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Richtlinien zum Hinzufügen von Dateien



Wenn Sie Dateien zum Projekt hinzufügen, müssen Sie auf mögliche Konflikte achten und sicherstellen, dass die hinzugefügten Dateien mit dem Projekt kompatibel sind.

Richtlinien zum Hinzufügen von Videodateien

Sie können dem Projekt verschiedene Videodateiformate hinzufügen. Importierte Video- und Sequenzdateien können eine Framegröße bis zu 4096 x 4096 Pixel aufweisen.

Bevor Sie Videodateien hinzufügen, die Sie nicht selbst aufgenommen haben, stellen Sie sicher, dass Sie das Video außerhalb von Adobe Premiere Elementsanzeigen können. In der Regel wird durch Doppelklicken auf die Videodatei eine Anwendung zur Wiedergabe geöffnet, z. B. Windows Media Player. (Vergewissern Sie sich, dass Sie die aktuelle Version von Windows Media Player verwenden.) Wenn Sie die Datei in der entsprechenden Anwendung wiedergeben können, können Sie die Datei zumeist auch in Adobe Premiere Elements verwenden.
Hinweis: Verwenden Sie zum Wiedergeben von VOB-Dateien (Video Object) den DVD-Player, der im Lieferumfang des DVD-Brenners enthalten ist.
Beim Hinzufügen von Videodateien sollten Sie Folgendes beachten:
Kompatibilität von MPEG-Dateien
Eine MPEG-Datei, die in Windows Media Player abgespielt wird, kann möglicherweise nicht in Adobe Premiere Elements importiert und abgespielt werden. Dies ist der Fall, wenn das Dateiformat nicht unterstützt oder der Kompressor, mit dem die Datei erstellt wurde, nicht mit dem Adobe Premiere Elements-Dekompressor kompatibel ist. Probleme treten häufig bei MPEG-Dateien auf, die aus dem Internet heruntergeladen wurden. Diese MPEG-Dateien können normalerweise in Windows Media Player abgespielt werden, da die Kompatibilitätsanforderungen für die Wiedergabe von komprimierten Dateien nicht so strikt sind wie die Anforderungen für die Bearbeitung dieser Dateien.
Hinweis: Wenn Sie eine MPEG-2-Datei zum ersten Mal importieren, aktiviert Adobe Premiere Elements die Komponenten automatisch, sofern eine Verbindung zum Internet besteht. Wenn keine Verbindung zum Internet besteht, werden Sie möglicherweise aufgefordert, die MPEG-2-Komponente zu aktivieren. Die Anweisungen hierzu finden Sie im Dialogfeld für die Aktivierung von Komponenten.

EPS-Dateiskalierung
Sie können EPS-Dateien auf eine beliebige Größe skalieren, ohne dass Treppen- oder Pixeleffekte auftreten.

Anforderungen zum Rendern von AVI-Dateien des Typs 1
Diese Dateien müssen gerendert werden, bevor Sie eine Vorschau der Datei auf Ihrem DV-Camcorder anzeigen können. Fügen Sie zum Render eines Typ 1-AVI-Clips den entsprechenden Clip zum Schnittfenster hinzu, und erstellen Sie durch Drücken der Eingabetaste eine Vorschaudatei des Schnittfensterabschnitts. Wenn der Clip gerendert werden muss, wird über dem Clip im Schnittfenster eine rote Linie angezeigt.

DVD-Dateischutz
Wenn Videos von einer nicht kommerziellen DVD (z. B. einer selbst gebrannten DVD) oder von einem DVD-Camcorder hinzugefügt werden sollen, verwenden Sie den Media Downloader und wählen Sie die gewünschten VOB-Dateien aus. Wenn es sich bei der DVD um eine Film-Disc mit Kopierschutz handelt, ist das Hinzufügen der Dateien nicht möglich.

Richtlinien zum Hinzufügen von Audiodateien

Wenn Sie dem Projekt Audiodateien hinzufügen, werden diese an die Audio-Samplerate angeglichen, die im Dialogfeld „Projekteinstellungen“ festgelegt ist. Während dieses Prozesses wird unten rechts im Anwendungsfenster eine Fortschrittsleiste angezeigt. Angeglichene Audiodateien können unmittelbar in hoher Qualität wiedergegeben werden, weil sie an die anderen Audiodateien des Projekts angepasst wurden.

Angeglichene Audiodateien werden standardmäßig im selben Ordner wie das Projekt gespeichert. Sie können den Speicherort ändern, indem Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Arbeitslaufwerke“ wählen und dann einen neuen Speicherort für den Medien-Cache festlegen.

Hinweis: Nachdem ein Audioclip angeglichen wurde, muss dieser Vorgang nicht wiederholt werden, sofern Sie nicht die angeglichenen Audiodateien im Medien-Cache löschen. Wenn Sie angeglichene Audiodateien löschen, erstellt Adobe Premiere Elements sie beim Öffnen des entsprechenden Projekts neu.

Beim Hinzufügen von Audiodateien sollten Sie Folgendes beachten:

Stereo- und Monodateien
Sie können zahlreiche Stereo-Audiodateien zum Projekt hinzufügen, die sich mit einem anderen Audio-Player wie Windows Media Player wiedergeben lassen. Um aus einer Monodatei eine Stereoversion zu erstellen, wird der Monokanal für die neue Stereospur jeweils auf den linken und rechten Kanal kopiert. Beide Kanäle enthalten in diesem Fall die gleichen Informationen.

5.1 Surround-Sounddateien
Beim Importieren von Clips, die 5.1-Audio enthalten, wird eine 5.1-Kanal-Audiospur hinzugefügt.

MP3- und WMA-Dateien
Formate wie MP3 und WMA werden komprimiert, indem die ursprüngliche Audioqualität geringfügig reduziert wird. Um komprimierte Audiodaten wiederzugeben, muss Adobe Premiere Elements (wie die meisten Anwendungen zur Videobearbeitung) die Datei dekomprimieren und die Samplerate ändern. Diese Komprimierung erfolgt zumeist auf Kosten der Audioqualität.

CD-Dateien
Wenn Sie Audiodateien von einer CD hinzufügen möchten, müssen Sie die Audiospuren zunächst mit einer anderen Anwendung auf Ihre Festplatte kopieren (auch als rippen bezeichnet). Sie können diesen Vorgang mit dem in Windows XP enthaltenen Windows Media Player durchführen. Alternativ dazu können Sie Adobe® Audition® verwenden, um die CD in verschiedenen Qualitätseinstellungen zu kopieren und die Datei mit komplexen Audio-Verarbeitungsfunktionen zu bearbeiten. Falls Sie Ihren Film öffentlich vorführen oder vertreiben möchten, achten Sie darauf, dass Sie für alle CD-Audiodateien, die Sie verwenden, das Copyright besitzen bzw. über eine Lizenz des Copyrights verfügen.

Internetdateien
Wenn Sie Musik für Ihre Projekte aus dem Internet herunterladen, beachten Sie, dass einige Dateien, z. B. WMA (Windows Media Audio) und AAC (QuickTime), festcodierte Einstellungen haben, die verhindern, dass die Datei in Adobe Premiere Elements wiedergegeben werden kann.

Richtlinien zum Hinzufügen von Standbilddateien

Standardmäßig skaliert Adobe Premiere Elements Standbilder, so dass sie der Framegröße des Projekts entsprechen. Sie können diese Vorgehensweise ändern und festlegen, dass die Dateien in der Originalgröße hinzugefügt werden. Sie können außerdem die Standarddauer für alle hinzugefügten Standbilder festlegen, indem Sie in den allgemeinen Voreinstellungen die Option „Standardwert für Skalierung auf Framegröße“ deaktivieren.

Standbilder können mit einer Framegröße von bis zu 4096 x 4096 Pixel hinzugefügt werden. Die besten Ergebnisse erzielen Sie mit Dateien, deren Framegröße mindestens so groß ist wie die Framegröße des Videos, so dass Sie das Bild in Adobe Premiere Elements nicht vergrößern oder skalieren müssen. Wenn Sie ein Bild vergrößern, treten häufig Pixeleffekte auf, so dass Sie das Bild in einer größeren Framegröße als der des Projekts erstellen sollten. Wenn Sie ein Bild zum Beispiel um 200 % vergrößern möchten, erstellen Sie das Bild mit der doppelten Framegröße des Projekts, bevor Sie es hinzufügen. (Um die Framegröße des Videos zu ermitteln, klicken Sie mit der rechten Maustaste in die Projektansicht oder das Schnittfenster und wählen Sie „Eigenschaften“. Die Framegröße ist unter „Bildgröße“ angegeben. Die Framegröße des ausgewählten Clips wird auch im Vorschaubereich der Projektansicht angezeigt. Klicken Sie zum Anzeigen des Vorschaubereichs mit der rechten Maustaste in die Projektansicht und wählen Sie Ansicht > Vorschaubereich.

Außerdem können Sie Animationen hinzufügen, die in der Regel als mehrere aufeinander folgende, nummerierte Standbilder oder Sequenzen gespeichert werden.

Beim Hinzufügen von Dateien mit Standbildern sollten Sie Folgendes beachten:

Photoshop- und Photoshop Elements-Dateien
Sie können in Adobe Premiere Elements problemlos Bilder und Videovorlagen verwenden, die Sie in Photoshop Elements oder Photoshop CS und höher erstellt haben. Sie können Photoshop-Standbilder erstellen, indem Sie in Adobe Premiere Elements den Befehl „Datei“ > „Neu“ > „Photoshop-Datei“ wählen und anschließend die in den Filmprojekten zu verwendenden Bilder bearbeiten. Beispiel: Um ein Standbild mit der geeigneten Framegröße und dem Pixel-Seitenverhältnis für das aktuelle Projekt zu erstellen, wählen Sie „Datei“ > „Neu“ > „Photoshop-Datei“.

Sie können als Ausgangsbasis auch eine Videografik mit dem Befehl „Datei“ > „Neu“ > „Leere Datei“ in Photoshop Elements oder dem Befehl „Datei“ > „Neu“ in Photoshop CS erstellen und anschließend eine der DV- oder HDV-Dokumentvorgaben verwenden. Diese Vorgaben sind für Videoausgaben optimiert. (Weitere Informationen finden Sie in der Photoshop-Hilfe.)

Hinweis: Wenn Sie zum Erstellen von Standbildern eine andere Anwendung verwenden, finden Sie unter Anpassen des Pixel-Seitenverhältnisses für ein Standbild oder einen Originalclip Informationen zu den idealen Framegrößen.

JPEG-Dateien
Wenn beim Importieren von JPEG-Dateien in Adobe Premiere Elements Probleme auftreten, öffnen Sie die Dateien in Photoshop Elements und speichern Sie sie neu. Versuchen Sie anschließend erneut, sie zu importieren.

TIFF-Bilder
Sie können Dateien ab Photoshop 3.0 hinzufügen. Adobe Premiere Elements unterstützt jedoch keine 16-Bit-TIFF-Bilder, die in Photoshop oder anderen Anwendungen erstellt wurden. Leere (transparente) Bereiche nicht geglätteter Photoshop-Dateien werden in Adobe Premiere Elements transparent angezeigt, da die Transparenz als Alphakanal gespeichert wird.

RGB-Modus
Stellen Sie beim Bearbeiten oder Erstellen von Standbildern sicher, dass alle Bilder im RGB-Modus erstellt werden. Weitere Informationen finden Sie im Benutzerhandbuch des Produkts im Abschnitt zur Farbverwaltung. Im RGB-Modus werden Farben verwendet, die für Videos geeignet sind.

Richtlinien zum Hinzufügen von Animations- oder Standbildsequenzen

Sie können Animationen hinzufügen, die nur aus einer einzigen Datei bestehen, z. B. GIF-Animationen. Eine Animation unterscheidet sich von einem Video dadurch, dass Frames in einer Animation als Grafik gezeichnet sind, also keine Live-Szenen darstellen wie in einem herkömmlichen digitalen Video. Sie können in Adobe Premiere Elements aber auch eine Folge nummerierter Standbilddateien importieren und automatisch zu einem einzigen Clip zusammenfügen lassen; jede einzelne Datei stellt dabei einen Frame dar. Einige Anwendungen wie Adobe After Effects® können eine nummerierte Sequenz von Standbildern erzeugen. Bilder in einer Standbildsequenz können keine Ebenen enthalten. Daher sollten Sie Bilder, die Teil einer Sequenz sind, glätten. Weitere Informationen zu Ebenen und zum Glätten von Bildern mit mehreren Ebenen finden Sie in der Dokumentation zu der Anwendung, mit der Sie die jeweilige Datei erstellt haben.

Hinweis: Eine Änderung der Standarddauer für Standbilder im Dialogfeld „Voreinstellungen“ wirkt sich nicht auf die Dauer von Standbildern aus, die Teil einer Sequenz sind.

Wenn Sie dreidimensionale Bilder oder Animationen erstellen, die in Adobe Premiere Elements importiert werden sollen, beachten Sie nach Möglichkeit die folgenden Richtlinien:

  • Verwenden Sie sendesichere Farben. Die meisten Anwendungen, mit denen Animationen erstellt werden (z. B. Adobe After Effects), ermöglichen die Prüfung auf sendesichere Farben. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation der Anwendung.

  • Verwenden Sie das in den Projekteinstellungen angegebene Pixel-Seitenverhältnis und die entsprechende Framegröße in Adobe Premiere Elements.

  • Verwenden Sie Ihrem Projekt entsprechende geeignete Halbbildeinstellungen.

  • Wenn Sie die Sequenz mit einer Adobe-Anwendung (z. B. Photoshop) erstellen, aktivieren Sie die Option zum Einbetten einer Projektverknüpfung, um die Sequenz in der ursprünglichen Anwendung öffnen zu können. Wenn Sie beispielsweise in der Ansicht „Verfügbare Medien“ des Medienfensters von Adobe Premiere Elements eine PSD-Datei auswählen und den Befehl „Bearbeiten“ > „Original bearbeiten“ wählen, wird die Datei in Photoshop mit intakten Originalebenen geöffnet.