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Effekte unter „3D-Kanal“


 
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  • Über 3D Channel-Effekte, einschließlich ProEXR-Effekte
  • Effekt „3D-Kanal extrahieren“
  • Effekt „Tiefenmaske“
  • Effekt „Tiefenschärfe“
  • Effekt „3D-Nebel“
  • Effekt „ID Matte“

Effekte von Drittanbietern in dieser Kategorie, die in After Effects enthalten sind:

  • Effekt „EXtractoR“

  • Effekt „IDentifier“

  • ID-Maske

Siehe Plug-ins von Drittanbietern im Lieferumfang von After Effects.

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    Über 3D Channel-Effekte, einschließlich ProEXR-Effekte

    Die 3D-Kanal-Effekte funktionieren auch bei 2D-Ebenen, genauer gesagt, bei 2D-Ebenen mit 3D-Informationen in Hilfskanälen. Die Quellen dieser 2D-Ebenen sind Bildsequenzen, die 3D-Szenen darstellen, die aus einer 3D-Anwendung gerendert wurden.

    Mit 3D-Kanal-Effekten können Sie 3D-Szenen in zweidimensionale Composites integrieren und diese 3D-Szenen ändern. Sie können 3D-Bilddateien importieren, die im Format RLA, RPF, Softimage PIC/ZPIC und Electric Image EI/EIZ gespeichert wurden. Bei PIC- und EI-Dateien befinden sich die 3D-Kanalinformationen in den ZPIC- bzw. EIZ-Dateien. ZPIC- und EIZ-Dateien werden von Ihnen zwar nicht importiert, solange sie sich aber im selben Ordner wie die PIC- und EI-Dateien befinden, können Sie mithilfe der Effekte unter „3D-Kanal“ auf die 3D-Kanäle zugreifen. Die Effekte unter „3D-Kanal“ wirken sich nicht auf andere Dateitypen aus.

    Die Effekte unter „3D-Kanal“ lesen und manipulieren die zusätzlichen Informationskanäle, darunter z-Tiefe, Flächennormale, Objekt-ID, Strukturkoordinaten, Hintergrundfarbe, uneingeschränkte RGB-Informationen und Material-ID. Sie können 3D-Elemente entlang der Z-Achse aufschichten, andere Elemente in eine 3D-Szene einfügen, Bereiche in 3D-Szenen weichzeichnen, 3D-Elemente isolieren, einen Nebeleffekt mit Tiefe zuweisen und 3D-Kanalinformationen extrahieren, um sie als Parameter in anderen Effekten zu verwenden.

    Wenn Sie eine Ebene mit einem 3D-Kanal-Effekt in eine 3D-Ebene konvertieren, sieht sie bei nicht frontaler Betrachtung anders aus als erwartet.

    Um die Tiefe und andere Kanalwerte eines Pixels im Infofenster anzuzeigen, wenden Sie einen 3D-Kanal-Effekt an und klicken Sie bei aktiviertem Effekt im Kompositionsfenster oder im Ebenenfenster mit dem Auswahl-Werkzeug auf das Pixel.

    Lutz Albrecht stellt auf der Adobe-Website ein zweiteiliges Dokument zur Integration von 3D-Anwendungen in After Effects bereit. Diese Artikel behandeln die Erstellung von UV-Karten, Matten und Kanälen aus verschiedenen 3D-Anwendungen, einschließlich Maxon Cinema 4D, NewTek Lightwave und Luxology modo. Anschließend wird in den Artikeln erläutert, wie Sie diese Daten mit den Plug-ins „RE:Vision Effects RE:Map“ und „fnord ProEXR“ in After Effects verwenden können.

    Dave Scotland bietet auf der CG Swot-Website einen zweiteiligen Lehrgang an, in dem demonstriert wird, wie Sie RPF-Dateien in einer 3D-Anwendung erstellen und wie Sie RPF-Dateien in After Effects verwenden. Der erste Teil erklärt das RPF-Format und die Vorgehensweise zum Erstellen von RPF-Dateien in 3DS Max. Der zweite Teil zeigt die Verwendung der Objekt-ID und Z-Tiefe in einer RPF-Datei in After Effects mit den Effekten „ID Matte“, „Tiefenschärfe“, „Tiefenmaske“ und „3D-Nebel“.

    Chris und Trish Meyer geben in einem Artikel auf der ProVideo Coalition-Website Tipps zum Verwenden der 3D-Kanaleffekte.

    Verwenden von Kanälen in OpenEXR-Dateien

    Über 3D-Kanal-Effekte lassen sich die Kanäle – z. B. ein Tiefen-Kanal – in OpenEXR-Dateien nutzen, sofern die Kanäle mit Tags versehen wurden. Im Unterschied zu einigen anderen Formaten, wie RPF, bei denen ein bestimmter Satz von Kanälen immer bestimmten Eigenschaften einer Szene zugeordnet ist, handelt es sich beim OpenEXR-Format um eine willkürliche Zusammenstellung von Kanälen ohne spezifische Bedeutung. Die Kanäle R, G, B und A sind für die Darstellung von Rot-, Grün-, Blau- und Alpha-Werten reserviert, die übrigen Kanäle können jedoch für beliebige andere Eigenschaften eingesetzt werden. Um die Namen von Kanälen bestimmten Werten zuzuordnen, damit eine Nutzung bei anderen Effekten möglich ist, können Sie eine Datei mit der Bezeichnung „OpenEXR_channel_map.txt“ einsetzen. Wenn diese Datei im selben Ordner abgelegt ist wie das Plug-in für das OpenEXR-Format, verwendet das OpenEXR-Plug-in die in der Datei enthaltenen Informationen, um Kanäle beim Importieren einer OpenEXR-Datei mit Tags zu versehen.

    After Effects enthält keine Datei „OpenEXR_channel_map.txt“, Sie können die Datei jedoch als Teil des ProEXR-Pakets von der fnord software-Website herunterladen. Zur Beispieldatei „OpenEXR_channel_map.txt“, die auf der Website von fnord software zur Verfügung steht, gehört auch Dokumentation mit einer Beschreibung der Einsatzmöglichkeiten.

    Das ProEXR-Paket von der fnord software-Website enthält außerdem das Plug-in ProEXR Comp Creator. Mit diesem Plug-in haben Sie die Möglichkeit, aus jedem der Kanäle einer OpenEXR-Datei eine Ebene zu erstellen. Die Ebenen können beispielsweise die Ausgabe einer Serie von Rendering-Durchläufen aus einer 3D-Anwendung darstellen.

    ProEXR-Plug-ins, IDentifier und EXtractoR

    Die in After Effects integrierten Plug-ins EXtractoR und IDentifier von fnord software bieten Zugriff auf mehrere Ebenen und Kanäle von OpenEXR-Dateien.

    Dokumentation zu den ProEXR-Plug-ins von fnord software steht als PDF-Dokument auf der fnord software-Website zur Verfügung. Dieses Dokument enthält auch Links zu einer EXR-Beispieldatei mit mehreren Kanälen sowie zu einem After Effects-Projekt, in dem diese Datei zum Einsatz kommt. Die im Dokument von fnord software enthaltene Anleitung zum Entfernen der OpenEXR-Plug-ins gilt nicht für After Effects CS5.

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    Effekt „3D-Kanal extrahieren“

    Mit dem Effekt „3D-Kanal extrahieren“ können Hilfskanäle als Graustufen- oder Mehrkanalfarbbilder sichtbar gemacht werden. Die resultierende Ebene können Sie dann als Steuerungsebene für andere Effekte verwenden. So können Sie beispielsweise die Tiefeninformationen aus einer Bilddatei mit 3D-Kanal extrahieren und diese dann als Einflussmatrix im Effekt „Partikelsimulation“ verwenden, oder Sie extrahieren Werte aus dem Kanal „Uneingeschränktes RGB“ und erstellen damit eine Matte, die leuchtende Lichter erzeugt.

    Um die 3D-Kanalwerte eines Pixels im Infofenster anzuzeigen, wenden Sie den Effekt „3D-Kanal extrahieren“ an, wählen Sie den Kanal im Effektfenster im Menü „3D-Kanal“ aus und klicken Sie dann bei aktiviertem Effekt im Kompositionsfenster oder im Ebenenfenster mit dem Auswahl-Werkzeug auf das Pixel.

    Dieser Effekt funktioniert mit dem 8-Bit-Farbmodus.

    Original (links) nach Anwendung des Effekts „3D-Kanal extrahieren“ bei aktivierter Option „UV-Struktur“ (rechts)

     Die folgenden Informationen basieren zum großen Teil auf den Angaben von Lutz Albrecht, der auch ein zweiteiliges Dokument zur Integration von 3D-Anwendungen auf der Adobe-Website bereitstellt:

    Weißwert, Schwarzwert
    Der Wert, der reinem Weiß bzw. reinem Schwarz entspricht.

    3D-Kanal
    Der Kanal, der aus dem 3D-Bild extrahiert werden soll:
    Z-Tiefe
    Stellt den Abstand eines bestimmten schattierten Pixels von der Kamera dar. Weiß stellt den größten Abstand dar, während schwarze Pixel der Kamera am nächsten sind. In After Effects können diese Informationen z. B. beim Effekt „Tiefenschärfe abmildern“ zum Generieren von Tiefenschärfeeffekten genutzt werden. Wenn Sie den Kanal direkt als Luminanz-Matte anwenden, erzeugen Sie einen Nebeleffekt. Dieser Kanal ist geglättet (durch Antialiasing).
    Hinweis: Die besten Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie die Einstellungen „Weißpunkt“ und „Schwarzpunkt“ für den Effekt mit den Nah- und Ferneinstellungen der Kamera in der 3D-Anwendung abgleichen, mit der das 3D-Bild erstellt wurde.

    Objekt-ID
    Jedem Objekt kann in der 3D-Anwendung ein eigener ID-Wert zugewiesen werden. Mit einer Maske, die mithilfe dieses Kanals erstellt wird, können Sie Effekte gezielt auf bestimmte Objekte in einer 3D-Szene anwenden, beispielsweise um ausgewählte Farbanpassungen vorzunehmen. Dieser Kanal ist nicht geglättet (kein Antialiasing).

    UV-Struktur
    Dieser Kanal enthält die Zuordnungskoordinaten für die Strukturen Ihres Objekts, die dem roten und grünen Kanal zugeordnet sind. Dieser Kanal ist nicht geglättet (kein Antialiasing).

    Dieser Kanal dient der Überprüfung der UV-Zuordnungen oder als Eingabe für den Effekt „Versetzen“.

    Flächennormale
    Dieser Kanal ordnet den Richtungsvektor eines jeden Punkts auf der Oberfläche eines Objekts den entsprechenden RGB-Kanälen zu. Die Vektoren verhalten sich relativ zur Kamera. Plug-ins von Drittanbietern können diesen Kanal als Basis für dynamisches Relighting und Relief-Rendering verwenden. Dieser Kanal ist geglättet (durch Antialiasing).

    Abdeckung
    Das Verhalten dieses Kanals ist bei den verschiedenen 3D-Anwendungen unterschiedlich. Er dient der Kennzeichnung von Bereichen nahe den Kanten und Konturen von Objekten und bietet dadurch Informationen über deren Glättungs- und Überlappungsverhalten.

    Hintergrund-RGB
    Dieser Kanal enthält alle RGB-Pixelwerte des Hintergrunds ohne jegliche Vordergrundobjekte. Er dient hauptsächlich der Speicherung von nur in 3D-Programmen vorkommenden dynamischen Umgebungseffekten, wie z. B. Himmel und Hintergründe, die aus verarbeitungstechnischen Strukturen erstellt werden. Dieser Kanal ist geglättet (durch Antialiasing).

    Uneingeschränktes RGB
    Dieser Kanal enthält die Farben aus der 3D-Anwendung so, wie sie dargestellt wurden, bevor Belichtungs- und Gammaanpassungen durch die Renderfunktion der 3D-Anwendung vorgenommen wurden. Dieser Kanal ist geglättet (durch Antialiasing).

    Material-ID
    Jedem Material kann in der 3D-Anwendung ein eigener ID-Wert zugewiesen werden. Mit einer Maske, die mithilfe dieses Kanals erstellt wird, können Sie Effekte gezielt auf bestimmte Materialien in einer 3D-Szene anwenden. Dieser Kanal ist nicht geglättet (kein Antialiasing).

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    Effekt „Tiefenmaske“

    Der Effekt „Tiefenmaske“ liest die Tiefeninformationen in einem 3D-Bild und schneidet das Bild an einer beliebigen Stelle entlang der Z-Achse. So können Sie damit z. B. einen Hintergrund aus einer 3D-Szene entfernen oder Objekte in eine 3D-Szene einfügen.
    Um eine Ebene in eine 3D-Szene einzufügen, wenden Sie den Effekt „Tiefenmaske“ auf die Ebene mit der 3D-Szene an. Legen Sie für die Tiefeneigenschaft die Tiefe fest, auf der Sie die neue Ebene einfügen möchten. Duplizieren Sie die 3D-Szenenebene, wählen Sie für die 3D-Szenenebene „Umkehren“ und platzieren Sie die neue Ebene im Zeitleistenfenster in der Stapelreihenfolge zwischen den beiden 3D-Szenenebenen.

    Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit-, 16-Bit- und 32-Bit-Farbmodus.

    Original (oben links), mit angewendetem Effekt (unten links), und mit angewendetem Effekt und ausgewähltem „Alpha invertieren“ (unten rechts)
    Tiefe
    Der Wert der Z-Achse, an dem das Bild geschnitten wird. Alles mit einer Tiefe unterhalb des Wertes für „Tiefe“ wird maskiert.
    Um die Tiefe eines Objekts zu ermitteln, klicken Sie im Kompositionsfenster oder Ebenenfenster mit dem Auswahl-Werkzeug darauf, während der Effekt aktiviert ist.

    Weiche Kante
    Die Weichheit des Übergangs für die Kanten der Matte.

    Umkehren
    Aktivieren, um alles zu maskieren, was eine größere Tiefe als der Wert „Tiefe“ hat. Deaktivieren, um alles zu maskieren, was eine geringere Tiefe als der Wert „Tiefe“ hat.

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    Effekt „Tiefenschärfe“

    Mit dem Effekt „Tiefenschärfe“ wird eine Kamera simuliert, die in einer 3D-Szene auf einer Ebene (Fokalebene) fokussiert, wodurch Objekte in anderen Tiefen weichgezeichnet werden. Der Effekt verwendet die Tiefeninformationen des Hilfskanals einer importierten Datei, die eine 3D-Szene darstellt. Weitere Informationen zur Verwendung der Tiefeninformationen, die After Effects für eine Kameraebene berechnet, finden Sie unter Erstellen einer Kameraebene und Ändern von Kameraeinstellungen.

    Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit-, 16-Bit- und 32-Bit-Farbmodus.

    Original (oben links) und mit Effekt „Tiefenschärfe“ unter Verwendung verschiedener Werte für „Fokalebene“ (unten links und unten rechts)
    Fokalebene
    Die Entfernung von der Fokalebene bis zur Kamera entlang der Z-Achse.
    Um die Tiefe eines Objekts im Infofenster anzuzeigen, klicken Sie im Kompositionsfenster oder Ebenenfenster mit dem Auswahl-Werkzeug auf das Objekt, während der Effekt aktiviert ist.

    Maximaler Radius
    Gibt an, in welchem Umfang die Objekte außerhalb dieser Ebene weichgezeichnet werden.

    Fokusbereich
    Ermittelt, welche Tiefen zu beiden Seiten der Fokalebene sich im Fokus befinden.

    Fokalbereich
    Je höher der Wert, desto schneller verlieren die Elemente mit zunehmender Entfernung von der Fokalebene an Schärfe.

    Dave Scotland bietet auf der CG Swot-Website einen Video-Lehrgang an, in dem er demonstriert, wie Sie den Effekt „Tiefenschärfe“ auch für eine 3D-Datei verwenden können, die ohne optimale Tiefeneinstellungen gerendert wurde.

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    Effekt „3D-Nebel“

    Der Effekt „3D-Nebel“ simuliert Nebel, indem er vorgibt, es gäbe ein Streuungsmedium in der Luft, das Objekte diffuser erscheinen lässt, je weiter hinten sie auf der Z-Achse liegen.

    Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit-, 16-Bit- und 32-Bit-Farbmodus.

    Hinweis: Wie alle Effekte der Kategorie „3D-Kanal“ basiert auch der Effekt „3D-Nebel“ auf den Tiefendaten aus Bildsequenzdateien des Typs, wie er aus einer 3D-Anwendung gerendert wird. Allgemeine Informationen zu 3D-Kanal-Effekten finden Sie unter Über 3D Channel-Effekte, einschließlich ProEXR-Effekte. Informationen zum Simulieren von Nebel in After Effects finden Sie unter Zusammenstellen von Nebel, Rauch und Wolken.
    Original (oben links), mit „Verlaufsebene“ (unten links) und mit Effekt „3D-Nebel“ (unten rechts)
    Start des Nebels (Entf.)
    Gibt an, an welchem Punkt auf der Z-Achse die diffuse Streuung beginnt.
    Um die Tiefe eines Objekts zu ermitteln, klicken Sie im Kompositionsfenster oder Ebenenfenster mit dem Auswahl-Werkzeug darauf, während der Effekt aktiviert ist.

    Ende des Nebels (Entf.)
    Gibt an, an welchem Punkt auf der Z-Achse die Streuung ihren Höchstwert erreicht.

    Streuungsdichte
    Gibt an, wie schnell sich der Nebel ausbreitet. Je höher der Wert, desto dichter der Nebel, der sich vom Ausgangspunkt ausbreitet.

    Nebliger Hintergrund
    Erstellt einen nebligen Hintergrund (Standard). Deaktivieren Sie diese Option, um im Hintergrund der 3D-Szene Transparenz zu schaffen, damit sie über eine andere Ebene gelegt werden kann.

    Verlaufsebene
    (Optional) Eine Graustufenebene, die als Steuerungsebene verwendet wird und deren Luminanzwerte sich auf die Nebeldichte beziehen. Mit dem Effekt „Turbulente Störung“ können Sie beispielsweise eine wirbelnde Steuerungsebene für atmosphärischen Nebel erstellen. Vergewissern Sie sich, dass die Dimensionen der Verlaufsebene mindestens so groß sind wie die Dimensionen der 3D-Szenenebene.

    Ebenenanteil
    Gibt an, wie stark die Verlaufsebene die Nebeldichte beeinflusst.

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    Effekt „ID Matte“

    Viele 3D-Programme versehen jedes Element in einer Szene mit einer eindeutigen Objekt-ID. Der Effekt „ID Matte“ erstellt anhand dieser Informationen eine Matte, die alles außer dem gewünschten Element in der Szene ausschließt.

    Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit-, 16-Bit- und 32-Bit-Farbmodus.

    Original (oben links), mit Effekt „ID Matte“ und Alien im Vordergrund als ID-Auswahl (unten links) und als Composite mit neuem Hintergrund (unten rechts)
    Hilfskanal Kanal
    Zum Isolieren von Elementen auf der Basis der Objekt-ID bzw. Material-ID.

    ID-Auswahl
    Die ID für ein Objekt.
    Um die ID eines Objekts zu ermitteln, wählen Sie im Effekteinstellungsfenster im Menü „Kanal“ den ID-Typ aus und klicken Sie im Kompositionsfenster oder Ebenenfenster mit dem Auswahl-Werkzeug auf das Objekt, während der Effekt aktiviert ist. Wenn für „Hilfskanal“ die Objekt-ID ausgewählt ist, aktualisiert die ID-Auswahl automatisch die Objekt-ID des Objekts, auf das Sie klicken.

    Weiche Kante
    Die Weichheit des Übergangs für die Kanten der Matte.

    Umkehren
    Kehrt die Auswahl um. Aktivieren Sie diese Option, um das durch die ID-Auswahl angegebene Objekt zu maskieren. Deaktivieren Sie die Option, um alles außer dem Objekt zu maskieren (Standard).

    Abdeckung verwenden
    Erstellt eine sauberere Matte, indem die hinter dem Objekt gespeicherten Farben aus den Pixeln entlang der Kante der Matte entfernt werden. Diese Option funktioniert nur, wenn das 3D-Bild einen Abdeckungskanal enthält, in dem Informationen zu den Farben hinter Objekten gespeichert sind.

    Verwandte Hilfethemen

    Importieren und Verwenden von 3D-Dateien aus anderen Anwendungen

    3D-Ebenen

    Vorbereiten und Importieren von 3D-Bilddateien

    Rechtliche Hinweise   |   Online-Datenschutzrichtlinien