigierten Ansicht an. Die Standardeinstellung ist „50%“.
- Reduzierungsachse
- Hiermit können Sie die Grenzen durch Definieren des Luminanzbereichs (Luminanz), des Farbbereichs (Chrominanz), des Farb- und des Luminanzbereichs (Chrominanz und Luminanz) oder des Gesamtvideosignals (Intelligente Grenze) festlegen. Welche Einstellungen für den oberen und unteren Wert verfügbar sind, hängt davon ab, welche Option für die Reduzierungsachse ausgewählt wird.
- Min. Luminanzwert
- Gibt den dunkelsten Wert in einem Bild an.
- Max. Luminanzwert
- Gibt den hellsten Wert in einem Bild an.
- Min. Chrominanzwert
- Gibt die geringste Sättigung für die Farben in einem Bild an.
- Max. Chrominanzwert
- Gibt die maximale Sättigung für die Farben in einem Bild an.
- Signal Min.
- Gibt das kleinste Videosignal einschließlich Helligkeit und Sättigung an.
- Signal Max.
- Gibt das maximale Videosignal einschließlich Helligkeit und Sättigung an.
- Reduzierungsmethode
- Hiermit können Sie entweder nur spezielle Farbtonbereiche komprimieren, um Details in wichtigen Farbtonbereichen zu erhalten (Glanzlichter komprimieren, Mitteltöne komprimieren, Schatten komprimieren bzw. Glanzlichter und Schatten komprimieren) oder alle Farbbereiche komprimieren (Alle komprimieren). Die Standardeinstellung ist „Alle komprimieren“.
- Farbtonbereichdefinition
- Definiert den Farbtonbereich der Schatten, Mitteltöne und Lichter in einem Clip. Ziehen Sie die quadratischen Schieberegler, um die Schwellenwerte anzupassen. Ziehen Sie die dreieckigen Schieberegler, um die Stärke (weiche Kante) anzupassen.
- Schattenschwellenwert, Schattenstärke, Lichterschwellenwert, Lichterstärke
- Definiert den Schwellenwert und die Stärke der Schatten, Mitteltöne und Lichter in einem Clip. Geben Sie Werte ein, oder klicken Sie auf das Dreieck neben dem Optionsnamen und ziehen Sie den Schieberegler.
Verzerrungsfiltereffekte
Effekt „Verbiegen“
Dieser Effekt verzerrt einen Clip, so dass sich der Eindruck einer sich sowohl vertikal als auch horizontal durch den Clip bewegenden Welle ergibt. Sie können eine Reihe von verschiedenen Wellenformen mit unterschiedlichen Größen und Raten erstellen.
- Richtung
- Legt die Richtung der Welle fest:
- Links
- Legt fest, dass sich die Wellen nach links bewegen.
- Rechts
- Legt fest, dass sich die Wellen nach rechts bewegen.
- Nach oben
- Legt fest, dass sich die Wellen nach oben bewegen.
- Nach unten
- Legt fest, dass sich die Wellen nach unten bewegen.
- Nach innen
- Legt fest, dass die Wellen sich auf die Mitte des Clips zu bewegen.
- Nach außen
- Legt fest, dass sich die Wellen von der Mitte aus zum Rand des Clips hin bewegen.
- Schwingungen
- Legt die Form der Welle fest. Zur Auswahl stehen sinusförmige, runde, dreieckige und quadratische Wellenformen.
- Intensität
- Legt die Höhe der Welle fest.
- Rate
- Legt die Frequenz der Welle fest. Möchten Sie eine Welle nur vertikal oder nur horizontal erstellen, verschieben Sie den Regler für die Rate für die nicht gewünschte Richtung ganz nach links.
- Breite
- Legt die Breite der Welle fest.
Effekt Eckpunkt
Der Eckpunkteffekt verzerrt ein Bild, indem die Position der vier Eckpunkte verändert wird. Mit diesem Effekt können Sie Bilder dehnen, verkleinern, neigen oder in sich verdrehen bzw. Perspektive oder Bewegung simulieren, die sich um die Clipkante dreht, wie z. B. eine sich öffnende Tür.
neben dem Eckpunkt im Effekteinstellungsfenster direkt bearbeiten. Ziehen Sie einen der vier Eckgriffpunkte, um die Eigenschaften anzupassen.
Linsenverzerrung Effekt (nur Windows)
Dieser Effekt simuliert eine verzerrte Linse, durch die der Clip betrachtet wird.
- Krümmung
- Ändert die Linsenkrümmung. Wählen Sie einen negativen Wert für ein konkaves Bild oder einen positiven Wert für ein konvexes Bild.
- Zentrierung aufheben (V) und Zentrierung aufheben (H)
- Verschiebt den Brennpunkt der Linse, so dass das Bild sich verbiegt und verwischt. Bei extremen Einstellungen wickelt sich das Bild um sich selbst.
- Prisma FX (Vert.) und Prisma FX (Horiz.)
- Erzeugt ein ähnliches Ergebnis wie die Aufhebung der vertikalen oder horizontalen Zentrierung, mit der Ausnahme, dass sich das Bild bei Extremwerten nicht um sich selbst wickelt.
- Hintergrund
- Legt die Hintergrundfarbe fest.
- Alphakanal
- Ist diese Option aktiviert, wird der Hintergrund transparent, so dass die darunter liegenden Spuren sichtbar werden. Klicken Sie im Effekteinstellungsfenster auf „Setup“, um auf diese Option zuzugreifen.
Effekt Zoomen
Mit dem Effekt „Zoomen“ kann ein Bild ganz oder teilweise vergrößert werden. Dieser Effekt kann wie eine Lupe wirken, die über einen Bildbereich gehalten wird. Sie können mit diesem Effekt aber auch das gesamte Bild unter Beibehaltung der Auflösung auf weit über 100% skalieren.

- Form
- Die Form des gezoomten Bereichs.
- Mitte
- Der Mittelpunkt des gezoomten Bereichs.
- Vergrößerung
- Prozentsatz, um den der gezoomte Bereich skaliert wird.
- Verknüpfen
- Gibt an, wie die Größe und Kantenweichzeichnung des gezoomten Bereichs von der Einstellung „Vergrößerung“ betroffen sind. Wenn Sie „Verknüpfung“ auf einen anderen Wert als „Keine“ einstellen, wird die Option „Ebene neu skalieren“ deaktiviert.
- Ohne
- Die Größe und Kantenweichzeichnung des gezoomten Bereichs sind nicht von der Einstellung „Vergrößerung“ abhängig.
- Größe mit Vergrößerung
- Der Radius des gezoomten Bereichs entspricht dem Vergrößerungsfaktor (ein Prozentsatz) multipliziert mit dem Wert für die Größe.
- Größe und weiche Kante mit Vergrößerung
- Der Radius des gezoomten Bereichs entspricht dem Vergrößerungsfaktor (ein Prozentsatz) multipliziert mit dem Wert für die Größe. Die Breite der weichen Kante entspricht dem Vergrößerungsfaktor multipliziert mit dem Wert für „Weiche Kante“.
- Größe
- Der Radius des gezoomten Bereichs (in Pixeln).
- Weiche Kante
- Das Ausmaß der weichen Kante (in Pixeln).
- Deckkraft
- Die Deckkraft des vergrößerten Bereichs als Prozentsatz der Deckkraft des Originalclips.
- Skalieren
- Die Art der Skalierung, mit der das Bild vergrößert wird:
- Standard
- Wenn Sie diese Methode wählen, bleibt die Schärfe im Bild erhalten, bei höheren Werten sind aber deutlich stufige Kanten zu erkennen.
- Soft
- Verwendet Spline-Algorithmen. Wenn Sie das Bild über 100 % hinaus skalieren, werden mit der Einstellung „Weich“ die Kanten unter Beibehaltung der Bildqualität geglättet. Die Einstellung „Weich“ empfiehlt sich bei der Verwendung von großen Werten für „Vergrößerung“.
- Streuen
- Erzeugt beim Vergrößern des Bildes Streupixel oder Artefakte.
- Modus
- Der Transfermodus, mit dem der vergrößerte Bereich und der Originalclip miteinander kombiniert werden. Bei Wahl von „Ohne“ werden um den gezoomten Bereich herum transparente Pixel angezeigt.
- Ebene neu skalieren
- Wenn „Ebene neu skalieren“ ausgewählt ist, kann sich der vergrößerte Bereich über die Grenzen des Originalclips hinaus erstrecken.
Effekt Spiegeln
Mit dem Spiegeleffekt wird das Bild entlang einer Linie geteilt und eine Seite auf die andere gespiegelt.
- Mittelpunkt
- Die Position der Linie, um die gespiegelt wird.
- Winkel
- Der Winkel der Linie, um die gespiegelt wird. Bei einem Winkel von 0 Grad wird die linke Seite auf die rechte Seite gespiegelt. Bei einem Winkel von 90 Grad wird der obere Teil auf den unteren Teil gespiegelt.
und ziehen Sie den Anpassungsgriffpunkt. Effekt Verschieben
Der Effekt „Verschieben“ schwenkt das Bild innerhalb eines Clips. Visuelle Informationen, die an einer Seite aus dem Bild herausgeschoben werden, werden auf der gegenüberliegenden Seite angezeigt.
- Mittelpunkt verschieben auf
- Die neue Position des Mittelpunkts des Originalbildes.
- Mit Original mischen
- Die Transparenz des Effekts. Das Ergebnis des Effekts wird mit dem Originalbild gemischt und das Ergebnis des Effekts wird darüber gelegt. Je höher Sie diesen Wert einstellen, desto weniger wird der Clip von dem Effekt beeinflusst. Wenn Sie diesen Wert z. B. auf 100 % setzen, hat der Effekt keine sichtbaren Auswirkungen auf den Clip. Wenn Sie diesen Wert auf 0 % setzen, scheint das Originalbild nicht durch.
Effekt Wölben
Der Effekt „Wölben“ verzerrt eine Ebene, indem er einen Bereich des Bildes um eine gewölbte Form legt.
Ein Beispiel für die Verwendung dieses Effekts sehen Sie in diesem Video.
Effekt Transformieren
Mit dem Effekt „Transformieren“ werden zweidimensionale geometrische Transformationen auf einen Clip angewendet. Wenden Sie den Transformierungseffekt anstatt der fixierten Effekte eines Clips an, wenn Sie Ankerpunkt, Position, Skalierung oder Deckkrafteinstellungen vor dem Rendern anderer Standardeffekte rendern möchten. Die Eigenschaften für Ankerpunkt, Position, Drehung, Maßstab und Deckkraft ähneln den Fixiert-Effekten.
- Verzerren
- Betrag der Scherung.
- Verzerrungsachse
- Die Achse, um die herum die Scherung auftritt.
Effekt Turbulentes Versetzen
Der Effekt „Turbulentes Versetzen“ erzeugt mit Hilfe fraktaler Störungen (Fraktalrauschen) Turbulenzverzerrungen in einem Bild. So können Sie mit diesem Effekt z. B. fließendes Wasser, Spiegelkabinetteffekte und wehende Fahnen erzeugen.

- Versetzung
- Die Art der verwendeten Turbulenz. Die Optionen „Turbulent (sanfter)“, „Wölben (sanfter)“ und „Drehen (sanfter)“ erzeugen jeweils die gleiche Wirkung wie die Optionen „Turbulent“, „Wölben“ und „Drehen“ mit dem Unterschied, dass mit der Option „sanfter“ weichere Verkrümmungen erreicht werden, die mehr Zeit zum Rendern benötigen können. Mit der Option „Vertikale Versetzung“ wird das Bild lediglich vertikal verkrümmt. Mit der Option „Horizontale Versetzung“ wird das Bild lediglich horizontal verkrümmt. Mit der Option „Horizontale und vertikale Versetzung“ wird das Bild sowohl vertikal als auch horizontal verkrümmt.
- Stärke
- Höhere Werte bewirken stärkere Verzerrungen.
- Größe
- Je höher der Wert, desto größer die verzerrten Bereiche.
- Verschiebung (Turbulenz)
- Legt den Teil der Fraktalform fest, mit dem die Verzerrung erstellt wird.
- Komplexität
- Legt fest, wie viel Detail in der Turbulenz zu sehen ist. Niedrigere Werte bewirken weichere Verzerrungen.
- Evolution
- Durch Animation dieser Einstellung erzeugen Sie Änderungen der Turbulenz über einen Zeitverlauf.Hinweis: Obwohl der Evolutionswert in als Umdrehungen bezeichneten Einheiten festgelegt wird, sollten Sie unbedingt beachten, dass diese Umdrehungen zunehmen. Die Evolution nimmt bei jedem neuen Wert bis ins Endlose zu. Verwenden Sie die Option „Zyklusevolution“, um die Evolutionseinstellung bei jeder Umdrehung zum Ursprungszustand zurückkehren zu lassen.
- Optionen für Evolution
- Die Evolutionsoptionen bieten Einstellungen, die den Effekt für einen kurzen Zyklus rendern und ihn danach für die Dauer des Clips in einer Schleife laufen lassen. Mit diesen Einstellungen können Sie die Turbulenzelemente in Schleifen vorrendern und so die für das Rendern erforderliche Zeit verkürzen.
- Zyklusevolution
- Erstellt eine Schleife, die den Evolutionszustand zwingt, wieder zum Startpunkt zurückzukehren.
- Zyklus (in Umdrehungen)
- Die Anzahl der Umdrehungen der Einstellung „Evolution“, die die fraktale Störung durchläuft, bevor sie wiederholt wird. Das Timing dieser Evolutionszyklen wird durch die Zeit zwischen den „Evolution“-Keyframes bestimmt.Hinweis: Die Einstellung „Zyklus“ beeinflusst nur den Zustand des Fraktals, nicht die Geometrie oder andere Einstellungen. Mit anderen Einstellungen für „Größe“ oder „Versatz“ können Sie andere Ergebnisse erhalten.
- Zufallsverteilung
- Gibt einen Wert an, den der Effekt zur Generierung der fraktalen Störung verwendet. Das Animieren dieser Eigenschaft führt zum schnellen Überblenden einer Menge fraktaler Formen in eine andere des gleichen Fraktaltyps. Verwenden Sie die Einstellung „Evolution“ für eine glatte Überblendung der Aufrauung.Hinweis: Erstellen Sie neue Animationen fraktaler Störungen, indem Sie vorher erstellte Evolutionszyklen neu verwenden und nur den Wert „Zufallsverteilung“ ändern. Durch Eingeben eines Wertes für „Zufallsverteilung“ wird das Störungsmuster verändert, ohne dass die Evolutionsanimation gestört wird.
- Randausgleich
- Gibt an, welche Kanten „festgesteckt“ werden sollen, sodass die Pixel entlang dieser Kanten nicht versetzt werden.
- Glätten für beste Qualität
- Geben Sie den Umfang der Glättung mithilfe der Einstellungen „Wenig“ und „Stark“ an.
Effekt Strudel
Mit dem Effekt „Strudel“ wird ein Bild verzerrt, indem ein Clip um seinen Mittelpunkt gedreht wird. Das Bild wird in der Mitte stärker verzerrt als am Rand, sodass bei sehr hohen Einstellungswerten ein Wasserstrudel erzeugt wird.
- Winkel
- Gibt an, wie stark das Bild verstrudelt werden soll. Bei positiven Werten wird der Strudel im Uhrzeigersinn, bei negativen Werten gegen den Uhrzeigersinn gedreht. Wenn Sie einen Wasserstrudel erzeugen möchten, animieren Sie den Winkel.
- Strudelradius
- Gibt den Radius des Strudels vom Zentrum aus an. Dieser Wert ist ein Prozentsatz der Breite bzw. Höhe des Clips, je nachdem, welcher Wert größer ist. So wird z. B. beim Wert 50 ein Strudel erzeugt, der sich bis an den Rand des Clips erstreckt.
- Strudelmittelpunkt
- Legt den Mittelpunkt des Strudels fest.
Effekt Komplexe Wellen
Der Effekt „Komplexe Wellen“ erzeugt den Eindruck einer über das Bild wandernden Welle. Sie können dabei ganz unterschiedliche Wellenformen erstellen, von quadratischen Wellen über kreisförmige Wellen bis hin zu Sinuswellen. Der Effekt „Komplexe Wellen“ wird (ohne Keyframes) automatisch mit einer über den gesamten Zeitraum konstanten Geschwindigkeit animiert. Wenn Sie die Geschwindigkeit variieren möchten, müssen Sie Keyframes einrichten.
- Wellenart
- Die Form der Welle.
- Wellenhöhe
- Die Entfernung zwischen den einzelnen Wellenbergen (in Pixeln).
- Breite
- Die Größe der Welle (in Pixeln).
- Richtung
- Die Richtung, in der die Wellen über das Bild wandern. Bei einem Wert von 225 Grad z. B. wandern die Wellen diagonal von rechts oben nach links unten.
- Wellengeschwindigkeit
- Die Geschwindigkeit, mit der sich die Wellen fortbewegen (in Kreisen pro Sekunde). Bei einem negativen Wert wird die Richtung der Wellen umgekehrt und beim Wert 0 wird keinerlei Bewegung erzeugt. Wenn sich die Wellengeschwindigkeit im Laufe der Zeit ändern soll, geben Sie für diese Einstellung den Wert 0 an, und richten Sie dann für die Eigenschaft „Phase“ Keyframes ein.
- Randausgleich
- Gibt an, welche Kanten „festgesteckt“ werden sollen, sodass diese Kanten nicht versetzt werden.
- Phase
- Der Punkt auf der Wellenform, von dem ein Wellenkreis ausgeht. Beispiel: Bei „0 Grad“ geht die Welle vom Mittelpunkt ihrer abfallenden Seite, bei „90 Grad“ vom tiefsten Punkt des Wellentals aus.
- Glätten (Beste Qualität)
- Gibt den Grad des Antialiasing (der Kantenglättung) an, das auf das Bild angewendet werden soll. In vielen Fällen reicht jedoch eine niedrigere Einstellung aus, um befriedigende Ergebnisse zu erzielen. Eine hohe Einstellung kann zu einer deutlich längeren Renderzeit führen.
Ein Beispiel für den Effekt „Komplexe Wellen“ zeigt dieses Video.
Effekte unter „Generieren“
Effekt „4-Farben-Verlauf“
Der Effekt „4-Farben-Verlauf“ erzeugt einen Verlauf aus vier Farben. Der Verlauf wird durch vier Effektankerpunkte definiert, deren Positionen und Farben mit den Einstellungen „Positionen“ und „Farben“ animiert werden können. Der Verlauf besteht aus vier Farbflächenkreisen, die miteinander vermischt werden und von denen jeder einen Effektankerpunkt in seiner Mitte hat.
- Überblenden
- Durch höhere Werte entstehen allmählichere Übergänge zwischen den Farben.
- Zittern
- Der Betrag des Zitterns (Störung) im Verlauf. Das Zittern, wodurch eine Bänderung der Farben verringert wird, wirkt sich nur auf die Bereiche aus, in denen eine Bänderung der Farben auftreten könnte.
- Deckkraft
- Die Deckkraft des Verlaufs, als Prozentsatz der Deckkraft des Clips.
- Modus
- Der Transfermodus für die Kombination des Verlaufs mit dem Clip.
Effekt Zellmuster
Der Effekt „Zellmuster“ erzeugt Zellmuster auf der Basis von Zellstörungen. Verwenden Sie diesen Effekt, um statische oder sich bewegende Hintergrundstrukturen und -muster zu erstellen. Die Muster können entweder als strukturierte Masken, als Überblendungsmasken oder als Quelle für Verschiebungsmatrizen verwendet werden.

- Zellmuster
- Das zu verwendende Zellmuster. HQ steht für Muster hoher Qualität, die mit höherer Definition als ihre unmarkierten Gegenstücke rendern. Die Option „Gemischte Kristalle“ ist nur als hochwertige Option verfügbar. Hinweis: Vom Erscheinungsbild her ist die Option „Statische Platten“ mit der Option „Platten“ identisch. Bei der Entwicklung der Zellen behalten die statischen Platten jedoch einen gleichförmigen Helligkeitswert bei, während sich bei Platten die Helligkeit des Zellmusters verschiebt.
- Umkehren
- Kehrt das Zellmuster um. Schwarze Bereiche werden zu weißen und weiße Bereiche zu schwarzen.
- Kontrast/Schärfe
- Legt den Kontrast des Zellmusters fest, wenn Sie das Zellmuster „Blasen“, „Kristalle“, „Ganzseitig“, „Gemischte Kristalle“ oder „Röhrenförmig“ verwenden. Diese Einstellung bestimmt die Schärfe für eine beliebige Option der Platten oder Kristalle.Hinweis: Der Kontrast wird von der im Menü „Überlauf“ ausgewählten Option beeinflusst.
- Überlauf
- Gibt an, wie der Effekt Werte neu zuordnet, die außerhalb des Graustufenbereichs von 0 bis 255 liegen. Die Option „Überlauf“ ist nicht verfügbar, wenn Zellmuster auf der Basis von Schärfe ausgewählt werden.
- Beschneiden
- Werte über 255 werden dem Wert 255 zugeordnet. Werte unter 0 werden dem Wert 0 zugeordnet. Der Kontrastwert steuert, wie viel des Bildes außerhalb des Bereichs von 0 bis 255 fällt; höhere Kontrastwerte führen zu einem Bild, das hauptsächlich aus Schwarz oder Weiß mit wenig Grau besteht. Deshalb werden bei höheren Kontrasteinstellungen weniger feine Zellendetails angezeigt.
- Weich beschränken
- Graustufenwerte werden neu zugeordnet, so dass sie in den Bereich zwischen 0 und 255 fallen. Der Kontrast erscheint reduziert; die Zellen sind hauptsächlich grau mit einigen wenigen rein schwarzen oder rein weißen Bereichen.
- Zurücklaufen
- Werte über 255 und unter 0 werden in den Bereich von 0 bis 255 zurückgespiegelt. Beispiel: Ein Wert von 258 (255+3) wird auf 252 (255-3) gespiegelt und ein Wert von -3 wird auf 3 gespiegelt. Bei dieser Einstellung nehmen Komplexität und Detail bei Kontrastwerten von mehr als 100 zu.
- Verteilen
- Legt fest, in welchem Maß das Muster zufällig gezeichnet wird. Niedrigere Werte führen zu gleichmäßigeren oder rasterähnlichen Zellmustern.
- Größe
- Die Größe der Zellen. Die Standardgröße ist 60.
- Verschiebung
- Definiert den Teil des Zellmusters, der verwendet wird.
- Kachel-Optionen
- Wählen Sie „Kacheln aktivieren“, um ein Muster aus sich wiederholenden Kacheln zu erstellen. Mit „Zellen horizontal“ und „Zellen vertikal“ wird die Höhe und Breite einer Kachel in Zellen festgelegt.
- Evolution
- Durch Animation dieser Einstellung erzeugen Sie Änderungen des Musters über einen Zeitverlauf.Hinweis: Obwohl der Evolutionswert in als Umdrehungen bezeichneten Einheiten festgelegt wird, sollten Sie unbedingt beachten, dass diese Umdrehungen zunehmen. Die Evolution nimmt bei jedem neuen Wert bis ins Endlose zu. Verwenden Sie die Option „Zyklusevolution“, um die Evolutionseinstellung bei jeder Umdrehung zum Ursprungszustand zurückkehren zu lassen.
- Optionen für Evolution
- Bieten Einstellungen, die den Effekt für einen kurzen Zyklus rendern und ihn danach für die Dauer des Clips in einer Schleife laufen lassen. Mit diesen Einstellungen können Sie die Zellmusterelemente in Schleifen vorrendern und so die für das Rendern erforderliche Zeit verkürzen.
- Zyklusevolution
- Erstellt eine Schleife, die den Evolutionszustand zwingt, wieder zum Startpunkt zurückzukehren.
- Zyklus
- Die Anzahl der Umdrehungen (der Evolutionseinstellung), die das Zellmuster durchläuft, bevor es wiederholt wird. Das Timing dieser Evolutionszyklen wird durch die Zeit zwischen den „Evolution“-Keyframes bestimmt.Hinweis: Die Einstellung „Zyklus“ beeinflusst nur den Zustand des Zellmusters, nicht die Geometrie oder andere Einstellungen. Mit anderen Einstellungen für „Größe“ oder „Versatz“ können Sie andere Ergebnisse erhalten.
- Zufallsverteilung
- Gibt einen Wert an, den der Effekt zur Generierung des Zellmusters verwendet. Das Animieren dieser Eigenschaft führt zum schnellen Überblenden eines Zellmusters in ein anderes des gleichen Zellmustertyps. Verwenden Sie die Einstellung „Evolution“ für eine glatte Überblendung der Zellmuster.Hinweis: Erstellen Sie neue Zellmusteranimationen, indem Sie vorher erstellte Evolutionszyklen neu verwenden und nur den Wert „Zufallsparameter“ ändern. Durch Eingeben eines Wertes für „Zufallsverteilung“ wird das Zellmuster verändert, ohne dass die Evolutionsanimation gestört wird.
Effekt „Schachbrett“
Mit dem Effekt „Schachbrett“ wird ein Schachbrettmuster von Rechtecken erstellt, von denen die Hälfte transparent ist.

- Anker
- Der Ursprung des Schachbrettmusters. Durch Verschieben des Ankerpunkts verschiebt sich auch das Rastermuster.
- Rastergröße von
- So werden die Abmessungen der Rechtecke ermittelt:
- Eckpunkt
- Die Abmessungen jedes Rechtecks sind die des Rechtecks mit den gegenüberliegenden Ecken, die von den Eck- und Ankerpunkten definiert werden.
- Regler für Breite
- Die Höhe und Breite eines Rechtecks entsprechen dem Wert „Breite“, d. h. es handelt sich bei den Rechtecken um Quadrate.
- Regler für Breite und Höhe
- Die Höhe eines Rechtecks entspricht dem Wert „Höhe“. Die Breite eines Rechtecks entspricht dem Wert „Breite“.
- Weiche Kante
- Die Breite der weichen Kante innerhalb des Schachbrettmusters.
- Farbe
- Die Farbe der nicht transparenten Rechtecke.
- Deckkraft
- Die Deckkraft der farbigen Rechtecke.
- Modus
- Der Transfermodus, mit dem das Schachbrettmuster mit dem Originalclip kombiniert wird. Mit der Standardoption „Ohne“ wird nur das Schachbrettmuster gerendert.
Effekt Kreis
Der Effekt „Kreis“ erstellt einen individuell anpassbaren, ausgefüllten Kreis oder einen Ring.
- Rand
- Die Option „Ohne“ erzeugt einen ausgefüllten Kreis. Alle anderen Optionen erzeugen Ringe. Jede Option entspricht einem anderen Satz von Eigenschaften, mit denen die Form und der Rand des Rings festgelegt werden:
- Kantenradius
- Der Unterschied zwischen der Eigenschaft „Kantenradius“ und der Eigenschaft „Radius“ ist die Breite des Rings.
- Breite
- Mit der Eigenschaft „Breite“ wird die Breite des Rings festgelegt.
- Breite * Radius
- Das Produkt der Eigenschaft „Breite“ und der Eigenschaft „Radius“ ist die Breite des Rings.
- Breite und weiche Kante * Radius
- Das Produkt der Eigenschaft „Breite“ und der Eigenschaft „Radius“ ist die Breite des Rings. Das Produkt der Eigenschaft „Weiche Kante“ und der Eigenschaft „Radius“ ist die Breite des Rings.
- Weiche Kante
- Die Breite der weichen Kante.
- Kreis umkehren
- Kehrt die Maske um.
- Modus
- Der Transfermodus, mit dem die Form mit dem Originalclip kombiniert wird. Bei der Standardeinstellung „Keine“ wird nur die Form ohne den Originalclip angezeigt.
Ellipse Effekt
Der Effekt „Ellipse“ zeichnet eine Ellipse.

Pipettenfüllung Effekt
Der Effekt „Pipettenfüllung“ wendet das mit der Pipette aufgenommene Farbmuster auf den Originalclip an. Dieser Effekt ist hilfreich, wenn Sie eine Volltonfarbe von einem Sample-Punkt auf dem Originalclip aufnehmen möchten oder einen Farbwert von einem Clip aufnehmen und diese Farbe unter Verwendung eines Transfermodus auf einen zweiten Clip anwenden möchten.

- Sample-Punkt
- Das Zentrum des aufgenommenen Bereichs.
- Sample-Radius
- Der Radius des aufgenommenen Bereichs.
- Durchschnittl. Pixelfarben
- Gibt an, welche Farbwerte aufgenommen werden:
- Leere überspringen
- Die durchschnittlichen RGB-Farbwerte werden mit Ausnahme der Farbwerte von transparenten Pixeln aufgenommen.
- Alle
- Verwendet den Durchschnitt aller RGB-Farbwerte als Farbmuster, einschließlich derjenigen von transparenten Pixeln.
- Alle integrierten
- Der Durchschnitt aller RGB-Farbwerte wird mit dem Alphakanal multipliziert und dann als Farbmuster verwendet.
- Inklusive Alpha
- Verwendet den Durchschnitt aller RGB-Farben und Alphakanal-Werte als Farbmuster. Das Farbmuster enthält deshalb auch die durchschnittliche Transparenz der Pixel im Muster.
- Original-Alpha beibehalten
- Wenn diese Einstellung aktiviert ist, behält der Effekt den Alphakanal des Originalclips bei. Wenn Sie im Menü „Durchschnittl. Pixelfarben“ die Option „Inklusive Alpha“ auswählen, wird der ursprüngliche Alphakanal als Schablone über das aufgenommene Farbmuster gelegt.
- Mit Original mischen
- Die Transparenz des Effekts. Das Ergebnis des Effekts wird mit dem Originalbild gemischt und das Ergebnis des Effekts wird darüber gelegt. Je höher Sie diesen Wert einstellen, desto weniger wird der Clip von dem Effekt beeinflusst. Wenn Sie diesen Wert z. B. auf 100 % setzen, hat der Effekt keine sichtbaren Auswirkungen auf den Clip. Wenn Sie diesen Wert auf 0 % setzen, scheint das Originalbild nicht durch.
Effekt Raster
Der Effekt „Raster“ erzeugt individuelle Raster. Rendern Sie dieses Raster in einer Farbfläche oder als Maske im Alphakanal des Originalclips. Dieser Effekt eignet sich zum Erzeugen von Design-Elementen und Matten, in denen andere Effekte angewendet werden können.

- Anker
- Der Ursprung des Rastermusters. Durch Verschieben des Ankerpunkts verschiebt sich auch das Rastermuster.
- Rastergröße von
- So werden die Abmessungen der Rechtecke ermittelt:
- Eckpunkt
- Die Abmessungen jedes Rechtecks sind die des Rechtecks mit den gegenüberliegenden Ecken, die von den Eck- und Ankerpunkten definiert werden.
- Regler für Breite
- Die Höhe und Breite eines Rechtecks entsprechen dem Wert „Breite“, d. h. es handelt sich bei den Rechtecken um Quadrate.
- Regler für Breite und Höhe
- Die Höhe eines Rechtecks entspricht dem Wert „Höhe“. Die Breite eines Rechtecks entspricht dem Wert „Breite“.
- Rahmen
- Die Breite der Rasterlinien. Ein Wert von 0 blendet das Raster aus.Hinweis: Das Glätten des Rasterrahmens kann dazu führen, dass die sichtbare Stärke variiert.
- Weiche Kante
- Die Glättung des Rasters.
- Raster umkehren
- Kehrt die transparenten und deckenden Bereiche des Rasters um.
- Farbe
- Die Farbe des Rasters.
- Deckkraft
- Die Deckkraft des Rasters.
- Modus
- Der Transfermodus, mit dem das Raster mit dem Originalclip kombiniert wird. Im Standardmodus „Keine“ wird nur das Raster gerendert.
Effekt Blendenflecke
Dieser Effekt simuliert die Lichtbrechung, die entsteht, wenn ein helles Licht auf die Kameralinse fällt.
Ein Beispiel für den Effekt „Blendenflecke“ finden Sie in diesem Video.
- Mittelpunkt der Lichtbrechung
- Legt die Position für den Mittelpunkt des Flecks fest.
- Blendenfleck-Helligkeit
- Legt den Prozentsatz der Helligkeit fest. Es können Werte zwischen 0 Prozent und 300 Prozent eingestellt werden.
- Objektivart
- Bestimmt die zu simulierende Objektivart.
- Mit Original mischen
- Gibt an, in welchem Umfang der Effekt an den Quellclip angeglichen wird.
Effekt „Blitz“
Mit dem Effekt „Blitz“ werden Lichtblitze, Jakobsleitern und andere elektrische Effekte zwischen zwei festgelegten Punkten eines Clips erstellt. Dieser Effekt wird automatisch ohne Keyframes über den gesamten Zeitraum des Clips hinweg animiert.
Ein Beispiel für den Effekt „Blitz“ finden Sie in diesem Video-Lernprogramm.
- Startpunkt, Endpunkt
- Geben an, wo der Blitzeffekt beginnt und wo er endet.
- Segmente
- Die Anzahl der Segmente, die den Hauptblitz bilden. Bei höheren Werten wird der Effekt detaillierter, der Bewegungsablauf jedoch weniger gleichmäßig.
- Amplitude
- Die Höhen und Tiefen des Blitzstrahls als Prozentsatz der Clipbreite.
- Details und Details: Amplitude
- Legen fest, wie detailliert der Blitzstrahl und seine Verzweigungen dargestellt werden sollen. Die Werte für „Detail“ reichen gewöhnlich von 2 bis 3. Ein typischer Wert für „Details: Amplitude“ ist 0,3. Höhere Werte für beide Einstellungen eignen sich am besten für Standbilder, verdecken jedoch in der Regel die Animation.
- Verzweigung
- Die Anzahl an Gabelungen, die an den Enden der Blitzsegmente angezeigt werden. Mit dem Wert 0 wird keine Verzweigung, mit dem Wert 1,0 wird bei jedem Segment eine Verzweigung erzeugt.
- Weitere Verzweigung
- Die Häufigkeit der weiteren Verzweigungen. Durch hohe Werte wird ein Blitzstrahl mit baumartigen Verästelungen erzeugt.
- Verzweigungswinkel
- Der Winkel zwischen einer Verzweigung und dem Hauptblitzstrahl.
- Verzweigungslänge Länge
- Die Länge jedes Verzweigungssegments als ein Bruchteil der durchschnittlichen Segmentlänge des Blitzstrahls.
- Verzweigungssegmente
- Die maximale Anzahl an Segmenten für jede Verzweigung. Um lange Segmente zu erzeugen, geben Sie sowohl unter „Verzweigungslänge der Segmente“ als auch unter „Verzweigungssegmente“ höhere Werte an.
- Verzweigungsbreite
- Die durchschnittliche Breite jeder Verzweigung als Bruchteil der Breite des gesamten Blitzstrahls.
- Geschwindigkeit
- Legt fest, wie schnell sich der Blitzstrahl entfaltet.
- Stabilität
- Legt fest, wie genau der Blitz der Linie folgt, die durch den Anfangs- und Endpunkt definiert ist. Durch die Angabe niedriger Werte bleibt der Blitzstrahl nah an der Linie, durch die Angabe höherer Werte vergrößern sich die Zacken.
- Endpunkt fixieren
- Gibt an, ob der Endpunkt des Blitzstrahls an einer Position fixiert wird. Wenn diese Option nicht aktiviert ist, endet der Blitzstrahl in der Nähe des Endpunkts.
- Breite, Abweichung
- Legen die Breite des Hauptblitzstrahls sowie die erlaubte Abweichung der einzelnen Segmente von der Breite fest. Die Änderungen der Breite unterliegen dem Zufallsprinzip. Beim Wert 0 erfolgt keine Änderung der Breite, der Wert 1 bewirkt maximale Breitenänderungen.
- Kernbreite
- Die Breite des inneren Scheins, wie unter der Einstellung „Innenfarbe“ angegeben. Die Kernbreite steht im Verhältnis zur Gesamtbreite des Blitzstrahls.
- Außenfarbe, Innenfarbe
- Die für das äußere und innere Leuchten des Blitzes verwendeten Farben. Da diese Farben beim Blitzeffekt zusätzlich zu den in der Komposition bereits vorhandenen Farben hinzugefügt werden, erhalten Sie mit Primärfarben normalerweise die besten Ergebnisse. Helle Farben werden oft noch zusätzlich aufgehellt, in einigen Fällen sogar weiß. Dies hängt von der Helligkeit der angrenzenden Farben ab.
- Blitzstärke, Richtung
- Die Stärke und die Richtung der Blitzstrahlkraft. Verwenden Sie die Einstellung „Blitzstärke“ zusammen mit der Option „Stabilität“, um einen Jakobsleiter-Effekt zu erzeugen.
- Zufallsverteilung
- Ein Eingabewert für den Zufallsstörgenerator, der die Grundlage für den Effekt „Blitz“ bildet.Hinweis: Das zufällig generierte Aussehen des Blitzes könnte andere Bilder im Clip negativ beeinflussen. Experimentieren Sie mit den Werten für „Zufallsparameter“, bis Sie den richtigen Wert für den Clip gefunden haben.
- Modus
- Der Transfermodus, mit dem das Raster mit dem Originalclip kombiniert wird.
- In jedem Frame neu
- Der Blitz wird für jeden Frame neu erzeugt. Deaktivieren Sie diese Option, wenn Sie möchten, dass der Blitz immer auf die gleiche Weise in demselben Frame erscheint, sobald Sie diesen ausführen. Wenn Sie diese Option aktivieren, erhöht sich die Renderzeit.
Effekt Füllwerkzeug
Der Effekt „Füllwerkzeug“ setzt keine anderen Effekte außer Kraft und füllt einen Bereich mit einer durchgehenden Farbe. Er funktioniert ähnlich wie das Füllwerkzeug von Adobe Photoshop. Verwenden Sie das Füllwerkzeug, um cartoonartige, konturierte Zeichnungen mit einer Farbe zu versehen oder die Farbe ausgewählter Bildbereiche durch eine andere zu ersetzen.
In diesem lynda.com-Video aus seinem Lernprogramm „Premiere Pro: Color Correction and Enhancement“ erläutert Jeff Sengstack, wie mit dem Effekt „Füllwerkzeug“ die Farbe eines Objekts geändert wird.

- Füllpunkt
- Der Effekt füllt einen Bereich, der den Füllpunkt enthält. Der Bereich wird durch die Analyse von Pixeln ermittelt, die dem Füllpunkt benachbart sind. Der Füllbereich wird ausgedehnt, indem übereinstimmende Pixel hinzugefügt werden. Wie weit sich die Farbe ausbreitet, hängt sowohl von der Einstellung „Toleranz“ als auch von der Option ab, die Sie im Menü „Füllauswahl“ wählen.
- Füllauswahl
- Die Werte, mit denen gearbeitet wird:
- RGB und Alpha
- Legt fest, dass die RGB- und Alphakanäle des Füllpunkts mit der neuen Farbe versehen werden sollen.
- RGB
- Legt fest, dass nur der RGB-Kanal des Füllpunktbereichs die neue Farbe erhalten soll.
- Transparenter Bereich
- Legt fest, dass nur die transparenten Bereiche in der Nähe des Füllpunkts eingefärbt werden sollen. Damit diese Option funktioniert, müssen Sie in einem transparenten Bereich einen Füllpunkt setzen.
- Deckkraft
- Legt fest, dass nur die deckenden Bereiche in der Nähe des Füllpunkts eingefärbt werden sollen. Damit diese Option funktioniert, müssen Sie in einem deckenden Bereich einen Füllpunkt setzen.
- Alphakanal
- Legt fest, dass im gesamten Bild entweder die deckenden oder die transparenten Bereiche eingefärbt werden sollen. Dies ist abhängig vom Wert des Alphakanals am Füllpunkt.
- Toleranz
- Gibt an, wie weit die Farbwerte eines Pixels von den Farbwerten des Füllpunkts entfernt sein und dennoch übereinstimmen können. Höhere Werte vergrößern den Bereich der Pixelwerte, die von dem Effekt eingefärbt werden.
- Schwellenwerte anzeigen
- Zeigt an, welche Pixel übereinstimmen, d. h., welche Pixel sich innerhalb des Toleranzwerts der Farbwerte des Füllpunktpixels befinden. Diese Option ist besonders hilfreich bei der Suche nach Lücken. Wenn sich irgendwo eine schmale Lücke befindet, kann die Farbe auslaufen und Bereiche einfärben, für die dies eigentlich nicht vorgesehen war.
- Kontur
- Legt fest, wie die Konturen des eingefärbten Bereichs behandelt werden sollen:
- Glätten
- Die Kanten des eingefärbten Bereichs werden geglättet.
- Weiche Kante
- Versieht den eingefärbten Bereich mit einer weichen Kante. Mit den Werten unter „Glättung der weichen Kanten“ werden Konturen erzeugt, deren Übergänge noch weicher sind.
- Verteilen
- Der eingefärbte Bereich wird ausgedehnt. Mit dem Wert unter „Überragungs-Radius“ wird die Anzahl an Pixeln festgelegt, um die sich die Füllfarbe über den Rand des Füllbereichs hinaus ausdehnen soll.
- Schrumpfen
- Der eingefärbte Bereich wird verkleinert. Mit dem Wert unter „Schrumpfradius“ wird die Anzahl an Pixeln festgelegt, um die sich die Füllfarbe hinter den Rand des Füllbereichs zurückziehen soll.
- Kontur
- Der Füllbereich wird auf die Kontur des ausgewählten Bereichs begrenzt. Mit dem Wert „Konturbreite“ wird die Breite der Kontur in Pixeln festgelegt.
- Farbe
- Die Füllfarbe.
- Deckkraft
- Die Deckkraft des Füllbereichs.
- Modus
- Der Transfermodus, mit dem das Ergebnis des Effekts mit dem Originalclip kombiniert wird. Mit „Nur Füllung“ wird nur die Füllung angezeigt.Hinweis: Wenn Sie das Füllwerkzeug mehrmals auf einen Clip anwenden, stellen Sie sicher, dass der Transfermodus „Nur Füllung“ nur einmal verwendet wird. Wenn dieser Transfermodus mehr als einmal verwendet wird, wird nur das Ergebnis des zuerst angewendeten Effekts angezeigt.
Effekt Verlauf
Der Effekt „Verlauf“ erzeugt einen Farbverlauf. Sie können lineare und kreisförmige Verläufe erstellen und deren Position und Farben über einen Zeitverlauf ändern. Verwenden Sie die Eigenschaften „Verlaufsanfang“ und „Verlaufsende“, um die Anfangs- und Endposition anzugeben. Verwenden Sie das Steuerelement „Rauschen einfügen“, um die Verlaufsfarben zu verteilen und bandartige Effekte zu vermeiden. Ein Video-Lernprogramm zum Verwenden des Verlaufseffekts und des Berechnungeneffekts finden Sie im Digital Media Net-Blog Einfärben eines verblichenen Himmels mit einem Verlauf in Premiere Pro CS von Jeff Schell.
Malen animieren Effekt
Ein Beispiel für den Effekt „Malen animieren“ finden Sie in diesem Video-Lernprogramm.
Mit dem Effekt „Malen animieren“ werden Striche auf einem Clip animiert. Sie haben damit z. B. die Möglichkeit, eine Schreibschrift oder Unterschriften zu simulieren.
Informationen zum Verwenden des Effekts „Malen animieren“ finden Sie auf der Digital Media Net-Website in den Lernprogrammen Verwenden des Effekts „Malen animieren“ zum Erstellen von handschriftlichem Text in Premiere Pro CS3 sowie Der Videoeffekt „Malen animieren“ in Premiere Pro CS3.

- Position
- Die Position des Pinsels. Animieren Sie diese Eigenschaft, um einen Strich zu erstellen.
- Länge (Sekunden)
- Die Dauer der einzelnen Pinselstriche (in Sekunden). Wenn dieser Wert 0 ist, dauert der Pinselstrich unendlich lange. Verwenden Sie einen einzelnen, konstanten Wert ungleich Null, um eine schlängelnde Bewegung für den Strich zu erzeugen. Animieren Sie diesen Wert, damit die Länge des Striches vergrößert bzw. verkleinert wird.
- Abstand (Sekunden)
- Das Zeitintervall zwischen Pinselstrichen (in Sekunden). Mit niedrigeren Werten werden glattere Malstriche erzeugt, bei denen dann jedoch auch das Rendern länger dauert.
- Änderung in der Zeit: Farbe und Änderung in der Zeit: Pinsel
- Legt fest, ob Maleigenschaften und Pinseleigenschaften auf jeden Pinselstrich oder den gesamten Strich angewendet werden. Wählen Sie „Keine“, um jedes Mal auf alle Pinselstriche in dem Strich Werte anzuwenden. Wählen Sie einen Eigenschaftsnamen für jeden Pinselstrich, um den Wert für diese Eigenschaft zu dem Zeitpunkt beizubehalten, zu dem der Pinselstrich gezogen wurde. Wenn Sie z. B. „Farbe“ wählen, behält jeder Pinselstrich die Farbe bei, die zum Zeitpunkt der Zeichnung von dem Wert „Farbe“ festgelegt war.
- Malstil
- Gibt an, wie der Malstrich mit dem Originalbild interagiert.
- Auf Originalbild
- Der Malstrich wird auf dem Originalbild angezeigt.
- Auf Transparenz
- Der Malstrich wird auf der Transparenz angezeigt, das Originalbild ist nicht zu sehen.
- Originalbild anzeigen
- Durch den Malstrich wird das Originalbild angezeigt.
Bildsteuerungseffekte
Effekt Schwarz & Weiß
Mit dem Schwarzweißeffekt wird jeder Farbclip in einen Graustufenclip umgewandelt, d. h. die einzelnen Farben werden als unterschiedliche Grauschattierungen dargestellt. Sie können diesen Effekt nicht mit Keyframes animieren.
Klicken Sie gegebenenfalls im Effekteinstellungsfenster auf das Kästchen neben „Schwarz & Weiß“, um den Effekt „Schwarz & Weiß“ zu aktivieren. Klicken Sie neben dem Kästchen auf das Symbol
, um den Effekt zu deaktivieren.
Farbbalance (RGB) Effekt
Der Effekt „Farbbalance (RGB)“ ändert den Anteil der Farben Rot, Grün und Blau im Clip.
Color Pass Effekt (nur Windows)
Dieser Effekt wandelt einen Clip mit Ausnahme einer einzigen festgelegten Farbe in ein Graustufenbild um. Mit dem Color Pass-Effekt können Sie einen bestimmten Bereich eines Clips hervorheben. In einem Clip eines Basketballspiels könnten Sie beispielsweise den Basketball hervorheben, indem Sie den Ball auswählen und seine Farbe konservieren, während der Rest des Clips nur noch in Graustufen dargestellt wird. Beachten Sie jedoch, dass Sie mit dem Color Pass-Effekt nur Farben isolieren können, nicht aber Objekte innerhalb des Clips.
Farbersatzeffekt (nur Windows)
Mit diesem Effekt wird eine ausgewählte Farbe an allen Stellen, an denen sie vorkommt, durch eine neue Farbe ersetzt, wobei alle Graustufen beibehalten werden. Mit diesem Effekt können Sie die Farbe eines Objekts in einem Bild ändern, indem Sie sie auswählen und dann durch Anpassen der Einstellungen eine andere Farbe erstellen.
Effekt Gamma-Korrektur
Dieser Effekt macht einen Clip heller oder dunkler, ohne die Schatten und Glanzlichter wesentlich zu verändern. Dazu werden die Helligkeitswerte der Mitteltöne (mittlere Graustufen) geändert, während die dunklen und hellen Bereiche unverändert bleiben. Die Standardeinstellung für die Gamma-Korrektur ist 10. Im Dialogfeld „Einstellungen“ des Effekts können Sie für die Gamma-Korrektur einen Wert von 1 bis 28 festlegen.
Keying-Effekte
Effekt Alphaanpassung
Sie verwenden den Alphaanpassungseffekt anstelle des Deckkrafteffekts, wenn Sie die Standardreihenfolge für das Rendern der fixierten Effekte ändern müssen. Ändern Sie den Prozentwert für die Deckkraft, um verschiedene Transparenzgrade festzulegen.
Mit Hilfe der folgenden Einstellungen des Effekts „Alphaanpassung“ können Sie den Alphakanal im Clip interpretieren:
- Alphakanal ignorieren
- Der Alphakanal des Clips wird ignoriert.
- Alphakanal umkehren
- Die transparenten und deckenden Bereiche des Clips werden umgekehrt.
- Maske erstellen
- Wendet den Effekt nur auf einen maskierten Bereich an.
Blue Screen-Key Effekt (nur Windows)
Der Effekt „Blue Screen-Key“ erstellt Transparenz aus echtem chromatischen Blau. Verwenden Sie diesen Key bei gut ausgeleuchteten Blue Screens, wenn Sie Zusammenstellungen erstellen.
Die folgenden Blue Screen-Key-Effekteinstellungen werden im Effekteinstellungsfenster angepasst:
- Schwellenwert
- Definiert die Blaustufen, die im Clip transparente Bereiche definieren. Durch Ziehen der Schieberegler nach links wird die Transparenz verstärkt. Verwenden Sie die Option „Nur maskieren“, um schwarze (transparente) Bereiche anzuzeigen, wenn Sie den Grenzwert-Schieberegler ziehen.
- Schwellenwertabgrenzung
- Definiert die Opazität nicht transparenter Bereiche, die über die Grenzwerteinstellung definiert werden. Wenn Sie den Schieberegler für die Schwellenwertabgrenzung nach rechts ziehen, wird der Deckungsgrad erhöht. Verwenden Sie die Option „Nur maskieren“, um weiße (opake) Bereiche anzuzeigen, wenn Sie den Schieberegler für die Schwellenwertabgrenzung ziehen.
- Glättung
- Legt fest, wie stark die Grenzen zwischen transparenten und deckenden Bildbereichen geglättet werden. Wählen Sie „Ohne“, wenn Sie scharfe Ränder ohne Glättung erzielen möchten. Dies empfiehlt sich, wenn deutlich abgesetzte Linien gewünscht werden (z. B. in Titeln). Mit „Wenig“ und „Stark“ können Sie die Intensität des Anti-Aliasing festlegen.
- Maske erstellen
- Nur der Alphakanal des Clips wird angezeigt. Schwarz steht für transparente Bereiche, Weiß steht für nicht transparente Bereiche und Grau steht für teilweise transparente Bereiche.

Weitere Informationen zum Arbeiten mit Blue Screen- und Green-Screen-Effekten finden Sie auf der Metacafe-Website.
Effekt „Chroma-Key“ (Nur Windows)
Durch den Chroma-Key-Effekt werden alle Bildpixel herausgefiltert, die einer bestimmten Key-Farbe ähneln. Wenn Sie einen Farbwert eines Clips auskeyen, wird die entsprechende Farbe bzw. der Farbbereich für den gesamten Clip transparent. Sie steuern den Bereich der transparenten Farben, indem Sie den Toleranzgrad anpassen. Sie können auch die Kanten des transparenten Bereichs weichzeichnen, um einen fließenden Übergang zwischen transparenten und deckenden Bereichen zu erzeugen.

- A.
- Originalbild
- B.
- Farbe Blau herausgefiltert
- C.
- Bild auf zweiter Spur
- D.
- Endgültiges zusammengesetztes Bild
Im Effekteinstellungsfenster können Sie die folgenden Einstellungen für den Chroma-Key-Effekt vornehmen:
- Ähnliche Farben
- Hierdurch wird nicht nur der ausgewählte Farbbereich der Zielfarbe als transparent definiert, sondern auch ähnliche Farben. Je höher der Wert, desto größer der Bereich.
- Überblenden
- Hierdurch wird der herausgefilterte (ausgekeyte) Clip an den darunter liegenden Clip angeglichen. Je höher der Wert, desto mehr Anteile des Clips werden angeglichen.
- Schwellenwert
- Hierdurch wird der Schattenanteil im herausgefilterten Farbbereich gesteuert. Je höher der Wert, desto mehr Schatten bleiben erhalten.
- Schwellenwertabgrenzung
- Hierdurch werden Schatten abgedunkelt oder aufgehellt. Ziehen Sie den Regler nach rechts, um die Schatten abzudunkeln. Achten Sie darauf, dass der Wert des Schwellenwert-Reglers nicht überschritten wird, da sonst graue und transparente Pixel invertiert werden.
- Glättung
- Hierdurch wird festgelegt, wie stark Premiere Pro die Grenzen zwischen transparenten und deckenden Bildbereichen glättet (Anti-Aliasing). Durch Pixelübergänge werden weichere und gleichmäßigere Ränder erzeugt. Wählen Sie „Ohne“, wenn Sie scharfe Ränder ohne Glättung erzielen möchten. Dies empfiehlt sich, wenn deutlich abgesetzte Linien gewünscht werden (z. B. in Titeln). Mit „Wenig“ und „Stark“ können Sie die Intensität des Anti-Aliasing festlegen.
- Maske erstellen
- Nur der Alphakanal des Clips wird angezeigt. Schwarz steht für transparente Bereiche, Weiß steht für nicht transparente Bereiche und Grau steht für teilweise transparente Bereiche.
Chroma-Key mit Ultra-Key-Effekt
Karl Soule erklärt Ihnen den Ultra-Key-Effekt auf der Adobe-Website.
Tracy Peterson hat ein Video-Lernprogramm über den Ultra-Key-Effekt zusammengestellt. Sie finden dieses Lernprogramm auf der Adobe-Website.
Will Head von MacUser verrät in diesem Artikel Tipps und Tricks zum Filtern mit dem Ultra-Key-Effekt.
Weitere Informationen zum Erstellen von Key-Effekten mit dem Ultra-Key in Premiere Pro finden Sie in diesem Video von Video2Brain von Jan Ozer.
Eran Stern erläutert in diesem Lernprogramm die Verwendung des Ultra-Key-Effekts.
Der Ultra-Key-Effekt ist GPU-beschleunigt und ermöglicht eine verbesserte Wiedergabe- und Renderleistung auf Computern mit einer unterstützten NVIDIA-Karte.
Wenden Sie Ultra-Key auf einen oder mehrere Clips an.
Platzieren Sie im Schnittfenster die Marke für die aktuelle Zeit auf einem Frame, der eine Key-Farbe enthält.
Wählen Sie im Effekteinstellungsfenster die gewünschten Optionen in den Menüs „Ausgabe“ und „Einstellung“.
Führen Sie einen der folgenden Schritte aus:
Klicken Sie auf das Feld „Farbe wählen“, um die Farbauswahl zu öffnen. Wählen Sie eine Key-Farbe und klicken Sie auf „OK“.
Klicken Sie auf die Pipette und wählen Sie eine Key-Farbe.
Stellen Sie die anderen Parameter wie gewünscht ein.
Ultra-Key-Effektparameter
Maskengenerierung
- Transparenter Bereich
- Steuert die Transparenz der Quelle, wenn diese mit dem Key-Effekt über einen Hintergrund gelegt wird. Die zulässigen Werte liegen zwischen 0 und 100. 100 bedeutet vollständige Transparenz. 0 bedeutet vollständige Undurchsichtigkeit. Der Standardwert ist 45.
- Glanzlicht
- Erhöht die Deckkraft von beleuchteten Bereichen im Quellbild. Sie können „Glanzlicht“ verwenden, um Details wie z. B. spiegelartige Glanzlichter oder transparente Objekte zu extrahieren. Die zulässigen Werte liegen zwischen 0 und 100. Der Standardwert ist 10. Ein Wert von 0 lässt das Bild unverändert.
- Schatten
- Erhöht die Deckkraft von dunklen Bereichen im Quellbild. Sie können „Schatten“ verwenden, um ein dunkles Element zu korrigieren, das aufgrund eines Farbüberlaufs transparent wurde. Die zulässigen Werte liegen zwischen 0 und 100. Der Standardwert ist 50. Ein Wert von 0 lässt das Bild unverändert.
- Toleranz
- Filtert Farben im Vordergrundbild aus dem Hintergrund aus. Erhöht die Toleranz gegenüber Änderungen der Key-Farbe. Sie können „Toleranz“ verwenden, um Artefakte zu entfernen, die durch eine Farbänderungen entstanden sind. Sie können „Toleranz“ außerdem verwenden, um den Überlauf bei Hautfarben und dunklen Bereichen einzudämmen. Die zulässigen Werte liegen zwischen 0 und 100. Der Standardwert ist 50. Ein Wert von 0 lässt das Bild unverändert.
- Austastwert
- Filtert Rauschen (das häufig durch körnige oder schlecht belichtetes Filmmaterial entsteht) aus dem Alphakanal. Die zulässigen Werte liegen zwischen 0 und 100. Der Standardwert ist 10. Ein Wert von 0 lässt das Bild unverändert. Je höher die Qualität des Quellbilds, desto niedrigere Werte können Sie für „Austastwert“ einstellen.)
Maskenbereinigung
- Schrumpfen
- Verkleinert die Alphakanalmaske. Führt eine morphologische Erosion durch (fraktionelle Kernelgröße). Die zulässigen Werte für „Schrumpfen“ liegen zwischen 0 und 100. 100 steht für einen Kernel der Größe 9x9. Ein Wert von 0 lässt das Bild unverändert. Der Standardwert ist 0.
- Glätten
- Glättet die Kante der Alphakanalmaske durch Ausführen eines Kantenglättungsfilters (fraktionelle Kernelgröße). Die zulässigen Werte für „Glätten“ liegen zwischen 0 und 100. Ein Wert von 0 lässt das Bild unverändert. Der Standardwert ist 0. 100 steht für einen Kernel der Größe 9x9.
- Kontrast
- Steuert den Kontrast des Alphakanals. Die zulässigen Werte liegen zwischen 0 und 100. Ein Wert von 0 lässt das Bild unverändert. Der Standardwert ist 0.
- Mittlerer Punkt
- Legt den Ausgleichspunkt für den Kontrastwert fest. Die zulässigen Werte liegen zwischen 0 und 100. Ein Wert von 0 lässt das Bild unverändert. Der Standardwert ist 50.
Überlaufunterdrückung
- Sättigung verringern
- Steuert die Sättigung der Hintergrundfarbe des Farbkanals. Verringert die Sättigung von Farben, die beinahe vollständig transparent sind. Die zulässigen Werte liegen zwischen 0 und 50. Ein Wert von 0 lässt das Bild unverändert. Der Standardwert ist 25.
- Bereich
- Steuert den Bereich des Überlaufs, der korrigiert wird. Die zulässigen Werte liegen zwischen 0 und 100. Ein Wert von 0 lässt das Bild unverändert. Der Standardwert ist 50.
- Überlauf
- Steuert die Stärke der Kompensierung des Überlaufs. Die zulässigen Werte liegen zwischen 0 und 100. Ein Wert von 0 lässt das Bild unverändert. Der Standardwert ist 50.
- Luminanz
- Verwendet den Alphakanal, um die ursprüngliche Luminanz der Quelle wiederherzustellen. Die zulässigen Werte liegen zwischen 0 und 100. Ein Wert von 0 lässt das Bild unverändert. Der Standardwert ist 50.
Farbkorrektur
- Sättigung
- Steuert die Sättigung der Vordergrundquelle. Die zulässigen Werte liegen zwischen 0 und 200. Eine Einstellung von Null entfernt jegliche Chrominanz. Der Standardwert ist 100.
- Farbton
- Steuert den Farbton. Die gültigen Werte liegen im Bereich von –180 bis +180 °. Der Standardwert ist 0°.
- Luminanz
- Steuert die Luminanz der Vordergrundquelle. Die zulässigen Werte liegen zwischen 0 und 200. 0 steht für Schwarz. 100 steht für 4x. Der Standardwert ist 100.
Color-Key Effekt
Mit dem Effekt „Color-Key“ können Sie alle Bildpixel auskeyen, die einer bestimmten Key-Farbe ähnlich sind. Dieser Effekt modifiziert lediglich den Alphakanal des jeweiligen Clips.

Wenn Sie einen Farbwert eines Clips auskeyen, wird die entsprechende Farbe bzw. der Farbbereich für den gesamten Clip transparent. Sie steuern den Bereich der transparenten Farben, indem Sie den Toleranzgrad anpassen. Sie können auch die Kanten des transparenten Bereichs weichzeichnen, um einen fließenden Übergang zwischen transparenten und deckenden Bereichen zu erzeugen.
Effekt „Differenzmaske“
Beim Effekt „Differenzmaske“ werden durch Vergleichen eines Originalclips mit einem Differenzclip Transparenzen erzeugt und anschließend Pixel im Quellbild herausgefiltert, die in Position und Farbe denen im Differenzbild entsprechen. Üblicherweise wird dieser Effekt verwendet, um einen statischen Hintergrund hinter einem sich bewegenden Objekt herauszufiltern, das dann vor einem anderen Hintergrund platziert wird. Häufig dient als Differenzclip hierbei einfach eine Einzelaufnahme des Hintergrundes (ohne das bewegliche Objekt; also beispielsweise bevor der Schauspieler vor das Bühnenbild tritt). Aus diesem Grund wird „Differenz-Matte“ am besten für Szenen verwendet, die mit einer feststehenden Kamera und einem unbewegten Hintergrund aufgenommen wurden. Weitere Informationen zum Verwenden der Differenzmaske finden Sie auf der Total Training-Website im Online-Schulungsvideo.

- A.
- Originalbild
- B.
- Hintergrundbild
- C.
- Bild auf zweiter Spur
- D.
- Endgültiges zusammengesetztes Bild
Ersetzen eines statischen Hintergrunds mit dem Effekt „Differenzmaske“
Bei der Differenzmaske werden durch Vergleichen eines ausgewählten Standbildes mit einem ausgewählten Clip Transparenzen erzeugt und anschließend Bereiche im Clip ausgesondert, die denen im Bild entsprechen. Sie können diesen Key verwenden, um Spezialeffekte zu erzeugen. Je nach Clip ist es möglich, mit der Differenzmaske einen statischen Hintergrund auszukeyen und durch ein anderes Standbild oder bewegtes Bild zu ersetzen.
Sie können die Maske erstellen, indem Sie einen Frame aus einem Clip speichern, der den statischen Hintergrund zeigt, bevor das bewegte Objekt ins Bild kommt. Sie erzielen die besten Ergebnisse, wenn sich weder die Kamera noch Objekte im Hintergrund bewegen.
Im Effekteinstellungsfenster können Sie die folgenden Einstellungen an der Differenzmaske vornehmen:
- Ansicht
- Bestimmt, ob im Programmmonitor die endgültige Ausgabe, nur die Quelle oder nur die Masken angezeigt werden.
- Differenzebene
- Bestimmt die Spur, die als Maske verwendet wird.
- Bei unterschiedl. großen Ebenen
- Bestimmt, ob das Bild im Vordergrund zentriert oder an die Anzeige eingepasst wird.
- Toleranz
- Bestimmt den Grad, zu dem die Maske mit dem Vordergrund übereinstimmen muss, damit sie einen Key erhält.
- Glättung
- Bestimmt den Glättungsgrad an den Kanten der Maske.Hinweis: Der RGB-Differenz-Key verwendet Farbe, um die Transparenz zu definieren, so wie die Differenzmaske ein Standbild verwendet.
- Weichzeichnung vor Differenz
- Bestimmt den Grad des Weichzeichnungseffekts, der der Maske hinzugefügt wird.
4-Punkt-, 8-Punkt- und 16-Punkt-Korrekturmaske Effekte
Die drei Korrekturmaske-Effekte helfen Ihnen beim Ausschneiden unerwünschter Teile einer Aufnahme, sodass Sie einen Schlüsseleffekt effektiver anwenden und anpassen können. Die Korrekturmasken werden für ein detaillierteres Filtern mit 4, 8 oder 16 Änderungspunkten angewendet. Klicken Sie nach dem Anwenden des Effekts auf das Symbol „Transformieren“
neben dem Effektnamen im Effekteinstellungsfenster. Daraufhin werden im Programmmonitor die Griffpunkte der Korrekturmaske eingeblendet. Um die Maske anzupassen, ziehen Sie die Griffpunkte im Programmmonitor oder die Steuerelemente im Effekteinstellungsfenster.
Maxime Jago demonstriert die Animation von Korrekturmasken auf der Video2Brain-Website.
Maskieren von Objekten mit Korrekturmasken
Mitunter bleiben beim Herausfiltern des Motivs aus Szenen einzelne unerwünschte Objekte übrig. Diese Objekte können mithilfe einer Korrekturmaske entfernt werden. Je nach benötigter Form können Sie eine 4-Punkt-, 8-Punkt- oder 16-Punkt-Korrekturmaske verwenden. Wenn Sie mehr Punkte verwenden, können Sie komplexere Maskenformen definieren.
Beim Herausfiltern mit der Korrekturmaske stehen Ihnen Einstellungen zur Verfügung, die die X- und Y-Pixelkoordinaten der Punkte in der Korrekturmaske darstellen. Diese Koordinaten werden ausgehend von der linken oberen Ecke des Frames berechnet. Änderungen werden in der Vorschau des Programmmonitors angezeigt.

Bildmaske-Key Effekt
Mit diesem Effekt werden bestimmte Bereiche eines Clip-Bildes auf der Basis der Luminanzwerte eines Standbildclips herausgefiltert, der als Maske dient. Die Transparenzbereiche decken das Bild auf, das durch Clips in darunter liegenden Spuren erzeugt wird. Sie können einen beliebigen Standbildclip im Projekt als Maske festlegen; er muss sich nicht in der Sequenz befinden. Wenn Sie ein sich bewegendes Bild als Spurmaske verwenden möchten, setzen Sie den Effekt „Spurmaske-Key“ ein.
Definieren transparenter Bereiche mit dem Image Maske-Key

Luminanz-Key Effekt
Mit dem Effekt „Luminanz-Key“ können Sie alle Regionen einer Ebene mit einer bestimmten Luminanz oder Helligkeit auskeyen.
Verwenden Sie diesen Effekt, wenn das Objekt, von dem Sie eine Maske erstellen wollen, einen Luminanzwert hat, der sich stark von dem des Hintergrunds unterscheidet. Wenn Sie beispielsweise eine Maske für Musiknoten auf einem weißen Hintergrund erstellen möchten, können Sie die helleren Werte herausfiltern; die dunklen Musiknoten werden dann zum einzigen deckenden Bereich.

Passen Sie ggf. die folgenden Einstellungen an:
- Schwellenwert
- Hierdurch wird der Bereich der dunkleren Werte festgelegt, die transparent sind. Je höher der Wert, desto größer wird der Transparenzbereich.
- Schwellenwertabgrenzung
- Legt die Deckung der nicht transparenten Bereiche fest, wie durch den Schieberegler „Schwellenwert“ vorgegeben. Je höher der Wert, desto größer die Transparenz.
Sie können den Effekt „Luminanz-Key“ auch zum Herausfiltern heller Bereiche verwenden, indem Sie den Schwellenwert auf einen niedrigen Wert und die Schwellenwertabgrenzung auf einen hohen Wert setzen.
Effekt „Non-Red-Key“
Mit dem Effekt „Non-Red-Key“ werden Transparenzen anhand von grünen und blauen Hintergründen erzeugt. Dieser Key entspricht weitgehend dem Effekt „Blue Screen-Key“, bietet jedoch zusätzlich die Möglichkeit zum Angleichen zweier Clips. Darüber hinaus verringern sich durch den Non-Red-Key Ausfransungen an den Rändern nicht transparenter Objekte. Verwenden Sie den Non-Red-Key, um grüne Szenenhintergründe herauszufiltern, wenn das Angleichen gesteuert werden muss oder wenn mit dem Effekt „Blue Screen-Key“ keine zufriedenstellenden Ergebnisse erzielt werden können.
Im Effekteinstellungsfenster können Sie die folgenden Einstellungen für den Non-Red-Key vornehmen:
- Schwellenwert
- Legt die Blau- und Grünanteile fest, die die transparenten Bereiche eines Clips bestimmen. Wenn Sie den Schwellenwert-Schieberegler nach links ziehen, wird die Transparenz erhöht. Verwenden Sie die Option „Maske erstellen“, um die schwarzen (transparenten) Bereiche anzuzeigen, während Sie den Schwellenwert-Schieberegler ziehen.
- Schwellenwertabgrenzung
- Legt die Deckung der nicht transparenten Bereiche fest, wie durch den Schieberegler „Schwellenwert“ vorgegeben. Je höher der Wert, desto größer die Transparenz. Ziehen Sie den Regler nach rechts, bis der deckende Bereich einen zufrieden stellenden Anteil erreicht.
- Kanten weichzeichnen
- Entfernt Reste von grünen oder blauen Szenenhintergründen von den Kanten des deckenden Bereichs eines Clips. Wählen Sie „Ohne“, um das Weichzeichnen der Kanten zu deaktivieren. Wählen Sie „Grün“ oder „Blau“, um einen Restrand vom grünen oder blauen Hintergrund zu entfernen.
- Glättung
- Hierdurch wird festgelegt, wie stark Premiere Pro die Grenzen zwischen transparenten und deckenden Bildbereichen glättet (Anti-Aliasing). Wählen Sie „Ohne“, wenn Sie scharfe Ränder ohne Glättung erzielen möchten. Dies empfiehlt sich, wenn deutlich abgesetzte Linien gewünscht werden (z. B. in Titeln). Mit „Wenig“ und „Stark“ können Sie die Intensität des Anti-Aliasing festlegen.
- Maske erstellen
- Nur der Alphakanal des Clips wird angezeigt. Schwarz steht für transparente Bereiche, Weiß steht für nicht transparente Bereiche und Grau steht für teilweise transparente Bereiche.
Effekt „RGB-Differenz-Key“ (Nur Windows)
Der Effekt „RGB-Differenz-Key“ ist eine einfachere Version des Effekts „Chroma-Key“. Mit diesem Key können Sie für die Zielfarbe einen Bereich wählen, aber Sie können das Bild nicht mischen oder die Transparenz von Grautönen anpassen. Der Effekt „RGB-Differenz-Key“ eignet sich vor allem für hell ausgeleuchtete Szenen ohne Schatten oder für Rohschnitte, bei denen keine Feinabstimmungen erforderlich sind.
Im Effekteinstellungsfenster können Sie die folgenden RGB-Differenz-Key-Einstellungen vornehmen:
- Farbe
- Legt die Farbe des Videos fest, die durch die Maske transparent wird.
- Ähnliche Farben
- Hierdurch wird nicht nur der ausgewählte Farbbereich der Zielfarbe als transparent definiert, sondern auch ähnliche Farben. Je höher der Wert, desto größer der Bereich.
- Glättung
- Hierdurch wird festgelegt, wie stark Premiere Pro die Grenzen zwischen transparenten und deckenden Bildbereichen glättet (Anti-Aliasing). Wählen Sie „Ohne“, wenn Sie scharfe Ränder ohne Glättung erzielen möchten. Dies empfiehlt sich, wenn deutlich abgesetzte Linien gewünscht werden (z. B. in Titeln). Mit „Wenig“ und „Stark“ können Sie die Intensität des Anti-Aliasing festlegen.
- Maske erstellen
- Nur der Alphakanal des Clips wird angezeigt. Schwarz steht für transparente Bereiche, Weiß steht für nicht transparente Bereiche und Grau steht für teilweise transparente Bereiche.
- Schlagschatten
- Fügt den deckenden Flächen des Originalclipbildes 4 Pixel nach unten und nach rechts weit einen Schatten aus 50 % Grau und 50 % Deckung hinzu. Diese Option eignet sich am besten für einfache Grafiken, z. B. Titel.
Effekt „Entfernen-Maske“
Mit diesem Effekt werden Farbausfransungen aus Clips entfernt, die mit einer Farbe vormultipliziert sind. Dieser Effekt ist nützlich bei der Kombination von Alphakanälen mit Füllstrukturen aus gesonderten Dateien. Wenn Sie Filmmaterial importieren, das einen vormultiplizierten Alphakanal beinhaltet, oder Alphakanäle mit After Effects erstellen, müssen Sie möglicherweise Lichthöfe aus einem Bild entfernen. Lichthöfe werden durch einen großen Kontrast zwischen der Farbe des Bilds und der Hintergrund- oder Maskenfarbe verursacht. Durch das Entfernen oder Ändern der Farbe einer Maske können die Lichthöfe entfernt werden.
Geben Sie als „Hintergrundfarbe“ die neue Hintergrundfarbe an, wenn Sie die Farbe einer Maske ändern möchten.
Entfernen einer schwarzen oder weißen Maske
Wenn Sie einen Clip importiert haben, der eine vollfarbige schwarze oder weiße Farbfläche enthält, die vormultipliziert ist (d. h. mit den RGB-Kanälen zusammengeführt statt im Alphakanal gespeichert), können Sie den schwarzen oder weißen Hintergrund entfernen.
Spurmaske-Key Effekt
Verlagern oder Ändern transparenter Bereiche mit dem Spurmaske-Key
Mit dem Spurmaske-Key können Sie einen Clip (Hintergrundclip) durch einen anderen (Überlagerungsclip) hindurch anzeigen. Dazu verwenden Sie eine dritte Datei als Maske, die im Überlagerungsclip transparente Bereiche erzeugt. Um diesen Effekt zu erzielen, benötigen Sie zwei Clips und eine Maske, wobei die Clips und die Maske auf einer eigenen Spur platziert sind. Weiße Bereiche in der Maske sind deckende Bereiche im Überlagerungsclip, sodass darunter liegende Clips nicht sichtbar sind. Schwarze Bereiche in der Maske sind transparent und graue Bereiche sind teilweise transparent.
Eine Maske mit Bewegung wird als bewegte Maske oder verschiebbare Maske bezeichnet. Diese Maske besteht entweder aus Filmmaterial mit Bewegungen, z. B. einer Green Screen-Silhouette, oder aus einem animierten Standbild. Sie können ein Standbild animieren, indem Sie den Bewegungseffekt auf die Maske anwenden. Wenn Sie ein Standbild animieren, müssen Sie sicherstellen, dass der Frame der Maske größer ist als der Sequenzframe, sodass die Ränder der Maske beim Animieren der Maske nicht sichtbar werden.

Sie können Masken auf verschiedene Weise erstellen:
Erstellen Sie im Titelfenster Text oder Formen (nur Graustufen), speichern Sie den Titel und importieren Sie die Datei anschließend als Maske.
Wenden Sie die Keys Chroma, RGB-Differenz, Differenzmaske, Blue Screen, oder Non-Red auf einen beliebigen Clip an und wählen Sie dann die Option „Maske erstellen“.
Erstellen Sie mithilfe von Illustrator oder Adobe Photoshop ein Graustufenbild und importieren Sie es in Adobe Premiere Pro.
Eran Stern erläutert in diesem Video-Lernprogramm die Verwendung des Spurmaske-Key-Effekts.
Dies ist ein Link zu einem Lernprogramm auf www.premierepro.net, in dem das Erstellen erweiterter Farbverläufe in Premiere Pro CS5.5 unter Verwendung des Spurmaske-Key-Effekts mit dem Titelfenster behandelt wird.
In diesem Video-Lernprogramm erfahren Sie, wie der Spurmaske-Key-Effekt in Premiere Pro CS5 verwendet wird.
Steve Muratore zeigt in einem Video-Lernprogramm, wie Sie mit dem Spurmaske-Key-Effekt von Premiere Pro und mit Photoshop einen Bildrahmen um ein Video erstellen.
Jeff Schell hat auf der Digital Producer Magazine-Website ein Video-Lernprogramm zusammengestellt, in dem er den Effekt „Spurmaske-Key“ zum Hervorheben eines Bereichs in einem Video verwendet.
Der Effekt „Spurmaske-Key“ schafft in einem Clip transparente Bereiche, die den Luminanzwerten eines anderen Clips entsprechen. Transparente Bereiche decken das Bild auf, das durch Clips in darunter liegenden Spuren erzeugt wird. Schließen Sie den Maskenclip von der Ausgabe aus, indem Sie den Clip auswählen und „Clip“ > „Aktivieren“ wählen.
Mithilfe des Effekts „Spurmaske-Key“ können Sie Gesichter, Autokennzeichnen oder andere Identifikationsmerkmale weichzeichnen. Im Fernsehen wird dieser Effekt zum Schutz von Personen eingesetzt. Jeff Schell hat auf der Digital Media Net-Website ein Video-Lernprogramm zusammengestellt über den Effekt „Spurmaske-Key“ zusammengestellt.
Effekte unter „Störung und Körnung“
Effekt Staub und Kratzer
Der Effekt „Staub und Kratzer“ reduziert das Rauschen, indem er nicht zusammenpassende Pixel innerhalb eines bestimmten Radius ändert, damit sie ihren benachbarten Pixeln stärker ähneln. Probieren Sie verschiedene Kombinationen von „Radius“- und „Schwellenwert“-Einstellungen aus, um den besten Kompromiss zwischen Schärfe und Fehlerausgleich zu finden.

- Radius
- Bestimmt, wie groß der Bereich ist, in dem der Filter nach Pixelunterschieden sucht. Durch hohe Werte wirkt das Bild verschwommen. Verwenden Sie daher den kleinstmöglichen Wert, bei dem die Fehler noch beseitigt werden.
- Schwellenwert
- Gibt an, wie sehr Pixel sich von ihren Nachbarn unterscheiden können, ohne dass sie durch den Effekt geändert werden. Verwenden Sie daher den größten Wert, bei dem die Fehler beseitigt werden.
Effekt „Median“
Der Effekt „Median“ ersetzt die einzelnen Pixel durch einen Pixel, der den Medianwert benachbarter Pixel innerhalb eines bestimmten Radius hat. Wenn Sie geringe Werte für den Radius festlegen, kann dieser Effekt für die Verringerung einiger Arten von Bildrauschen verwendet werden. Bei höheren Werten für den Radius wirkt das Bild durch diesen Effekt wie ein Gemälde.

Störungen Effekt
Mit diesem Effekt werden Pixelwerte im gesamten Bild nach dem Zufallsprinzip geändert.
- Stärke
- Gibt an, wie viel Störung hinzugefügt werden soll.
- Art der Störungen
- Wenn „Farbrauschen benutzen“ aktiviert ist, werden den Rot-, Grün- und Blaukanälen Zufallswerte zugeordnet. Andernfalls wird in allen Kanälen jedem einzelnen Pixel derselbe Zufallswert zugeordnet.
- Ergebnis beschneiden
- Beschneidet Farbkanalwerte. Wird diese Option deaktiviert, wird mehr optische Störung erzeugt.
Effekt Störungen – Alpha
Mit dem Effekt „Störungen – Alpha“ werden einem Alphakanal Störungen hinzugefügt.
- Störung
- Der Typ der Störung. „Gleichmäßig per Zufall“ erstellt gleiche Mengen von Tiefen- und Lichterstörungen. „Im Quadrat per Zufall“ erstellt Störungen mit hohem Kontrast. „Gleichmäßig in Animation“ erstellt animierte Störungen und „Im Quadrat in Animation“ erstellt animierte Störungen mit hohem Kontrast.
- Stärke
- Das Ausmaß der Störung.
- Original-Alpha
- So wird die Störung auf den Alphakanal angewendet:
- Addieren
- Sie erhalten gleiche Mengen von Störungen in den transparenten und deckenden Bereichen des Clips.
- Beschränken
- Sorgt dafür, dass nur die deckenden Bereiche mit Störungen versehen werden.
- Skalierung
- Erhöht die Störungsmenge proportional zum Deckkraftwert und erzeugt in Bereichen mit 100 % Transparenz keine Störungen.
- Kanten
- Sorgt dafür, dass Störungen nur in teilweise transparenten Bereichen, wie z. B. am Rand des Alphakanals, erzeugt werden.
- Überlauf
- Gibt an, wie der Effekt Werte neu zuordnet, die außerhalb des Graustufenbereichs von 0 bis 255 liegen.
- Beschneiden
- Werte über 255 werden dem Wert 255 zugeordnet. Werte unter 0 werden dem Wert 0 zugeordnet.
- Zurücklaufen
- Werte über 255 und unter 0 werden in den Bereich von 0 bis 255 zurückgespiegelt. Beispiel: Ein Wert von 258 (255+3) wird auf 252 (255-3) gespiegelt und ein Wert von -3 wird auf 3 gespiegelt.
- Rest bilden
- Werte über 255 und unter 0 werden in den Bereich von 0 bis 255 umgebrochen. Ein Wert von 258 wird in 2 umgebrochen, ein Wert von 256 wird in 0 umgebrochen und ein Wert von -3 wird in 253 umgebrochen.
- Zufallsverteilung
- Ein Eingabewert für den Zufallszahlengenerator für die Störung. Diese Einstellung ist nur verfügbar, wenn Sie für „Störung“ entweder „Gleichmäßig per Zufall“ oder „Im Quadrat per Zufall“ gewählt haben.
Störungen mit abrupten Übergängen können Sie durch Animieren der Einstellung „Zufallsparameter“ erzeugen. Wenn Sie übergangslos animierte Störungen erstellen möchten, animieren Sie den Wert „Störungsphase“. - Störungsphase
- Gibt die Position der Störung an. Diese Einstellung ist nur verfügbar, wenn Sie entweder „Gleichmäßig in Animation“ oder „Im Quadrat in Animation“ gewählt haben.
- Störungsoptionen (Animation)
- So werden Störungen animiert.
- Störungszyklus
- Erzeugt einen Störungszyklus, der innerhalb der angegebenen Zeit genau einmal wiedergegeben wird.
- Zyklus (in Umdrehungen)
- Gibt die Anzahl der Umdrehungen der Störungsphase an, die die Störung durchläuft, bevor sie wiederholt wird (nur verfügbar, wenn „Störungszyklus“ aktiviert ist).
Ändern Sie das Timing der „Störungsphase“-Keyframes, um die Geschwindigkeit der „Störungsphase“-Zyklen anzupassen.
Effekte Störungen HLS und Störungen HLS Auto
Der Effekt „Störungen HLS“ erzeugt statische Störungen in Clips, deren Quellfootage aus Standbildern oder bewegten Bildern besteht. Der Effekt „Störungen HLS Auto“ erstellt automatisch animierte Störungen. Beide Effekte bieten verschiedene Störungstypen, die dem Farbton, der Sättigung oder der Helligkeit des jeweiligen Clips hinzugefügt werden können. Die Einstellungen für diese Effekte sind, bis auf die jeweils letzte, identisch. Mit der letzten Einstellung wird die Animation der Störung festgelegt.

- Störung
- Der Typ der Störung. „Gleichmäßig per Zufall“ erstellt gleiche Mengen von Tiefen- und Lichterstörungen. „Im Quadrat per Zufall“ erstellt Störungen mit hohem Kontrast. „Gleichmäßig in Animation“ erstellt animierte Störungen und „Im Quadrat in Animation“ erstellt animierte Störungen mit hohem Kontrast. „Korn“ erzeugt körniges Rauschen, ähnlich wie Filmkörnung.
- Farbton
- Der Betrag an Störung, der den Farbtonwerten hinzugefügt wird.
- Helligkeit
- Der Betrag an Störung, der den Helligkeitswerten hinzugefügt wird.
- Sättigung
- Der Betrag an Störung, der den Sättigungswerten hinzugefügt wird.
- Korngröße
- Diese Einstellung ist nur für die Störung „Korn“ verfügbar.
- Störungsphase (nur „Störungen HLS“)
- Ein Eingabewert für den Zufallszahlengenerator für die Störung. Wenn Sie Störungsphase-Keyframes einstellen, durchläuft der Effekt die Phasen und erstellt animierte Störungen. Je größer die Unterschiede zwischen den Keyframewerten sind, desto schneller ist die Störungsanimationen.
- Störungsanimationsgeschwindigkeit (nur „Störungen HLS Auto“)
- Die Geschwindigkeit der Störungsanimation. Wenn Sie die Störungsanimation beschleunigen oder verzögern möchten, animieren Sie diese Eigenschaft.
Perspektiveffekte
Grundlegender 3D-Effekt
Mit dem Effekt „3D-Effekte“ können Sie einen Clip in einem dreidimensionalen Raum bearbeiten. Sie können ein Bild um horizontale und vertikale Achsen drehen und es auf Sie zu oder von Ihnen weg bewegen. Mit dem 3D-Effekt können Sie außerdem Aufhellungen erstellen und so den Effekt eines Lichtes erzeugen, das von einer sich drehenden Oberfläche reflektiert wird. Die Lichtquelle für diese Glanzlichter befindet sich immer über und links hinter dem Betrachter. Da das Licht von oben einfällt, muss das Bild nach hinten geneigt werden, damit diese Reflexion sichtbar wird. Der realistische Eindruck des 3D-Effekts kann durch Glanzlichter noch gesteigert werden.
Jeff Schell hat auf der Digital Media Net-Website ein Video-Lernprogramm über den 3D-Effekt und die Beleuchtungseffekte zusammengestellt.

- Drehen
- Steuert die horizontale Drehung (Drehung um eine vertikale Achse). Sie können das Bild um mehr als 90 Grad drehen und dadurch die Rückseite des Bildes – das Spiegelbild der Vorderseite – anzeigen.
- Kippen
- Steuert die vertikale Drehung (Drehung um eine horizontale Achse).
- Entfernung zum Bild
- Legt die Entfernung des Bildes zum Betrachter fest. Je größer die Entfernung ist, desto weiter wird das Bild zurückgesetzt.
- Glanzlicht
- Fügt einen Lichtschimmer hinzu, der von der Oberfläche des gedrehten Bildes reflektiert wird, als ob eine Deckenlampe darauf gerichtet wäre. Im Drahtgitter-Vorschaumodus wird das Glanzlicht durch ein rotes Pluszeichen (+) angezeigt, wenn es im Clip nicht sichtbar ist (die Mitte des Glanzlichts überschneidet sich nicht mit dem Clip). Es wird durch ein grünes Pluszeichen (+) gekennzeichnet, wenn es sichtbar ist Sie müssen eine Vorschau rendern, damit der Glanzlichteffekt im Programmmonitor sichtbar wird.
- Vorschau
- Zeichnet einen Drahtgitterumriss des 3D-Bildes. Der Drahtgitterumriss lässt sich schnell rendern. Um Ihr endgültiges Ergebnis zu sehen, deaktivieren Sie den Drahtgitter-Vorschaumodus, sobald Sie mit der Manipulation des Drahtgitterbildes fertig sind.
Alphakanal abschrägen Effekt
Mit dem Effekt „Alphakanal abschrägen" wird den Alpharändern eines Bildes eine abgeschrägte Kante hinzugefügt und sie werden beleuchtet, wodurch zweidimensionale Elemente oft dreidimensional wirken. Wenn der Clip keinen Alphakanal aufweist oder vollständig deckend ist, wird dieser Effekt auf die Kanten des Clips angewendet. Die Kante, die mit diesem Effekt erzeugt wird, ist etwas weicher als beim Effekt „Kanten abschrägen“. Der Effekt „Alphakanal abschrägen“ ist besonders wirkungsvoll bei Text, der einen Alphakanal enthält.
Kanten abschrägen Effekt
Beim Effekt „Kanten abschrägen“ werden die Kanten eines Bildes abgeschrägt und beleuchtet, was eine dreidimensionale Wirkung erzeugt. Die Kantenpositionen werden durch den Alphakanal des Originalbildes bestimmt. Im Gegensatz zum Effekt „Alpha abschrägen“ werden bei diesem Effekt immer rechteckige Kanten erzeugt, sodass bei Bildern ohne rechteckige Alphakanäle nicht die gewünschte Wirkung erzielt wird. Alle Kanten sind gleich breit.
Schlagschatten Effekt
Mit diesem Effekt wird hinter dem Clip ein Schatten hinzugefügt. Die Form des Schlagschattens wird durch den Alphakanal des Clips bestimmt.
Wenn Sie einem Clip einen Schlagschatten hinzufügen, wird hinter diesem eine Kontur des Alphakanals mit weichen Kanten angezeigt, so als würde der Schatten auf den Hintergrund oder die darunter liegenden Objekte geworfen.
Im Unterschied zu den meisten anderen Effekten kann mit dem Schlagschatteneffekt ein Schatten außerhalb der Clipgrenzen (der Abmessungen der Clipquelle) erzeugt werden.

Um den Schatten ohne das Bild zu rendern, aktivieren Sie die Option „Nur Schatten“.
Radialer Schatten Effekt
Mit dem Effekt „Radialer Schatten“ können Sie einen Schatten erstellen, der durch eine punktförmige Lichtquelle oberhalb des Clips entsteht, auf den dieser Effekt angewendet wird. Der Schatten wird vom Alphakanal des Originalclips geworfen, wobei sich die Farbe dieses Clips auf die Farbe des Schattens auswirkt, wenn Licht durch die halbtransparenten Bereiche scheint.

- Schattenfarbe
- Die Farbe des Schattens.Hinweis: Wenn Sie als Render-Option „Glasrand“ wählen, kann die Schattenfarbe mit den Farben des Clips überschrieben werden. Weitere Informationen finden Sie in den Erläuterungen zu den Einstellungen „Rendern“ und „Farbeinfluss“.
- Deckkraft
- Die Deckkraft des Schattens.
- Lichtquelle
- Die Position der punktförmigen Lichtquelle.
Fügen Sie aus einem anderen Effekt (z. B. aus dem Effekt „Blendenflecke“) kopierte Positions-Keyframes ein, um schnell und einfach einen Schatten zu erstellen, der der Lichtquelle eines anderen Effekts entspricht. - Projektionsdistanz
- Die Entfernung vom Clip zu der Fläche, auf die der Schatten fällt. Der Schatten wirkt größer, wenn dieser Wert zunimmt.
- Glättung
- Die Weichheit der Ränder des Schattens.
- Rendern
- Der Typ des Schattens:
- Normal
- Erzeugt einen Schatten, der auf den Werten für die Schattenfarbe und die Deckkraft basiert und nicht von den halbtransparenten Pixeln im Clip beeinflusst wird. (Bei Auswahl von „Normal“ wird die Einstellung „Farbeinfluss“ deaktiviert.)
- Glasrand
- Erzeugt basierend auf der Farbe und Deckkraft des Clips einen farbigen Schatten. Wenn der Clip halbtransparente Pixel enthält, verwendet der Schatten die Farbe und Transparenz des Clips, sodass es aussieht, als schiene Sonne durch Buntglas.
Je transparenter die Pixel im Clip sind, desto größer ist die Übereinstimmung zwischen Schattenfarbe und den Farben des Clips. Wenn der Clip keine halbtransparenten Pixel aufweist, sind die Auswirkungen des Effekts „Glasrand“ nur gering.
Hinweis: Mit Antialiasing geglättete Kanten führen bei Verwendung von „Glasrand“ zu farbigen Schattenrändern, auch wenn der Clip vollständig deckend ist. Die Farben des Clips scheinen durch diese geglätteten Ränder, während die Schattenfarbe die Mitte des Schattens füllt. - Farbeinfluss
- Der Prozentsatz der Farbwerte des Clips, die im Schatten erscheinen. Bei 100 % nimmt der Schatten die Farbe beliebiger halbtransparenter Pixel im Clip an. Enthält der Clip keine halbtransparenten Pixel, hat der Wert des Farbeinflusses nur geringe oder gar keine Auswirkungen und die Schattenfarbe wird vom Wert der Einstellung „Schattenfarbe“ bestimmt. Wenn der „Farbeinfluss“-Wert reduziert wird, werden die Farben des Clips im Schatten mit der Schattenfarbe gemischt. Eine Erhöhung des „Farbeinfluss“-Wertes führt zu einer Reduzierung des Einflusses der Schattenfarbe.
- Nur Schatten
- Aktivieren Sie diese Option, um nur den Schatten zu rendern.
- Ebene neu skalieren
- Wählen Sie diese Option, damit der Schatten über die ursprünglichen Grenzen des Clips hinausgehen kann.
Stilisierungseffekte
Alpha-Glühen Effekt
Der Effekt „Alpha-Glühen“ fügt an den Rändern eines maskierten Alphakanals Farbe hinzu. Dabei kann eine einzelne Farbe bei zunehmender Entfernung vom Rand entweder ausgeblendet oder in eine zweite Farbe geändert werden.
- Glühen
- Steuert, wie weit sich die Farbe vom Rand des Alphakanals aus erstreckt. Höhere Einstellungen erzeugen ein stärkeres Glühen (und können dazu führen, dass sich die Verarbeitung vor der Wiedergabe oder dem Export stark verlangsamt).
- Helligkeit
- Steuert die anfängliche Deckkraft des Glühens.
- Anfang
- Zeigt die aktuelle Farbe für das Glühen an. Klicken Sie auf das Farbfeld, um eine andere Farbe auszuwählen.
- Endfarbe verwenden
- Ermöglicht das Hinzufügen einer optionalen Farbe am äußeren Rand des Glühens.
- Verblassen
- Legt fest, ob die Farben verblassen oder deckend bleiben.
Pinselstriche Effekt
Mit dem Effekt „Pinselstriche“ erhält ein Bild ein grob gemaltes Aussehen. Sie können diesen Effekt auch anwenden, um die Wirkung von Pointillismus-Malerei zu erzielen, indem Sie die Länge der Pinselstriche auf Null setzen und die Dichte des Striches erhöhen. Sie legen zwar die grundsätzliche Richtung der Striche fest, die Striche werden aber geringfügig um einen Zufallswert gestreut, wodurch die Bilder natürlicher wirken. Bei diesem Effekt werden sowohl der Alphakanal als auch die Farbkanäle verändert. Wenn Sie einen Teil des Bildes mit einer Maske ausgeschnitten haben, werden die Pinselstriche über die Ränder der Maske gemalt.

- Malwinkel
- Die Richtung, in der die Pinselstriche ausgeführt werden. Das Bild wird in diese Richtung verschoben, d. h. an den Cliprändern können Teile des Bildes abgeschnitten werden.
- Pinselbreite
- Die Breite des Striches in Pixeln.
- Länge
- Die maximale Länge der Striche in Pixeln.
- Dichte
- Hohe Werte für „Dichte“ führen zu überlappenden Pinselstrichen.
- Zufallsparameter
- Erstellt ungleichmäßige Striche. Je höher der Wert für die Zufälligkeit ist, desto stärker schwankt die Ausführung der Striche um die Einstellungen herum, die Sie festgelegt haben.
- Maluntergrund
- Gibt an, wo die Pinselstriche angewendet werden:
- Originalbild
- Bringt die Pinselstriche auf dem Originalclip auf. Dies ist die Standardeinstellung.
- Transparente Leinwand
- Es werden nur die Pinselstriche selbst angezeigt. Der Clip zwischen den Strichen bleibt transparent.
- Weiße Leinwand/Schwarze Leinwand
- Striche werden auf einen weißen bzw. schwarzen Hintergrund aufgetragen.
- Mit Original mischen
- Die Transparenz des Effekts. Das Ergebnis des Effekts wird mit dem Originalbild gemischt und das Ergebnis des Effekts wird darüber gelegt. Je höher Sie diesen Wert einstellen, desto weniger wird der Clip von dem Effekt beeinflusst. Wenn Sie diesen Wert z. B. auf 100 % setzen, hat der Effekt keine sichtbaren Auswirkungen auf den Clip. Wenn Sie diesen Wert auf 0 % setzen, scheint das Originalbild nicht durch.
Farbrelief Effekt
Der Effekt „Farbrelief“ wirkt wie der Effekt „Relief“, wobei bei „Farbrelief“ die ursprünglichen Farben des Bildes nicht unterdrückt werden.
Relief Effekt
Mit dem Reliefeffekt werden die Kanten von Objekten in einem Bild ausgeprägter dargestellt und die Farben unterdrückt. Die Kanten werden außerdem in einem festgelegten Winkel hervorgehoben.
- Richtung
- Die Richtung, aus der die Lichtquelle strahlt.
- Stärke
- Die sichtbare Höhe des Reliefs in Pixeln. Mit dieser Einstellung wird die maximale Breite der hervorgehobenen Kanten gesteuert.
- Kontrast
- Legt die Schärfe des Bildes fest.
- Mit Original mischen
- Die Transparenz des Effekts. Das Ergebnis des Effekts wird mit dem Originalbild gemischt und das Ergebnis des Effekts wird darüber gelegt. Je höher Sie diesen Wert einstellen, desto weniger wird der Clip von dem Effekt beeinflusst. Wenn Sie diesen Wert z. B. auf 100 % setzen, hat der Effekt keine sichtbaren Auswirkungen auf den Clip. Wenn Sie diesen Wert auf 0 % setzen, scheint das Originalbild nicht durch.
Konturen finden Effekt
Mit diesem Effekt werden die Konturen von Bildbereichen betont, die deutliche Übergänge aufweisen. Konturen können als dunkle Linien auf einem weißen Hintergrund oder als farbige Linien auf einem schwarzen Hintergrund angezeigt werden. Bilder, denen der Effekt „Konturen finden“ zugewiesen wurde, sehen oft wie Skizzen oder Fotonegative des Originals aus.
- Umkehren
- Kehrt das Bild um, nachdem die Konturen gefunden wurden. Wenn die Option „Umkehren“ nicht gewählt ist, werden Konturen als dunkle Linien auf einem weißen Hintergrund angezeigt. Wenn die Option „Umkehren“ gewählt ist, werden Konturen als helle Linien auf einem dunklen Hintergrund angezeigt.
Mosaik Effekt
Beim Mosaikeffekt wird ein Clip mit farbigen Rechtecken ausgefüllt. Dadurch wirkt das Originalbild stufiger und körniger. Der Effekt ist zum Simulieren von Anzeigen mit geringer Auflösung sowie zum Unkenntlichmachen von Gesichtern nützlich. Sie haben auch die Möglichkeit, den Effekt zu animieren, um eine Überblendung zu erstellen.
- Blöcke nebeneinander/übereinander
- Die Anzahl von Blöcken in den einzelnen Zeilen und Spalten.
- Farben nicht mitteln
- Ordnet jeder Kachel die Farbe des Mittelpunkt-Pixels des entsprechenden Bereichs des Originalbilds zu. Andernfalls wird jeder Kachel der durchschnittliche Farbwert des entsprechenden Bereichs im Originalbild zugeordnet.
Effekt Tontrennung
Mit dem Effekt „Tontrennung“ können Sie die Anzahl der Tonwertstufen (Helligkeitswerte) für die einzelnen Kanäle im Bild festlegen. Anschließend werden die Pixel dem nächstgelegenen Tonwert zugeordnet. Wenn Sie z. B. zwei Tonwertstufen in einem RGB-Bild wählen, erhalten Sie zwei Tonwerte für Rot, zwei für Grün und zwei für Blau. Die gültigen Werte liegen im Bereich von 2 bis 255.
- Pegel
- Die Anzahl der Tonwertstufen für die einzelnen Kanäle.
Wiederholen Effekt
Mit diesem Effekt wird der Bildschirm in Kacheln unterteilt und in jeder Kachel das gesamte Bild angezeigt. Legen Sie durch Ziehen des Reglers die Anzahl der Kacheln pro Spalte und Reihe fest.
Kanten aufrauen Effekt
Der Effekt „Kanten aufrauen“ raut die Kanten des Alphakanals eines Clips durch Berechnungen auf. Dieser Effekt verleiht gerastertem Text oder gerasterten Grafiken ein natürliches, „aufgerautes“ Aussehen, wie z. B. bei korrodiertem Metall oder verblasstem Schreibmaschinentext.

- Kantenart
- Gibt an, welche Art von Aufrauung verwendet werden soll.
- Kantenfarbe
- Die Farbe, die bei „Rostige Farbe“ oder „Farbe aufrauen“ auf die Kante bzw. bei „Farbige Fotokopie“ auf die Füllung angewendet werden soll.
- Rahmen
- Gibt an, wie weit (in Pixeln) sich der Effekt von der Kante des Alphakanals nach innen ausdehnt.
- Kantenschärfe
- Niedrige Werte erzeugen weichere Kanten. Hohe Werte erzeugen schärfere Kanten.
- Fraktaleinfluss
- Ausmaß der Aufrauung.
- Skalierung
- Die Skalierung des Fraktals, die zum Berechnen der Aufrauung verwendet wird.
- Breite oder Höhe dehnen
- Die Breite oder Höhe des Fraktals, die zum Berechnen der Aufrauung verwendet wird.
- Verschiebung (Turbulenz)
- Legt den Teil der Fraktalform fest, mit dem die Verzerrung erstellt wird.
- Komplexität
- Legt die Detailstufe in der Aufrauung fest.Hinweis: Eine Erhöhung der Komplexität führt zu längeren Renderzeiten. Um ähnliche Ergebnisse zu erzielen, empfiehlt es sich, den Wert für „Skalieren“ zu reduzieren, anstatt den Wert für „Komplexität“ zu erhöhen.
- Evolution
- Durch Animation dieser Einstellung erzeugen Sie Änderungen der Aufrauung über einen Zeitverlauf.Hinweis: Obwohl der Evolutionswert in als Umdrehungen bezeichneten Einheiten festgelegt wird, sollten Sie unbedingt beachten, dass diese Umdrehungen zunehmen. Die Evolution nimmt bei jedem neuen Wert bis ins Endlose zu. Verwenden Sie die Option „Zyklusevolution“, um die Evolutionseinstellung bei jeder Umdrehung zum Ursprungszustand zurückkehren zu lassen.
- Optionen für Evolution
- Bieten Einstellungen, die den Effekt für einen kurzen Zyklus rendern und ihn danach für die Dauer des Clips in einer Schleife laufen lassen. Mit diesen Einstellungen können Sie die aufgerauten Elemente in Schleifen vorrendern und so die für das Rendern erforderliche Zeit verkürzen.
- Zyklusevolution
- Erstellt eine Schleife, die den Evolutionszustand zwingt, wieder zum Startpunkt zurückzukehren.
- Zyklus (in Umdrehungen)
- Die Anzahl der Umdrehungen der Einstellung „Evolution“, die die fraktale Störung durchläuft, bevor sie wiederholt wird. Das Timing dieser Evolutionszyklen wird durch die Zeit zwischen den „Evolution“-Keyframes bestimmt.Hinweis: Die Einstellung „Zyklus“ beeinflusst nur den Zustand des Fraktals, nicht die Geometrie oder andere Einstellungen. Mit anderen Einstellungen für „Größe“ oder „Versatz“ können Sie andere Ergebnisse erhalten.
- Zufallsverteilung
- Gibt einen Wert an, den der Effekt zur Generierung der fraktalen Störung verwendet. Das Animieren dieser Eigenschaft führt zum schnellen Überblenden einer Menge fraktaler Formen in eine andere des gleichen Fraktaltyps. Verwenden Sie die Einstellung „Evolution“ für eine glatte Überblendung der fraktalen Störung.Hinweis: Erstellen Sie neue Aufrauungs-Animationen, indem Sie vorher erstellte Evolutionszyklen verwenden und nur den Wert „Zufallsverteilung“ ändern. Durch Eingeben eines Wertes für „Zufallsverteilung“ wird das Störungsmuster verändert, ohne dass die Evolutionsanimation gestört wird.
Solarisation Effekt
Der Solarisationseffekt erzeugt eine Überblendung zwischen einem Bildnegativ und einem Bildpositiv, so dass der Eindruck eines „Lichthofs“ entsteht. Der Effekt ist vergleichbar mit einem Abzug, der beim Entwickeln kurz belichtet wird.
Stroboskop Effekt
Beim Effekt „Stroboskop“ wird eine arithmetische Operation für einen Clip durchgeführt, oder der Clip wird in regelmäßigen oder zufälligen Abständen transparent dargestellt. Beispielsweise könnten Sie einen Clip alle fünf Sekunden für eine Zehntelsekunde vollständig transparent werden lassen oder die Farben eines Clips in zufälligen Abständen umkehren.
- Lichtfarbe
- Legt die Farbe des Stroboskops fest.
- Mit Original mischen
- Die Transparenz des Effekts. Das Ergebnis des Effekts wird mit dem Originalbild gemischt und das Ergebnis des Effekts wird darüber gelegt. Je höher Sie diesen Wert einstellen, desto weniger wird der Clip von dem Effekt beeinflusst. Wenn Sie diesen Wert z. B. auf 100 % setzen, hat der Effekt keine sichtbaren Auswirkungen auf den Clip. Wenn Sie diesen Wert auf 0 % setzen, scheint das Originalbild nicht durch.
- Dauer (Sekunden)
- Gibt an, wie lange ein Lichtblitz dauert (in Sekunden).
- Intervall (Sekunden)
- Die Zeit (in Sekunden) zwischen dem Start aufeinander folgender Lichtblitze.
- Zufallsparameter
- Die Wahrscheinlichkeit, dass der Stroboskopeffekt auf einen beliebigen Frame angewendet wird.
- Strobe
- Wählen Sie „Ebene wird transparent“, damit der Clip bei jedem Lichtblitz transparent wird. Wählen Sie „Nur auf Farbkanäle“, um die vom Operator angegebene Operation zu verwenden.
- Operator
- Die Operation, die für die einzelnen Lichtblitze verwendet werden soll.
- Zufallsverteilung
- Die Wahrscheinlichkeit, dass die Stroboskopverteilung auf einen bestimmten Frame angewendet wird.
Effekt „Mit Struktur versehen“
Mit diesem Effekt erhält ein Clip das Aussehen, als habe er die Struktur eines anderen Clips. Sie könnten beispielsweise dem Bild eines Baums die Struktur von Ziegeln verleihen sowie die Tiefe der Struktur und die scheinbare Lichtquelle steuern.
- Strukturebene
- Die Quelle der Struktur.
- Lichteinfall
- Der Winkel, mit dem Licht auf die Struktur fällt.
- Kontrast
- Das Ausmaß des Ergebnisses.
- Platzierung
- So wird die Strukturebene auf den Clip angewendet:
- Struktur wiederholen
- Die Struktur wird wiederholt angewendet.
- Struktur zentrieren
- Die Struktur wird in der Mitte positioniert.
- Struktur auf Ebenengröße skalieren
- Skaliert die Struktur auf die Abmessungen des Clips.
Effekt Schwellenwert
Mit dem Befehl „Schwellenwert“ werden Graustufen- oder Farbbilder in kontrastreiche Schwarzweiß-Bilder konvertiert. Geben Sie einen Luminanzwert als Schwellenwert an. Alle Pixel, die genauso hell oder heller als der Schwellenwert sind, werden in weiß und alle Pixel, die dunkler sind, werden in schwarz konvertiert.

Zeiteffekte
Echo Effekt
Mit dem Echoeffekt werden Frames aus verschiedenen Zeitpunkten in einem Clip kombiniert. Der Effekt hat eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten, von einfachen visuellen Echos bis hin zu Streifen- und Wischeffekten. Die Ergebnisse dieses Effekts sind nur sichtbar, wenn der Clip Bewegung beinhaltet. Standardmäßig werden beim Anwenden des Echoeffekts alle zuvor angewendeten Effekte ignoriert.

- Abstand (Sekunden)
- Die Zeit zwischen zwei Echos in Sekunden. Bei negativen Werten werden Echos aus vorhergehenden Frames erstellt, bei positiven Werten aus nachfolgenden Frames.
- Anzahl der Echos
- Die Anzahl der Echos. Wenn der Wert z. B. 2 lautet, ist das Ergebnis eine Kombination von drei Frames: die aktuelle Zeit, die aktuelle Zeit plus Abstand und die aktuelle Zeit plus (2 x Abstand).
- Anfangsintensität
- Die Deckkraft des ersten Bildes in der Echosequenz.
- Dämpfung
- Das Verhältnis der Deckkraft eines Echos zur Deckkraft des vorherigen Echos in der Sequenz. Wenn die Dämpfung beispielsweise 0,5 beträgt, wird dem ersten Echo die halbe Anfangsintensität zugewiesen. Das zweite Echo ist halb so stark bzw. beträgt ein Viertel der Anfangsintensität.
- Operator
- Der Füllvorgang, mit dem die Echos kombiniert werden.
- Addieren
- Kombiniert die Echos durch Addieren ihrer Pixelwerte. Wenn die Anfangsintensität zu hoch eingestellt ist, wirkt der Effekt in diesem Modus schnell zu überladen und erzeugt weiße Streifen.
- Max.
- Kombiniert die Echos unter Verwendung des maximalen Pixelwerts aller Echos.
- Min.
- Kombiniert die Echos unter Verwendung des minimalen Pixelwerts aller Echos.
- Negativ multiplizieren
- Das Kombinieren der Echos wird simuliert, indem sie optisch übereinander gelegt werden. Die Einstellung ähnelt der Option „Addieren“, sie wird jedoch nicht so schnell übersteuert.
- Von vorne kombinieren
- Verwendet die Alphakanäle der Echos, um diese von hinten nach vorne zu kombinieren.
- Von hinten kombinieren
- Verwendet die Alphakanäle der Echos, um diese von vorne nach hinten zu kombinieren.
- Überblenden
- Die Werte der einzelnen Echos werden gemittelt.
Feste Framerate Effekt
Mit diesem Effekt wird einem Clip eine bestimmte Framerate fest zugewiesen. Der Effekt „Feste Framerate“ ist vor allem als Spezialeffekt nützlich, kann aber auch subtiler eingesetzt werden. So können beispielsweise für aus 60 Halbbildern bestehendes Filmmaterial 24 Frames pro Sekunde festgelegt werden (und dann bei 60 Halbbildern pro Sekunde ein Halbbild gerendert werden), um eine filmähnliche Wirkung zu erzeugen. Dieser Effekt wird bei Hardwaregeräten manchmal auch als „Stroboskop“ bezeichnet.
Wird der Wert des Reglers „Framerate“ animiert, kann es zu unvorhergesehenen Ergebnissen kommen. Aus diesem Grund muss für die Interpolation der Framerate die Option „Unterdrücken“ verwendet werden.
Transformierungseffekte
Kamera Effekt (nur Windows)
Dieser Effekt verzerrt einen Clip, indem er eine Kamera simuliert, die den Clip aus verschiedenen Winkeln betrachtet. Durch Steuerung der Kameraposition können Sie die Form des Clips verzerren.
- Querachse
- Bewegt die Kamera vertikal. Mit diesem Effekt scheint der Clip vertikal umgeklappt zu werden.
- Längsachse
- Bewegt die Kamera horizontal. Mit diesem Effekt scheint der Clip horizontal umgeklappt zu werden.
- Rollen
- Rollt die Kamera und erzeugt den Effekt eines sich drehenden Clips.
- Brennweite
- Ändert die Brennweite der Kameralinse. Kürzere Brennweiten ermöglichen einen weiteren Blickwinkel, während längere Brennweiten eingeschränktere, dafür aber nähere Ansichten ermöglichen.
- Abstand
- Legt den Abstand zwischen der Kamera und der Mitte des Clips fest.
- Zoom
- Vergrößert oder verkleinert die Ansicht des Clips.
- Hintergrund
- Legt die Hintergrundfarbe fest.
- Alphakanal
- Erzeugt einen transparenten Hintergrund (dies ist nützlich, falls der mit dem Effekt versehene Clip überlagert wird.) Klicken Sie im Effekteinstellungsfenster auf „Setup“, um auf diese Option zuzugreifen.
Beschneiden & Skalieren Effekt
Der Effekt „Zuschneiden“ beschneidet Reihen von Pixeln vom Rand eines Clips.
Die Eigenschaften Links, Oben, Rechts und Unten geben an, welcher Prozentsatz des Bildes entfernt werden soll.
neben „Beschneiden“. Ziehen Sie an den Eckgriffpunkten im Programmmonitor.Wählen Sie „Zoomen“, um das beschnittene Bild so zu skalieren, dass es in den Rahmen passt.
Effekt Weiche Kanten
Mit diesem Effekt können Sie einen weichen schwarzen Rahmen um das Video in einem Clip erstellen. Die Randbreite wird durch den Wert festgelegt, den Sie unter „Stärke“ angeben.
Sehen Sie sich das folgende Video-Lernprogramm von Andrew Devis bei Creative COW an: „Color Correction 3: Vignette Techniques“.
Rich Young hat auf der AETUTS+-Website mehrere Techniken zum Erstellen von Vignetten zusammengestellt.
Horizontal spiegeln Effekt
Der Effekt „Horizontal spiegeln“ invertiert alle Frames in einem Clip von links nach rechts. Der Clip wird jedoch weiterhin normal wiedergegeben.
Horizontale Ablenkung Effekt (nur Windows)
Mit diesem Effekt werden die Frames nach links oder rechts geneigt. Der Effekt hat eine ähnliche Funktion wie das Einstellen der horizontalen Ablenkung bei Fernsehgeräten. Ziehen Sie den Regler, um die Neigung des Clips zu steuern.
Überblendungseffekte
Überblendeffekte können anstelle der Überblendungen für zusätzliche Steuerelemente verwendet werden. Damit ein Überblendeffekt auftritt, lassen Sie Clips auf verschiedenen Videospuren überlagern, und fügen Sie dem überlagernden Clip den Effekt hinzu. Legen Sie den Keyframe für den Animations-Abschlussparameter so fest, dass als Effekt ein Überblendeffekt verwendet wird.
Effekt Blockauflösung
Mit dem Effekt „Blockauflösung“ werden Clips in zufällig ausgewählten Blöcken aufgelöst. Die Breite und Höhe der Blöcke wird in Pixel angegeben und kann separat eingestellt werden.

Farbverlauf Effekt
Der Effekt „Farbverlauf“ hat zur Folge, dass Pixel im Clip je nach den Luminanzwerten in den entsprechenden Pixeln einer anderen Videospur, der so genannten Verlaufsebene, transparent dargestellt werden. Dunkle Pixel in der Verlaufsebene bewirken, dass entsprechende Pixel bei einem niedrigeren Wert für „Fertigstellung der Überblendung“ transparent werden. Eine einfache Verlaufsebene mit einem Graustufenverlauf, der links mit Schwarz beginnt und nach rechts in Weiß ausläuft, bewirkt, dass der darunter liegende Clip von links nach rechts sichtbar wird, während die Überblendung voranschreitet.
Weitere Informationen über die Verwendung und Erstellung der Überblendung „Farbverlauf“ finden Sie in diesem Video von Dennis Radeke.

Die Verlaufsebene kann ein Standbild oder ein bewegtes Bild sein. Die Verlaufsebene muss sich in derselben Komposition befinden, in der sich auch der Clip befindet, auf den der Effekt „Farbverlauf“ angewendet wird.
Es gibt viele Möglichkeiten, Verlaufsebenen zu erstellen, beispielsweise, indem der Effekt „Verlauf“ verwendet wird oder indem sie in Photoshop oder Illustrator erstellt werden.
- Überblendung glätten
- Gibt an, wie sanft der Übergang für die einzelnen Pixel ist. Wenn der Wert 0% ist, sind Pixel in dem Clip, auf die der Effekt angewendet wird, entweder vollständig deckend oder vollständig transparent. Wenn dieser Wert größer ist als 0%, sind die Pixel in Zwischenphasen des Übergangs halbtransparent.
- Platzierung
- So werden die Pixel der Verlaufsebene den Pixeln des Clips zugeordnet, auf den der Effekt angewendet wird:
- Verlauf wiederholen
- Verwendet mehrere gekachelte Kopien der Verlaufsebene.
- Verlauf zentrieren
- Verwendet eine einzelne Instanz der Verlaufsebene in der Mitte des Clips.
- Verlauf auf Ebenengröße skalieren
- Passt den Verlauf horizontal und vertikal an den Clipbereich an.
- Verlauf umkehren
- Kehrt den Einfluss der Verlaufsebene um. Hellere Pixel in der Verlaufsebene werden bei niedrigeren Werten für „Fertigstellung der Überblendung“ transparent als dunklere Pixel.
Anpassen der Überblendung „Farbverlauf“
Sie können eine Graustufendatei als Farbverlaufeffekt verwenden. Bei einem Farbverlauf füllt Bild B den schwarzen Bereich des Graustufenbilds und wird im Verlauf der Überblendung allmählich durch die einzelnen Graustufen hindurch sichtbar, bis der weiße Bereich durchsichtig wird.

Um sich die Überblendung in der Vorschau anzusehen, ziehen Sie die Marke für die aktuelle Zeit durch die Überblendung in einem Schnittfenster.
Lineare Blende Effekt
Mit dem Effekt „Lineare Blende“ wird eine einfache lineare Überblendung eines Clips in eine vorgegebene Richtung ausgeführt.
- Winkel
- Die Richtung für die Überblendung. Bei 90° erfolgt die Überblendung z. B. von links nach rechts.

Effekt „Radiales Wischen“
Beim Effekt „Radiales Wischen“ erfolgt die Überblendung kreisförmig um einen bestimmten Punkt, wobei ein unterer Clip sichtbar wird.
- Anfangswinkel
- Der Winkel, an dem die Überblendung beginnt. Bei einem Anfangswinkel von 0° beginnt die Überblendung oben.
- Überblenden
- Legt fest, ob die Überblendung im oder gegen den Uhrzeigersinn bzw. abwechselnd erfolgt.

Effekte unter „Dienstprogramm“
Effekt Cineon-Konverter
Der Effekt „Cineon-Konverter“ ermöglicht Ihnen eine weitgehende Steuerung bei Farbkonvertierungen von Cineon-Frames. Importieren Sie zur Verwendung des Effekts „Cineon-Konverter“ eine Cineon-Datei und fügen Sie den Clip einer Sequenz hinzu. Dann können Sie den Effekt „Cineon-Konverter“ auf den Clip anwenden und die Farbgebung exakt einstellen. Gleichzeitig können Sie sich die Ergebnisse im Programmmonitor ansehen. Richten Sie Keyframes ein, um Änderungen an den Farbtönen über die Zeit anzupassen. Verwenden Sie die Keyframe-Interpolation und die Ease-Griffpunkte, damit auch die ungleichmäßigsten Beleuchtungsveränderungen präzise angepasst werden können. Sie können die Datei auch in ihrem Standardzustand belassen und den Konvertierer verwenden.
Die 10-Bit-Daten pro Pixel in jedem Cineon-Kanal erleichtern die Verfeinerung wichtiger Farbbereiche unter Beibehaltung der globalen Farbbalance. Wenn Sie den Bereich vorsichtig festlegen, können Sie eine Version des Bildes erstellen, die dem Original täuschend ähnlich sieht.
Auf den folgenden Seiten der After Effects-Hilfe finden Sie Informationen über Cineon-Dateien und den Effekt „Cineon-Konverter“.
- Konvertierungstyp
- Gibt an, wie die Cineon-Datei konvertiert wird:
- Log zu Linear
- Konvertiert einen logarithmischen 8-Bit-Nicht-Cineon-Clip, den Sie als Cineon-Clip rendern möchten.
- Linear zu Log
- Konvertiert einen Clip, der über einen linearen 8-bpc-Stellvertreter für eine Cineon-Datei verfügt, in einen logarithmischen 8-bpc-Clip. Dabei entsprechen die Anzeigecharakteristika denjenigen der ursprünglichen Cineon-Datei.
- Log zu Log
- Ermittelt logarithmische 8- bzw. 10-bpc-Cineon-Dateien, wenn Sie versuchen, diese als logarithmische 8-bpc-Stellvertreter zu rendern.
- Schwarzwert für 10-Bit
- Gibt den Schwarzwert (minimale Dichte) für die Konvertierung eines logarithmischen 10-Bit-Cineon-Clips an.
- Interner Schwarzwert
- Gibt den Schwarzwert an, der in Premiere Pro für den Clip verwendet wird.
- Weißwert für 10-Bit
- Der Weißwert (maximale Dichte) für die Konvertierung eines logarithmischen 10-Bit-Cineon-Clips.
- Interner Weißwert
- Gibt den Weißwert an, der in Premiere Pro für den Clip verwendet wird.
- Gamma
- Erhöhen oder verringern Sie Gamma, um Mitteltöne aufzuhellen bzw. abzudunkeln.
- Glanzlicht-Ausstrahlung
- Der Ausstrahlungswert, der zur Korrektur heller Glanzlichter verwendet werden soll. (Wenn der Rest des Bildes nach dem Anpassen der hellsten Bereiche zu dunkel erscheint, verwenden Sie „Glanzlicht-Ausstrahlung“, um diese hellen Glanzlichter zu korrigieren.) Wenn Glanzlichter als weiße Flecke erscheinen, erhöhen Sie „Glanzlicht-Ausstrahlung“, bis die gewünschten Details sichtbar werden. Bei Bildern mit hohem Kontrast sind unter Umständen hohe Ausstrahlungswerte erforderlich.
Videoeffekte
Timecode Effekt
Der Effekt „Timecode“ überlagert das Video mit einem Timecode, um die Auswahl von Szenen sowie die Zusammenarbeit mit Teammitgliedern und Kunden zu vereinfachen. Der angezeigte Timecode gibt an, ob es sich um einen Clip ohne oder mit Halbbildern handelt. Wenn ein Zeilensprung-Video mit Halbbildern vorliegt, gibt das Symbol an, ob es sich bei dem Frame um das obere oder das untere Halbbild handelt. Mit den Einstellungen im Effekt „Timecode“ steuern Sie die Position, Größe und Deckkraft sowie das Format und die Originaloptionen.
- Position
- Passt die horizontale und vertikale Position des Timecodes an.
- Größe
- Legt die Textgröße fest.
- Deckkraft
- Legt die Deckkraft des schwarzen Feldes hinter dem Timecode fest.
- Feldsymbol
- Blendet das Symbol für Halbbilder rechts vom Timecode ein oder aus.
- Format
- Gibt an, ob der Timecode im SMPTE-Format, in Frame-Nummern oder in Fuß und Frames eines 35-mm- oder 16-mm-Films angegeben wird.
- Timecode-Quelle
- Wählt die Timecode-Quelle aus:
- Beschneiden
- Zeigt den Timecode beginnend bei 0 am Anfang des Clips an.
- Medien
- Zeigt den Timecode einer Mediendatei an.
- Erstellen
- Startet den Timecode wie unter der Option für die Startzeit in der Verschiebung angegeben und zählt basierend auf der Option „Zeitanzeige“.Hinweis: Durch Festlegen von „Timecode-Quelle“ auf „Erstellen“ wird das Feld „Start-Timecode“ aktiviert. Wenn das Feld „Start-Timecode“ aktiviert ist, können Sie eine benutzerdefinierte Startzeit festlegen.
- Zeitanzeige
- Legt die Timebase für den Timecode-Effekt fest. Standardmäßig wird hierfür die Projekt-Timebase verwendet, wenn die Timecode-Quelle auf „Clip“ gesetzt ist.
- Verschiebung
- Addiert oder subtrahiert Frames zum bzw. vom angezeigten Timecode. Der Schieberegler ist auf plus bzw. minus 50 Frames beschränkt. Wenn Sie einen höheren Wert festlegen möchten, klicken Sie auf das Hot Text-Steuerelement „Verschiebung“ und geben Sie die Anzahl der Frames ein.
- Beschriftungstext
- Zeigt eine drei Zeichen lange Beschriftung links vom Timecode an. Sie können aus den Optionen „Ohne“, „Automatisch“ sowie „Kamera 1“ bis „Kamera 9“ auswählen.
Wie Sie festlegen, dass der Timecode-Effekt an bestimmten Stellen des Videos startet und stoppt, erfahren Sie in diesem Video-Lernprogramm.
Videoblendenüberblendungen
Überblendung „Additive Blende“
Mit der Überblendung „Additive Blende“ werden die Farbinformationen zunächst von Clip B auf Clip A übertragen und dann werden die Farbinformationen von Clip A von Clip B subtrahiert.
Überblendung „Weiche Blende“
Mit der Überblendung „Weiche Blende“ wird Clip A ausgeblendet und Clip B gleichzeitig eingeblendet.
Eine weiche Blende eignet sich ggf. auch gut am Anfang oder Ende eines Clips, wenn Sie von Schwarz ein- oder ausblenden möchten. Stan Arthur erklärt das Verfahren in einem kurzen Video.
Überblendung „Übergang zu Schwarz“
Mit der Überblendung „Übergang zu Schwarz“ wird Clip A schwarz abgeblendet und Clip B aus schwarz eingeblendet.
Überblendung „Übergang zu Weiß“
Informationen zum Verwenden von „Übergang zu Weiß“ finden Sie auf der Total Training-Website im Online-Schulungsvideo.
Überblendung „Auflösen“
- Rahmenbreite
- Erhöht die Größe des Dithering. Der Standardwert lautet Null.
- Rahmenfarbe
- Legt die für das Dithering verwendete Farbe fest. Die Standardeinstellung ist Schwarz.
- Glättungsqualität
- Die Standardeinstellung ist „Aus“.
Anpassen von Kanten, Weichzeichnungen und Helligkeit mithilfe von Convolution-Vorgaben
Entfernen der Farbe in einem Clip
Anpassen der Luminanz mithilfe von Stufen
Hinzufügen von Beleuchtungseffekten
Mischen der Farbkanäle in einem Clip
Anwenden von Farbkorrektureffekten
Farbbalance, Winkel und Sättigung
Anpassen von Farbe und Luminanz mithilfe von Kurven
Hinzufügen, Navigieren und Einrichten von Keyframes
Isolieren einer Farbe mit Color Pass
.
, suchen Sie nach dem Bild, das als Maske verwendet werden soll, und klicken Sie auf „Öffnen“, um das Bild zu wählen.
