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Voreinstellungen für Arbeitsspeicher und MehrfachverarbeitungLegen Sie Voreinstellungen für den Arbeitsspeicher und Mehrfachverarbeitung fest, indem Sie „Bearbeiten“ > „Einstellungen“ > „Arbeitsspeicher und Mehrfachverarbeitung“ (Windows) bzw. „After Effects“ > „Einstellungen“ > „Arbeitsspeicher und Mehrfachverarbeitung“ (Mac OS) auswählen. Wenn Sie die Einstellungen im Dialogfeld „Arbeitsspeicher und Mehrfachverarbeitung“ ändern, aktualisiert After Effects den Hilfetext im Dialogfeld dynamisch und meldet, wie der Arbeitsspeicher und die CPUs zugeordnet und verwendet werden. Die Einstellungen „RAM, das anderen Anwendungen zur Verfügung stehen soll“ und „DLL-Adressraum nicht fragmentieren“ (nur Windows) gelten unabhängig davon, ob „Mehrere Frames gleichzeitig rendern“ aktiviert ist oder nicht. Die Einstellungen in der Kategorie „Mehrfachverarbeitung“ sind nur dann relevant, wenn „Mehrere Frames gleichzeitig rendern“ aktiviert ist.
Gleichzeitiges Rendern von mehreren FramesIn After Effects können zusätzliche Prozesse der After Effects-Anwendung im Hintergrund gestartet werden, die die Hauptanwendung (Vordergrundanwendung) beim Rendern von Frames für die RAM-Vorschau oder die Endausgabe unterstützen. Diese Hintergrundprozesse werden als AfterFX.exe (Windows) bzw. aeselflink (Mac OS) bezeichnet. Bei dieser Art der Mehrfachverarbeitung rendert jeder Hintergrundprozess seinen eigenen Frame und wird auf einem separaten Prozessorkern (CPU) ausgeführt. Die Anzahl der zum gleichzeitigen Rendern von mehreren Frames ausgeführten Prozesse übersteigt niemals die Anzahl der verfügbaren Prozessoren. Die Anzahl der Hintergrundprozesse, die auf dem Computer laufen können, ist außerdem von dem im System installierten RAM abhängig sowie dem RAM, das der Hauptanwendung zugewiesen ist (Maximale RAM-Cache-Größe). Wie viel RAM für jeden Hintergrundprozess benötigt wird, ist abhängig von der jeweiligen Systemkonfiguration. Empfohlen werden aber mindestens 1 GB pro Prozess. Die optimale Leistung wird mit einem Computersystem mit mindestens 2 GB installiertem RAM pro CPU erzielt. Wenn Hintergrundprozesse zum Rendern eingesetzt werden, wird die Hauptanwendung im Vordergrund nicht zum Rendern verwendet. Daraus folgt, dass neu erstellte Hintergrundprozesse sich nur dann auf die Gesamtanzahl von zum Rendern verwendeten Prozessen auswirken, wenn ausreichend Ressourcen zum Ausführen von mindestens zwei Hintergrundprozessen vorhanden sind. Der Hintergrundprozess wird beim Schließen des Dialogfelds „Einstellungen“ gestartet, nachdem Sie die Option „Mehrere Frames gleichzeitig rendern“ aktiviert haben. Die Hintergrundprozesse werden solange weiter ausgeführt, bis die Option deaktiviert wird. Wichtig: Sie werden möglicherweise beim ersten Starten des Hintergrundprozesses eine kleine Verzögerung bemerken. Eine Nachricht im Infofenster weist darauf hin, dass die Hintergrundprozesse initialisiert werden. Wenn Sie „Mehrere Frames gleichzeitig rendern“ deaktivieren, werden die Hintergrundprozesse beendet. Ein erneutes Aktivieren der Option führt bei Beginn des nächsten Rendervorgangs zur gleichen Verzögerung.
Die Mehrprozessorverarbeitungsfunktion „Mehrere Frames gleichzeitig rendern“ führt nicht bei allen Kompositionen zu beschleunigtem Rendern. Bei manchen Kompositionen ist das Rendern speicherintensiv, beispielsweise wenn Sie mit sehr großen Hintergrundplatten arbeiten, die mehrere tausend Pixel hoch und breit sind. Bei manchen Kompositionen ist das Rendern bandbreitenintensiv (E/A-intensiv), beispielsweise wenn Sie mit vielen Quelldateien arbeiten, und zwar insbesondere, wenn diese nicht durch ein schnelles, lokales, dediziertes Festplattenlaufwerk bereitgestellt werden. Die Mehrprozessorverarbeitungsfunktion „Mehrere Frames gleichzeitig rendern“ bringt vor allem dann einen Leistungsgewinn, wenn von der Komposition in erster Linie die Prozessorleistung der CPU beansprucht wird, etwa beim Anwenden eines prozessorintensiven Effekts wie „Leuchten“ oder „Weichzeichner“. Da Virenschutzprogramme jeden Lese- und Schreibvorgang überwachen, können diese Programme die Rendergeschwindigkeit verringern, insbesondere wenn die Einstellung „Mehrere Frames gleichzeitig rendern“ aktiviert ist. Hinweis: In After Effects ist es auch möglich, mithilfe mehrerer Prozesse das Rendern eines einzelnen Frames zu beschleunigen. Diese Form der Mehrfachverarbeitung kann Hyper-Threading nutzen.
Vorübergehendes Deaktivieren der Mehrprozessorverarbeitung beim gleichzeitigen Rendern mehrerer Frames in After EffectsWenn After Effects keine Hintergrundprozesse zum gleichzeitigen Rendern mehrerer Frames einsetzen kann, wird im Infofenster eine Meldung eingeblendet und After Effects verwendet zum Rendern aller Frames nur den Hauptprozess im Vordergrund. Als Meldung sind die folgenden Texte möglich:
Im Allgemeinen fallen die Gründe für das vorübergehende Deaktivieren der Mehrprozessorverarbeitung zum gleichzeitigen Rendern mehrerer Frames in After Effects in die folgenden Kategorien:
Wenn in einer Komposition einer der folgenden Effekte zum Einsatz kommt, wird die Komposition nicht mit der Mehrprozessorverarbeitung zum gleichzeitigen Rendern mehrerer Frames gerendert:
Hinweis: Einige Effekte von Drittanbietern, beispielsweise CC Time Blend und RE:Vision Effects Video Gogh, sind ebenfalls nicht kompatibel mit der Mehrprozessorverarbeitung zum gleichzeitigen Rendern mehrerer Frames.
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