Adobe Photoshop Elements 6.0

Dithering

Die meisten Webbilder werden mit 24-Bit-Farbanzeige (mehr als 16 Millionen Farben) erstellt. Manche Benutzer zeigen Webseiten jedoch auf Computern mit 8-Bit-Farbanzeige (256 Farben) an. Folglich enthalten Webbilder häufig Farben, die auf einigen Computern nicht zur Verfügung stehen. Computer setzen ein Verfahren namens Dithering ein, um Farben zu simulieren, die sie nicht anzeigen können. Beim Dithering wird mit benachbarten Pixeln unterschiedlicher Farben das Erscheinungsbild einer dritten Farbe erzeugt. Beispielsweise kann Dithering auf eine rote und eine gelbe Farbe in einem Mosaikmuster angewendet werden, um Orange zu simulieren, das in der 8-Bit-Farbpalette nicht enthalten ist.

Beim Dithering werden ineinander übergehende Farbtöne simuliert

Verwenden Sie Farben aus der Web-Palette, um zu gewährleisten, dass bei der Anzeige auf Windows- oder Macintosh-Systemen mit mindestens 256 Farben kein Dithering auftritt. Wenn Sie ein Originalbild erstellen, können Sie mit dem Farbwähler websichere Farben wählen.

Denken Sie beim Optimieren von Farben daran, dass zwei Arten von Dithering auftreten können:

Anwendungs-Dithering
Tritt in GIF- und PNG-8-Bildern auf, wenn Photoshop Elements versucht, Farben zu simulieren, die nicht in der Farbtabelle enthalten sind. Sie können das Anwendungs-Dithering steuern, indem Sie ein Dithering-Muster wählen, oder versuchen, Anwendungs-Dithering zu vermeiden, indem Sie der Tabelle weitere Farben hinzufügen.

Browser-Dithering
Tritt auf, wenn in einem Webbrowser mit 8-Bit-Farbanzeige (256-Farben-Modus) Farben simuliert werden sollen, die nicht in der 8-Bit-Farbpalette enthalten sind. Browser-Dithering kann bei GIF-, PNG- und JPEG-Bildern auftreten. In Photoshop Elements können Sie die Stärke des Browser-Dithering steuern, indem Sie ausgewählte Farben im Bild in websichere Farben verschieben. Bei der Auswahl einer Farbe im Farbwähler können Sie websichere Farben angeben.

Sie können Anwendungs-Dithering in GIF- und PNG-8-Bildern als Vorschau anzeigen. Bei hauptsächlich aus Farbflächen bestehenden Bildern ist u. U. kein Dithering erforderlich. Bei Halbtonbildern (insbesondere mit Farbverläufen) kann dagegen Dithering erforderlich sein, um Farbstreifenbildung zu verhindern.