Zusatzmodule

Zusatzmodule sind kleine Softwaremodule mit Dateinamenerweiterungen wie .aex, .pbk, .pbg und .8bi, mit denen einer Anwendung Funktionen hinzugefügt werden können. Die Effekte von After Effects werden als Zusatzmodule implementiert, ebenso wie einige Funktionen für das Importieren und die Arbeit mit bestimmten Dateiformaten. Das Photoshop-Zusatzmodul Camera Raw z. B. stellt After Effects seine Fähigkeit zur Verfügung, mit Rohdateien zu arbeiten.

Wenn After Effects gestartet wird, werden Zusatzmodule aus dem Ordner „Plug-ins“ geladen, der sich standardmäßig im Ordner „Adobe After Effects CS4\Support Files“ (Windows) bzw. „Adobe After Effects CS4“ (Mac OS) befindet. Mehrere Zusatzmodule werden mit After Effects geliefert und automatisch in diesem Ordner installiert. Von Adobe und anderen Lieferanten können Sie weitere Zusatzmodule für After Effects und weitere Adobe-Produkte erhalten. Spezifische Anweisungen zum Installieren eines Zusatzmoduls finden Sie in der dazugehörigen Dokumentation.

Hinweis: (Mac OS) Einige Installationsprogramme für Zusatzmodule von Drittanbietern installieren die Zusatzmodule fälschlicherweise im Mac OS X-Paket für After Effects. Um diese Zusatzmodule zu finden, klicken Sie im Finder bei gedrückter Ctrl-Taste auf das Symbol der After Effects-Anwendung und wählen Sie die Option „Paketinhalt zeigen“. Verschieben Sie anschließend die Zusatzmodule in den Ordner „Plug-ins“ für After Effects.

Wenn Sie After Effects-Projekte zwischen Computersystemen austauschen, vergewissern Sie sich, dass die Zusatzmodule, die für das Projekt benötigt werden, auf beiden Systemen installiert sind. Wenn Sie eine Komposition mit mehreren Computern in einem Netzwerk rendern, ist sicherzustellen, dass alle in der Komposition verwendeten Zusatzprogramme auf allen Computern installiert sind, die zum Rendern verwendet werden.

Zusatzmodule von Drittanbietern im Lieferumfang von After Effects

Im Lieferumfang von After Effects sind einige Zusatzmodule von Drittanbietern enthalten, z. B. Foundry Keylight, Synthetic Aperture Color Finesse, fnord ProEXR und Cycore FX. Einige Installationsprogramme für Zusatzmodule (z. B. Keylight und Color Finesse) installieren die entsprechende Dokumentation im jeweiligen Unterordner des Ordners „Plug-ins“.

Dokumentation für die Cycore FX-Zusatzmodule finden Sie auf der Cycore-Website.

Dokumentation für fnord ProEXR-Zusatzmodule finden Sie in einem PDF-Dokument auf der fnord-Website.

Weitere Zusatzmodule für After Effects

Informationen zu den für After Effects verfügbaren Zusatzmodulen finden Sie auf der After Effects-Zusatzmodulseite der Adobe-Website.

Eine weitere Ressource für den Erwerb und die Verwendung von Zusatzmodulen für After Effects ist die Toolfarm-Website.

C/C++-Zusatzmodule und das After Effects SDK

Zahlreiche Zusatzmodule für After Effects sind in der Programmiersprache C/C++ unter Verwendung des After Effects SDK geschrieben. Mit C/C++ geschriebene Effekt-Zusatzmodule haben die Dateinamenerweiterung .aex. Informationen zur Entwicklung von Zusatzmodulen für After Effects mit C/C++ SDK finden Sie im Abschnitt After Effects Developer Center der Adobe-Website.

Pixel Bender-Effekt-Zusatzmodule und das Pixel Bender-Toolkit

Mehr und mehr Zusatzmodule für After Effects sind in der Adobe Pixel Bender-Sprache geschrieben. Pixel Bender verbessert durch die Nutzung mehrerer Prozessorkerne die Leistung von Bildverarbeitungsvorgängen. Für die Mehrfachverarbeitung der Pixel Bender-Effekt-Zusatzmodule muss die Option „Mehrere Frames gleichzeitig rendern“ nicht ausgewählt sein.

Mit Pixel Bender geschriebene Effekt-Zusatzmodule haben die Dateinamenerweiterung .pbk (für Einfachkerneffekte) oder .pbg (für Mehrfachkerneffekte).

Die Pixel Bender-Sprache wird außerdem verwendet, um Effekte und Filter zur Verwendung mit anderer Adobe-Software wie etwa Flash Player zu schreiben.

Weitere Informationen zu Pixel Bender-Effekt-Zusatzmodulen und das Pixel Bender-Toolkit finden Sie im Abschnitt zum Thema Pixel Bender auf der Adobe-Website.