Effekte von Drittanbietern in dieser Kategorie, die in After Effects enthalten sind:
CC-Effekt „Force Motion Blur“
CC-Effekt „Time Blend“
CC-Effekt „Time Blend FX“
CC-Effekt „Wide Time“
Siehe Plug-ins von Drittanbietern im Lieferumfang von After Effects.
Effekt „Echo“
Der Effekt „Echo“ kombiniert Frames aus unterschiedlichen Zeiten einer Ebene. Der Effekt „Echo“ hat eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten, von einfachen visuellen Echos bis hin zu Streifen- und Wischeffekten.
Die Ergebnisse dieses Effekts sind nur sichtbar, wenn die Ebene Änderungen über einen Zeitverlauf enthält wie beispielsweise Bewegungen in einer Ebene basierend auf einem Videofootageelement. Das Verschieben der Ebene selbst innerhalb der Komposition wird von diesem Effekt nicht als Bewegungsecho verzeichnet. Wenn durch das Verschieben der Ebene innerhalb der Komposition Bewegungsechos erstellt werden sollen, erstellen Sie eine Unterkomposition der Ebene, verschieben Sie alle Attribute in diese neue Komposition und wenden Sie den Effekt „Echo“ auf die Unterkompositionsebene an.
Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit-, 16-Bit- und 32-Bit-Farbmodus.

David Van Brink bietet auf seiner omino-Website einen Blogeintrag und ein Beispielprojekt zur Verwendung des Effekts „Echo“, des Effekts „Partikelsimulation“ und der Methode loopOut an, mit denen er einen Schwarm stilisierter schwimmender Bakterien animiert.
- Abstand (Sekunden)
- Die Zeit zwischen zwei Echos in Sekunden. Bei negativen Werten werden Echos aus vorhergehenden Frames, bei positiven Werten aus nachfolgenden Frames erstellt.
- Anzahl der Echos
- Die Anzahl der Echos. Wenn der Wert z. B. 2 lautet, ist das Ergebnis eine Kombination von drei Frames: die aktuelle Zeit, die aktuelle Zeit plus Abstand und die aktuelle Zeit plus (2 * Abstand).
- Anfangsintensität
- Die Deckkraft des ersten Bildes in der Echosequenz.
- Dämpfung
- Das Verhältnis der Deckkraft eines Echos zur Deckkraft des vorherigen Echos in der Sequenz. Wenn die Dämpfung beispielsweise 0,5 beträgt, wird dem ersten Echo die halbe Anfangsintensität zugewiesen. Das zweite Echo ist halb so stark bzw. beträgt ein Viertel der Anfangsintensität.
- Operator
- Der Füllvorgang, mit dem die Echos kombiniert werden.
- Addieren
- Kombiniert die Echos durch Addieren ihrer Pixelwerte. Wenn die Anfangsintensität zu hoch ist, wird dieser Modus leicht überlastet und es bilden sich weiße Streifen.
- Max.
- Kombiniert die Echos unter Verwendung des maximalen Pixelwerts aller Echos.
- Min.
- Kombiniert die Echos unter Verwendung des minimalen Pixelwerts aller Echos.
- Negativ multiplizieren
- Das Kombinieren der Echos wird simuliert, indem sie optisch übereinander gelegt werden. Dieser Modus ähnelt der Option „Addieren“, er wird jedoch nicht so schnell überlastet.
- Von vorne kombinieren
- Mit diesem Effekt wird das Bild des aktuellen Zeitpunkts im Hintergrund angezeigt, während die einzelnen Echos nacheinander zum Vordergrund der Kombination hin angeordnet werden.
- Von hinten kombinieren
- Mit diesem Effekt wird das Bild des aktuellen Zeitpunkts im Vordergrund angezeigt, während die einzelnen Echos nacheinander zum Hintergrund der Kombination hin angeordnet werden.
- Überblenden
- Die Werte der einzelnen Echos werden gemittelt.
Effekt „Zeittrennung“
Beim Effekt „Zeittrennung“ wird einer Ebene eine feste Framerate zugewiesen. Es handelt sich nicht nur um einen nützlichen, eigenständigen Spezialeffekt, sondern seine Verwendungszwecke sind noch vielseitiger. So können beispielsweise für ein aus 60 Halbbildern bestehendes Video-Footage 24 Frames pro Sekunde festgelegt werden (und dann bei 60 Halbbildern pro Sekunde halbbildgerendert werden), um eine filmähnliche Wirkung zu erzeugen. Sie können auch verschachtelten Kompositionen eine feste Framerate zuweisen. Bei Hardware-Geräten wird dieser Effekt manchmal als Stroboskop-Effekt bezeichnet.
Wenn Sie den Wert des Reglers „Framerate“ animieren, erhalten Sie unter Umständen unerwartete Ergebnisse. Aus diesem Grund muss für die Interpolation der Framerate die Option „Unterdrücken“ verwendet werden.
Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit-, 16-Bit- und 32-Bit-Farbmodus.

Zeitverschiebung, Effekt
Der Effekt „Zeitverschiebung“ berechnet den Farbunterschied zweier Ebenen und stellt bei der Farbkorrektur eine nützliche Hilfe dar. Verwenden Sie diesen Effekt, um Farbunterschiede zu extrahieren, wenn eine saubere Hintergrundplatte auf Vordergrund-Footage abgestimmt werden soll. Er bietet sich auch zum Erstellen von Matten an, die zum Anwenden von Rauch-, Feuer- oder Echo-Effekten verwendet werden sollen. Nachdem Sie den Effekt „Zeitverschiebung“ zum Suchen von Farbdifferenzen in Footage angewendet haben, können Sie mit Effekten unter „Farbkorrektur“ die Farbkorrekturen vornehmen.
Dieser Effekt funktioniert mit dem 8-Bit-Farbmodus.

Verwenden Sie die Zeitverschiebung mit dem Effekt „Partikelsimulation“, um Partikel nur aus den bewegten Bereichen abzustoßen.- Ziel
- Bestimmt die Ebene, die mit der Effektebene verglichen werden soll. Der Video-Schalter für die Vergleichsebene muss nicht eingeschaltet sein (es sei denn, Sie wählen die Quellebene als Ziel aus).
- Zeitversatz
- Der Zeitpunkt in der Vergleichsebene in Sekunden, zu dem die Ebenen verglichen werden. Wenn diese Einstellung auf den Wert 0,00 festgelegt ist, findet der Vergleich zur gegenwärtigen Zeit statt. Um die Effektebene mit der Vergleichsebene an einem Punkt nach dem Verstreichen von 3 Sekunden zu vergleichen, ändern Sie z. B. den Wert „Zeitversatz“ auf 3. Wenn Sie den unterstrichenen Zeitversatzwert auswählen, können Sie den Wert für den bestimmten Frame-Zeitversatz im Format Frames/Framerate eingeben. Der Wert wird von After Effects automatisch ermittelt. Geben Sie z. B. den Wert 3/30 ein, um drei Frames in eine Komposition mit 30 Frames pro Sekunde (fps) zu verschieben. Der ermittelte Wert ist 0,1 oder 10 % der Gesamtzeit.
- Kontrast
- Passt die Ergebnisse des Vergleichs an. Diese Einstellung kann besonders beim Optimieren von Farbkorrekturen hilfreich sein.
- Absolute Differenz
- Zeigt das Ergebnis des Vergleichs als absoluten Wert an. Alle Bereiche der Vergleichsebene, die sich nicht von der Effektebene unterscheiden, werden schwarz und alle anderen Bereiche werden heller als schwarz angezeigt. Wenn diese Option deaktiviert ist, werden verglichene Bereiche, die sich nicht unterscheiden, grau angezeigt.
- Alphakanal
- Bestimmt, wie der Alphakanal berechnet wird.
- Original
- Verwendet den Alphakanal der Effektebene.
- Ziel
- Verwendet den Alphakanal der Zielebene.
- Überblenden
- Mischt die Alphakanäle der Zielebene und der Effektebene.
- Max.
- Verwendet den undurchsichtigeren der beiden Alphakanäle.
- Ganz ein
- Legt den Alphakanal auf vollständig deckend fest.
- Ergebnis-Helligkeit
- Verwendet die Helligkeit der RGB-Differenz als Alphakanal.
- Max. Ergebnis
- Verwendet die höchsten Werte der RGB-Differenz als Alphakanal.
- Alphadifferenz
- Berechnet Differenzen in den Alphakanälen der Effektebene und der Zielebene in der gleichen Weise wie die RGB-Differenz.
- Nur Alphadifferenz
- Berechnet nur die Differenzen der Alphakanäle. Die RGB-Einstellung ist Weiß.
Effekt „Zeitlich versetzen“
Der Effekt „Zeitlich versetzen“ verzerrt das Bild, indem er Pixel über einen Zeitverlauf verschiebt. Damit lassen sich zahlreiche unterschiedliche Effekte erzielen. So kann mit dem Effekt beispielsweise die traditionelle Slit-Scan-Technik simuliert werden, bei der unterschiedliche Zustände eines bewegten Bildes über einen Zeitverlauf erfasst werden.
Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit- und 16-Bit-Farbmodus.


Wie beim Effekt „Versetzen“ wird auch hier eine Verschiebungsmatrix verwendet, die Verschiebung der Pixel in der Ebene basiert jedoch auf den Luminanzwerten der Matrix. Die Pixel, die dem hellen Bereich der Verschiebungsmatrix entsprechen, werden durch die Pixel ersetzt, die sich nach Ablauf der angegebenen Zeit an dieser Stelle befinden. Ebenso werden die Pixel, die dem dunklen Bereich der Verschiebungsmatrix entsprechen, durch die Pixel ersetzt, die sich vor der angegebenen Zeit an dieser Stelle befunden haben. Als Verschiebungsmatrix können Sie im Prinzip eine beliebige Ebene verwenden. Bei einem Graustufenbild können Sie jedoch die Helligkeitsstufen besser erkennen und so das Ergebnis der Pixelverschiebung besser vorhersehen.
Bei dem Effekt „Zeitlich versetzen“ werden Pixel über einen Zeitverlauf automatisch ohne Keyframes oder Expressions ersetzt. Sie können jedoch andere Eigenschaften animieren, um den Effekt über einen Zeitverlauf zu variieren.
Damit Sie besser verstehen, wie Pixel über einen Zeitverlauf versetzt werden, können Sie sich die Verschiebung als Folge einzelner Schritte vorstellen:
Die Ebene der Verschiebungsmatrix wird von After Effects über die Effektebene (d. h. die Ebene, die verzerrt werden soll) gelegt. Wenn die Größe der Verschiebungsmatrix von den Abmessungen der Effektebene abweicht, können Sie angeben, ob die Matrix zentriert oder auf Ebenengröße skaliert werden soll.
Geben Sie die maximale Verschiebung in Sekunden ein.
After Effects verwendet den Luminanzwert jedes Pixels in der Verschiebungsmatrix, um auf der Grundlage der maximalen Verschiebung die Versetzung des Pixels auf der Effektebene zu berechnen.
Bei Graustufenbildern reicht der Luminanzbereich von 0 bis 255. Diese Werte werden auf eine Skala von -1 bis 1 umgerechnet. Bei einem Luminanzwert von 0 erfolgt eine maximale, in der Zeit rückwärts gerichtete Verschiebung, d. h., die aktuellen Pixel werden durch Pixel eines vorherigen Zeitpunkts ersetzt. Bei einem Luminanzwert von 255 erfolgt eine maximale, in der Zeit nach vorne gerichtete Verschiebung, d. h., die aktuellen Pixel werden durch Pixel eines nachfolgenden Zeitpunkts ersetzt. Bei einem Luminanzwert von 128 werden keine Pixel versetzt. Für alle anderen Luminanzwerte einer Graustufen-Verschiebungsmatrix lässt sich die Versetzung mithilfe der folgenden Gleichung in Sekunden berechnen:
Versetzung in Sekunden = maximale_Verschiebungszeit * (2 * (Luminanzwert –128) / 256)
After Effects versetzt die Pixel aus dem Bild, indem jedes aktuelle Pixel durch ein Pixel ersetzt wird, das sich zu einem anderen Zeitpunkt an der gleichen Stelle befindet. Der Zeitpunkt wird durch die in Schritt 3 errechnete Verschiebung in Sekunden angegeben.
Angenommen, Sie haben unter „Maximale Verschiebung“ zwei Sekunden angegeben. After Effects ermittelt in diesem Fall den Luminanzwert jedes Pixels in der Verschiebungsmatrix und ersetzt es durch das entsprechende Pixel, das sich zu einem anderen Zeitpunkt an dieser Stelle befindet. Der Zeitpunkt wird auf der Grundlage der maximalen Verschiebung von zwei Sekunden berechnet. Ein Luminanzwert von 255 in der Verschiebungsmatrix führt dazu, dass dieses Pixel durch das Pixel ersetzt wird, das sich zwei Sekunden vorher an dieser Stelle befand. Bei einem Luminanzwert von 42 wird das Pixel durch das Pixel ersetzt, das sich 1,34 Sekunden später an dieser Stelle befindet.
- Verschiebungsebene
- Legt die Ebene fest, die als Verschiebungsmatrix verwendet wird.
- Maximale Verschiebung [Sek.]
- Legt den maximalen Zeitpunkt, zu dem Pixel von dem aktuellen Zeitpunkt aus ersetzt werden dürfen, in Sekunden fest. Eine maximale Verschiebung wird nur mit Luminanzwerten von 0 oder 255 (maximale Dunkelheit bzw. maximale Helligkeit) erreicht. Bei allen anderen Luminanzwerten liegt die Verschiebungszeit unter dem Maximum.
- Auflösung [fps]
- Legt die Anzahl der Frames pro Sekunde für das Ersetzen der Pixel fest. In der Regel liegt dieser Wert unter der Framerate der betreffenden Ebene. Eine Erhöhung der Auflösung kann die Renderzeit wesentlich erhöhen.
- Matrix auf Ebenengröße skalieren
- Passt die Größe der als Verschiebungsmatrix verwendeten Ebene an die Größe der zu verzerrenden Ebene an. Wenn diese Option nicht aktiviert ist, wird die Verschiebungsmatrix in der Komposition zentriert.
Effekt „Zeitverkrümmung“
Der Effekt „Zeitverkrümmung“ basiert auf der Komponente „Kronos“ aus dem Softwarepaket „Furnace“ von The Foundry. Weitere Informationen zu Bewegungsvektoren und Parametern zur Bewegungsberechnung finden Sie in der Dokumentation (im PDF-Format) zur Furnace-Software auf der Foundry-Website.
Dieser Effekt eignet sich für den 8-Bit- und 16-Bit-Farbmodus. In After Effects CS6 kann dieser Effekt im 32-Bit-Farbmodus verwendet werden.

Mit dem Effekt „Zeitverkrümmung“ können Sie einer Videoebene Bewegungsunschärfe hinzufügen, ohne die Geschwindigkeit der Ebene zu ändern. Wenden Sie den Effekt „Zeitverzerrung“ an, legen Sie für die Geschwindigkeit „100“ fest, und passen Sie die Bewegungsunschärfe mit den manuellen Verschlusssteuerungsoptionen an.Optionen für Methoden
Bei einer Änderung der Frameraten müssen Bildinformationen für die zwischen den Originalframes liegenden Frames eines Bildes erstellt (interpoliert) werden. Mit der Einstellung „Methode“ legen Sie fest, wie die interpolierten Frames erstellt werden:
- Ganze Frames
- Dupliziert den zuletzt angezeigten Frame.
- Frame-Mischung
- Erstellt einen neuen Frame durch Überblendung vorhandener Frames.
- Pixelbewegung
- Erstellt einen neuen Frame durch Analyse der Pixelbewegung in benachbarten Frames und durch Erstellen von Bewegungsvektoren. Bewegungsvektoren stellen die Bewegung von einzelnen Pixeln oder ganzen Pixelblöcken von einem Frame zum nächsten dar. Mithilfe dieser Vektoren werden die Bilder zwischen den Frames interpoliert.
Einstellungen unter „Zeit anpassen nach“
Wählen Sie „Geschwindigkeit“, um die Zeitanpassung als Prozentsatz anzugeben. Wählen Sie „Quellframe“, um zum Zweck der Zeitanpassung festzulegen, welcher Frame zu welchem Zeitpunkt wiedergegeben wird. Wenn Sie für „Zeit anpassen nach“ die Option „Quellframe“ wählen, müssen Sie die Eigenschaft „Quellframe“ so animieren, dass sie nicht in einem Frame fixiert wird. Sie können auch die Eigenschaft „Geschwindigkeit“ animieren, um den Zeitverzerrungsfaktor über einen bestimmten Zeitraum zu ändern.
Der Standardwert für „Geschwindigkeit“ ist 50, dies entspricht einer Reduzierung der Geschwindigkeit auf 50 %. Diese Einstellung erstellt nach einem Viertel- und einem Dreiviertel-Frameintervall neue Frames aus dem Originalframe, anstatt einen Originalframe und einen neu erstellten Frame zu verwenden. Originalframes werden bewusst aus der zeitverzerrten Frameserie ausgeschlossen, um zu vermeiden, dass bei halber Geschwindigkeit auf jedem zweiten Frame ein Pulsieren sichtbar wäre.
Einstellungen für die Abstimmung der Interpolation der Pixelbewegung
- Vektordetail
- Gibt an, wie viele Bewegungsvektoren bei der Interpolation verwendet werden. Je mehr Vektoren verwendet werden, desto länger dauert das Rendern. Bei Angabe des Werts 100 wird ein Vektor pro Pixel erstellt. In einer Ebene mit schnellen Bewegungen ist ein niedrigerer Vektordetailwert zu empfehlen.
- Glätten
- Diese Einstellungen beeinflussen die Schärfe des Bildes:
- Aus einem Bild erstellen
- Erstellt die endgültige Ausgabe aus dem nächstgelegenen Einzelframe, ansonsten werden die zwei nächstgelegenen Frames verwendet. Dadurch entsteht ein schärferes Bild, aber die Bewegung wird ruckartiger.
- Luminanzänderungen korrigieren
- Gleicht die Luminanz zwischen Frames aus, bevor Bewegungen berechnet werden.
- Filterung
- Die Filterqualität, die zum Erstellen des interpolierten Bildes verwendet wird. Der Modus für extremes Filtern erhöht die Renderzeit erheblich. Da die Option „Filtern“ nur die Schärfe des endgültigen Bildes beeinflusst, wird bis zum endgültigen Rendern die Einstellung „Normal“ empfohlen.
- Fehlerschwellenwert
- Gibt die Genauigkeit der Pixelübereinstimmung von einem Frame zu nächsten an. Ein höherer Wert führt zu weniger Bewegungsvektoren und mehr Überblendungen.Hinweis: Wenn Sie ungenaue Kanten im Bild entdecken, setzen Sie den Fehlerschwellenwert hoch, um mehr Überblendung einzusetzen. Wenn das Bild eine starke Körnung aufweist, setzen Sie den Fehlerschwellenwert herab, damit die geringfügige Bewegung der Körnung ignoriert wird.
- Blockgröße
- Passt die Größe der Blocks zur Berechnung der Vektoren an.
- Gewichtung
- Steuert die Gewichtung roter, grüner und blauer Kanäle bei der Analyse eines Bildes. Wenn beispielsweise die Optionen „Gewichtung Rot“ und „Gewichtung Grün“ den Wert 0 haben, wird nur der blaue Kanal für die Bewegung analysiert.
Einstellungen unter „Bewegungsunschärfe“
- Verschlusswinkel
- Legt die Intensität der Bewegungsunschärfe fest. Der Verschlusswinkel wird in Grad angegeben und simuliert die durch einen sich drehenden Verschluss erzeugte Belichtung. Die simulierte Belichtungszeit wird ermittelt, indem der Verschlusswinkel durch die Framerate dividiert und mit 360° multipliziert wird. Beispielsweise bewirkt ein Verschlusswinkel von 90° eine Belichtung von 1/96 Sekunde pro Frame: 90° / (360° * 24 fps).
- Verschlussmuster
- Steuert die Qualität der Bewegungsunschärfe. Ein höherer Wert ergibt eine weichere Bewegungsunschärfe.
Einstellungen für „Matte“, „Verkrümmen“ und „Beschneiden“
- Matte-Ebene
- Die Ebene, die als Matte zum Definieren der Vordergrund- und Hintergrundbereiche des Bildes verwendet wird. Weiße Bereiche in der Matte gehören zum Vordergrund, schwarze Bereiche gehören zum Hintergrund und die Bereiche dazwischen werden durch Grauschattierungen dargestellt.
- Matte-Kanal
- Die Ebene, die als Matte verwendet werden soll.
- Verzerrungsebene
- Ermöglicht das Verzerren der Ebene, auf die der Effekt angewendet wird, indem die Bewegungsvektoren der von Ihnen gewählten Ebene angewendet werden.
- Anzeigen
- Steuert den Teil der Ebene, der zeitlich verzerrt werden soll.
- Quellbeschneidungen
- Wenn das Bild unerwünschte Pixel oder Artefakte an den Kanten enthält, verwenden Sie die Einstellungen „Quellbeschneidungen“, um die Kanten des Bildes anzupassen. Pixel von den Begrenzungen werden wiederholt, um den Bereich über die Begrenzungen hinaus bis zu den Kanten der Ebene auszufüllen.
