Photoshop CS3

Anzeigen einer Dokumentvorschau auf einem Videomonitor

Mit dem Zusatzmodul „Videovorschau“ können Sie den aktuellen, in der Animationszeitleiste angegebenen Frame (oder ein beliebiges, in Photoshop geöffnetes Bild) über FireWire auf einem Anzeigegerät (z. B. einem Videomonitor) in der Vorschau anzeigen. Darüber hinaus können Sie das Seitenverhältnis so anpassen, dass die Bilder korrekt angezeigt werden. Das Zusatzmodul „Videovorschau“ bietet Unterstützung für RGB-, Graustufen- und indizierte Bilder. (Das Zusatzmodul konvertiert 16-Bit/Kanal-Bilder in 8-Bit/Kanal-Bilder.) Alpha-Kanäle werden vom Zusatzmodul „Videovorschau“ nicht unterstützt. Transparenz wird in Schwarz angezeigt.

Hinweis: Das Anzeigegerät wird vom Zusatzmodul „Videovorschau“ nicht fixiert. Wird Photoshop auf dem Computer in den Hintergrund verschoben und eine andere Anwendung in den Vordergrund gebracht, wird die Vorschau deaktiviert und das Gerät wird entsperrt, sodass es von anderen Anwendungen für Vorschauzwecke verwendet werden kann.
  1. Schließen Sie ein Anzeigegerät (z. B. einen Videomonitor) über FireWire an den Computer an.
  2. Öffnen Sie in Photoshop ein Dokument und führen Sie einen der folgenden Schritte durch:
    • Wenn Sie keine Ausgabeoptionen zum Anzeigen des Dokuments auf einem Gerät festlegen möchten, wählen Sie „Datei“ > „Exportieren“ > „Videovorschau an Gerät senden“. In diesem Fall können Sie die restlichen Schritte überspringen.

    • Wenn Sie vor dem Anzeigen des Dokuments auf dem Gerät Ausgabeoptionen festlegen möchten, wählen Sie „Datei“ > „Exportieren“ > „Videovorschau“.

    Das Dialogfeld „Videovorschau“ wird angezeigt. Wenn das Pixel-Seitenverhältnis des Dokuments nicht mit dem Seitenverhältnis des Anzeigegeräts übereinstimmt, wird eine Warnmeldung angezeigt.

    Hinweis: Beim Befehl „Videovorschau an Gerät senden“ werden die letzten im Dialogfeld „Videovorschau“ vorgenommenen Einstellungen verwendet.
  3. Legen Sie unter „Geräteeinstellungen“ Optionen für das Gerät fest, auf dem das Bild angezeigt wird:
    • (Mac OS) Wählen Sie zur Angabe eines Ausgabemodus „NTSC“ oder „PAL“ aus. Wenn Ausgabemodus und Gerät nicht kompatibel sind (wenn z. B. für den Ausgabemodus „NTSC“ angegeben wird, jedoch ein Gerät im PAL-Modus angeschlossen ist), werden bei der Vorschau schwarze Flecken angezeigt.

    • Wenn Sie das Seitenverhältnis des Anzeigegeräts angeben möchten, wählen Sie unter „Seitenverhältnis“ entweder „Standard“ (4:3) oder „Widescreen“ (16:9) aus.

    Hinweis: Durch die Einstellung „Seitenverhältnis“ wird festgelegt, welche Platzierungsoptionen zur Verfügung stehen.
  4. Wählen Sie unter „Bildoptionen“ eine Platzierungsoption aus, um festzulegen, wie das Bild auf dem Anzeigegerät dargestellt werden soll:
    Zentrieren
    Platziert den Mittelpunkt des Bildes in der Mitte des Bildschirms, wobei die Teile abgeschnitten werden, die außerhalb des Anzeigebereichs des Videovorschaugeräts liegen.

    Pillarbox
    Zeigt ein 4:3-Bild auf einem 16:9-Monitor mit dem Mittelpunkt des Bildes in der Mitte des Bildschirms an. Links und rechts vom Bild befinden sich graue Streifen. Diese Option steht nur dann zur Verfügung, wenn Sie als Seitenverhältnis des Geräts die Option „Widescreen (16:9)“ ausgewählt haben.

    Auf 4:3 zuschneiden
    Zeigt ein 16:9-Bild auf einem 4:3-Monitor mit dem Mittelpunkt des Bildes in der Mitte des Bildschirms ohne Verzerrung an. Die linken und rechten Kanten des Rahmens, die außerhalb des Anzeigebereichs des Videovorschaugeräts liegen, werden beschnitten. Diese Option steht nur dann zur Verfügung, wenn Sie als Seitenverhältnis des Geräts die Option „Standard (4:3)“ ausgewählt haben.

    Letterbox
    Skaliert ein 16:9-Bild so, dass es auf einen 4:3-Monitor passt. Aufgrund des unterschiedlichen Seitenverhältnisses von 16:9-Bild und 4:3-Monitor entstehen im oberen und unteren Bereich des Bildes graue Streifen. Das Anzeigeseitenverhältnis wird beibehalten, ohne dass das Bild beschnitten oder verzerrt wird. Diese Option steht nur dann zur Verfügung, wenn Sie als Seitenverhältnis des Geräts die Option „Standard (4:3)“ ausgewählt haben.

    Auf 14:9/Letterbox zuschneiden
    Zeigt ein Widescreen-Bild an, das auf ein Seitenverhältnis von 14:9 zugeschnitten wurde und im oberen und unteren Bildbereich (bei der Anzeige auf einem 4:3-Monitor) oder auf der linken und rechten Seite (bei der Anzeige auf einem 16:9-Monitor) schwarze Streifen aufweist. Das Anzeigeseitenverhältnis wird beibehalten, ohne dass das Bild verzerrt wird.

  5. Wählen Sie unter „Bildgröße“ die entsprechende Option aus, um zu bestimmen, ob die Dokumentpixel durch Skalieren an die Geräteanzeige angepasst werden sollen:
    Nicht skalieren
    Wendet keine vertikale Skalierung auf das Bild an. Übersteigt die Höhe des Bildes die Videoanzeige, wird das Bild beschnitten.

    Auf Framegröße skalieren
    Erhöht oder verringert die Höhe und Breite eines Bildes proportional so, dass es in den Videoframe passt. Bei dieser Option werden 16:9-Bilder auf einem 4:3-Monitor als Letterbox und 4:3-Bilder auf einem 16:9-Monitor als Pillarbox angezeigt.

  6. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Pixel-Seitenverhältnis auf Vorschau anwenden“, damit das Bild mit dem (nicht quadratischen) Pixel-Seitenverhältnis des Dokuments angezeigt wird. Deaktivieren Sie diese Option, wenn das Bild so angezeigt werden soll, wie es auf dem Computerbildschirm (quadratische Pixel) dargestellt wird.

    Die Option „Pixel-Seitenverhältnis auf Vorschau anwenden“ ist standardmäßig aktiviert, damit das Pixel-Seitenverhältnis des Bildes beibehalten wird. Diese Option sollten Sie deaktivieren, wenn das Pixel-Seitenverhältnis des Dokuments quadratisch ist und das Bild so angezeigt werden soll, wie es auf dem Computerbildschirm (quadratische Pixel) dargestellt werden würde.

  7. Klicken Sie auf „OK“, um das Dokument auf den Gerätemonitor zu exportieren.