Adobe Audition 3.0

Importieren eines Bitmap-Bilds als Audiodaten

In der Bearbeiten-Ansicht können Sie Bitmap-Bilddateien (BMP-Dateien) importieren, die mit einer Anwendung erstellt wurden. Importieren Sie Bilder von Spektraldiagrammen, die Sie mit Adobe Audition gespeichert und in einem Bildbearbeitungsprogramm geändert haben, um die besten akustischen Ergebnisse zu erhalten. Wenn Sie experimentieren möchten, können Sie Fotos, Logos und andere Dateien mit Bildern importieren.

Beim Importieren eines gespeicherten Spektraldiagramms muss sich die zugehörige Phasendatei in demselben Ordner befinden. Weitere Informationen zum Speichern von Spektraldiagrammen erhalten Sie unterSpektrales Bitmap-Bild (.bmp).
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In Spektralfrequenzauswahl importiertes Bitmap-Bild

  1. (Optional) Öffnen Sie eine Audiodatei, in die Sie ein Bild integrieren möchten. Wählen Sie dann in der Spektralfrequenzanzeige einen Zeit- oder Frequenzbereich aus.
  2. Wählen Sie „Datei“ > „Bitmap importieren“.
  3. Wählen Sie eine Bilddatei im BMP-Format aus und klicken Sie auf „Öffnen“.
  4. Wählen Sie eine der folgenden Importoptionen:
    Zerlegen/Modulieren in die Auswahl
    Wendet das importierte Bild als Maske an, die vorhandene Spektraldaten filtert.

    Direktes Einfügen in Auswahl
    Ersetzt vorhandene Spektraldaten vollständig durch das importierte Bild.

    Überlagernd einfügen in Auswahl
    Fügt das importierte Bild den vorhandenen Spektraldaten hinzu. Dabei entstehen ähnliche Ergebnisse wie bei dem Befehl zum gemischten Einfügen. (Siehe Mischen von Audiodaten beim Einfügen.)

    Vollständiger Import in neue Wellenform
    Erstellt eine neue Audiodatei aus dem importierten Bild. Wenn Sie auf „OK“ klicken, wird durch diese Option das Dialogfeld „Neue Wellenform“ angezeigt, in dem Sie Abtastraten, Kanäle und Bitauflösung angeben können. Weitere Informationen zu diesen Optionen erhalten Sie unter Erstellen einer neuen, leeren Audiodatei.

  5. Passen Sie die folgenden Einstellungen im Bereich „Erweiterte Optionen“ nach Bedarf an und klicken Sie dann auf „OK“.
    Hinweis: Einige der nachfolgenden Optionen sind nur verfügbar, wenn oben bestimmte Importoptionen ausgewählt wurden.
    Weiß, Schwarz
    Legen Sie die Dezibelwerte fest, denen die hellsten Bereiche und die dunkelsten Schatten entsprechen. Geben Sie einen kleinen Bereich an, um komprimierte Audiodaten zu erhalten bzw. einen großen Bereich, um dynamischere Audiodaten zu erhalten.

    Gamma
    Passt die Mitteltöne an, wodurch die relative Menge von Licht- und Schattenbereichen ermittelt wird. Der Standardgammawert für Windows beträgt 2,2. Wenn das importierte Bild in Mac OS erstellt wurde, geben Sie den Standardgammawert für diese Plattform an, und zwar 1,8. Sie können auch extremere Gammaeinstellungen angeben, wenn Sie mit den Ergebnissen experimentieren möchten.
    Wenn Sie für einen hohen Amplitudenwert (z. B. -20 dB) Schwarz und für einen niedrigen Wert (z. B. -100 dB) Weiß festlegen, kehren Sie den Gammawert um, um bessere Ergebnisse zu erhalten. Verwenden Sie beispielsweise statt 2,0 einen Wert von 0,5.

    Frequenzabstand
    Durch diese Einstellung, die nur bei den oben genannten Optionen zum direkten Einfügen und zum überlagernden Einfügen verfügbar sind, wird bestimmt, wie Farben über das Frequenzspektrum hinweg verteilt werden. Durch niedrigere Werte werden Farben dichter platziert, dies erfordert jedoch eine längere Verarbeitungszeit. Höhere Werte liefern eine schnellere Verarbeitung, verringern jedoch die Bilddetails. Die Standardeinstellung beträgt 100 Hz für den Anzeigemodus von linearen Frequenzen und 100 Cent im logarithmischen Anzeigemodus. In Cent liefern große Werte (über 50) musikalischere Ergebnisse, insbesondere im unvermischten Tonmodus.

    Unvermischte Töne
    Erzeugt Spektrallinien bei bestimmten Frequenzen, die je nach den Bilddaten hinsichtlich Amplitude variieren. Im logarithmischen Modus können ganz einfach harmonische Ergebnisse erzielt werden. Im linearen Frequenzmodus sind die Ergebnisse sehr roboterhaft und dröhnen.

    Zufällige Rauschbänder
    Fügt jeder Spektrallinie eine Zufallsfrequenz hinzu, wodurch die Härte von unvermischten Tönen reduziert wird. Vollfarbenkorrekturen werden als reduziertes Rauschen oder Rütteln wiedergegeben.

    Track-Spektralfunktionen
    Erzielt eine größere Detailgenauigkeit mit weniger Spektrallinien. Die Ergebnisse klingen weniger dröhnend als im Modus „Unvermischte Töne“ und Rauschen kann sauber simuliert werden. Einzelne Linien im Quellbild werden in individuelle Frequenzobertöne übersetzt, die der Kontur des ursprünglichen Bilds folgen. Gras, Schnurrhaare, Zweige und andere Merkmale mit Linien werden als Spektrallinien reproduziert und liefern einen Tinten- oder Holzeffekt. Feine Muster in dem Bild werden ebenfalls beibehalten und sind hörbar. (Im Gegensatz dazu gehen bei den beiden anderen genannten Modi Details verloren.)

    Log-Amplitude oder lineare Übertragung
    Wandelt Helligkeitswerte entweder logarithmisch (Farbdaten werden als Dezibel interpretiert) oder linear (Farbdaten werden als Amplitudenprozentwerte interpretiert) in eine Audioamplitude um.

    Hohe Auflösung
    Durch diese Option, die nur verfügbar ist, wenn oben die Option „Zerlegen/Modulieren“ oder „Vollständiger Import“ ausgewählt wurde, werden die Bilddetails erhöht. Dies verlängert jedoch die Verarbeitungszeit. Eine hohe Auflösung wird empfohlen, wenn das Bitmap-Bild ein exportiertes Spektraldiagramm ist, das Sie in einem Bildbearbeitungsprogramm wie Adobe Photoshop geändert haben.

    Zurücksetzen
    Setzt alle Einstellungen auf die Standardwerte zurück, die am besten für das Importieren in eine neue Datei geeignet sind.