Zuweisen von Arbeitsspeicher (RAM)
Photoshop zeigt den für Photoshop verfügbaren Arbeitsspeicher (RAM) sowie den idealen RAM-Bereich für Photoshop (ein Prozentsatz des insgesamt verfügbaren RAMs) in den Leistungsvoreinstellungen an.
Geben Sie in den Leistungsvoreinstellungen im Textfeld „Von Photoshop verwenden lassen“ die Arbeitsspeicherkapazität ein, die Sie Photoshop zuweisen möchten. Alternativ können Sie auch den entsprechenden Regler ziehen.
Ausführliche Hinweise zur Verbesserung der Photoshop-Leistung, darunter Angaben zu den RAM-Einstellungen in den Voreinstellungen, finden Sie in der Support-Knowledgebase von Adobe unter Optimieren der Leistung | Photoshop CS4, CS5 (kb404439).Zuweisen von Arbeitsvolumen
Wenn Ihr System einen Vorgang nicht ausführen kann, weil nicht genügend Arbeitsspeicher zur Verfügung steht, wird von Photoshop eine spezielle Technologie für virtuellen Speicher eingesetzt – die so genannten Arbeitsvolumen. Ein Arbeitsvolumen ist ein beliebiges Laufwerk bzw. eine Laufwerkspartition mit freiem Speicherplatz. Standardmäßig verwendet Photoshop die Festplatte, auf der das Betriebssystem installiert ist, als primäres Arbeitsvolumen.
Photoshop erkennt alle verfügbaren internen Festplatten und zeigt sie im Fenster „Voreinstellungen“ an. Im Fenster „Voreinstellungen“ können Sie die Verwendung anderer Arbeitsvolumen aktivieren, wenn auf dem primären Speichermedium kein freier Speicherplatz mehr zur Verfügung steht. Beim primären Arbeitsvolume sollte es sich um die schnellste Festplatte handeln. Stellen Sie sicher, dass genügend defragmentierter Speicherplatz verfügbar ist.
Beachten Sie beim Zuweisen von Arbeitsvolumen die folgenden Punkte:
Um die Leistung nicht zu beeinträchtigen, sollten sich Arbeitsvolumen auf einem anderen Laufwerk befinden als große Dateien, die bearbeitet werden.
Arbeitsvolumes sollten sich nicht auf demselben Laufwerk befinden, das vom Betriebssystem für virtuellen Speicher verwendet wird.
RAID-Festplatten/Festplatten-Arrays eignen sich sehr gut als Arbeitsvolumen.
Als Arbeitsvolumes verwendete Laufwerke sollten regelmäßig defragmentiert werden.
Festlegen der Protokoll- und Cache-Einstellungen
Führen Sie in den Leistungsvoreinstellungen einen der folgenden Schritte durch:Legen Sie die maximale Anzahl von Protokollobjekten fest, die im Protokollbedienfeld aufgelistet werden.
- Legen Sie Cache-Stufe und Kachelgröße für Bilddaten fest. Um schnell die optimalen Einstellungen auszuwählen, klicken Sie auf eine Vorgabe für Bilder mit folgenden Eigenschaften:
- Hoch und schmal
- Viele Ebenen und kleine Abmessungen
- Standard
- Durchschnittliche Ebenen und Abmessungen
- Breit und flach
- Große Abmessungen und wenige Ebenen
Sie müssen Photoshop neu starten, um neue Cache-Einstellungen anzuwenden.
Freier Speicher
Mit dem Befehl „Entleeren“ können Sie Speicher freigeben, der vom Befehl „Rückgängig“, dem Protokollbedienfeld oder der Zwischenablage belegt wird.
Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Entleeren“ und dann den Befehl bzw. Speicher, der entleert werden soll. Wenn sich im Arbeitsspeicher keine Daten aus den jeweiligen Puffern befinden, ist der Befehl abgeblendet. Aktivieren von OpenGL und Optimieren der GPU-Einstellungen
OpenGL ist ein Software- und Hardware-Standard, der die Videoverarbeitung beim Arbeiten mit großen oder komplexen Bilddateien, wie z. B. 3D-Dateien, beschleunigt. Für OpenGL ist eine Grafikkarte erforderlich, die den OpenGL-Standard unterstützt. Wenn OpenGL auf dem System vorhanden ist, wird die Rechnerleistung beim Öffnen, Verschieben und Bearbeiten von 3D-Modellen erheblich verbessert. (Ist OpenGL nicht vorhanden, verwendet Photoshop zur Anzeige von 3D-Dateien softwarebasiertes Raytracing-Rendering.)
Wenn das System mit OpenGL ausgestattet ist, können Sie die entsprechende Option in den Voreinstellungen aktivieren.
Führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
(Windows) Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Leistung“.
(Mac OS) Wählen Sie „Photoshop“ > „Voreinstellungen“ > „Leistung“.
Aktivieren Sie in den GPU-Einstellungen die Option „OpenGL aktivieren“.
Klicken Sie auf „OK“. Diese Änderung wirkt sich auf anschließend geöffnete Bilder aus. Es ist kein Neustart erforderlich.
