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Verbessern der Leistung
Sie können die Leistung verbessern, indem Sie das Computersystem, After Effects, Ihr Projekt und Ihren Arbeitsablauf optimieren.
GridIron Software bietet Nucleo Pro 2 an, das die Renderleistung in After Effects auf verschiedene Arten verbessert. Informationen dazu finden Sie auf der GridIron Software-Website.
Verbessern der Leistung vor dem Start von After Effects- Vergewissern Sie sich, dass Sie die aktuelle Version von After Effects einschließlich aller verfügbaren Updates installiert haben. Weitere Informationen zu Updates erhalten Sie unter Downloads auf der Adobe-Website.
- Vergewissern Sie sich, dass Sie die aktuellen Versionen der Treiber und Zusatzmodule installiert haben, insbesondere der Grafikkartentreiber. Um Updates für Treiber und Zusatzmodule herunterzuladen, besuchen Sie die Websites der jeweiligen Hersteller.
- Beenden Sie Anwendungen, die Sie nicht für Ihre Arbeit benötigen. Dies können auch Anwendungen sein, die beim Start des Betriebssystems automatisch gestartet werden.
- Vergewissern Sie sich, dass die Grafikkarte Ihres Systems OpenGL 2.0 oder später unterstützt. Obwohl After Effects auch ohne OpenGL funktioniert, bewirkt diese Grafikkarte doch eine deutliche Beschleunigung bei verschiedenen Renderverfahren, unter Anderem beim Rendern für die Anzeige einer Vorschau auf dem Bildschirm. Siehe Rendern mit OpenGL.
- Passen Sie die Größe der Paging-Datei für den virtuellen Speicher an (nur Windows). Durch virtuellen Speicher kann das System Festplattenspeicher zum Speichern von Informationen verwenden, die normalerweise im RAM gespeichert werden. Windows verwaltet virtuellen Speicher in einer Paging-Datei. Um die Leistung in After Effects zu verbessern, können Sie die Größe der Paging-Datei auf maximal die doppelte Menge des installierten Arbeitsspeichers erhöhen. Unter Windows XP ist dies der Standardwert. (Weitere Informationen finden Sie in der Windows-Hilfe.)
- Defragmentieren Sie alle Festplatten in regelmäßigen Abständen. Weitere Informationen finden Sie in der Dokumentation zu Ihrem Betriebssystem.
- Stellen Sie sicher, dass das System über ausreichend Arbeitsspeicher verfügt. Die optimale Leistung wird mit einem Computersystem mit mindestens 2 GB installiertem RAM pro CPU erzielt. Informationen darüber, wie Sie die Größe des installierten Arbeitsspeichers prüfen und mehr Arbeitsspeicher installieren können, finden Sie in der Dokumentation zu Ihrem Betriebssystem und zu Ihrem Computer.
- Beenden Sie ressourcenintensive Vorgänge in anderen Anwendungen wie Videovorschauen in Adobe Bridge.
Verbessern der Leistung durch Optimierung der Arbeitsspeicher-, Cache- und Mehrprozessoreinstellungen- Verwenden Sie Mehrfachprozessoren zum gleichzeitigen Rendern mehrerer Frames, indem Sie die Einstellung „Gleichzeitiges Rendern von mehreren Frames“ auswählen. Siehe Voreinstellungen für Arbeitsspeicher und Mehrfachverarbeitung.
- Aktivieren Sie die Zwischenspeicherung von Frames auf der Festplatte, indem Sie die Einstellung „Disk-Cache aktivieren“ auswählen. Siehe RAM- und Disk-Cache.
- Löschen Sie den Inhalt des RAM- und des Disk-Cache („Bearbeiten“ > „Entleeren“ > „Bildcache“).
Verbessern der Leistung durch Vereinfachung des ProjektsWenn Sie Ihr Projekt vereinfachen und aufteilen, können Sie dafür sorgen, dass After Effects Arbeitsspeicher und andere Ressourcen nicht zur Verarbeitung von Elementen verwendet, an denen Sie momentan gar nicht arbeiten. Außerdem können Sie die Gesamtleistung erheblich verbessern, wenn Sie steuern, zu welchem Zeitpunkt After Effects bestimmte Verarbeitungsvorgänge ausführt. Beispielsweise können Sie dafür sorgen, dass eine Aktion, die nur einmal ausgeführt werden muss, nicht wiederholt wird, oder dass eine bestimmte Aktion auf einen günstigeren Zeitpunkt verschoben wird.
- Löschen Sie nicht verwendete Elemente aus dem Projekt. Siehe Entfernen von Elementen aus einem Projekt.
- Teilen Sie komplexe Projekte in mehrere einfachere Projekte auf und setzen Sie die Teile erst wieder zusammen, wenn Sie die Endversion des Films rendern. Um ein Projekt wieder zusammenzusetzen, importieren Sie alle Teilprojekte in ein einzelnes Projekt, indem Sie „Datei“ (Windows) bzw. „Ablage“ (Mac OS) > „Importieren“ > „Datei“ wählen.
- Vor dem Rendern sollten Sie alle Ihre Footagedateien auf einer lokalen Festplatte ablegen (nicht auf der Festplatte, auf der die Anwendung ausgeführt wird). Dies lässt sich am besten mit dem Befehl „Dateien sammeln“ bewerkstelligen. Siehe Sammeln von Dateien an einer Position.
- Rendern Sie verschachtelte Kompositionen vor. Rendern Sie eine fertige Komposition als Film, damit After Effects die Komposition nicht bei jedem Anzeigen erneut rendern muss. Siehe Vorrendern einer verschachtelten Komposition.
- Begrenzen Sie den Einfluss der Ebenenschalter und wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Allgemein“ (Windows) bzw. „After Effects“ > „Einstellungen“ > „Allgemein“ (Mac OS) und deaktivieren Sie „Schalter beeinflussen verschachtelte Kompositionen“. (Denken Sie daran, diese Option wieder zu aktivieren, bevor Sie die Komposition für die endgültige Ausgabe rendern.)
- Falten Sie die Transformationen verschachtelter Kompositionen. Siehe Renderreihenfolge und Falten der Transformationen.
- Ersetzen Sie ein Quellelement durch einen Stellvertreter mit geringerer Auflösung oder ein Standbild, wenn Sie nicht direkt mit diesem Element arbeiten. Siehe Platzhalter und Stellvertreter.
- Reduzieren Sie die Auflösung für die Komposition. Siehe Auflösung.
Hinweis: Um die Rendergeschwindigkeit einer RAM-Vorschau zu erhöhen, legen Sie die Auflösung des Kompositionsfensters entsprechend der Vergrößerung fest. Wenn die Vergrößerung beispielsweise 50 % beträgt, wählen Sie im Menü „Auflösung“ die Option „Halb“.
- Isolieren Sie die Ebene, an der Sie arbeiten, indem Sie den Schalter „Solo“ verwenden. Siehe Isolieren einer Ebene.
Verbessern der Leistung durch Ändern der BildschirmausgabeSie können die Leistung auf verschiedene Weisen verbessern, um Daten während Ihrer Arbeit auf dem Bildschirm anzuzeigen. Dies hat keinerlei Einfluss auf die Art und Weise, wie After Effects Ihre Projektdaten behandelt. Obwohl es beim Arbeiten oft nützlich ist, bestimmte Elemente und Informationen anzuzeigen, greift After Effects auf Speicher- und Prozessorressourcen zu, um diese Informationen zu aktualisieren. Deshalb sollten Sie während der Arbeit nur die wichtigsten Informationen anzeigen lassen. Wahrscheinlich sind für Sie in unterschiedlichen Arbeitsphasen unterschiedliche Aspekte Ihres Projekts wichtig. Daher kann es sinnvoll sein, die folgenden Empfehlungen den Anforderungen entsprechend zu kombinieren.
- Deaktivieren Sie die Funktionen für das Anzeigefarbmanagement und die Ausgabesimulation, wenn diese nicht benötigt werden. Siehe Simulation der Farbdarstellung auf einem anderen Ausgabegerät.
- Aktivieren Sie Hardwarebeschleunigung der Vorschau. Diese verwendet die GPU, um Ihnen bei der Anzeige von Vorschauen auf dem Bildschirm zu helfen. Wählen Sie „Bearbeiten“ > „Voreinstellungen“ > „Anzeige“ (Windows) bzw. „After Effects“ > „Einstellungen“ > „Anzeige“ (Mac OS) und aktivieren Sie Hardwarebeschleunigung im Kompositions-, Ebenen- und Footagefenster.
- Schließen Sie nicht benötigte Fenster. After Effects muss auf Speicher- und Prozessorressourcen zugreifen, um geöffnete Fenster zu aktualisieren. Dadurch kann die Arbeit, die Sie in anderen Fenstern ausführen, verlangsamt werden.
- Erstellen Sie einen Interessenbereich. Wenn Sie nur einen kleinen Teil der Komposition bearbeiten, grenzen Sie den Bereich der Komposition ein, der während der Vorschau auf dem Bildschirm gerendert wird. Siehe Interessenbereich.
- Deaktivieren Sie im Menü der Zeitleiste die Option „Cache-Indikatoren“, damit After Effects keine grünen und blauen Balken in der Zeitleiste anzeigt, um die zwischengespeicherten Frames zu kennzeichnen.
- Deaktivieren Sie „Aktuelle Renderinfo in Infopalette und Flussdiagramm einblenden“ (in Voreinstellungen für Anzeige), damit die Details jedes Rendervorgangs für jeden Frame nicht auf dem Bildschirm angezeigt werden.
- Blenden Sie die aktuellen Renderinformationen in der Renderliste aus und klicken Sie in der Renderliste auf das Dreieck neben „Aktuelle Renderinformationen“.
- Drücken Sie die Feststelltaste, um zu verhindern, dass After Effects das Footage-, Ebenen- oder Kompositionsfenster aktualisiert. Wenn Sie eine Änderung vornehmen, die üblicherweise in einem Fenster angezeigt wird, fügt After Effects am unteren Rand des Fensters einen roten Balken mit einer Texterinnerung hinzu. After Effects aktualisiert aber weiterhin Steuerelemente in Fenstern, wie z. B. Bewegungspfade, Ankerpunkte und Maskenkonturen, während Sie diese verschieben. Wenn die Fenster wieder aktualisiert und alle Änderungen angezeigt werden sollen, drücken Sie erneut die Feststelltaste.
Hinweis: Durch Drücken der Feststelltaste werden die Aktualisierungen von Vorschauen in den Anzeigefenstern während des Renderns für die Endausgabe angehalten. Es wird jedoch kein roter Balken angezeigt.
- Verringern Sie die Anzeigequalität einer Ebene auf „Entwurf“ oder „Drahtgitter“. Siehe Bildqualität für Ebenen.
- Aktivieren Sie im Menü der Zeitleiste die Option „3D-Entwurf“. Damit werden sämtliche Lichter und Schatten deaktiviert, die auf 3D-Ebenen fallen. Darüber hinaus wird der Feldtiefen-Weichzeichner einer Kamera deaktiviert.
- Deaktivieren Sie „Live-Update“ im Menü der Zeitleiste, damit After Effects Kompositionen nicht dynamisch aktualisiert.
- Zeigen Sie im Zeitleistenfenster Audio-Wellenformen nur an, wenn es unbedingt notwendig ist.
- Deaktivieren Sie „Pixel-Seitenverhältnis-Korrektur“, indem Sie am unteren Rand des Kompositions-, Ebenen- oder Footagefensters auf die Schaltfläche „Pixel-Seitenverhältnis-Korrektur“
klicken.
- Deaktivieren Sie „Auf Computer-Monitor reflektieren“, wenn Sie die Vorschau eines Videos auf einem externen Videomonitor anzeigen. Siehe Anzeigen der Vorschau auf einem externen Monitor.
- Blenden Sie Ebeneneinstellungen wie z. B. farbige Masken, 3D-Referenzachsen und Ebenengriffe aus. Siehe Ein- oder Ausblenden der Ebeneneinstellungen im Kompositionsfenster.
- Reduzieren Sie die Vergrößerung einer Komposition. Wenn in After Effects das Kompositions-, Ebenen- und Footagefenster mit einer Vergrößerung von 100 % oder mehr angezeigt wird, verringert sich die Geschwindigkeit beim Neuzeichnen des Bildschirms. (Siehe Zoom.)
- Stellen Sie den Wert für „Auflösung/Verkleinerungsfaktor“ der Komposition im Kompositionsfenster auf „Auto“. Dadurch wird ein unnötiges Rendern von Zeilen oder Spalten von Pixeln verhindert, die nicht mit niedrigen Zoomebenen auf dem Bildschirm gezeichnet sind. Siehe Auflösung.
Verbessern der Leistung bei der Verwendung von EffektenEinige Effekte wie z. B. Weichzeichnungs- und Verzerrungseffekte erfordern eine große Menge an Arbeitsspeicher und Prozessorressourcen. Wenn Sie diese Effekte nur gezielt einsetzen, können Sie die Gesamtleistung erheblich verbessern.
- Wenden Sie speicher- und prozessorintensive Effekte später an. Animieren Sie Ihre Ebenen und führen Sie andere Arbeiten aus, für die eine Echtzeitvorschau erforderlich ist, bevor Sie speicher- oder prozessorintensive Effekte (wie z. B. Leuchteffekte und Weichzeichnungseffekte) anwenden, die die Vorschau unter Umständen langsamer als in Echtzeit anzeigen.
- Deaktivieren Sie Effekte vorübergehend, um die für die Erstellung einer Vorschau benötigte Zeit zu verkürzen. Siehe Löschen oder Deaktivieren von Effekten und Animationsvorgaben.
- Begrenzen Sie die Anzahl der Partikel, die beim Partikelsimulationseffekt generiert werden.
- Wählen Sie für die Effekte „Gitter-Verkrümmung“, „Umformen“ und „Schmieren“ in der Kategorie „Verzerren“ unter „Elastizität“ die Option „Steif“.
- Statt denselben Effekt mit denselben Einstellungen auf mehrere Ebenen anzuwenden, wenden Sie ihn auf eine Einstellungsebene an. Wenn ein Effekt auf eine Einstellungsebene angewendet wird, wird er einmal, nämlich auf der Komposition aller darunterliegenden Ebenen, verarbeitet. Siehe Erstellen einer Einstellungsebene.
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