Arbeiten mit Füllmethoden für Ebenen
Füllmethoden für Ebenen steuern, wie eine Ebene mit darunter liegenden Ebenen überblendet wird bzw. mit ihnen interagiert. Die Füllmethoden für Ebenen in After Effects (früher als Ebenenmodi und manchmal als Übertragungsmodi bezeichnet) sind identisch mit den Füllmethoden in Adobe Photoshop.
Bei den meisten Füllmethoden werden nur die Farbwerte der Quellebene verändert, nicht der Alphakanal. Die Füllmethode „Alpha addieren“ wirkt sich auf den Alphakanal der Quellebene aus und die Füllmethoden „Silhouette“ und „Schablone“ wirken sich auf die Alphakanäle der darunter liegenden Ebenen aus.
Sie können die Füllmethoden nicht direkt mit Keyframes animieren. Wenn Sie eine Füllmethode für einen bestimmten Zeitpunkt ändern möchten, teilen Sie die Ebene an diesem Zeitpunkt und wenden Sie die neue Füllmethode auf den Teil der Ebene an, der weiterläuft. Sie können auch Effekte zur ebenenübergreifenden Berechnung verwenden. Damit erzielen Sie ähnliche Ergebnisse wie mit Füllmethoden, die Effekte können sich jedoch im Laufe der Zeit ändern.
Jede Ebene verfügt über eine Füllmethode, selbst wenn es sich dabei um die Standardfüllmethode „Normal“ handelt.
Füllmethoden für mehrere Masken in einer einzelnen Ebene werden Maskenmodi genannt.
Einige Effekte verfügen über eigene Füllmethodenoptionen. Weitere Informationen finden Sie in den Beschreibungen der einzelnen Effekte.
Trish und Chris Meyer bieten in diesem PDF-Dokument auf der Artbeats-Website Tipps und Tricks an, wie Sie mit Füllmethoden den Anschein eines Films erwecken können.
Trish und Chris Meyer erläutern im PDF-Artikel „Writing on the Wall“ auf der Artbeats-Website, wie Sie Text mit Füllmethoden, Ebenenstilen und dem Effekt „Versetzen“ so überblenden, dass er als Teil einer Oberfläche erscheint.
Füllmethodenreferenz
Alle in diesem Abschnitt beschriebenen Füllmethoden stehen für Füllungen zwischen Ebenen zur Verfügung. Einige dieser Optionen sind für Malstriche, Ebenenstile und Effekte verfügbar.
Detaillierte Informationen zu den Konzepten und Algorithmen hinter diesen Füllmethoden, wie sie in verschiedenen Adobe-Anwendungen implementiert sind, finden Sie in Abschnitt 7.2.4 von Version 1.7 der PDF-Referenz auf der Adobe-Website.
Das Menü „Füllmethode“ ist, basierend auf Ähnlichkeiten zwischen den Ergebnissen der Füllmethoden, in acht Kategorien unterteilt. Die Kategoriennamen werden nicht auf der Oberfläche angezeigt. Die Kategorien sind lediglich durch Trennlinien im Menü voneinander getrennt.
- Kategorie „Normal“
- Normal, Streuen, Sprenkeln mit Rauschen. Die Ergebnisfarbe eines Pixels wird nicht von der Farbe des zugrunde liegenden Pixels beeinträchtigt, es sei denn, die Deckkraft beträgt für die Quellebene weniger als 100 %. Durch die Füllmethoden „Streuen“ werden einige der Pixel der Quellebene transparent.
- Kategorie „Subtraktiv“
- Abdunkeln, Multiplizieren, Farbig nachbelichten, Farbig nachbelichten - klassisch, Linear nachbelichten, Dunklere Farbe. Bei diesen Füllmethoden werden Farben meist abgedunkelt, teilweise durch das Vermischen von Farben, wie beim Vermischen von Farbpigmenten in Anstrichfarbe.
- Kategorie „Additiv“
- Addieren, Aufhellen, Negativ multiplizieren, Farbig abwedeln, Farbig abwedeln - klassisch, Linear abwedeln, Hellere Farbe. Bei diesen Füllmethoden werden Farben meist aufgehellt, teilweise durch das Vermischen von Farben, wie beim Vermischen von projiziertem Licht.
- Kategorie „Komplex“
- Ineinander kopieren, Weiches Licht, Hartes Licht, Lineares Licht, Strahlendes Licht, Punktuelles Licht, Harte Mischung. Diese Füllmethoden führen verschiedene Vorgänge an den Quell- und Untergrundfarben aus, sofern eine der Farben heller als 50 % Grau ist.
- Kategorie „Differenz“
- Differenz, Differenz – klassisch, Ausschluss, Subtrahieren, Dividieren. Diese Füllmethoden erstellen Farben anhand der Differenz zwischen den Werten der Quellfarbe und der Untergrundfarbe.
- Kategorie „HSL“
- Farbton, Sättigung, Farbe, Luminanz. Diese Füllmethoden übertragen eine oder mehrere der Komponenten der HSL-Farbrepräsentation (Farbton, Sättigung und Luminanz) von der Untergrundfarbe auf die Ergebnisfarbe.
- Kategorie „Matte“
- Alphaschablone, Luminanzschablone, Alphasilhouette, Luminanzsilhouette. Diese Füllmethoden konvertieren im Wesentlichen die Quellebene in eine Matte für alle zugrunde liegenden Ebenen.
Bei den Füllmethoden „Schablone“ und „Silhouette“ werden der Alphakanal oder die Luminanzwerte einer Ebene verwendet, um die Alphakanäle aller unter dieser Ebene liegenden Ebenen zu beeinflussen. Diese Füllmethoden unterscheiden sich von der Verwendung einer bewegten Maske, da sie sich nur auf eine Ebene auswirken. Schablonenmodi schneiden durch alle Ebenen, sodass Sie beispielsweise mehrere Ebenen durch den Alphakanal der Schablonenebene anzeigen können. Silhouettenmodi blockieren alle darunter liegenden Ebenen, auf die die Füllmethode angewendet wurde, sodass Sie ein Loch durch mehrere Ebenen gleichzeitig schneiden können. Um zu verhindern, dass die Füllmethoden „Silhouette“ und „Schablone“ alle darunter liegenden Ebenen blockieren bzw. durchschneiden, erstellen Sie Unterkompositionen der Ebenen, die Sie beeinflussen möchten, und verschachteln Sie sie in Ihrer Komposition.
Schablone (links) zeigt alle Ebenen unterhalb der Schablonenebene durch den Frame des Alphakanals der Schablonenebene; Silhouette (rechts) schneidet ein Loch durch alle Ebenen unterhalb der Silhouettenebene.Chris und Trish Meyer erklären in einem Artikel auf der ProVideo Coalition-Website die Füllmethoden für Schablonen.
- Kategorie „Dienstprogramm“
- Alpha addieren, Luminanz integrieren. Diese Füllmethoden dienen speziellen Dienstprogrammfunktionen.
Füllmethodenbeschreibungen
In den folgenden Beschreibungen werden diese Termini verwendet:
Die Quellfarbe ist die Farbe der Ebene oder des Malstrichs, auf die/den die Füllmethode angewendet wird.
Die Untergrundfarbe ist die Farbe der kombinierten Ebenen unterhalb der Quellebene oder des Malstrichs in der Stapelreihenfolge der Ebenen im Zeitleistenfenster.
Die Ergebnisfarbe ist die Ausgabe des Füllvorgangs, die Farbe des Composite.
- Normal
- Die Ergebnisfarbe ist die Quellfarbe. In diesem Modus wird die Untergrundfarbe ignoriert. „Normal“ ist der Standardmodus.
- Streuen
- Die Ergebnisfarbe für jeden Pixel ist entweder die Quellfarbe oder die Untergrundfarbe. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Ergebnisfarbe die Quellfarbe ist, hängt von der Deckkraft der Quelle ab. Beträgt die Deckkraft der Quelle 100 %, ist die Ergebnisfarbe die Quellfarbe. Beträgt die Deckkraft der Quelle 0 %, ist die Ergebnisfarbe die Untergrundfarbe. Streuen und Sprenkeln mit Rauschen funktionieren nicht in 3D-Ebenen.
- Sprenkeln mit Rauschen
- Wie „Streuen“, mit der Ausnahme, dass die Wahrscheinlichkeitsfunktion für jeden Frame neu berechnet wird, sodass das Ergebnis im Laufe der Zeit abweicht.
- Abdunkeln
- Jeder Ergebnisfarben-Kanalwert wird durch den jeweils niedrigeren (dunkleren) dieser beiden Werte bestimmt: Quellfarben-Kanalwert und entsprechender Untergrundfarben-Kanalwert.
- Multiplizieren
- Multipliziert bei jedem Farbkanal den Quellfarben-Kanalwert mit dem Untergrundfarben-Kanalwert und teilt das Ergebnis durch den Höchstwert für 8-Bit-, 16-Bit- oder 32-Bit-Pixel, je nach der Farbtiefe des Projekts. Die Ergebnisfarbe ist niemals heller als das Original. Wenn eine der Eingabefarben Schwarz ist, ist die Ergebnisfarbe Schwarz. Wenn eine der Eingabefarben Weiß ist, hat die Ergebnisfarbe die Farbe der anderen Eingabefarbe. Bei dieser Füllmethode wird das Zeichnen mit mehreren Markierstiften auf Papier bzw. das Platzieren mehrerer Gele vor einem Licht simuliert. Wenn Sie eine Farbe mit einer anderen Farbe als Schwarz oder Weiß mischen, ergibt sich bei dieser Füllmethode mit jeder Ebene bzw. jedem Malstrich eine dunklere Farbe.
- Farbig nachbelichten
- Die Ergebnisfarbe ist eine Abdunklung der Quellfarbe, um die Untergrundfarbe durch Erhöhung des Kontrasts zu reflektieren. Reines Weiß in der ursprünglichen Ebene ändert die Hintergrundfarbe nicht.
- Farbig nachbelichten - klassisch
- Dies ist die Methode „Farbig nachbelichten“ aus After Effects 5.0 und früheren Programmversionen, die nun den Zusatz „klassisch“ hat. Verwenden Sie diese Option, um die Kompatibilität mit älteren Projekten zu erhalten, und setzen Sie sonst „Farbig nachbelichten“ ein.
- Linear nachbelichten
- Die Ergebnisfarbe ist eine Abdunklung der Quellfarbe, um die Untergrundfarbe zu reflektieren. Reines Weiß bewirkt keine Änderung.
- Dunklere Farbe
- Die Farbe jedes Ergebnispixels wird durch den Farbwert des dunkleren dieser beiden Werte bestimmt: dem Wert der Quellfarbe und dem Wert der entsprechenden Untergrundfarbe. „Dunklere Farbe“ ähnelt der Option „Abdunkeln“, ist jedoch nicht auf einzelne Farbkanäle anwendbar.
- Addieren
- Jeder Ergebnisfarben-Kanalwert ist die Summe der entsprechenden Farbkanalwerte der Quellfarbe und der Untergrundfarbe. Die Ergebnisfarbe ist niemals dunkler als eine der beiden Eingabefarben.
- Aufhellen
- Jeder Ergebnisfarben-Kanalwert wird durch den jeweils höheren (helleren) dieser beiden Werte bestimmt: Quellfarben-Kanalwert und entsprechender Untergrundfarben-Kanalwert.
- Negativ multiplizieren
- Multipliziert die Komplementärfarben der Kanalwerte und nimmt dann die Komplementärfarbe des Ergebnisses. Die Ergebnisfarbe ist niemals dunkler als eine der beiden Eingabefarben. Die Verwendung des Modus „Negativ multiplizieren“ ähnelt der gleichzeitigen Projektion von mehreren Fotos auf dieselbe Fläche.
- Farbig abwedeln
- Die Ergebnisfarbe ist eine Aufhellung der Quellfarbe, wobei durch eine Verringerung des Kontrasts die Untergrundfarbe reflektiert wird. Wenn die Quellfarbe reines Schwarz ist, ist die Untergrundfarbe die Ergebnisfarbe.
- Farbig abwedeln - klassisch
- Dies ist die Methode „Farbig abwedeln“ aus After Effects 5.0 und früheren Programmversionen, die nun den Zusatz „klassisch“ hat. Verwenden Sie diese Option, um die Kompatibilität mit älteren Projekten zu erhalten, und setzen Sie sonst „Farbig abwedeln“ ein.
- Linear abwedeln
- Die Ergebnisfarbe ist eine Aufhellung der Quellfarbe, um die Untergrundfarbe durch Erhöhung der Helligkeit zu reflektieren. Wenn die Quellfarbe reines Schwarz ist, ist die Untergrundfarbe die Ergebnisfarbe.
- Hellere Farbe
- Die Farbe jedes Ergebnispixels wird durch den Farbwert des helleren dieser beiden Werte bestimmt: dem Wert der Quellfarbe und dem Wert der entsprechenden Untergrundfarbe. „Hellere Farbe“ ähnelt der Option „Aufhellen“, ist jedoch nicht auf einzelne Farbkanäle anwendbar.
- Ineinander kopieren
- Die Kanalwerte der Eingabefarben werden multipliziert oder negativ multipliziert, abhängig davon, ob die Untergrundfarbe heller als 50 % Grau ist. Das Ergebnis behält Glanzlichter und Schatten in der Hintergrundebene bei.
- Weiches Licht
- Verdunkelt die Farbkanalwerte der Hintergrundebene oder hellt sie auf, je nach Quellfarbe. Das Ergebnis ähnelt der Wirkung, die ein Anstrahlen der Hintergrundebene mit diffusem Scheinwerferlicht hätte. Bei jedem Farbkanalwert ist die Ergebnisfarbe heller als die Untergrundfarbe, wenn die Quellfarbe heller als 50 % Grau ist; ähnlich dem Abwedeleffekt. Wenn die Quellfarbe dunkler als 50 % Grau ist, ist die Ergebnisfarbe dunkler als die Untergrundfarbe, ähnlich dem Nachbelichtungseffekt. Eine schwarze oder weiße Ebene wird deutlich dunkler oder heller, jedoch nicht vollständig schwarz oder weiß.
- Hartes Licht
- Die Kanalwerte der Eingabefarben werden je nach der ursprünglichen Quellfarbe multipliziert oder negativ multipliziert. Das Ergebnis ähnelt der Wirkung, die ein Anstrahlen der Ebene mit grellem Scheinwerferlicht hätte. Bei jedem Farbkanalwert ist die Ebene heller, wenn die Untergrundfarbe heller als 50 % Grau ist, als würde sie negativ multipliziert. Ist die Hintergrundfarbe dunkler als 50 % Grau, wird die Ebene abgedunkelt, als würde sie multipliziert. Diese Methode ist hilfreich, um den Eindruck von Schatten auf einer Ebene zu erzielen.
- Lineares Licht
- Die Farben werden je nach Hintergrundfarbe durch Erhöhen oder Verringern der Helligkeit abgewedelt oder nachbelichtet. Ist die Hintergrundfarbe heller als 50 % Grau, wird die Ebene durch Erhöhen der Helligkeit heller. Ist die Hintergrundfarbe dunkler als 50 % Grau, wird die Ebene durch Verringern der Helligkeit dunkler.
- Strahlendes Licht
- Die Farben werden je nach Hintergrundfarbe durch Erhöhen oder Verringern des Kontrasts abgewedelt oder nachbelichtet. Ist die Hintergrundfarbe heller als 50 % Grau, wird die Ebene durch Verringern des Kontrasts heller. Ist die Hintergrundfarbe dunkler als 50 % Grau, wird die Ebene durch Erhöhen des Kontrasts dunkler.
- Punktuelles Licht
- Ersetzt die Farben je nach Hintergrundfarbe. Wenn die Hintergrundfarbe heller als 50 % Grau ist, werden Pixel ersetzt, die dunkler als die Hintergrundfarbe sind. Pixel, die heller als die Hintergrundfarbe sind, bleiben unverändert. Wenn die Hintergrundfarbe dunkler als 50 % Grau ist, werden Pixel ersetzt, die heller als die Hintergrundfarbe sind. Pixel, die dunkler als die Hintergrundfarbe sind, bleiben unverändert.
- Harte Mischung
- Verstärkt den Kontrast der Hintergrundebene, die unter einer Maske auf der Quellebene sichtbar ist. Die Maskengröße definiert den Kontrastbereich. Die invertierte Quellebene bestimmt den Mittelpunkt des Kontrastbereichs.
- Differenz
- Zieht bei jedem Farbkanal die dunkleren Eingabewerte von den helleren ab. Beim Malen mit Weiß werden die Werte der Hintergrundfarbe invertiert; beim Malen mit Schwarz erfolgt keine Änderung.
Wenn Sie zwei Ebenen mit identischen visuellen Elementen ausrichten möchten, platzieren Sie eine Ebene über der anderen und legen Sie die Füllmethode der oberen Ebene auf „Differenz“ fest. Anschließend können Sie die eine oder andere Ebene so lange verschieben, bis die Pixel des auszurichtenden visuellen Elements ganz schwarz sind. Dies bedeutet, dass die Differenz zwischen den Pixeln Null beträgt und deshalb alle Elemente exakt übereinander liegen. - Differenz - klassisch
- Dies ist die Methode „Differenz“ aus After Effects 5.0 und früheren Programmversionen, die nun den Zusatz „klassisch“ hat. Verwenden Sie diese Option, um die Kompatibilität mit älteren Projekten zu erhalten, und setzen Sie sonst „Differenz“ ein.
- Ausschluss
- Hiermit erzielen Sie ein ähnliches Ergebnis wie mit „Differenz“, der Kontrast ist hier jedoch etwas geringer. Wenn die Quellfarbe Weiß ist, ist die Ergebnisfarbe die Komplementärfarbe der Untergrundfarbe. Wenn die Quellfarbe Schwarz ist, ist die Untergrundfarbe die Ergebnisfarbe.
- Subtrahieren
- Subtrahiert die Ausgangsfarbe von der Untergrundfarbe. Wenn die Quellfarbe Schwarz ist, ist die Untergrundfarbe die Ergebnisfarbe. Das Ergebnis der Farbwerte kann bei Projekten mit 32-Bit-Kanal unter 0 liegen.
- Dividieren
- Dividiert die Untergrundfarbe durch die Ausgangsfarbe. Wenn die Quellfarbe Weiß ist, ist die Untergrundfarbe die Ergebnisfarbe. Das Ergebnis der Farbwerte kann bei Projekten mit 32-Bit-Kanal über 1,0 liegen.
- Farbton
- Die Ergebnisfarbe hat die Luminanz und Sättigung der Untergrundfarbe und den Farbton der Quellfarbe.
- Sättigung
- Die Ergebnisfarbe hat die Luminanz und den Farbton der Untergrundfarbe und die Sättigung der Quellfarbe.
- Farbe
- Die Ergebnisfarbe hat die Luminanz der Untergrundfarbe und den Farbton und die Sättigung der Quellfarbe. Bei dieser Methode bleiben die Graustufen in der Untergrundfarbe erhalten. Dies ist nützlich für das Kolorieren von Graustufenbildern und das Einfärben von Farbbildern.
- Luminanz
- Die Ergebnisfarbe hat den Farbton und die Sättigung der Untergrundfarbe und die Luminanz der Quellfarbe. Diese Methode ist das Gegenstück zu der Methode „Farbe“.
- Alphaschablone
- Erstellt eine Schablone unter Verwendung des Alphakanals der Ebene.
- Luminanzschablone
- Erstellt eine Schablone unter Verwendung der Luminanzwerte der Ebene. Die helleren Pixel der Ebene sind deckender als die dunklen Pixel.
- Alphasilhouette
- Erstellt eine Silhouette unter Verwendung des Alphakanals der Ebene.
- Luminanzsilhouette
- Erstellt eine Silhouette unter Verwendung der Luminanzwerte der Ebene. Erzeugt Transparenz in bemalten Bereichen der Ebene, wodurch die darunter liegenden Ebenen bzw. der Hintergrund sichtbar werden. Der Luminanzwert der Füllfarbe bestimmt die Deckkraft in der Ergebnisfarbe. Die helleren Pixel der Quelle verursachen mehr Transparenz als die dunklen Pixel. Beim Malen mit reinem Weiß entsteht 0 % Deckkraft. Malen mit reinem Schwarz bewirkt keine Änderung.
- Alpha addieren
- Kombiniert Ebenen normal, addiert jedoch komplementäre Alphakanäle, um einen nahtlosen Transparenzbereich zu erstellen. Diese Option ist hilfreich für das Entfernen von sichtbaren Kanten aus zwei Alphakanälen, die in Relation zueinander umgekehrt sind, oder für das Entfernen aus den Alphakanalkanten zweier aneinander grenzender Ebenen, die animiert werden. Hinweis: Wenn Ebenen Rand an Rand ausgerichtet sind, können manchmal Nahtstellen zwischen den Ebenen auftreten. Dies gilt insbesondere für 3D-Ebenen, die an den Rändern zusammengefügt sind, um ein 3D-Objekt zu bilden. Wenn die Ränder einer Ebene geglättet sind, tritt an den Rändern teilweise Transparenz auf. Wenn zwei Bereiche mit 50 % Transparenz einander überlappen, ist das Ergebnis nicht 100 % Deckkraft, sondern nur 75 % Deckkraft, da als Rechenoperation standardmäßig die Multiplikation verwendet wird. (50 % des Lichts durchdringt eine Ebene und 50 % des verbleibenden Lichts durchdringen die nächste Ebene, sodass insgesamt 25 % durch das System dringen.) Dies entspricht der teilweisen Transparenz der realen Welt. In manchen Fällen ist dieses Verhalten jedoch nicht erwünscht. Stattdessen möchten Sie, dass die beiden 50 % deckenden Bereiche zu einer nahtlosen, vollständig deckenden Verbindung kombiniert werden. Sie möchten, dass die Alpha-Werte addiert werden. In diesen Fällen verwenden Sie die Füllmethode „Alpha addieren“.
- Luminanz integrieren
- Verhindert das Beschneiden von Farbwerten, die den Alphakanalwert nach der Bearbeitung überschreiten, dadurch, dass sie der Komposition hinzugefügt werden. Dies ist hilfreich für die Kombination gerenderter Linsen- oder Lichteffekte (wie zum Beispiel Blendenflecke) aus Footage mit integrierten Alphakanälen. Dadurch erhalten Sie möglicherweise auch bessere Ergebnisse bei der Komposition von Footage aus Matting-Software anderer Anbieter. Beim Verwenden dieser Methode erzielen Sie die besten Ergebnisse, wenn Sie die Interpretation des integrierten Alpha-Quellfootage auf direktes Alpha einstellen.
Ebenenstile
In Photoshop können Sie aus einer Vielzahl von Ebenenstilen auswählen (z. B. Schatten, Schein und abgeflachte Kanten), mit denen sich das Aussehen von Ebenen schnell ändern lässt. In After Effects können diese Ebenenstile beim Importieren von Photoshop-Ebenen beibehalten werden. Sie können diese Ebenenstile in After Effects auch anwenden und die Eigenschaften animieren.
Sie können alle Ebenenstile innerhalb von After Effects kopieren und einfügen, einschließlich der Ebenenstile, die Sie aus PSD-Dateien in After Effects importiert haben. Richard Harrington demonstriert auf der Creative COW-Website in einem Video-Lehrgang, wie Sie eine Bibliothek mit Ebenenstilen aus Photoshop in After Effects importieren, damit Sie die benutzerdefinierten Ebenenstile in After Effects verwenden, ändern, kopieren und einfügen können.Zu den Ebenenstilen, die visuelle Elemente hinzufügen, wie z. B. Schlagschatten oder Farbüberlagerung, enthält jede Eigenschaftsgruppe „Ebenenstile“ einer Ebene eine Eigenschaftsgruppe „Überblendungsoptionen“. Mit den Einstellungen „Überblendungsoptionen“ haben Sie eine leistungsstarke und flexible Steuerung der Füllvorgänge.
Obwohl Ebenenstile in Photoshop als Effekte bezeichnet werden, entsprechen sie mehr den Füllmethoden in After Effects. Die Ebenenstile folgen in der standardmäßigen Renderreihenfolge den Transformationen, wobei Effekte den Transformationen vorangehen. Ein weiterer Unterschied liegt darin, dass jeder Ebenenstil direkt mit den darunter liegenden Ebenen in der Komposition gemischt wird, wobei ein Effekt auf der Ebene gerendert wird, auf die er angewendet wird. Das Ergebnis davon interagiert mit den darunter liegenden Ebenen als Ganzes.
Wenn Sie eine Photoshop-Datei, die Ebenen als Komposition enthält, importieren, können Sie editierbare Ebenenstile beibehalten oder Ebenenstile in ein Footage reduzieren. Wenn Sie nur eine Ebene importieren, die Ebenenstile enthält, können Sie wählen, ob Sie den Ebenenstil ignorieren oder in ein Footage reduzieren möchten. Sie können jederzeit reduzierte Ebenenstile in editierbare Ebenenstile für jede Ebene in After Effects, die auf einem Photoshop-Footage basiert, konvertieren.
After Effects kann alle Ebenenstile in importierten Photoshop-Dateien übernehmen, Sie können in After Effects jedoch nur einige bestimmte Ebenenstile und Steuerungen hinzufügen und ändern.
Ebenenstile, die Sie in After Effects anwenden und bearbeiten können
- Schlagschatten
- Fügt einen Schatten hinzu, der hinter die Ebene fällt.
- Schatten nach innen
- Fügt einen Schatten hinzu, der innerhalb des Ebeneninhalts verläuft. Die Ebene wirkt dadurch „versenkt“.
- Schein nach außen
- Fügt einen Glanz hinzu, der vom Inhalt der Ebene nach außen abstrahlt.
- Schein nach innen
- Fügt einen Glanz hinzu, der vom Inhalt der Ebene nach innen abstrahlt.
- Abgeflachte Kante und Relief
- Fügt verschiedene Kombinationen von Glanzlichtern und Schatten hinzu.
Verwenden Sie beispielsweise den Ebenenstil „Abgeflachte Kante und Relief“ anstelle des Effekts „Alpha abschrägen“, wenn Sie andere Füllmethoden auf die Lichter und Tiefen einer Schräge anwenden möchten. - Glanz
- Wendet einen Schatten nach innen an, der eine glänzende Oberfläche bewirkt.
- Farbüberlagerung
- Füllt den Inhalt der Ebene mit einer Farbe.
- Verlaufsüberlagerung
- Füllt den Inhalt der Ebene mit einem Verlauf.
- Kontur
- Zeichnet eine Kontur des Inhalts der Ebene.
Hinzufügen, Entfernen und Konvertieren von Ebenenstilen
- Um reduzierte Ebenenstile in editierbare Ebenenstile zu konvertieren, wählen Sie eine oder mehrere Ebenen aus und wählen Sie „Ebene“ > „Ebenenstile“ > „In editierbare Formate umwandeln“.
- Um Ebenenstile ausgewählten Ebenen hinzuzufügen, wählen Sie „Ebene“ > „Ebenenstile“ und wählen Sie im Menü einen Ebenenstil aus.
- Um einen Ebenenstil zu löschen, wählen Sie diesen im Zeitleistenfenster aus und drücken Sie „Löschen“.
- Um alle Ebenenstile ausgewählter Ebenen zu löschen, wählen Sie „Ebene“ > „Ebenenstile“ > „Alle entfernen“.
Wenn ein Ebenenstil auf eine Vektor-Ebene angewendet wird, wie z. B. eine Textebene, eine Formebene oder eine Ebene, die auf einem Illustrator-Footageelement basiert, werden visuelle Elemente, die den Kanten von Ebeneninhalten zugewiesen werden, den Konturen von Vektorobjekten zugewiesen, wie z. B. Textzeichen oder Formen. Wenn ein Ebenenstil auf eine Ebene angewendet wird, die auf einem Nicht-Vektor Footageelement basiert, wird der Ebenenstil den Kanten der Grenzen oder Masken der Ebene zugewiesen.
Sie können einen Ebenenstil auf eine 3D-Ebene anwenden. Eine Ebene mit einem Ebenenstil kann sich jedoch nicht mit anderen 3D-Ebenen schneiden oder mit diesen interagieren, um Schatten zu werfen oder zu erhalten. 3D-Ebenen zu beiden Seiten einer Ebene mit einem Ebenenstil können nicht miteinander interagieren bzw. Schatten aufeinander werfen.
Wenn Sie auf eine Textebene aus einer Photoshop-Datei den Befehl „Ebene“ > „In editierbaren Text umwandeln“ anwenden, werden auch sämtliche Ebenenstile auf dieser Ebene in editierbare Ebenenstile umgewandelt.
Einstellungen für Ebenenstile
Jeder Ebenenstil besitzt seine eigenen Eigenschaften im Zeitleistenfenster.
- An Ebene ausrichten
- Die Verlaufsfüllung wird anhand des Begrenzungsrahmens der Ebene berechnet.
- Höhe
- Für den Ebenenstil „Abgeflachte Kante und Relief“ die Erhebung einer Lichtquelle über der Ebene, die in Grad angegeben ist.
- Faktor
- Verkleinert die Begrenzungen der Matte eines Schatten-nach-innen- oder Schein-nach-innen-Effekts vor dem Weichzeichnen.
- Abstand
- Der Abstand für einen Schatten- oder Glanz-Ebenenstil.
- Lichtermodus, Tiefenmodus
- Legt die Füllmethode für Lichter oder Tiefen einer abgeflachten Kante oder eines Reliefs fest.
- Zittern
- Bewirkt Variationen bei der Anwendung der Farben und Deckkraft eines Verlaufs, wodurch das Banding reduziert wird.
- Ebene spart Schlagschatten aus
- Steuert die Sichtbarkeit eines Schlagschattens auf einer halbtransparenten Ebene.
- Umkehren
- Dreht die Ausrichtung eines Verlaufs.
- Skalierung
- Passt den Verlauf an.
- Überragen
- Erweitert die Begrenzungen der Matte vor dem Weichzeichnen.
- Globales Licht verwenden
- Stellen Sie diese Option auf „Ein“, um „Globaler Lichtwinkel“ und „Globale Beleuchtung - Höhe“ aus der Eigenschaftsgruppe „Überblendungsoptionen“ anstelle der Einstellungen „Winkel“ und „Höhe“ für jeden einzelnen Ebenenstil zu verwenden. Diese Option ist hilfreich, wenn Sie mehrere Ebenenstile auf die gleiche Ebene angewendet haben und die Position des Lichts für alle Ebenen animieren möchten.
Überblendungsoptionen für Ebenenstile
Jeder Ebenenstil hat eine eigene Füllmethode, die festlegt, wie mit den darunter liegenden Ebenen interagiert wird. In diesem Kontext kann die darunter liegende Ebene die Ebene, auf die der Ebenenstil angewendet wird, enthalten oder nicht. Ein „Schlagschatten“ kann beispielsweise nicht mit der Ebene gemischt werden, auf die er angewendet wird, da der Schatten hinter die Ebene fällt. Jedoch kann ein „Schatten nach innen“ mit der Ebene gemischt werden, auf die er angewendet wird.
Ebenenstile können in Innenformate und Außenformate kategorisiert werden. Innenformate wirken sich auf die deckenden Pixel der Ebene aus, auf die sie angewendet werden. Dazu gehören „Schein nach innen“, „Schatten nach innen“, „Farbüberlagerung“, „Verlaufsüberlagerung“, „Glanz“ und „Abgeflachte Kante und Relief“. Außenformate vermischen sich nicht mit den Pixeln der Ebene, auf die sie angewendet werden. Sie interagieren nur mit den darunter liegenden Ebenen. Dazu gehören „Schatten nach außen“ und „Schlagschatten“.
Wenn „Innenformate als Gruppe zusammenfassen“ aktiviert ist, werden Innenformate mit den Füllmethoden der Ebene verwendet.
Wenn Sie die Eigenschaft „Deckkraft“ in der Eigenschaftsgruppe „Überblendungsoptionen“ ändern, wirkt sich dies auf die Inhalte der Ebene und die Deckkraft der Ebenenstile aus Wenn jedoch die Eigenschaft „Flächendeckkraft“ in der Eigenschaftsgruppe „Überblendungsoptionen“ verändert wird, wirkt sich dies nicht auf die Deckkraft der Ebenenstile aus. Wenn beispielsweise auf eine Textebene der Ebenenstil „Schlagschatten“ angewendet wird, wird die „Flächendeckkraft“ auf 0 vermindert und der Text aufgelöst. Der Schlagschatten bleibt jedoch sichtbar.
Wählen Sie die Option „Überblendungsbereiche aus Quelle verwenden“, um die erweiterten Fülloptionen aus der Photoshop-Datei zu verwenden. Diese Fülloptionen bestimmen, welche Füllvorgänge je nach Farbeigenschaften der Eingabeebene ausgeführt werden sollen.
Onlineressourcen zu Ebenenstilen
Dave Scotland stellt auf der CG Swot-Website einen Videoschulung zur Verfügung, in der gezeigt wird, wie mithilfe der Ebenenstile in After Effects ein metallisch texturiertes Logo erstellt werden kann.
Ausschließen von Kanälen vom Füllen
Die Eigenschaftsgruppe „Überblendungsoptionen“ ist in einer Ebene nur enthalten, wenn der Ebene ein Ebenenstil hinzugefügt wurde. Um eine Eigenschaftsgruppe „Überblendungsoptionen“ ohne Ebenenstil hinzuzufügen, muss ein beliebiger Ebenenstil hinzugefügt und dann sofort gelöscht werden. Die Eigenschaftsgruppe „Überblendungsoptionen“ und die Eigenschaftsgruppe „Ebenenstile“ bleiben erhalten.
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