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Flash CS4-Ressourcen |
Digitalvideo und FlashAdobe® Flash® CS4 Professional ist ein leistungsstarkes Werkzeuge zum Einbinden von Videodaten in webbasierte Präsentationen. Das Videodateiformat FLV und F4V (H.264)bietet technologische und weitere Vorteile, die das Verbinden von Video mit anderen Daten, Grafiken, Sounds und Steuerelementen für die interaktive Nutzung ermöglichen. Mit FLV- oder F4V-Video können Sie Videos in Webseiten problemlos in einem Format bereitstellen, das von nahezu jedem Benutzer angezeigt werden kann. Die gewünschte Art der Bereitstellung bestimmt, wie Sie den Videoinhalt erstellen und wie Sie ihn mit Flash integrieren. Sie können Video folgendermaßen in Flash einbinden:
Videotutorials zur Arbeit mit Videodateien in Flash finden Sie unter:
Ein Texttutorial zur Verwendung von Video in Flash mit dem Titel „Video Player erstellen“ steht auf der Flash Tutorial-Website unter www.adobe.com/go/learn_fl_tutorials_de zur Verfügung. Steuerung der VideowiedergabeSie können die Videowiedergabe in Flash mithilfe der FLVPlayback-Komponente steuern, indem Sie benutzerdefinierten ActionScript-Code schreiben, um einen externen Videostream abzuspielen, oder indem Sie benutzerdefinierten ActionScript-Code schreiben, um die Videowiedergabe in der Zeitleiste für eingebettetes Video zu steuern.
Der VideoimportassistentDer Videoimportassistent vereinfacht das Importieren von Video in ein Flash-Dokument, indem er Sie durch den Prozess der Auswahl einer vorhandenen Videodatei und des Imports der Datei zur Verwendung in einem von drei unterschiedlichen Szenarien für die Videowiedergabe leitet. Der Videoimportassistent bietet die grundlegende Konfiguration für den Import und die gewählte Wiedergabemethode. Später können Sie diese Konfiguration an Ihre speziellen Anforderungen anpassen. Im Dialogfeld „Video importieren“ stehen drei Optionen für den Videoimport zur Verfügung:
Videoformate und FlashDamit Video in Flash importiert werden kann, muss es im Format FLV oder H.264 kodiert sein. Der Videoimportassistent („Datei“ > „Importieren“ > „Video importieren“) überprüft Videodateien, die Sie für den Import auswählen, und informiert Sie, wenn das Video möglicherweise ein Format aufweist, das von Flash nicht abgespielt werden kann. Wenn das Video weder das FLV- noch das F4V-Format hat, können Sie es mit Adobe® Media® Encoder im geeigneten Format kodieren. Adobe Media EncoderAdobe® Media® Encoder ist eine eigenständige Kodierungsanwendung, die von Programmen wie Adobe® Premiere® Pro, Adobe® Soundbooth® und Flash zur Ausgabe in bestimmte Medienformate verwendet wird. Je nach Programm bietet der Adobe Media Encoder ein spezielles Dialogfeld mit der Bezeichnung „Exporteinstellungen“, das die zahlreichen Einstellungen im Zusammenhang mit bestimmten Exportformaten beinhaltet, wie z. B. Adobe Flash Video und H.264. Für jedes Format sind im Dialogfeld „Exporteinstellungen“ eine Reihe von Vorgaben enthalten, die auf bestimmte Wiedergabemedien zugeschnitten sind. Sie können auch benutzerspezifische Voreinstellungen speichern, damit diese von anderen genutzt oder bei Bedarf erneut geladen werden können. Informationen zum Kodieren von Video im FLV- oder F4V-Format mit Adobe Media Encoder finden Sie unter Adobe Media Encoder. Die H.264-, On2 VP6- und Sorenson Spark Video-CodecsWenn Sie Video mit Adobe Media Encoder kodieren, haben Sie die Wahl zwischen drei verschiedenen Video-Codecs, mit denen Sie die Videoinhalte für die Verwendung mit Flash kodieren können:
Wenn Ihre Flash-Materialien dynamisch Flash-Video laden (mithilfe von progressivem Herunterladen oder Flash Media Server), können Sie On6 VP6-Video verwenden, ohne die ursprünglich für Flash Player 6 oder 7 erstellte SWF-Datei erneut veröffentlichen zu müssen, vorausgesetzt, dass der Flash Player ab Version 8 zur Anzeige verwendet wird. Durch das Streaming oder Herunterladen eines On2 VP6-Videos in eine Flash SWF-Datei der Version 6 oder 7 und die Wiedergabe des Materials mit dem Flash Player ab Version 8 können Sie es vermeiden, die SWF-Datei neu erstellen zu müssen. Wichtig: Nur die Flash Player 8 und 9 unterstützen sowohl die Veröffentlichung als auch die Wiedergabe von On2 VP6-Video.
Tipps zum Erstellen von Adobe FLV- und F4V-VideoDie folgenden Richtlinien helfen Ihnen dabei, die bestmöglichen FLV- oder F4V-Videos zu erstellen: Arbeiten Sie bis zur Endausgabe mit Video im nativen Format.Wenn Sie ein bereits komprimiertes digitales Videoformat in ein anderes Format, zum Beispiel FLV oder F4V, konvertieren, können durch den vorherigen Encoder Videostörungen auftreten. Die erste Komprimierungskomponente hat bereits einen Codierungsalgorithmus auf die Videodaten angewendet, der zu einer Reduzierung von Qualität sowie Bildgröße und -rate geführt hat. Durch diese Komprimierung können auch digitale Artefakte oder Störungen hinzugekommen sein. Dieses Rauschen beeinträchtigt die abschließende Codierung. Unter Umständen ist eine höhere Datenrate erforderlich, um eine Datei in guter Qualität codieren zu können. Je einfacher, desto besser.Vermeiden Sie komplizierte Übergänge, die sich nur schlecht komprimieren lassen und im fertigen Film „pixelig“ wirken. Am besten eignen sich in der Regel harte Schnitte (im Gegensatz zu Auflösungen). Ins Auge fallende Videosequenzen wie zum Beispiel ein Objekt, das hinter dem ersten Track nach vorne drängt, ein Umblätter-Effekt oder ein Objekt, das zuerst eine Kugel umkreist und anschließend aus dem Bildschirm springt, lassen sich nicht besonders gut komprimieren und sollten daher sparsam eingesetzt werden. Berücksichtigen Sie die Datenübertragungsrate Ihrer Zielgruppe.Verwenden Sie für die Bereitstellung von Video über das Internet Dateien mit niedrigeren Datenraten. Benutzer mit schneller Internetanbindung können die Dateien ohne oder mit nur geringer Wartezeit laden. Der Download über eine Modemverbindung kann jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen. Gestalten Sie die Clips kurz, um die Downloadzeiten für Modembenutzer in annehmbaren Grenzen zu halten. Wählen Sie die richtige Bildrate.Die Bildrate gibt die Anzahl der Bilder pro Sekunde (BpS) an. Bei einem Clip mit höherer Datenrate kann eine niedrigere Bildrate die Wiedergabe durch beschränkte Bandbreite verbessern. Beim Komprimieren eines Clips mit wenig Bewegung lässt sich beispielsweise die Datenrate durch Halbieren der Bildrate nur um schätzungsweise 20 % verringern. Wenn Sie hingegen ein Video mit vielen bewegten Bildern komprimieren, hat die Verringerung der Bildrate wesentlich größere Auswirkungen auf die Datenrate. Da Videos bei der Verwendung der nativen Bildraten am besten aussehen, sollten Sie die Bildrate hoch lassen, wenn dies in Anbetracht der Bereitstellungskanäle und der Wiedergabeplattformen möglich ist. Für die Bereitstellung im Internet fragen Sie bitte Ihren Hostingservice nach diesen Einzelheiten. Bei Mobilgeräten sollten Sie die gerätespezifischen Kodierungsvorgaben und den über Adobe Media Encoder in Adobe Premiere Pro verfügbaren Geräteemulator verwenden. Müssen Sie die Bildrate ohnehin verringern, so erzielen Sie die besten Ergebnisse, wenn Sie sie durch einen ganzzahligen Wert teilen. Wählen Sie eine Bildgröße aus, die zu Ihrer Datenrate und dem Frameseitenverhältnis passt.Bei gleichbleibender Datenrate (Verbindungsgeschwindigkeit) nimmt die Videoqualität ab, je größer das Bild dargestellt wird. Bei der Auswahl des Bildformats für Ihre Kodiereinstellungen sollten Sie zudem die Bildrate, das Quellmaterial sowie Ihre persönlichen Vorlieben berücksichtigen. Zur Vermeidung von Pillarboxing ist es wichtig, eine Bildgröße mit demselben Seitenverhältnis wie in Ihrem Ausgangsmaterial zu verwenden. Bei der Codierung von NTSC-Material im PAL-Format tritt beispielsweise Pillarboxing auf. Adobe Media Encoder stellt verschiedene vordefinierten Adobe FLV- oder F4V-Videovoreinstellungen zur Verfügung. Dazu gehören vorgegebene Bildgrößen und Bildraten für die verschiedenen Fernsehstandards mit unterschiedlichen Datenraten. Benutzen Sie die folgende Liste gängiger Bildgrößen (in Pixeln) zur Orientierung, oder experimentieren Sie mit den verschiedenen Adobe Media Encoder-Vorgaben, um die beste Einstellung für Ihr Projekt zu finden.
Nutzen Sie Streaming, um beste Leistung zu erzielen.Zur Verringerung der Downloadzeit, Bereitstellung umfangreicher Interaktivitäts- und Navigationsfunktionen oder Überwachung der Servicequalität sollten Sie Adobe FLV- oder F4V-Videodateien mit dem Flash Media Server streamen oder den von einem der Adobe Flash Video Streaming-Servicepartner über die Adobe-Website angebotenen Service nutzen. Weitere Informationen zum Unterschied zwischen progressivem Herunterladen und Streaming mit Flash Media Server finden Sie unter „Delivering Flash Video: Understanding the Difference Between Progressive Download and Streaming Video“ auf der Flash Developer Center-Website. Dauer des progressiven Downloads.Sie sollten wissen, wie lange das Herunterladen Ihres Videos dauert, sodass es bis zum Ende ohne Unterbrechung wiedergegeben werden kann, damit der Download abgeschlossen werden kann. Während der erste Teil Ihres Videoclips heruntergeladen wird, möchten Sie vielleicht anderen Inhalt anzeigen, um den Download zu verbergen. Für kurze Clips gilt die folgende Formel zur Berechnung des erforderlichen Ladepuffers: Pause = Ladezeit – Wiedergabedauer + 10 % der Wiedergabedauer. Wenn Ihr Clip beispielsweise 30 Sekunden und der Download eine Minute dauert, sollten Sie einen Ladepuffer von 33 Sekunden einrichten (60 Sekunden – 30 Sekunden + 3 Sekunden = 33 Sekunden). Entfernen Sie Störungen und ZeilensprüngeIm Hinblick auf eine optimale Kodierung müssen Sie ggf. Störungen und Zeilensprünge beseitigen. Je höher die Qualität des ursprünglichen Videos ist, desto besser ist das Endergebnis. Von der Bildrate und vom Bildformat her können Internetvideos in der Regel nicht mit Fernsehübertragungen konkurrieren. Dafür weisen Computermonitore eine deutlich bessere Farbtreue, Sättigung, Schärfe und Auflösung auf als Fernsehbildschirme. Selbst wenn ein digitales Videos nur in einem kleinen Fenster wiedergegeben wird, spielt die Bildqualität hierbei eine wesentlich größere Rolle als beim analogen Fernsehen, da Fehler, die auf dem TV-Bildschirm kaum erkennbar sind, auf einem Computermonitor sehr störend zu Tage treten können. Adobe Flash ist eher für die progressive Anzeige auf Computerbildschirmen und anderen Geräten konzipiert als auf Zeilensprung-Displays wie bei Fernsehern. Zeilensprungmaterial, das auf einem progressiven Display angezeigt wird, kann in Bereichen mit viel Bewegung wechselhaft vertikale Linien aufweisen. Deshalb entfernt Adobe Media Encoder das Interlacing aus allen Videomaterialien, die verarbeitet werden. Beachten Sie diese Punkte auch im Hinblick auf Audio.Diese Erwägungen gelten gleichermaßen für die Audio- wie für die Videoproduktion. Eine zufrieden stellende Audiokomprimierung lässt sich nur auf der Grundlage qualitativ hochwertiger Audiodaten realisieren. Wenn Sie Material von einer CD kodieren, sollten Sie die Datei nicht über den analogen Eingang Ihrer Soundkarte aufnehmen, sondern mittels direkter digitaler Übertragung. Die Soundkarte erfordert eine unnötige Digital-zu-Analog- und Analog-zu-Digital-Konvertierung, die Störungen in der Quellaudiodatei verursachen kann. Sowohl für Windows- als auch für Macintosh-Plattformen stehen verschiedene Hilfsprogramme zur direkten digitalen Datenübertragung zur Verfügung. Wenn die Aufzeichnung von einer analogen Quelle unvermeidbar ist, sollten Sie unbedingt eine Soundkarte verwenden, die den höchsten Qualitätsansprüchen genügt. Hinweis: Wenn Ihre Quellaudiodatei mono ist, wird die Kodierung in Mono zur Verwendung mit Flash empfohlen. Wenn Sie mit Adobe Media Encoder kodieren und eine vordefinierten Kodiervoreinstellung verwenden, überprüfen Sie, ob die Voreinstellung in Mono oder in Stereo kodiert, und wählen Sie ggf. „Mono“ aus.
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