Die meisten Webbilder werden mit 24-Bit-Farbanzeige (mehr als 16 Millionen Farben) erstellt. Manche Benutzer zeigen Webseiten jedoch auf Computern mit 8-Bit-Farbanzeige (256 Farben) an. Folglich enthalten Webbilder häufig Farben, die auf einigen Computern nicht zur Verfügung stehen. Computer setzen ein Verfahren namens Dithering ein, um Farben zu simulieren, die sie nicht anzeigen können. Beim Dithering wird mit benachbarten Pixeln unterschiedlicher Farben das Erscheinungsbild einer dritten Farbe erzeugt. Beispielsweise kann Dithering auf eine rote und eine gelbe Farbe in einem Mosaikmuster angewendet werden, um Orange zu simulieren, das in der 8-Bit-Farbpalette nicht enthalten ist.

Verwenden Sie Farben aus der Web-Palette, um zu gewährleisten, dass bei der Anzeige auf Windows- oder Macintosh-Systemen mit mindestens 256 Farben kein Dithering auftritt. Wenn Sie ein Originalbild erstellen, können Sie mit dem Farbwähler websichere Farben wählen.Denken Sie beim Optimieren von Farben daran, dass zwei Arten von Dithering auftreten können:
Sie können Anwendungs-Dithering in GIF- und PNG-8-Bildern als Vorschau anzeigen. Bei hauptsächlich aus Farbflächen bestehenden Bildern ist u. U. kein Dithering erforderlich. Bei Halbtonbildern (insbesondere mit Farbverläufen) kann dagegen Dithering erforderlich sein, um Farbstreifenbildung zu verhindern.