Arbeiten mit Adobe Bridge und After Effects
Adobe Bridge ist die Steuerzentrale für die Adobe Creative Suite-Software. In Adobe Bridge können Sie nach Projektvorlagen und Animationsvorgaben suchen, produktübergreifende automatisierte Skripte ausführen, Dateien und Ordner anzeigen und verwalten, Ihre Dateien durch das Zuweisen von Schlüsselwörtern, Etiketten und Bewertungen organisieren, nach Dateien und Ordnern suchen sowie Metadaten anzeigen, bearbeiten und hinzufügen.
- Wenn Sie Adobe Bridge von After Effects aus öffnen möchten, wählen Sie „Datei“ > „Bridge durchsuchen“.
- Um eine Datei in Adobe Bridge anzuzeigen, markieren Sie die Datei im Projektfenster und wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw. „Ablage“ (Mac OS) > „In Bridge anzeigen“.
- Wenn Sie in Adobe Bridge Projektvorlagen öffnen möchten, wählen Sie „Datei“ (Windows) bzw. „Ablage“ (Mac OS) > „Vorlagenprojekte durchsuchen“.
- Wenn Sie in Adobe Bridge nach Animationsvorgaben suchen möchten, klicken Sie auf „Animation“ > „Vorgaben durchsuchen“.
Video-Lehrgänge zu Adobe Bridge finden Sie auf der Adobe-Website:
Arbeiten mit Photoshop und After Effects
Wenn Sie mit Photoshop Standbilder erstellen, können Sie diese Standbilder in After Effects importieren und dort animieren. In After Effects haben Sie die Möglichkeit, ein komplettes Photoshop-Bild oder einzelne Ebenen zu animieren. Sogar einzelne Eigenschaften von Photoshop-Bildern, z. B. die Eigenschaften eines Ebenenstils, können animiert werden. Wenn Sie After Effects zum Erstellen von Filmen einsetzen, können Sie individuelle Frames dieser Filme mit Photoshop optimieren.
Vergleich der aufgabenspezifischen Vorteile
Die Stärken von After Effects sind die Funktionen für Animationen und Automatisierung. After Effects zeichnet sich insbesondere bei Aufgaben aus, die von einem Frame zum nächsten automatisiert werden können. Sie können beispielsweise die Motion-Tracking-Funktionen von After Effects nutzen, um die Bewegung eines Mikrofongalgens zu verfolgen und diese Bewegung dann automatisch auf eine mit dem Kopierstempelwerkzeug erstellte Kontur anzuwenden. Auf diese Weise können Sie das Mikrofon aus jedem Frame der Szene entfernen, ohne es manuell in jedem Frame übermalen zu müssen.
Photoshop verfügt im Kontrast über exzellente Werkzeuge zum Malen und Zeichnen.
Welche Anwendung geeigneter ist, hängt also von der spezifischen Aufgabe ab. Pinselstriche in Photoshop wirken sich direkt auf die Pixel der Ebene aus. In After Effects sind Pinselstriche Elemente eines Effekts, die jederzeit ein- oder ausgeschaltet bzw. geändert werden können. Wenn Sie auch nach dem Anbringen des Pinselstrichs die volle Kontrolle über den Pinselstrich behalten oder diesen animieren wollen, verwenden Sie die Malwerkzeuge von After Effects. Wenn ein Standbild mit Pinselstrichen dauerhaft verändert werden soll, verwenden Sie die Photoshop-Malwerkzeuge. Wenn Sie manuell Staub mit mehreren Pinselstrichen entfernen müssen, sollten Sie die Photoshop-Zeichenwerkzeuge einsetzen.
Die Animations- und Videofunktionen in Photoshop Extended ermöglichen eine einfache Animation auf Basis von Keyframes. After Effects verwendet eine ähnliche Oberfläche, bietet aber weit umfassendere und flexiblere Animationsfunktionen.
3D-Objekte, 3D-Modelle und 3D-Bilder
Im Allgemeinen ist die 3D-Funktionalität von After Effects auf die Bearbeitung zweidimensionaler Ebenen in drei Dimensionen beschränkt. In Photoshop ist es dagegen möglich, komplette 3D-Modelle zu bearbeiten und zweidimensionale Composite-Bilder und Querschnitte dieser 3D-Modelle aus jedem Winkel auszugeben. After Effects kann 3D-Objektebenen aus PSD-Dateien importieren und rendern. Sie können eine Ebene, die auf einer PSD-3D-Objekt-Ebene basiert, so einstellen, dass die aktive Kamera in einer After Effects-Komposition berücksichtigt wird. Wenn sich die Kamera in einer solchen Ebene bewegt, wird das 3D-Objekt aus verschiedenen Winkeln betrachtet.
Einen Video-Lehrgang zur Verwendung von 3D-Objektebenen aus Photoshop in After Effects finden Sie auf der Adobe-Website.
After Effects kann außerdem automatisch 3D-Ebenen erstellen, um die von der Photoshop-Fluchtpunktfunktion erstellten Ebenen nachzuahmen.
Videolehrgänge zur Verwendung von Fluchtpunktdaten aus Photoshop in After Effects finden Sie auf der Adobe-Website:
Working with Vanishing Point in Photoshop and After Effects (Arbeiten mit Fluchtpunkten in Photoshop und After Effects)
Using Vanishing Point to map a 3D environment (Zuordnen einer 3D-Umgebung mit Fluchtpunkten)
Austauschen von Standbildern
After Effects kann Standbilder in vielen Formaten importieren und exportieren. Normalerweise würden Sie aber das Photoshop-eigene PSD-Format verwenden, um einzelne Frames oder Standbildfolgen zwischen After Effects und Photoshop auszutauschen.
Beim Importieren oder Exportieren einer PSD-Datei kann After Effects die Ebenen, Masken, Ebenenstile und die meisten anderen Attribute erhalten. Wenn Sie eine PSD-Datei in After Effects importieren, können Sie wählen, ob die Datei als einzelnes reduziertes Bild oder als Komposition mit den separaten und unveränderten Ebenen importiert werden soll.
In den meisten Fällen ist es sinnvoll, ein Standbild in Photoshop vorzubereiten, bevor Sie das Bild in After Effects importieren. Zu solchen Vorbereitungsarbeiten gehören Farbkorrektur, Skalierung und Freistellung. Oft ist es sinnvoller, einen Arbeitsschritt einmal an einem Quellbild in Photoshop vorzunehmen, statt After Effects denselben Arbeitsschritt viele Male pro Sekunde durchführen zu lassen, weil jeder Frame für die Vorschau oder die Endausgabe gerendert werden muss.
Wenn Sie das neue PSD-Dokument im Photoshop-Dialogfeld „Neue Datei“ mit einer Film- und Videovorgabe erstellen, können Sie mit einem Dokument beginnen, das für einen bestimmten Videoausgabetyp korrekt eingerichtet ist. Wenn Sie bereits mit After Effects arbeiten, können Sie ein neues PSD-Dokument erstellen, das Ihrer Komposition und Ihren Projekteinstellungen entspricht, indem Sie „Datei“ > „Neu“ > „Adobe Photoshop-Datei“ wählen.
Austauschen von Filmen
Sie können auch Videodateien (z. B. QuickTime-Filme) zwischen Photoshop und After Effects austauschen. Wenn Sie einen Film in Photoshop öffnen, wird eine Videoebene erstellt, die auf die Datei mit dem Ausgangsmaterial verweist. In Videoebenen können Sie nicht destruktiv auf den Frames des Films malen. Das Verfahren entspricht weitgehend der Verarbeitung von Ebenen in After Effects, deren Quellen Filme sind. Wenn Sie eine PSD-Datei mit einer Videoebene speichern, speichern Sie die an der Videoebene vorgenommenen Änderungen und nicht die Änderungen am Quellfootage.
Sie können einen Film auch direkt mit Photoshop rendern. Beispielsweise lässt sich mit Photoshop ein QuickTime-Film erstellen, der dann in After Effects importiert werden kann.
Farbe
After Effects arbeitet intern mit dem RGB-Farbraum (Rot, Grün, Blau). After Effects kann CMYK-Bilder in RGB-Bilder konvertieren, deshalb sollten Sie Video- und Animationsarbeiten in Photoshop mit dem RGB-Farbraum vornehmen.
Sofern dies für die Endausgabe relevant ist, sollten Sie bereits in Photoshop sicherstellen, dass die Farben im Bild für die Videoübertragung geeignet sind, bevor Sie das Bild in After Effects importieren. Eine geeignete Methode stellt die Zuweisung des Zielfarbraums – z. B. SDTV (Rec. 601) – zum Dokument in Photoshop dar. After Effects führt das Farbmanagement entsprechend der in Dokumenten (inklusive der importierten PSD-Dateien) eingebetteten Farbprofile durch.
Arbeiten mit Flash und After Effects
Wenn Sie Videos oder Animationen mit Adobe® Flash® erstellen, können Sie die Nachbearbeitung mit After Effects vornehmen. Sie können zum Beispiel aus Flash heraus Animationen und Anwendungen als QuickTime-Filme oder als FLV-Dateien (Flash Video) exportieren. Anschließend können Sie das Video in After Effects bearbeiten und optimieren.
In After Effects bearbeitete bzw. zusammengeschnittene Videos können anschließend über Flash veröffentlicht werden. After Effects-Kompositionen können auch als XFL-Inhalte exportiert werden, um sie danach in Flash weiterzubearbeiten.
In Flash und After Effects werden für einige gemeinsame Konzepte unterschiedliche Begriffe verwendet, z. B. folgende:
Ein Satz in After Effects ist das gleiche wie ein Movieclip in Flash Professional.
Das Satzbild im Satz-Bedienfeld entspricht der Bühne in Flash Professional.
Das Projekt-Bedienfeld in After Effects entspricht dem Bibliothek-Bedienfeld in Flash Professional.
Projekt-Dateien in After Effects entsprechen FLA-Dateien in Flash Professional.
In After Effects werden Filme gerendert und exportiert, während in Flash Professional SWF-Dateien veröffentlicht werden.
Weitere Informationsquellen
Die folgenden Videolehrgänge bieten weitere detaillierte Informationen zur Verwendung von Flash mit After Effects:
Importieren und Exportieren von XFL-Dateien zwischen Flash und After Effects – www.adobe.com/go/lrvid4098_xp_de.
Exportieren einer After Effects-Komposition in Flash Professional unter Verwendung von SWF, F4V/FLV und XFL – www.adobe.com/go/lrvid4105_xp_de.
Konvertieren von Metadaten und Marken in Cue-Points für den Einsatz in Flash – www.adobe.com/go/lrvid4111_xp_de.
Michael Coleman, Product Manager für After Effects, stellt ein Video einer Präsentation aus Adobe MAX auf Adobe TV zur Verfügung, in der er die Verwendung von Mocha für After Effects und Flash demonstriert, um ein Video dynamisch zur Laufzeit in Flash Player zu ersetzen: http://www.adobe.com/go/learn_aefl_vid15383v1008_de
Tom Green demonstriert in einem kurzen Videolehrgang auf der Website Layers Magazine die Verwendung des XFL-Formats für den Export eines After Effects-Satzes in Flash Professional: http://www.layersmagazine.com/exporting-xfl-fomrat-from-after-effects-to-flash.html
Die folgenden Artikel bieten weitere Informationen zur gemeinsamen Verwendung von Flash und After Effects:
Richard Harrington und Marcus Geduld stellen auf der Peachpit-Website einen Auszug aus ihrem Buch After Effects for Flash | Flash for After Effects zum Thema „Flash-Grundlagen für Benutzer von After Effects“ vor. In diesem Kapitel erläutern die Autoren Flash mit Begriffen, die einem Benutzer von After Effects geläufig sind. http://www.peachpit.com/articles/article.aspx?p=1350895
Richard Harrington und Marcus Geduld stellen einen weiteren Auszug aus Ihrem Buch After Effects for Flash | Flash for After Effects zum Thema „After Effects-Grundlagen für Benutzer von Flash“ vor. In diesem Kapitel erläutern die Autoren After Effects mit Begriffen, die einem Benutzer von Flash geläufig sind. http://www.peachpit.com/articles/article.aspx?p=1350894
Tom Green stellt einen detaillierten Artikel mit dem Titel „Integrating Flash Professional CS4 with After Effects CS4“ im Flash Developer Center zur Verfügung: http://www.adobe.com/go/learn_aefl_integrating_fl_ae_de
Robert Powers hat einen Videolehrgang auf der Slippery Rock NYC-Website bereitgestellt, der die Grundlagen im Umgang mit After Effects für einen geübten Flash Professional-Benutzer zeigt.
Exportieren von QuickTime-Videos aus Flash
Wenn Sie Animationen oder Anwendungen mit Flash erstellen, können Sie diese in Flash mit dem Befehl „Datei“ > „Exportieren“ > „Film exportieren“ als QuickTime-Filme exportieren. Bei einer Flash-Animation lässt sich die Videoausgabe für die Animation optimieren. Bei einer Flash-Anwendung rendert Flash das Video der Anwendung während der Ausführung, damit Sie die Möglichkeit haben, das Video zu bearbeiten. Auf diese Weise können Sie festhalten, welche Anwendungszweige bzw. -zustände in der Videodatei enthalten sein sollen.
Rendern und Exportieren von FLV- und F4V-Dateien aus After Effects
Wählen Sie beim Rendern des fertigen Videomaterials in After Effects das Ausgabeformat FLV oder F4V, um Video mit Wiedergabemöglichkeit in Flash Player zu rendern und zu exportieren. Sie können die FLV- bzw. F4V-Datei dann in Flash importieren und in einer SWF-Datei veröffentlichen, die im Flash Player wiedergegeben werden kann.
Importieren und Veröffentlichen von Videos in Flash
Wenn Sie eine FLV- oder F4V-Datei in Flash importieren, können Sie die visuelle Oberfläche um das Video auf unterschiedliche Weise (zum Beispiel durch Skripten oder Flash-Komponenten) steuern. So können Sie beispielsweise Wiedergabe-Steuerelemente oder andere Grafiken einbinden. Sie können auch Grafikebenen über der FLV- bzw. F4V-Datei hinzufügen, um Composite-Ergebnisse zu erzielen.
Composite-Grafiken, -Animationen und -Videos
Flash und After Effects enthalten zahlreiche Funktionen zum Durchführen komplexer Video- und Grafikzusammenstellungen. Welche Anwendung Sie verwenden, hängt von Ihren persönlichen Vorlieben und davon ab, welchen Ausgabetyp Sie erzeugen möchten.
Flash ist die mehr auf den Web-Einsatz ausgerichtete Anwendung, die letztendlich kleinere Dateien erzeugt. Bei Flash ist auch eine Laufzeitsteuerung der Animationen möglich. After Effects ist mehr auf die Produktion von Filmen und Videos ausgelegt. Das Programm enthält zahlreiche visuelle Effekte und wird generell verwendet, wenn als Ausgabeformat Videodateien erzeugt werden sollen.
Beide Anwendungen können zur Erstellung von Grafiken und Animationen eingesetzt werden. Bei beiden Anwendungen stehen eine Zeitleiste und Skriptfunktionen zur programmtechnischen Steuerung der Animationen zur Verfügung. After Effects enthält eine größere Auswahl an Effekten. Mit der ActionScript®-Sprache bietet Flash dagegen die robustere Skriptumgebung.
In beiden Anwendungen können Grafiken auf separaten Ebenen abgelegt werden. Diese Ebenen können nach Bedarf ein- und ausgeblendet werden. In beiden Anwendungen können Sie auch Effekte auf den Inhalt einzelner Ebenen anwenden.
In Flash wirken sich Composites nicht direkt auf den Videoinhalt aus, sondern lediglich auf die Darstellung des Videos bei der Wiedergabe im Flash Player. Wenn Sie dagegen importierte Videos in After Effects zusammenschneiden, enthält das exportierte Video die zusammengeschnittenen Grafiken und Effekte.
Da alle Zeichen- und Malarbeiten in After Effects auf vom importierten Video getrennten Ebenen vorgenommen werden, führt das Malen und Zeichnen nicht dazu, dass das Video verändert wird. Flash bietet zwei Zeichenmodi: einer, bei dem sich die Änderungen auf das Video auswirken, und einer, bei dem das Video unverändert bleibt.
Exportieren von After Effects-Inhalt für die Verwendung in Flash
Sie haben die Möglichkeit, After Effects-Inhalte für die Verwendung in Flash zu exportieren. Sie können eine SWF-Datei exportieren, die sofort in Flash Player wiedergegeben oder als Teil eines anderen Rich-Media-Projekts verwendet werden kann. Wenn Sie Inhalte aus After Effects im SWF-Format exportieren, wird ein Teil der Inhalte eventuell reduziert und gerastert.
Wenn Sie Inhalte aus After Effects in Flash weiterbearbeiten möchten, exportieren Sie eine Komposition als XFL-Datei. Eine XFL-Datei ist eine Flash-Datei, in der dieselben Informationen wie in einer FLA-Datei gespeichert sind, allerdings im XML-Format. Beim Exportieren einer Komposition aus After Effects als XFL für die Verwendung in Flash bleiben einige der in After Effects erstellten Ebenen und Keyframes in der Flash-Version erhalten. Wenn Sie die XFL-Datei in Flash importieren, wird die XFL-Datei dekomprimiert und die Assets aus der Datei werden entsprechend den Anweisungen aus der XFL-Datei in die FLA-Datei eingefügt.
Die folgenden Videolehrgänge bieten detaillierte Informationen zum Exportieren von XFL-Dateien aus After Effects:
Importieren und Exportieren von XFL-Dateien zwischen Flash und After Effects (Adobe.com)
Exporting XFL Format from After Effects to Flash (Tom Green, Layers Magazine)
Importieren von Flash-SWF-Dateien in After Effects
Flash bietet spezielle Werkzeuge für Vektorbilder, mit denen verschiedene Zeichnungsaufgaben durchgeführt werden können, die in After Effects oder Adobe® Illustrator® nicht möglich sind. Sie können SWF-Dateien in After Effects importieren, um sie dort mit anderen Videos zusammenzuschneiden oder als Video mit zusätzlichen kreativen Effekten zu rendern. Interaktiver Inhalt und Animation per Skript werden nicht beibehalten. Durch Keyframes definierte Animation wird beibehalten.
Jede in After Effects importierte SWF-Datei wird auf eine einzelne, durchgehend gerasterte Ebene reduziert, wobei der Alphakanal erhalten bleibt. Durchgehende Rasterung bedeutet, dass Grafiken bei Vergrößerung scharf bleiben. Die Importmethode ermöglicht die Verwendung der Root-Ebenen oder Objekte Ihrer SWF-Dateien als reibungslos gerendertes Element in After Effects. So können Sie die Bearbeitungsschritte je nach Bedarf auf die beiden Anwendungen aufteilen.
Adobe Premiere Pro und After Effects
Adobe Premiere Pro dient dem Aufnehmen, Importieren und Bearbeiten von Filmen. After Effects ist für das Erstellen von Bewegungsgrafiken, Anwenden von visuellen Effekten, Kombinieren von visuellen Elementen, Durchführen von Farbkorrekturen und Ausführen anderer Postproduktionsaufgaben für Filme konzipiert.
Projekte, Kompositionen, Sequenzen, Tracks und Ebenen lassen sich problemlos zwischen After Effects und Adobe Premiere Pro austauschen:
Sie können Projekte aus Adobe Premiere Pro in After Effects importieren. (Siehe Importieren eines Adobe Premiere Pro-Projekts.)
Sie können ein After Effects-Projekt als Adobe Premiere Pro-Projekt exportieren. (Siehe Exportieren eines After Effects-Projekt als Adobe Premiere Pro-Projekt.)
Darüber hinaus ist es möglich, Ebenen und Tracks zwischen After Effects und Adobe Premiere Pro zu kopieren und einzufügen. (Siehe Kopieren zwischen After Effects und Adobe Premiere Pro.)
Das Kopieren und Einfügen von Einstellungsebenen zwischen Premiere Pro CS6 und After Effects CS6 wird unterstützt.
Wenn Sie über Adobe Creative Suite Production Premium oder Master Collection verfügen, haben Sie außerdem folgende Möglichkeiten:
Starten Sie Adobe Premiere Pro von After Effects aus und nehmen Sie Footage auf, das Sie in After Effects verwenden möchten. (Siehe Verwenden von Adobe Premiere Pro zum Aufnehmen (nur Production Premium und Master Collection)).
Hinweis: In After Effects CS6 und Premiere Pro CS6 wurde die Einschränkung entfernt, dass Dynamic Link nur innerhalb einer Suite funktioniert (zum Beispiel funktioniert Dynamic Link jetzt zwischen CS6-Anwendungen, die als Einzelprodukte erworben wurden). In After Effects CS6 wird das Starten von Premiere Pro direkt aus After Effects und das Aufnehmen von Filmmaterial nicht unterstützt. Der Befehl „Datei“ > „Importieren“ > „In Premiere Pro erfassen“ wurde entfernt.Mithilfe von Adobe Dynamic Link können Sie in Adobe Premiere Pro mit After Effects-Kompositionen arbeiten, ohne diese vorher zu rendern. Eine dynamisch verknüpfte Komposition wird als Clip in Adobe Premiere Pro angezeigt.
Mithilfe von Adobe Dynamic Link können Sie mit Sequenzen aus Adobe Premiere Pro in After Effects arbeiten, ohne diese vorher zu rendern. Eine dynamisch verknüpfte Sequenz wird in After Effects als Footageelement angezeigt.
Starten Sie After Effects von Premiere Pro aus und erstellen Sie eine neue Komposition mit Einstellungen entsprechend den Einstellungen des Premiere Pro-Projekts.
Wählen Sie in Adobe Premiere Pro einen Satz Clips aus und konvertieren Sie diese in After Effects in eine Komposition.
Informationen über die Verwendung von Dynamic Link mit After Effects und Premiere Pro finden Sie im Abschnitt Dynamic Link und After Effects sowie in den entsprechenden Abschnitten der Hilfe zu Adobe Premiere Pro.
Einen Video-Lehrgang zum Arbeiten mit After Effects und Adobe Premiere Pro mithilfe von Dynamic Link finden Sie auf der Adobe-Website.
Arbeiten mit Adobe Encore und After Effects
Sie können in After Effects problemlos Schaltflächen und Schaltflächenebenen erstellen, die sich in Adobe Encore verwenden lassen. In Adobe Encore wird ein Benennungsstandard verwendet, um Schaltflächen zu definieren und einzelne Ebenen als Subpicture-Highlights und Videominiaturen zu kennzeichnen. Wenn Sie eine Gruppe von Ebenen in After Effects auswählen, um sie als Encore-Schaltfläche zu verwenden, wird für die Ebenen in After Effects eine Unterkomposition generiert, deren Name den Benennungsstandards für Schaltflächen entspricht.
Highlight-Ebenennamen erhalten das Präfix (=1), (=2) oder (=3) und Videominiaturen das Präfix (%).
After Effects enthält Vorlagenprojekte mit vollständigen DVD-Menüs, die Sie als Grundlage für eigene DVD-Menüs verwenden können. Um diese Vorlagenprojekte mit Adobe Bridge zu durchsuchen und zu importieren, wählen Sie „Datei“ > „Vorlagenprojekte durchsuchen“. (Siehe Vorlagenprojekte und Beispielprojekte.)Informationen über die Verwendung von Dynamic Link mit After Effects und Encore finden Sie im Abschnitt Dynamic Link und After Effects.
Video-Lehrgänge zur Verwendung von After Effects mit Encore finden Sie auf der Adobe-Website:
Paul Tuersley bietet auf der Skript-Website zu After Effects ein Skript an, mit dem Sie Untertitel in After Effects einfügen und deren Formatierung steuern können.
Zuweisen eines Subpicture-Highlights und einer Videominiatur zu einer Ebene
- Wählen Sie die Ebene aus.
- Wählen Sie „Ebene“ > „Adobe Encore“ > „Subpicture [Nummer] zuweisen“ oder „Zu Videominiatur zuweisen“.
Exportieren einer Schaltfläche für den Gebrauch in Adobe Encore
- Öffnen Sie die Komposition, die die Schaltfläche darstellt, und verschieben Sie die Zeitmarke für den aktuellen Zeitpunkt zum gewünschten Frame.
- Wählen Sie „Komposition“ > „Frame speichern unter“ (Windows) bzw. „Frame sichern unter“ (Mac OS) > „Photoshop mit Ebenen“.
Bearbeiten von Audiodaten in Adobe Soundbooth
Während des Arbeitens in After Effects kann es manchmal praktisch sein, die umfassenderen Möglichkeiten der Audiobearbeitung von Adobe Soundbooth zum Feinabstimmen von Audiodaten zu nutzen. Über den Befehl „In Adobe Soundbooth bearbeiten“ können Sie Soundbooth in After Effects starten.
Beim Bearbeiten einer reinen Audiodatei in Soundbooth (z. B. einer WAV-Datei) ändern Sie die Originaldatei. Wenn Sie eine Ebene bearbeiten, die sowohl Audio als auch Video enthält (z. B. eine AVI-Datei), ändern Sie eine Kopie der Quellaudiodatei.
- Wählen Sie die Ebene mit den Audiodaten aus, die bearbeitet werden sollen. Das Element muss in Soundbooth bearbeitbar sein.
- Wählen Sie Bearbeiten > In Adobe Soundbooth bearbeiten, um den Clip in der Bearbeitungsansicht in Soundbooth zu öffnen.
- Bearbeiten Sie die Datei und führen Sie dann einen der folgenden Schritte aus:
Wenn Sie eine reine Audioebene bearbeiten, wählen Sie „Datei“ > „Speichern“ (Windows) bzw. „Ablage“ > „Sichern“ (Mac OS), um Ihre Änderungen auf die Originalaudiodatei anzuwenden. Um die Änderungen auf eine Kopie der Audiodatei anzuwenden, wählen Sie „Datei“ > „Speichern unter“ (Windows) bzw. „Ablage“ > „Sichern unter“ (Mac OS). Wenn Sie „Datei“ > „Speichern unter“ (Windows) bzw. „Ablage“ > „Sichern unter“ (Mac OS) wählen, müssen Sie die Kopie der Datei in After Effects importieren.
Enthält die Datei, die Sie bearbeiten, sowohl Audio als auch Video, wählen Sie „Datei“ > „ Speichern unter“ (Windows) bzw. „Ablage“ > „Sichern unter“ (Mac OS). Importieren Sie die Datei nach dem Speichern in After Effects, nehmen Sie sie in die Komposition auf und schalten Sie den Ton des Originalaudios im Audio-Video-Clip aus, indem Sie den Schalter „Audio“ im Zeitleistenfenster deaktivieren.
Hinweis: Effekte, die Sie in After Effects auf Audio anwenden, werden in der an Soundbooth gesendeten Kopie nicht berücksichtigt.
Bearbeiten in Adobe Audition (CS5.5 und höher)
Während des Arbeitens in After Effects können Sie die umfassenderen Möglichkeiten der Audiobearbeitung von Adobe Audition zum Feinabstimmen von Audiodaten nutzen. Über den Befehl „In Adobe Audition bearbeiten“ können Sie Adobe Audition in After Effects starten.
Beim Bearbeiten einer reinen Audiodatei in Adobe Audition (z. B. einer WAV-Datei) ändern Sie die Originaldatei. Wenn Sie eine Ebene bearbeiten, die sowohl Audio als auch Video enthält (z. B. eine AVI-Datei), ändern Sie eine Kopie der Quellaudiodatei.
Wählen Sie die Ebene mit den Audiodaten aus, die bearbeitet werden sollen. Das Element muss in Adobe Audition bearbeitbar sein.
Wählen Sie „Bearbeiten“ > „In Adobe Audition bearbeiten“, um den Clip in der Bearbeitungsansicht in Adobe Audition zu öffnen.
Bearbeiten Sie die Datei und führen Sie dann einen der folgenden Schritte aus:
Wenn Sie eine reine Audioebene bearbeiten, wählen Sie „Datei“ > „Speichern“ (Windows) bzw. „Ablage“ > „Sichern“ (Mac OS), um Bearbeitungen auf die ursprüngliche Audiodatei anzuwenden. Sie können auch „Datei“ > „Speichern unter“ (Windows) bzw. „Ablage“ > „Sichern unter“ (Mac OS) wählen, um Ihre Bearbeitungen auf eine Kopie der Audiodatei anzuwenden. Wenn Sie „Datei“ > „Speichern unter“ (Windows) bzw. „Ablage“ > „Sichern unter“ (Mac OS) wählen, müssen Sie die Kopie der Datei in After Effects importieren.
Enthält die Datei, die Sie bearbeiten, sowohl Audio als auch Video, wählen Sie „Datei“ > „ Speichern unter“ (Windows) bzw. „Ablage“ > „Sichern unter“ (Mac OS). Wenn Sie die Datei gespeichert haben, importieren Sie sie in After Effects. Fügen Sie sie anschließend der Komposition hinzu und schalten Sie den Ton des Originalaudios im Audio-Video-Clip aus, indem Sie im Zeitleistenfenster den Schalter „Audio“ deaktivieren.
Hinweis: Effekte, die Sie in After Effects auf Audio anwenden, werden in der an Adobe Audition gesendeten Kopie nicht berücksichtigt.
Schulungen und Ressourcen zur Verwendung von Adobe Audition zum Bearbeiten von Audio aus After Effects finden Sie in diesem Beitrag im After Effects Region of Interest-Blog.
Vorlagenprojekte und Beispielprojekte
Animationsvorgaben - Überblick und Ressourcen
Vorbereiten und Importieren von Photoshop-Dateien
Rendern und Exportieren nach Flash Professional und Flash Player
Video und Animation – Übersicht
Importieren von After Effects-Kompositionen
Verwenden von After Effects zum Erweitern von Menüs
