Photoshop CS3

Festlegen von Einstellungen für QuickTime-Filme (Photoshop Extended)

  1. Wählen Sie im Dialogfeld „Video rendern“ die Option „QuickTime-Export“ und wählen Sie anschließend aus dem Popup-Menü „QuickTime-Film“.
  2. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Einstellungen“.
  3. Im Dialogfeld „Filmeinstellungen“ muss dabei „Video“ ausgewählt sein.
    Wichtig: Das Dialogfeld „Filmeinstellungen“ enthält zwar Soundoptionen, Photoshop Extended CS3 unterstützt jedoch keine Audiospuren.
  4. Klicken Sie unter „Video“ auf eine entsprechende Schaltfläche, um Folgendes festzulegen:
    Einstellungen
    Öffnet das Dialogfeld „Standardeinstellungen für Videokomprimierung“, in dem Sie die Videokomprimierung sowie die dazugehörenden Optionen festlegen können.

    Filter
    Öffnet das Dialogfeld „Videofilter wählen“, über das Sie integrierte QuickTime-Videoeffekte anwenden können.

    Größe
    Öffnet das Dialogfeld „Einstellungen für Exportgröße“, in dem Sie die Pixelmaße für das exportierte Video festlegen.

  5. (Optional) Wenn Sie den Film über das Internet bereitstellen möchten, wählen Sie „Für Internet-Streaming vorbereiten“ sowie eine der folgenden Optionen:
    Schnellstart
    Der Film wird so eingerichtet, dass die Wiedergabe von einem Webserver beginnt, bevor der Film komplett auf die Festplatte eines Benutzers heruntergeladen wurde.

    Schnellstart – komprimierter Header
    Der Header des Films wird verlustfrei komprimiert und der Film wird so eingerichtet, dass die Wiedergabe von einem Webserver beginnt, bevor der Film komplett auf die Festplatte eines Benutzers heruntergeladen wurde.

    Stream mit Steuerspur
    Der Film wird so eingerichtet, dass er im Streaming-Verfahren von einem QuickTime Streaming-Server wiedergegeben wird.

Standardeinstellungen für die Komprimierung von QuickTime-Videos

Die folgenden Optionen sind im Dialogfeld „Standardeinstellungen für die Videokomprimierung“ verfügbar:

Komprimierungsart
Wählen Sie den Codec, der beim Exportieren einer Datei angewendet werden soll.

Bewegung
Legen Sie die Framerate für das Video fest, indem Sie die Anzahl der Frames pro Sekunde (fps) festlegen. Einige Codecs unterstützen nur bestimmte Frameraten. Durch die Erhöhung der Framerate erzielen Sie u. U. weichere Bewegungen (abhängig von den ursprünglichen Frameraten in den Quellclips). Gleichzeitig wird aber mehr Datenträgerspeicher belegt. Falls verfügbar, legen Sie fest, wie oft die Keyframes erstellt werden sollen. Bestimmte QuickTime-Codecs verwenden Frame-Differenzierung zur Komprimierung einer Filmdatei. Dabei wird ein vollständiger Bild-Frame mit Videoinformationen analysiert und die folgenden Frames erzeugt, indem nur die Unterschiede zwischen jedem einzelnen Frame und dem vollständigen Bild-Frame gespeichert werden. Der erste vollständige Bild-Frame wird Keyframe genannt (und sollte nicht mit den Keyframes verwechselt werden, die im Zeitleistenmodus in der Animationspalette verwendet werden).

Datenrate
Geben Sie (sofern vom ausgewählten Codec unterstützt) eine Datenrate ein, um eine Obergrenze für den Umfang der vom exportierten Video bei der Wiedergabe erzeugten Videodaten festzulegen.

Compressor
Legen Sie die speziellen Komprimierungsoptionen für den jeweils ausgewählten Codec fest. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Optionen“ (sofern verfügbar), um weitere Komprimierungsoptionen festzulegen. Legen Sie, falls verfügbar, die Farbtiefe oder die Anzahl der Farben fest, die im zu exportierenden Video enthalten sein sollen. Dieses Menü ist nicht verfügbar, wenn der ausgewählte Codec nur eine Farbtiefe unterstützt.

Sofern der Regler „Qualität“ unter „Compressor“ verfügbar ist, ziehen Sie den Regler oder geben Sie einen Wert ein, um die Bildqualität, d. h. faktisch die Dateigröße, für das exportierte Video anzupassen. Wenn Sie für Aufnahme und Export denselben Codec verwenden und Sie haben eine Vorschau einer Sequenz gerendert, dann können Sie die Rendering-Zeit verkürzen, wenn Sie als Qualitätseinstellung für den Export die Qualitätseinstellung der ursprünglichen Aufnahme wählen. Wenn Sie einen höheren Wert für die Qualität als die ursprüngliche Qualität bei der Aufnahme wählen, kommt es zu keiner Qualitätssteigerung, aber die Rendering-Zeit wird u. U. erhöht.

Hinweis: Compressor-Optionen sind für den Codec „Component Video“ nicht verfügbar.

Größeneinstellungen für QuickTime-Filme

Die folgenden Einstellungen sind im Dialogfeld „Einstellungen für Exportgröße“ verfügbar:

Maße
Legt die Framegröße für den exportierten Film fest. Wenn Sie eine Framegröße festlegen möchten, die sich nicht im Menü „Maße“ befindet, wählen Sie „Benutzerdefiniert“ und geben Sie Werte für Breite und Höhe ein.

Seitenverhältnis beibehalten unter Verwendung von
Legt eine Option fest, wenn der Film auf die neue Framegröße skaliert wird. Bei Auswahl von „Letterbox“ wird die Quelle proportional skaliert, um in den sichtbaren Anzeigebereich (Öffnung) zu passen. Dabei werden ggf. oben und unten bzw. an den Seiten schwarze Balken hinzugefügt. „Beschneiden“ zentriert, skaliert und schneidet entsprechend der freien Öffnung zu. „An Größe anpassen“ führt eine Anpassung entsprechend der Zielgröße durch, wobei das Bild an die längste Seite angepasst wird. Gegebenenfalls wird skaliert.

Video-Quelle (Deinterlaced)
Die beiden Halbbilder in jedem Interlaced-Videoframe werden in ein Vollbild konvertiert.